Die heimischen Wildbienen - Einblicke in eine faszinierende Lebenswelt -

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Wildbienen sind die weniger bekannten „Verwandten“ der Honigbienen, von denen etliche Vertreter auch im direkten Umfeld des Menschen vorkommen. Ob Pelzbiene, Maskenbiene oder Schneckenhaus-Mauerbiene: Wildbienen warten mit erstaunlichen Namen auf! Auch ihre Lebens- und Verhaltensweisen unterscheiden sich mitunter stark von denen der Honigbiene. Die faszinierenden Insekten leisten außerdem einen unverzichtbaren Beitrag zur Bestäubung vieler Wild- und Nutzpflanzen.

Foto Klaus Kuttig

In einem gemeinsamen Vortrag werden Dr. Otto Boecking und Luisa Stemmler Einblicke in die vielfältige Lebenswelt der Wildbienen geben, über Forschungsergebnisse und aktuelle Gefährdungsursachen informieren. Ferner werden konkrete Schutzmaßnahmen vorgestellt.

Datum:            Mittwoch, 22.02.2017

Ort:                  Kulturzentrum Brunsviga, Karlstraße 35, Braunschweig

Zeit:                 17:45 - 19:00 Uhr

Kosten:           Eintritt frei

Veranstalter:   BUND, Kreisgruppe Braunschweig (im Anschluss Mitgliederversammlung des Vereins)

 

Vogelgrippe - Tierschützer fordern Jagdverbot am Flughafen

"Pressemitteilung"   

Graugans (Anser anser) am Ölper See     Foto: Beate Gries

Trotz Vogelgrippe findet die Weihnachtsjagd auf Federwild auch in diesem Jahr statt. Die Initiative Stadttiere Braunschweig fordert ein grundsätzliches Jagdverbot in den Gebieten mit Stallpflicht für Hausgeflügel.           
Am 24.12. wird auf dem Braunschweiger Flughafengelände wieder geschossen. Es ist davon auszugehen, dass die Schüsse die Vögel in der Umgebung aufschrecken werden. Dabei besteht die Gefahr, dass die verschiedensten Vogelpopulationen vermischt werden. Es ist anzunehmen, dass eine solche Durchmischung die Verbreitung des Virus begünstigt. Die Initiative Stadttiere Braunschweig erachtet die Maßnahme daher im Zusammenhang mit der Vogelgrippe als kontraproduktiv. Im letzten Jahr ist das Gebiet um den Flughafen von der Stadtverwaltung explizit als Gefährdungsgebiet ausgewiesen worden.

Ethoxyquin in Fischen nachgewiesen!

Greenpeace-Logo

Gerade jetzt zu Weihnachten gehen große Mengen Fisch über die Ladentheke – am liebsten Lachs. Er gilt als gesund, doch Fisch aus konventioneller Aquakultur hat es in sich: Anfang dieses Monats hat Greenpeace 54 Fischprodukte - aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch - auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen:

In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen stecken hohe Mengen an Ethoxyquin - einer Chemikalie, die bis zu ihrem Verbot durch die EU im Jahr 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde. Für Fleisch gilt ein Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kilogramm, bei Fisch sucht man ihn vergeblich.

Doch wie kommt Ethoxyquin in den Zuchtfisch? Anders als Wildfisch muss Zuchtfisch gefüttert werden. Dazu jagen Fangschiffe hauptsächlich vor der Westküste Südamerikas riesige Mengen Sardellen, die in Fabriken zermahlen und zu Fischmehl verarbeitet werden. Damit dieses auf dem wochenlangen Transport nicht verdirbt, wird es mit Ethoxyquin versetzt. So landet es in Speisefischen und später auf unseren Tellern.

