Die neue Umweltzeitung ist da! Mobile Vielfalt

Wir Heutigen sind fast immer mobil, ob zur Arbeit oder Ausbildung, zum Einkaufen, für die Freizeit oder in den Urlaub: Wir legen dafür meist größere Entfernungen zurück. Und allzu oft nehmen wir das Auto oder das Flugzeug dazu. Nicht nur der Ausstoß klimaaktiver Spurengase steigt wegen unserer Mobilität wieder an. Doch Hand aufs Herz, wer nicht in einem Zentrum oder einer Großstadt lebt, hat es schwer, ohne Auto mobil zu sein. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist oft unzureichend, und falls auch einmal pro Stunde ein Bus fährt, macht der oft lange und weite Umwege, so dass man zum Beispiel von Braunschweig nach Salzgitter-Lebenstedt mit dem Pkw rund 20 Minuten, mit dem Zug etwa genauso lang (von Hbf. zum „Bahnhof“ Lebenstedt) aber mit dem Bus eine gute Stunde unterwegs ist. Das empfinden viele zu Recht als Zumutung.

Aber im Zeitalter der Energiewende beginnt auch allmählich eine „Mobilitätswende“. Die viel beschworene E-Mobilität ist auf dem Vormarsch, weniger im automobilen Bereich, aber mit Pedelecs und E-Bikes, mit neuen, schnelleren und komfortableren Zügen und mit mehr Felxibilität könnte es gelingen, die Wege, die wir heute noch mit dem Pkw zurücklegen, zu einem nicht unerheblichen Teil künftig anders, energiesparender, platzsparender und auch emissionsarm durchzuführen. Das Titelthema der aktuellen Umweltzeitung widmet sich dieser neuen mobilen Vielfalt.

Rund 1 Million Euro für Braunschweig aus dem Städtebauförderungsprogramm 2014 - Geld kommt zur richtigen Zeit?

Pressemitteilung 05.09.2014

„Rund 1 Million Euro für Braunschweig aus dem Städtebauförderungsprogramm 2014 - Geld kommt zur richtigen Zeit"
Rund 1 Million Euro erhält Braunschweig aus dem Landesprogramm 2014 für den Städtebau (Programm „Soziale Stadt"). Das hat Dr. Christos Pantazis, Mitglied im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Niedersächsischen Landtages, im Gespräch mit Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt erfahren. „Das Geld kommt genau zur richtigen Zeit. Das unterstützt uns dabei, in Braunschweig jetzt die Weichen zu stellen, um die gesellschaftlichen Herausforderungen gestärkt anzugehen", so Pantazis.

"Betriebskostenzuschüsse" von VW für Flughafen geheim?

Die TAZ berichtet, dass die Bilanzen der niedersächsischen Flughäfen tiefrot sind. Das überrascht nicht. Trotzdem hier der verlinkte Bericht, weil auf Braunschweig speziell eingegangen wird und der in Braunschweig bekannte Herr Zauner als Flughafensprecher natürlich zu Wort kommt.

BS NEU DENKEN: Umbenennung eines Teils des Schlossplatzes in „Platz der Residenzschlossfassadenteilrekonstruktionsarkaden”

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 9: Umbenennung eines Teils des Schlossplatzes in „Platz der Residenzschlossfassadenteilrekonstruktionsarkaden”

BS NEU DENKEN: Ein Hofnarr für Braunschweig

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 8: Ein Hofnarr für Braunschweig

BS NEU DENKEN: Angemessene Ehrung der Widerstandskämpfer auf dem "Garnisonfriedhof"

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 7: Angemessene Ehrung der Widerstandskämpfer auf dem "Garnisonfriedhof"

BS NEU DENKEN: Zero Waste Town Braunschweig

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 6: Zero Waste Town Braunschweig

BS NEU DENKEN: Die Oker in den Burggraben!

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 4: Die Oker in den Burggraben! Beflussung der Innenstadt

BS NEU DENKEN: Kostenlose Kleiderkammer einführen

In der Reihe "BS NEU DENKEN" präsentiert der Braunschweig Spiegel Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, welche die Stadt lebendiger und lebenswerter gestalten. Eine Stadt bietet sehr viel mehr Möglichkeiten für Regionalpolitiker, als Wohnungen zu bauen, Einkaufszentren zu errichten und Industrie anzusiedeln. Diese Reihe soll zum Denken anregen und liefert Impulse für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Wir hoffen, dass langfristig einige der Vorschläge umgesetzt werden!


Teil 2: Kostenlose Kleiderkammer einführen - ein Vorschlag von Simone Leunig

Braunschweig - die gesichtslose Stadt

Der folgende Beitrag erschien 1985 in Westermanns Monatshefte.

Wir bedanken uns herzlich bei Jörg Albrecht für die freundliche Genehmigung zur Wiederveröffentlichung dieses in weiten Teilen immer noch aktuellen Artikels.

 

Städte wandeln sich – nicht immer zum Guten. Der Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Braunschweig und Großprojekte danach machen deutlich: Wenn ohne Rücksicht auf die Geschichte geplant wird, nimmt die Identität einer Stadt Schaden. Was zwischen Flensburg und Garmisch in den letzten Jahrzehnten an städtebaulichen Sünden begangen wurde, tritt in der Stadt Heinrichs des Löwen krass zutage: Die Chance, klüger durchdachte, menschlichere Städte zu bauen, wurde selten genutzt. Doch Braunschweig ist nur ein Beispiel von vielen.

Ein ehemaliger Braunschweiger Wirtschaftsreferent ließ seine japanischen Gäste möglichst von Süden her in die Stadt anreisen. So konnte er den sensiblen Asiaten einen ästhetischen Schock ersparen, der sie am nördlichen Stadtrand erwartet hätte. Dort mündet die Hamburger Straße mit unerbittlicher Konsequenz in einem öden Verhau von Gleiskörpern, vierspurigen Straßen, heruntergekommenen Höfen und Parkflächen, das Ganze gekrönt von zwei Wohnblöcken derart niederschmetternder Architektur, dass Investoren, die sich daheim in der Kunst des Blumensteckens und der Teezeremonie üben, möglicherweise auf dem Absatz kehrtgemacht hätten.

Stadtarchitektur, die abschreckt: Am nördlichen Eingang zur Braunschweiger Innenstadt ein öder Verhau von Verkehrsflächen und brutaler Klotz-Architektur

Additional information