Braunschweigerin Regina Schultz gewinnt Inklusionspreis

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Der Braunschweigerin Regina Schultz wurde gestern in Hannover im Rahmen der SoVD-Lounge der SoVD-Inklusionspreis 2017 verliehen. Ministerpräsident Stephan Weil und die noch amtierende Sozialministerin Cornelia Rundt verliehen den Preis. Frau Schultz erreichte den ersten Platz in dem Bereich „Ehrenamt“. Beim Ehrenamtspreis Inklusion werden Projekte ausgezeichnet, in denen Ehrenamtliche sich engagieren, um die Inklusion vor Ort voranzubringen. Es zählen Vorbildcharakter und Originalität. Teilnahmeberechtigt waren Ehrenamtliche, die sich in Vereinen, Bürgerinitiativen, Nachbarschaftshilfen oder Projekten im Team engagieren. Ein Ehrenamtspreis Medien wurde ebenso vergeben. Dieser blieb in Hannover. Auch Til Schweiger und Michael Stich wurden an diesem Abend für ihr soziales Engagement ausgezeichnet.

Foto: Lennart Helal

Seit mehr als 7 Jahren engagiert sich die Braunschweigerin Regina Schultz ehrenamtlich im Raum Wolfenbüttel, Wolfsburg und Braunschweig. Sie arbeitet für und mit Menschen mit Behinderung und initiiert inklusive Bildungsprojekte zur kulturellen Teilhabe im öffentlichen Kulturraum, wie z. B. Museen. Aktuelles Projekt: "Augen-Blick-mal! hingehört! mitgemacht!“. Ein kreatives Geschichtenerzählen vor alter Bilderkunst im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig.

Und hier der Link zum Gewinner-Film der Braunschweigerin:
https://youtu.be/qrzVxpRrjAo

"ART" Vortrag - Thailand - 16.11.2017

Die Initiative ART „Aktiv für Respekt und Toleranz“ engagiert sich im Stadtteil Schuntersiedlung/Kralenriede und darüber hinaus für ein tolerantes, buntes Miteinander aller Menschen und Kulturen und bezieht klar Stellung gegen jede Art von Rassismus.


Seit Oktober 2016 veranstaltet ART eine Vortragsreihe über verschiedene Länder und ihre kulturellen, sozialen und politischen Hintergründe.

Tailand s. Flyer

„Braunschweig zeigt Herz“ am 2. Dezember Spendenaktion des AAI in der Innenstadt

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Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Am Samstag, 2. Dezember, steht die Braunschweiger Innenstadt im Zeichen des Herzens. Besucherinnen und Besucher können an diesem Samstag wieder für „Braunschweig zeigt Herz“ spenden, dabei für den guten Zweck singen und mehr über die vielfältigen sozialen Projekte der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände erfahren, denen die Spenden in diesem Jahr zugehen. Die Initiative wird vom AAI, den Schaustellern und dem Stadtmarketing mit Unterstützung der Braunschweigischen Landessparkasse seit 2013 durchgeführt.

Mit der Vorweihnachtszeit beginnt neben der Vorfreude auf das Fest auch die besinnliche Zeit. Am ersten Adventswochenende haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich und benachteiligten Menschen eine kleine Freude zu machen. Wer sich an „Braunschweig zeigt Herz“ beteiligt, hilft damit nicht nur sozialen Projekten in der Region, sondern bekommt an den Aktionsständen der Innenstadt ein herzliches Dankeschön in Form von Herzluftballons oder Lebkuchenherzen. Von 10:00 bis 19:00 Uhr stehen die Spendendosen an fünf Stationen in der Innenstadt bereit – gut zu erkennen an den überdimensionalen Lebkuchenherzen aus Holz.

Seit fünf Jahren organisiert das Stadtmarketing auf Initiative des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. die Aktion als Nachfolge der traditionellen Spendenlotterien. „Es ist erfreulich, dass ‚Braunschweig zeigt Herz‘ selbst schon zur Tradition geworden ist. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Akteuren und begrüße es, die Spendenaktion zugunsten der Wohlfahrtsverbände als Schirmherr unterstützen zu können“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

Wege in den Journalismus

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Schauspieler interviewen, beim Konzert backstage sein oder Talkshows moderieren

Die Vorstellung vom Beruf des Journalisten ist vielfältig, aber nicht immer realitätsnah. Referent Falk-Martin Drescher bringt den Beruf am Donnerstag, 23. November um 16.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur am Cyriaksring in Braunschweig auf den Punkt.

