Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig - Neustrukturierung kommt voran

-  Ausbau als „Haus der Lunge“ mit Alleinstellungsmerkmalen in der Region
- Geburtshilfe wird eingestellt

Die Krankenhäuser und die medizinische Versorgungstruktur zukunftsfest zu machen, ist eine zentrale Aufgabe von Politik, Krankenkassen und Krankenhäusern. Doppelstrukturen abzubauen,Fähigkeitsschwerpunkte zu stärken sowie weiter zu spezialisieren sind die Herausforderungen, vor denen die Akteure im Gesundheitswesen stehen.

Im Rahmen der Neustrukturierung des Krankenhauses St. Vinzenz hat der Träger, die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim diese Zukunftsaufgabe in die Hand genommen. Das Krankenhaus St. Vinzenz wird als Haus der Lunge mit den Schwerpunktbereichen Pneumologie sowie Schlaf- & Beatmungsmedizin ausgerichtet. Darüber hinaus wird Expertise in der Kardiologie und in operativen Fachrichtungen vorgehalten.

SoVD-Braunschweig bittet um Schulranzen- Spenden für bedürftige Braunschweiger Kinder

"Pressemeldung"

Die Wirtschaft brummt in Deutschland, mehr Menschen sind in Arbeit und die Löhne steigen. Doch der Aufschwung geht an den Familien und Kindern am Ende der Gesellschaft vorbei. Jedes 5. Kind in Deutschland lebt in einer armen oder armutsgefährdeten Familie. DerSozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig bittet deshalb dieBraunschweiger Bevölkerung um Spenden von nicht mehr benötigten Schulranzen. Die gespendeten Schulranzen wird der SoVD dann am 23. Juli bei einer Feier im Begegnungszentrum Stadtpark an bedürftige Braunschweiger Kinder übergeben. Die Braunschweiger, die einen gebrauchten Schulranzen spenden möchten, können diesen im SoVDBeratungszentrumam, Bäckerklint 8 (Innenstadt), abgeben.

Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag von 9-16 Uhr. Freitag von 9-12 Uhr. Telefon: 0531-480 760.

 „Es ist doch oft so, dass nach dem ersten Schuljahr der noch gut erhaltene Schulranzen gegen einen „cooleren“ Rucksack getauscht wird“, erklärt Edda Schliepack, erste Kreisvorsitzende des SoVD in Braunschweig. „Diese Schulranzen werden wir sammeln. Bei einer kleinen Feier für die bedürftigen Kinder mit ihren Eltern können sich dann die Kinder ihren Wunsch-Schulranzen aussuchen, den sich die Familiensonst gar nicht leisten könnten. Wer dann zuerst kommt hat dannnatürlich noch die freie Wahl. Und wir können auch nur so viele Schulranzen verteilen, wie vorher gespendet wurden“ führt Schliepack aus.

Die kleine „Schulranzen-Feier“ findet am Samstag, 23.07.2016, von 15 bis 18 Uhr, im Begegnungszentrum Stadtpark, Jasperallee 42, statt. Bedürftige Eltern mit ihren Kindern sind bei Kaffee, Kuchen und Eis herzlich eingeladen. Kleine Geschenke für die Kinder wird der SoVD bereitstellen.

Foto Frau Edda Schliepack

Ihre Zukunft braucht Vertrauen: Wir beraten jetzt auch zum Thema Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht. Infos unter www.sovd-nds.de

 

Die verdrängten Massenproteste in den Städten Frankreichs

Millionen Menschen gingen in Frankreich in den letzten Wochen auf die Straße, um gegen die neuen Arbeitsgesetze zu demonstrieren. Der Braunschweig-Spiegel hat zweimal darüber berichtet, er wird es in Zukunft immer wieder tun, denn die Leitmedien in Deutschland berichten nur von den Krawallen (Orgie der Polizeigewalt) und fast gar nicht von den Hintergünden und den Folgen der Gesetze. Die Zusammenhänge zwischen deutscher Wirtschafts-Austeritätspolitik und französischem wirtschaftlichen Niedergang werden schlicht ausgeblendet.

Die nachdenkseiten.de haben sich damit befasst: "Die verdrängten Massenproteste von Paris"

"Während die Mainstreammedien von der EM berichten, protestierten in den letzten Tagen mehr als zwei Millionen Franzosen auf den Straßen gegen ihre Regierung. Der hauptsächliche Grund für den anhaltenden Protest sind die Arbeitsmarktreformen von Francois Hollandes Regierung, die per Dekret am Parlament vorbei verabschiedet wurden. Der deutsche TV-Zuschauer erfährt davon nur am Rande und stichwortartig; verpackt als Bedrohung, neben Terrorgefahr und Hooligans. Alexander Pohl ist für die NachDenkSeiten vor Ort und versucht zu erklären, was ARD, ZDF und Co. nicht erklären wollen."

Ein Tag beim Sozialverband - SoVD -

Wer noch nie auf die Hilfe Anderer angewiesen war, kennt auch die Tätigkeiten des Sozialverbandes, SoVD, nicht wirklich. Allerdings, es geht auch hier um  Geld.

Der Sozialverband ist in erster Linie für ältere Menschen tätig,  Kranke und Behinderte. Er hilft bei Anträgen zur Frührente und beim Ausfüllen der Formulare, die oft sehr schwer zu verstehen sind. Es gibt allerdings auch Hilfesuchende, die glauben, man könnte sich auch Geld abholen, oder überfällige Rechnungen würden bezahlt.

