Trauerfeier in St. Magni: Ein Stadtteil nahm Abschied von Ingo Faix

Über 500 Freunde, Weggefährten und Nachbarn nahmen an der bewegenden Trauerfeier für Ingo Faix in der Kirche St. Magni teil. Foto: Klaus Knodt

Das Herz des Magniviertels schlägt nicht mehr. In einer bewegenden Trauerfeier nahmen die Familie sowie über 500 Freunde, Gäste, Bekannte und Anwohner in der Kirche St. Magni Abschied von Szene-Wirt und Hotelier Ingo Faix, der am 29. September im Alter von 64 Jahren starb.

„Mit seiner immer positiven Ausstrahlung und seiner Fähigkeit, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, ist Ingo Faix zum Mittelpunkt eines ganzen Stadtviertels geworden“, fasste Pastor Henning Böger das Wirken des Hoteliers und Gastronomen in kurzen Worten zusammen. „Dabei hat er stets seine Familie als Insel betrachtet, die ihm Wärme und Halt gab.“

„Wir danken Dir für jeden einzelnen lieben Moment, den wir mit dir genießen durften“, schrieb die Familie auf die Kranzschleife. Foto: Klaus Knodt

Nicht Bach und Brahms, sondern die Beatles und Elvis Costello hatten die Hinterbliebenen als musikalische Umrahmung für die bewegende Trauerfeier in der Kirche direkt neben seinem Vermächtnis, dem „Stadthotel Magnitor“, gewählt. Der Titel „She“ eine Reverenz an Ingo Faix’ große Liebe Christine, die in der Traueranzeige offenbart hatte: „Ein Leben voller Liebe und Spaß ging zuende.“ Und den genoss der ausgebildete Küchenmeister, der schon mit 12 Jahren Koch werden wollte, nicht nur im wilden Partyleben – sondern auch als passionierter Segler oder als liebevoller Großvater.

Bereits im Frühjahr hatte Faix sein Hotel aus gesundheitlichen Gründen an seinen Freund Tim Lemke und dessen Partner Oliver Strauß übergeben, die das Haus unter dem Namen „Magni Boutique Hotel“ und den Bar- und Restaurantbetrieb als „Fuchs Blau“ im Sinne von Ingo Faix weiter führen.

Info-Veranstaltung "Gegen das geplante Gewerbe- und Industriegebiet Stiddien-Beddingen"

Am 2. April 2016 wurde von den Oberbürgermeistern der Städte Braunschweig, Ulrich Markurth und Salzgitter, Frank Klingebiel, ein Artikel in der Braunschweiger Zeitung und der Salzgitter Zeitung veröffentlicht, mit der Ankündigung, das größte Interkommunale Gewerbe- und Industrie gebiet mit ca. 326 ha (nördlich der Autobahn A39), auf dem Stadtgebiet der Stadt Braunschweig und dem Stadtgebiet der Stadt Salzgitter, zu planen.


Die Landwirte aus der Region und der Bauernverband „Braunschweiger Land“ lehnen die Pläne der beiden Städte ab, weil bestes Ackerland für immer verloren gehen würde. Die Ackerböden haben eine hohe Qualität, sie liegen bei 90 Bodenpunkte auf einer Skala von 0 -100.

Zum vollständigen Bericht

 

Braunschweiger Landtagskandidaten hospitieren beim SoVD

"Pressemitteilung"

Im Vorfeld der Landtagswahl gibt der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig Landtagskandidaten einen Einblick in seine Arbeit. Politiker aller Parteien haben noch bis zum Wahltag die Gelegenheit zur Hospitation in der Sozialberatung des Beratungszentrums im Bäckerklint. Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig findet „diese Gelegenheit optimal, die sozialpolitischen Forderungen des Verbandes praktisch zu erfahren“. Politiker, die die Sorgen und Nöte der Menschen erlebt haben, könnten Sozialpolitik anschließend glaubhafter vertreten und für ihre Interessen streiten.

„Dem SoVD geht es auch darum, den Politikern deutlich zu machen, wie aus Sicht des Verbandes ein sozial gerechtes Niedersachsen aussehen muss“, betont Bursie. In den mehr als 60 Beratungszentren in ganz Niedersachsen steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit kompetent zur Seite.