Der berufsbildende Vortrag soll den Teilnehmenden zeigen, wie spannend, aber auch fordernd dieses Arbeitsfeld ist. Wer neugierig ist, die Welt verstehen will und dabei nicht auf den Mund gefallen ist, findet in diesem Beruf künftig zusätzliche Möglichkeiten, erfolgreich arbeiten zu können.

Der Journalismus wird anspruchsvoller - aber auch spannender. Ein Journalist muss sich stets mit den neuen medialen Entwicklungen auskennen. Bei Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen genauso wie auf allen denkbaren und noch kommenden digitalen Kanälen. Fakenews? Heute zählt aufmerksamer, sauberer und packender Journalismus mehr denn je. Eine anspruchsvolle und zugleich facettenreiche Aufgabe.

Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“

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Wiederholungstermin! Wegen großer Nachfrage
Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“

Braunschweig. Seit 2005 gibt es eine neue Steuergesetzgebung, die dazu führen wird, dass in Zukunft Renten zu 100% versteuert werden müssen. Bereits heute sind viele Rentner steuerpflichtig und es werden jährlich mehr.
Der SoVD-Braunschweig veranstaltet deshalb gemeinsam mit der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH) – Beratungsstelle Braunschweig-Kohlmarkt – den Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“. Der Vortrag findet wegen der großen Nachfrage bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt. Dabei werden quasi alle verschiedenen Renten, ob Privatrenten oder staatliche Renten und Pensionen, behandelt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man seine Steuerlast reduziert.

Der Vortrag findet am 22. November 2017, um 15.30 Uhr Uhr, im Begegnungszentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1a – direkt neben dem Badezentrum – statt.

Referent ist Frank Brennecke, Leiter der VLH-Beratungsstelle am Kohlmarkt. Die letzten Fragen sollten gegen 17.30 Uhr gestellt sein. Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.








Maler trifft Musiker

Dick Sikkema trifft Peter Maffay

Sich selbst oder einem lieben Menschen eine Freude machen und gleichzeitig noch was Gutes tun, das ist doch eine schöne Motivation, die neue Aktion von Manfred Kramer zu unterstützen.
Manche Dinge kommen zu Dir, das erfährt Manfred Kramer immer wieder, wenn er unterwegs ist, Spenden sammelt oder Menschen ihn kontaktieren, die seine Arbeit für die Maffay Stiftung unterstützen wollen.
So wie Dick Sikkema, Maler aus Wolfenbüttel, die beiden Männer trafen sich zufällig, kamen ins Gespräch und der Maler hatte die Idee, ich male Dir ein Bild von Peter Maffay für Deine Spendenaktion.
Gesagt, getan und im Rahmen einer Autogrammstunde in Hannover wurde nun das wunderbare Portrait von Peter Maffay signiert. Er zeigte sich beeindruckt, plauderte mit dem Künstler und Manfred Kramer. Maffay, der gerade sein 18. Nummer eins Album präsentierte, freut sich über die Aktionen von Manfred Kramer und natürlich durfte das Bild während der Autogrammstunde von den zahlreichen Fans in Hannover bewundert werden.
Dieses handsignierte Bild 1,00 m x 1,20 m groß kann gegen eine Spende von 5,55 € bald in einem Wohnzimmer irgendwo in Deutschland  zu Hause sein. Maximal können sich 555 Menschen, Fans und Musikbegeisterte beteiligen. Unter allen Spendern wird dann in Anwesenheit des Malers und eines Notars der glückliche Spender bekannt gegeben.
Also 5,55 € auf das Konto "Unterwegs für starke Kinder" IBAN DE 82270925550802534701 einzahlen und mit etwas Glück, bald das tolle Bild besitzen.