Infoaktion in Braunschweig: Für Kosmetik ohne Mikroplastik - am 19.11.2016 -

"Pressemitteilung"

Greenpeace-LogoPlastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informieren Greenpeace-Freiwillige heute in Braunschweig. Sie zeigen typische Produkte, die Kunststoffe enthalten, sowie Reagenzgläser mit Plastikpartikeln, die sie aus Kosmetik- und Körperpflegeartikeln gefiltert haben. „Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen“, sagt Max Kannenberg von der Greenpeace-Gruppe Braunschweig. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen; so ist es längst in der Nahrungskette angekommen. Einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie jedoch aus. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten, die täglich ins Abwasser gelangen“, sagt Kannenberg. Eine Greenpeace-Petition zum Unterzeichnen liegt am Infostand aus.

Mikroben geben mehr Gas

Dank zweistufiger Behandlung verdauen Mikroben Biomasse effektiver und produzieren mehr Gas. Rostocker Forscher wollen Biogasanlagen wirtschaftlicher machen, und sie zu flexiblen Lieferanten von Regelenergie qualifizieren. Dafür setzen sie vor den Biogasreaktor der Anlage einen sogenannten Hydrolysecontainer. Dieser dient dazu, die eingespeiste organische Masse besser aufzuschließen. Neben einer Flexibilisierung der Gasproduktion verspricht das neue Verfahren eine Steigerung der Methanausbeute um bis zu 18 Prozent.

Die komplette News lesen Sie unter
http://www.bine.info/...

Die neue Umweltzeitung ist da! "Die Zukunft gestalten"

Mit der Zukunft hat sich die Umweltzeitung schon oft beschäftigt. Auch damit, dass unsere Welt eine neue, große Transformation braucht, die vieles von dem, was die letzte große Transformation angerichtet hat, wieder zurechtbiegen kann. Die letzte begann mit der Industrialisierung und ist eigentlich noch gar nicht vollendet, auch wenn unsere heutige Markt- und Wettbewerbsgesellschaft, die man auch als totalitären Kapitalismus bezeichnen möchte, doch als Vollendung dieser Transformation angesehen werden kann. Wenn also dieses Heft unter dem Titel „Transformation Design – die Zukunft gestalten“ steht, so setzt dies im Grunde nur eine Reihe vorheriger Ausgaben fort, in denen es um die Notwendigkeit ging, den in unserer Gesellschaft herrschenden Wachstumsfetischismus zu überwinden und zu einem menschlichem Maß zu finden. Dies wird in der Tat eine große Transformation. Und wie das gehen soll, darüber schweigen viele der Apologeten einer Postwachstumsidylle.

Lichtbildervortrag im Naturhistorischen Museum: „Arktisches Monopoly“


Ewiges Eis. Kälte. Wildnis. Jahrhundertelang war der hohe Norden Sehnsuchtsort und Innbegriff unbezwingbarer Natur, eine Reise dorthin ein Spiel mit hohem Risiko. Doch mit dem Klimawandel verändert sich die Arktis dramatisch: Grönlands Eispanzer schmilzt, die Nordwest-Passage ist schiffbar und das Packeis verschwindet zunehmend!

Schunterrind-Grillen für den Naturschutz

 

Wir von Ottos Gaststätte, bereiten dieses Mal eine ganz besondere Aktion vor: wir grillen in Kooperation mit dem fun-Hondelage

"Allerlei vom Schunterrind". Otto´s Gaststätte in Hondelage lädt zum 30. September zu einem Ihrer regelmäßigen Grillabende in den Biergarten ein. Das Thema lautet diesmal „Fleisch vom Schunterrind“. So werden an diesem Abend ausschließlich Speisen mit dem BIO-Fleisch der Tiere des fun angeboten.

Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten - Workshop in Goslar über naturnahes Gärtnern, 25.08.16, 15-17 Uhr

Am 25. August 2016 lädt der BUND Niedersachsen gemeinsam mit der NABU-Gruppe Goslar zu einem Workshop zur Herstellung von Terra Preta (portugiesisch für Schwarze Erde) ein.

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