Training für betriebliche Ersthelfer

"Terminankündigung"

Noch freie Plätze in der Fortbildung der Johanniter am Freitag, 13. Oktober, von 8:00 bis 16:00 Uhr, im Ortsverband Braunschweig der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.,in  der Ludwig-Winter-Straße 9, 38120 Braunschweig.
Der Kurs richtet sich an Menschen, die bereits ausgebildete Ersthelfer im Betrieb sind und ihre Kenntnisse auffrischen möchten. Den Teilnehmern werden Maßnahmen zur Bewältigung von Notfallsituationen vermittelt, wie zum Beispiel Rettung aus dem Gefahrenbereich, Absetzen eines Notrufs, stabile Seitenlage und Wiederbelebung. Die erworbenen Kompetenzen werden im Rahmen von Fallbeispielen trainiert und gesichert.

Die Kosten für den Kurs werden von den Berufsgenossenschaften übernommen.

Anmeldungen sowie Informationen zu diesem und weiteren Ausbildungsangeboten der Johanniter gibt es unter der gebührenfreien Servicetelefonnummer 0800 0019214.

Ihre Ansprechpartner für Rückfragen:
Natalia Shapovalova & Lena Kopetz
Tel. 0531 2862017, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenaktion „Pfandtastisch“ - Mit der Pfandspende soziale Projekte stärken

"Pressemitteilung"

Ab sofort können Besucherinnen und Besucher der Braunschweiger REWE Märkte ihren Einkauf mit einer guten Tat verbinden, indem sie ihren Pfandbetrag für die Braunschweiger Wohlfahrtsverbände spenden. Die Aktion „Pfandtastisch“ findet im Rahmen der Spendeninitiative „Braunschweig zeigt Herz“ statt und wird von der Braunschweigischen Landessparkasse unterstützt.

Den Wocheneinkauf erledigen und dabei wohltätige Projekte fördern: Dies ist ab sofort bei der Aktion „Pfandtastisch“ im Rahmen der Spendeninitiative „Braunschweig zeigt Herz“ möglich. Besucherinnen und Besucher können in REWE Märkten der Stadt ihren Pfandbon in die Spendenboxen neben den Pfandautomaten werfen und damit die Arbeit der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände unterstützen, an die die diesjährigen Erlöse der Spendeninitiative gehen. „Jede Flasche und jeder Kasten zählt: Mit der Spende ihres Pfandbons in den REWE Märkten können die Braunschweigerinnen und Braunschweiger in diesem Jahr „Herz zeigen“ und dazu beitragen, wichtige soziale Projekte in der Region zu fördern“, so Björn Nattermüller, Bereichsleiter bei der Braunschweig Stadtmarketing GmbH.

Wenn das Herz versagt

"Pressemitteilung"

Vortrag vom SoVD-Braunschweig und den Johannitern, „Wenn das Herz versagt“. Sachgerechte Handhabung von Defibrillatoren & Erste Hilfe bei Schlaganfall oder Herzinfarkt.


Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist der plötzliche Herztod. Hier zählt jede Sekunde, um Leben zu retten. Je schneller geholfen wird, desto größer sind die Überlebenschancen des Patienten. Bei etwa der Hälfte aller Fälle handelt es sich zunächst um ein sogenanntes Kammerflimmern, das durch die Anwendung eines Defibrillators in einen normalen Herzrhythmus übergeleitet werden kann.

Der SoVD in Braunschweig veranstaltet deshalb gemeinsam mit den Johannitern den Vortrag „Wenn das Herz versagt. Sachgerechte Handhabung von Defibrillatoren & Erste Hilfe bei Schlaganfall oder Herzinfarkt“. Denn viele dieser Geräte gibt es in öffentlichen Gebäuden, doch kaum einer kennt ihre genaue Anwendung.

Der Vortrag findet am 12. Oktober 2017 ab 15:00 Uhr im Begegnungszentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1a – direkt neben dem Badezentrum – statt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

„Erste Hilfe kompakt“ bei den Johannitern

"Terminankündigung"

Kurs speziell für Ersthelfer in Betrieben und Führerscheinanwärter am Donnerstag, 12. Oktober, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, im Ortsverband Braunschweig der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., in der Ludwig-Winter-Straße 9, 38120 Braunschweig.
Wissen, wie man im Notfall hilft: Die Johanniter bieten an diesem Tag die Ausbildung in Erster Hilfe an. Der Kurs ist Pflicht für Führerscheinbewerber aller Klassen. Er
richtet sich aber auch an langjährige Führerscheininhaber oder Jugendgruppenleiter und Sportübungsleiter, die ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen möchten. Die Johanniter empfehlen, dies alle zwei Jahre zu tun.
Die Schulung bei den Johannitern richtet sich ebenfalls an Teilnehmer, die sich zum Ersthelfer in Betrieben ausbilden lassen möchten. Die Kosten für den Kurs werden in diesem Fall in der Regel von den Berufsgenossenschaften übernommen.