NS-Unrecht "Offene Entschädigungsfragen"

 „Offene Entschädigungsfragen“ von Ingolf Spickschen(unter Mitarbeit von Michael Plöse)

Vorbemerkung

Die AG „Offene Entschädigungsfragen“ wurde auf dem Offenen Treffen am 28. Januar 2017 als Arbeitsgruppe innerhalb des Forum Justizgeschichte e.V. ins Leben gerufen, um in Vorbereitung auf die Jahrestagung 2017 angesichts der umfangreichen Literatur, Rechtsprechung und Rechtsvorschriften zu Fragen der „Wiedergutmachung“, der Entschädigung und den deutschen Reparations-pflichten eine Systematisierung der aktuellen Problemlagen zu erarbeiten. Dabei sollte es darum gehen, die verschiedenen Betroffenengruppen zu identifizieren und den jeweiligen Umfang ihrer Entschädigung oder sonstiger ihnen gewährter Formen nachholender Kompensation von NS-Unrecht festzustellen. Neben der Frage, was es überhaupt für Anerkennungs-, Entschädigungs- und Wiedergutmachungsarten gibt und in welchen Rechtsgebieten sie wie in Erscheinung treten, selbst wenn sie als „Entschädigung“ i.e.S. keine Rolle spielen, und der Überlegung, ob Pensions- und Rentenzahlungen an NS-Täter eigentlich zurück verlangt werden können, war es unsere naive Ausgangsüberlegung, aufgrund unserer Recherchen die Betroffenen am Ende analytisch vier verschiedenen Entschädigungsrealitäten zuordnen zu können. Diese lauten stark vereinfacht:

•Entschädigung gewährt, Genugtuung erlangt
•Entschädigung gewährt, Auszahlung verschleppt
•Entschädigung verweigert
•ungesehene Betroffenengruppen (die „im Dunklen“)

Dieses Vorhaben kann weitgehend als gescheitert angesehen werden. Der Grund hierfür ist in den bisherigen Beiträgen bereits zum Ausdruck gekommen: Es gibt in keiner Betroffenengruppe die eine Realität der Kompensation erlittenen NS-Unrechts, vielmehr erweist sich die individuelle Entschädigungspraxis als ein Ensemble gesetzlicher Anspruchs-, Ausschluss- und Rückausnahmetatbestände die in der Verwaltungspraxis zu höchst verschiedenen Ergebnissen geführt haben. Darüber hinaus sind auch untereinander gut vergleichbare Antragsteller*innen je nach ihrem Auf-enthalts-, Wohn- und Einsatzort, ihrer Staatsan- oder Gruppenzugehörigkeit, nach Schädigungsart und -grad höchst unterschiedlich, nicht selten nach verschiedenen Gesetzen, Härtefallentscheidungen oder Gnadenakten erfasst, kategorisiert und entschieden worden, was ganz regelmäßig in keinem Fall zu einer Entschädigung geführt hat.
Die Entschädigungspraxis folgte dabei wie die gesamte Wiedergutmachungspolitik dem Ziel ihrer Selbsterledigung als reine Befriedungspolitik nach allen Seiten – mit einer deutlichen Tendenz zur Verschleppung, wo immer das Licht der Öffentlichkeit die Praxis nicht berührt. Sie ist zugleich Ausdruck der Systemkonfrontation des Kalten Krieges, welche die nach der Wiedervereinigung offenen Fragen verdrängte, anstatt sie zu klären. Dass die weit verbreitete Schlussstrichmentalität nicht schon viel früher zur Einstellung jeglicher materiellen Anerkennung und Entschädigung von NS-Verbrechen geführt hat, ist letztlich einer gelungenen und beharrlichen Skandalisierung der Versäumnisse durch Betroffenenverbände, Akademiker*innen, Journalist*innen sowie politische Aktivist*innen innerhalb und außerhalb der Parlamente zu verdanken.

Fortsetzung

Mut zum Studium – Arbeiterkind.de

"Pressemitteilug"

 

Mut zum Studium – Arbeiterkind.de informiert im BiZ Braunschweig

Die gemeinnützige Initiative Arbeiterkind.de informiert am 16. November, um 16 Uhr, im Berufsinformationszentrum (BiZ) Braunschweig am Cyriaksring über Studienfinanzierungen.

Ein Studium ist kostspielig und nicht allen Eltern ist es möglich, dies finanziell zu begleiten. Rund ein Viertel aller Studierenden nehmen ein staatliches Darlehen über BAföG in Anspruch. Dazu und zu vielen anderen Stipendienmöglichkeiten und Studienkrediten informiert Arbeiterkind.de am 16. November um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig am Cyriaksring.

ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative mit bundesweit 6.000 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren und möchte Schülerinnen und Schüler aus Familien, in denen noch niemand oder kaum jemand studiert hat, auf dem Weg ins Studium begleiten. Ermöglicht wird dies von großen und staatlich geförderten Stiftungen als auch von kleinen Privatstiftungen.

Lesung der besonderen Art in der DRK-KaufBar

 „Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“

Am 11. Oktober war der Welt-Mädchentag, der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Diese beiden Tage nehmen die DRK-KaufBar und die Gleichstellungsbeauftragte Braunschweig zum Anlass, am 07.11.2017 um 19.00 Uhr in die KaufBar, Helmstedter Str. 135, Braunschweig, einzuladen.

Weltweit sind rund 200 Millionen Mädchen und Frauen von der Menschenrechtsverletzung Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) betroffen – davon etwa 70% in Afrika. Jedes Jahr sind mehr als 3 Millionen weitere Mädchen bedroht.Nachhaltige Erfolge bei der Beendigung der Praktik, wie sie das FULDA-MOSOCHO-PROJEKT des Trägervereins LebKom seit 15 Jahren verbuchen kann, verdeutlichen, dass es sich lohnt, sich für wirksamen Schutz von bedrohten Mädchen und Frauen einzusetzen. Bislang wurden durch die Anwendung des Wert-Zentrierten Ansatzes, entwickelt von der Fuldaer Professorin Muthgard Hinkelmann-Toewe, über 30.000 Mädchen in der Projektregion in Kenia bewahrt.

VIRAS sagt DANKE – VIRAS sagt GRACIAS

 Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens hatte der Vereins VIRAS e. V. zu einer Lesung eingeladen.


Im bis auf den letzten Platz besetzten Gärtnereicafé Verum  wurde den Gästen ein bewegendes, vielfältiges Programm geboten. Der Braunschweiger Musiker Andreas Sichau unterstützte im wahrsten Sinne die Lesung mit seiner stimmungsvollen Gitarrenmusik. So wurde der Abend zu einem Ohren- und Gaumenschmaus, denn Manuela Flückigers Team konnte den kulinarischen Teil dazu beitragen.

In der angenehmen Atmosphäre des Cafés wurde den interessierten Anwesenden eine abwechslungsreiche  Mischung von Texten und Musik dargeboten.


Die Vereinsmitglieder Manuela Rudolf und Sabine Rücker lasen die sorgfältig zusammengestellten  - vornehmlich aus Kolumbien stammenden – Texte -  mit der gebührenden Wertschätzung gegenüber den Autoren vor. Die Auswahl der Gedichte, Märchen, Kurzbeiträge und Liedertexte wurde ergänzt durch die entzückenden Briefe der geförderten Patenkinder, aus denen Dankbarkeit, die Bereitschaft zum Lernen und Zuversicht sprechen. Das Gelesene wurde durch die passend ausgewählte Gitarrenmusik unterstrichen.  

Im Anschluss an die Lesung berichteten Gabriele Thobaben (1.Vorsitzende)  sowie Manuela Rudolf (2.Vorsitzende) über das Projekt in San Augustin,  die Arbeit des Vereines VIRACOCHA Salzgitter  zur Unterstützung der Stiftung Viracocha mit ihren Projekten zur Vermittlung von Patenschaften.  Die Vereinsmitglieder beantworteten eifrig die Fragen der interessierten Gäste. Die Zuhörenden waren sichtlich ergriffen von allem Dargebotenen.

Der Erlös der von Amalfi Wehner gestifteten Empanadas (kolumbianische Spezialität), sowie die an diesem Abend eingenommenen Spenden in einer Gesamthöhe von 300 € kommen zu 100% dem Projekt Viracocha  zugute.

Dafür sagen die Vereinsmitglieder im Namen der Kinder in Kolumbien herzlich Danke!

In 2018 sollen weiter Veranstaltungen dieser Art stattfinden.

Interessenten dürfen sich zur Termin-Anfrage oder für weitere Informationen gern an den Verein wenden unter: Tel.:  05300/ 1424 oder 05331/ 6 8079 sowie email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fotos: Andreas Sichau, Lesende und Publikum

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