Das Hauptanliegen des Verbandes ist jedoch, Solidarität und soziale Gerechtigkeit in Deutschland zu schaffen. Auf einer Bundesverbandstagung lautete das Motto: “Solidarisch denken - sozial handeln“

Für die Ausbildung raus von zu Haus`? - finanzielle Hilfen der Arbeitsagentur

"Pressemitteilung"

Die Ausbildungssuche ist in vollem Gange und endlich ist das Angebot für einen Ausbildungsplatz da. Aber wie geht es weiter, wenn diese Ausbildungsstelle nicht
am eigenen Wohnort ist und die Ausbildungsvergütung allein nicht ausreichen würde, um den Lebensunterhalt, Fahrkosten und sonstige Aufwendungen abzudecken?
Gibt es möglicherweise finanzielle Unterstützung? In vielen Fällen kann zur Unterstützung der Jugendlichen die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) durch die Arbeitsagentur gezahlt werden.

Kommentar zu AWO-Geschäften: Ein „gutes“ Beispiel für schlechten Journalismus!

Am Freitag, dem 10. Juni 2016 veröffentlichte der Braunschweig-Spiegel den Beitrag von Klaus Knodt und Marcus von Bucholz: "AWO-Geschäfte auf Kosten von 1-Euro-Jobbern? Ex-Mitarbeiter kritisieren die Radstation". Dazu gibt es einen Kommentar von Andreas Matthies, der diesen Artikel als eine Zumutung empfindet:

  1. Es spricht viel dafür, dass sich die Verfasser auf nur eine Quelle stützen: „ein Mitarbeiter erhebt schwere Vorwürfe“, heißt es, und auch nur einer wird zitiert. In der Überschrift wird dagegen angedeutet, dass es mehrere seien; im Artikel entsteht sogar der Eindruck, dass alle unzufrieden seien, denn: „Die Geförderten murren halblaut.“ - Dieser eine gibt sich nicht namentlich zu erkennen, kritisiert aber den Meister der Radstation namentlich und unterstellt ihm auch noch, er habe keine Ahnung, wie man ein Hinterrad zentriert, er sei also unfähig. Im Anhang zum Interview wird deutlich, dass die „Quelle“ Konflikte mit diesem Meister hatte (Stichwort „Unstimmigkeiten“). Dass sich daraus Frust und Einseitigkeit ergeben kann, weiß jeder. Dass dann aber auf jeden Fall der Betroffene, hart Kritisierte Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen muss, wussten schon die alten Römer.

Wieviel Barrierefreiheit bietet die Wasserwelt?

Nach der Eröffnung der Wasserwelt wurden zahlreiche Mängel in der Planung und Ausführung offenkundig – vor allem hinsichtlich der Barrierefreiheit. Die Piratenfraktion stellt daher eine Anfrage im Sportausschuss, um den aktuellen Sachstand und die Konsequenzen aus den Fehlplanungen zu erfragen.

AWO-Geschäfte auf Kosten von 1-Euro-Jobbern? Ex-Mitarbeiter kritisieren die Radstation

Die AWO-Radstation am Hauptbahnhof Braunschweig. Ein arbeitsmarktpolitisches Projekt, oder eine Geldquelle für den Sozialkonzern mit dem roten Herzen im Logo?

„Wir verbinden langjährige Erfahrungen in der sozialen Arbeit und beruflichen Förderung mit modernen Dienstleistungen. Wir bieten ein umfassendes Angebot für Menschen in schwierigen Situationen, mit dem Ziel sie in dauerhafte Erwerbsarbeit zu integrieren. Als sozialer und professioneller Bildungsanbieter bringen wir betriebswirtschaftliches und soziales Handeln in Einklang. Wir ermöglichen Menschen, die sich in schwierigen Situationen befinden, an Arbeitswelt und Gesellschaft teilzuhaben.“

So formuliert Ulf Kelchheuser, Bereichsmanager Arbeitsmarkt und Migration des AWO-Bezirksverbands Braunschweig, die Ziele seiner Sparte im größten Sozialkonzern der Region auf der offiziellen Homepage www.awo-bs.de. Was hinter den schönen Worten und tollen Agenturbildern des Internetauftritts jedoch auf der Strecke bleibt, sind nackte Informationen. Nicht einmal einen Geschäftsbericht mag die AWO veröffentlichen. Da nimmt es nicht Wunder, dass die Geförderten halblaut murren.

„Bezahlbarer Wohnraum: Wir brauchen eine Gesamtstrategie“

Die SPD-Fraktion hat im Planungs- und Umweltausschuss Beratungsbedarf angemeldet: Ein Handlungskonzept Wohnen für Braunschweig soll erarbeitet werden.

Am Dienstag stellte die Ratsfraktion der Bündnis 90/Die Grünen drei äußerst kurzfristig eingereichte Änderungsanträge zur heutigen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Braunschweig. (s. Pressemitteilung) Mit Blick auf die Baugebiete auf dem Noltemeyer-Grundstück, in der Ernst-Amme-Straße und der Kurzekampestraße fordern sie von der Verwaltung, Gespräche mit den jeweiligen Investoren dahingehend zu führen, um in den Gebieten jeweils 20 Prozent Sozialwohnungen zu schaffen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig hat zu diesen Tagesordnungspunkten zunächst Beratungsbedarf angemelddet.

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