Anmeldungen sowie Informationen zu diesem und weiteren Ausbildungsangeboten der Johanniter gibt es unter dem gebührenfreien Serviceruf 0800 0019214.
Ihre Ansprechpartnerinnen für Rückfragen:
Natalia Shapovalova & Lena Kopetz Tel. 0531 2862017, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HILFSAKTION: Ein Traktor für ein besseres Leben

Von Volker ter Haseborg

Die Bäuerin Grace Siatontola Silume aus Sambia hatte einen großen Traum: einen eigenen Traktor. Jetzt ist er wahr geworden – dank der Leser von BILANZ, die ihre Geschichte gelesen und gespendet haben.
Ein Lastwagen aus Lusaka ruckelt über die Sandpiste in das Dorf bei Monze und hält vor der Backsteinhütte von Grace Siatontola Silume (54). Die Nachbarn laufen neugierig herbei, ein Traktor rollt vom Anhänger: ein „Massey Ferguson 345“ mit 50 PS. Die Leute johlen, klatschen, ja, und manche tanzen sogar vor Freude, denn der Traktor gehört jetzt ihrer Freundin und Nachbarin Grace: ein Geschenk von BILANZ-Lesern aus Deutschland. Sie bricht in Tränen aus: „Ich habe so etwas nie im Leben erwartet. Ich bin so dankbar und so glücklich.“ Im Dezember 2016 hatte BILANZ über die Landwirtin aus Sambia berichtet; eine Witwe mit fünf Kindern, die noch eine Nichte und einen Neffen bei sich aufgenommen hat, weil deren Eltern so arm sind.

Aber nicht mit Landwirtschaftsminister Meyer...

Landwirtschaftsminister Christian Meyer in der Ev. Akademie Abt Jerusalem zu Braunschweig. Foto U.Meier

Erinnern Sie sich noch an Astrid Grotelüschen von der Oldenburger CDU? Diese ausgewiesene Lobbyistin der niedersächsischen Geflügelqualhaltung wurde im April 2010 als Landwirtschaftsministerin Teil des Kabinett Wulff. Bald schied sie jedoch schon wieder aus. Im Dezember 2010 trat sie von ihrem Ministeramt zurück, weil sie schlicht unfähig und unwillig war, die Probleme der Tierquälerei in den niedersächsischen Ställen zu lösen. Diese Ministerin war natürlich im Landvolk hoch willkommen, weil sie deren Sprache sprach und keine Probleme lösen wollte.

Das änderte sich mit dem ausgewiesenen Fachmann Lindemann (CDU), der nach Frau Grotelüschen kam. Er forderte mit konkreten Schritten und entsprechenden Fristen ein Verbot des Schabelkürzens bei Geflügel und Vieles andere mehr. Er konnte seine Politik aber nicht mehr umsetzen, denn Rot-Grün kam an die Regierung und mit ihm Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). Seit dem 19. Februar 2013 ist er Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Und das ist gut so!

DAS WAR EIN SYSTEMWECHSEL,

15 Jahre Hilfe für kolumbianische Kinder

Der Verein VIRAS e.V. aus Salzgitter ist am 26.Oktober ab 18 Uhr im Gärtnercafé Verum am Alten Weg 44 in Wolfenbüttel zu Gast.

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Vereins zur Unterstützung bedürftiger kolumbianischer Kinder wird zu einer Lesung eingeladen. Gedichte, Texte, Kurzgeschichten und Märchen aus Lateinamerika, vornehmlich aus Kolumbien, werden von den Vereins-Mitgliedern vorgetragen. Musikalisch werden sie dabei vom Gitarristen Andreas Sichau – bekannt durch seine Braunschweiger Musikgruppe Sueño del Sol - begleitet. Des Weiteren werden von Manuela Flückiger und ihrem Team kulinarische Spezialitäten, die typisch für Kolumbien sind, angeboten.

Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten des Vereins werden gern gesehen. Weil die Sitzplätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung im Café Verum erforderlich:

Telefon 05331/ 7 65 94 oder

per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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