Vogelgrippe - Tierschützer begrüßen Jagdverbot in Riddagshausen

Schwan in den Rieselfeldern    Foto: Beate Gries

 

Vogelgrippe - Tierschützer begrüßen Jagdverbot in Riddagshausen und setzen auf freiwilligen Jagdverzicht der Jägerschaft im gesamten Stadtgebiet.

 

Am Schapenbruchteich im Naturschutzgebiet Riddagshausen wurde nun auch in Braunschweig eine mit H5N8 infizierte Schnatterente tot aufgefunden. Die Initiative Stadttiere begrüßt das von der Stadt Braunschweig ab 24. Dezember 2016 verfügte Verbot der Jagd auf Federwild im Naturschutzgebiet Riddagshausen als geeignete Maßnahme.

„Wir setzen nun auf den freiwilligen Verzicht jedweder Jagdaktivitäten, als Signal der Jägerschaft Braunschweig, einer Verbreitung des Virus durch auffliegendes Federwild nach Beunruhigung z.B. durch Stöberhunde oder einem Schuss nicht noch Vorschub zu leisten“, so Beate Gries von der Initiative Stadttiere Braunschweig. Die Bereiche, die in der noch geltenden tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Aviäre Influenza vom 10.Dezember 2014 von der Stadt Braunschweig benannt wurden, können hierzu als Grundlage dienen: Dazu gehören alle größeren Wasserflächen und Vogelschutzgebiete auf dem Gebiet der Stadt Brauschweig, zu denen auch das Europäische Vogelschutzgebiet im Staatsforst im Klei gehört, das direkt an den Flughafen angrenzt. Beate Gries ist sicher: „Mit dem Vorkommen der Vogelgrippe auf dem Braunschweiger Stadtgebiet steht die morgige Jagd auf den Flughafengelände aktuell unter einer neu zu überdenken Verantwortlichkeit und damit nicht mehr nur im Ermessen des Flughafenbetreibers. Das Allgemeinwohl muss dabei über das mit der Jagd verfolgte Ziel gestellt werden, so dass diese Jagd damit im Fokus des öffentliche Interesse steht.“

 

Beate Gries
Sprecherin Stadttiere Braunschweig

www.stadttiere-bs.de

 

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