Braunschweig Fairtrade: App informiert über Umweltsiegel

Wer sich schnell über fair gehandelte Produkte informieren will, findet jetzt unter http://www.braunschweig.de/fairtrade einen Link zur Webseite Siegelklarheit.de, einer Initiative der Bundesregierung, und kann sich von dort eine App herunterladen, die Umwelt- und Sozialsiegel vorstellt und bewertet. Weiter im Focus-Originalbericht
 

CETA CHECK - Schau Deinem Minister auf die Finger

 
 
Der Bundeswirtschaftsminister erklärt TTIP für "tot" – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Doch Vorsicht: Sigmar Gabriel weiß zu genau, dass TTIP nach den US-Präsidentschaftswahlen ohnehin neu aufgerollt werden muss. Daher ist seine substanzlose Ankündigung erstmal nicht mehr als Schall und Rauch.

Wir vermuten vielmehr, dass er was ganz anderes im Sinn hat: Er möchte – vor allem in seiner Partei – dem Widerstand gegen TTIP den Wind aus den Segeln nehmen. Während wir die Champagnenkorken fliegen lassen, könnte die EU in aller Ruhe das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) abschließen.
CETA würde fast alles ermöglichen, was wir an TTIP kritisieren: Schiedsgerichte für Investoren, Sonderzugang für Konzerne bei der Gesetzgebung sowie die Aushöhlung von Verbraucher- und Umweltstandards. Davon würden auch sofort die in Kanada registrierten 41.000 US-Unternehmen profitieren!

Lasst Euch nicht einlullen: Klickt hier, um mit dem CETA-CHECK Gabriel und anderen EU-Ministern auf die Finger zu schauen!

Stoppen Sie mit uns die vorläufige Anwendung von CETA!

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Aufruf "Gabriel: Nein zu CETA – weder vorläufig noch endgültig!"


Wissen Sie eigentlich, warum selbst CETA-Befürworter die „vorläufige“ Anwendung des Vertrages zwischen der EU und Kanada ablehnen müssen? CETA ist ein Demokratieskandal. Ein Vertrag soll rechtsgültig in Kraft treten, obwohl NICHT alle betroffenen Parteien zugestimmt haben. Bei CETA sind die EU-Gremien und alle Mitgliedstaaten Vertragspartner. Es genügt nicht, wenn nur die EU zustimmt.

Mit der „vorläufigen“ Anwendung werden Fakten geschaffen. CETA schafft neue demokratisch nicht legitimierte Gremien, die nationale Parlamente entmachten können – das gilt selbst dann, wenn nur Teile des Abkommens vorläufig angewendet werden.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel muss „Nein“ zur vorläufigen Anwendung sagen.


Unterstützen Sie unseren Aufruf an Gabriel:
 

„Frauen in Aufsichtsräten“

 

In Aufsichtsräten sind Frauen immer noch unterdurchschnittlich repräsentiert. Aus diesem Grund möchten wir mit der Veranstaltung Frauen über die Situation in Aufsichtsräten informieren und gleichzeitig motivieren, sich in solchen Gremien einzubringen.

 

Am 02.09.2016 um 18 Uhr in der Alten Waage 15

 

Im ersten Teil der Veranstaltung wird die Referentin, Martina Chudziak von FidAR e.V. Nordwest, den Blick auf die Wirtschaft richten, denn seit dem 01.01.2016 gilt die feste Geschlechterquote von 30  Prozent für neu zu besetzende Aufsichtsratsposten in börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wollen wir uns die städtischen Aufsichtsräte hinsichtlich einer geschlechtergerechten Verteilung anschauen und in den Austausch mit Frauen kommen, die in diesen Aufsichtsräten bereits aktiv sind.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann besuchen Sie uns.

Hier geht es zur Anmeldung

Einen Flyer mit ausführlichen Informationen zum Ablauf und zum Inhalt der Veranstaltung finden Sie im Anhang.

 

Trittin trifft… Ist das deutsche Auto noch zu retten?

Eine Diskussionsveranstaltung mit und über VW zum Thema Elektromobilität.

Termin: 25.08.2016 Zeit: 19 Uhr Ort: Brunsviga, Karlstraße 35

Die Abgasaffäre um Volkswagen hat die deutsche Automobilindustrie schwer getroffen und ihre Glaubwürdigkeit erschüttert. Jahrelang hat VW die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Dieselmotoren proklamiert. Sie offenbar aber nur mit Trickserei erreichen können. Eine Konsequenz wäre: weg vom Diesel, hin zur Elektromobilität. Wie ist ein solcher Wandel der Automobilindustrie möglich? Wie ist das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Unternehmen? Wie weit ist die Technologie überhaupt?

Unter der Moderation von Jürgen Trittin sollen diese und viele weitere Fragen beantwortet werden.

Gesprächspartner:

Dr. Ulrich Eichhorn (VW, Leiter Konzern-Entwicklung und Forschung)

Jürgen Resch (Bundesvorstand der Deutschen Umwelthilfe),

Dr. Ralf Benger (TU Clausthal)

TTIP & CETA-Demos: Wir brauchen jetzt das ganze Land!

 

 

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Flyer entscheiden den Machtkampf

1,4 Kilometer hoch wäre der Turm, würden wir die 3,5 Millionen Info-Flyer für die sieben Demos gegen TTIP und CETA am 17. September stapeln. Sie merken: Es braucht viele Menschen, um sie alle zu streuen. Bitte helfen Sie uns bei dieser Kraftanstrengung! Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Flyer-Paket für den großen Verteiltag am 10. September, eine Woche vor den Demos.

Fortschrittsprojekt“ – so preist EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) CETA. Für den linken Parteiflügel hält Matthias Miersch dagegen: „Kein sozialdemokratisches Mitglied eines Parlaments kann diesem Abkommen in der vorliegenden Fassung zustimmen.“ Der Ringkampf um CETA bei den Sozialdemokraten läuft – einen Monat vor dem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Delegierten darüber entscheiden.

Doch wir ringen mit! Am 17. September – zwei Tage vor dem Parteitag. Bei sieben Großdemos gegen CETA und TTIP zeigen wir den Sozialdemokrat/innen: Wir wollen die undemokratischen Handelsabkommen nicht. Auch in Hamburg, ganz in Ihrer Nähe. Je mehr wir werden, desto leichter wird es für die SPD-Delegierten, auf ihre Bürger/innen zu hören  und klipp und klar Nein zu CETA zu sagen.

ver.di stellt Strafanzeige gegen Matratzen Concord

Rechtsbruch: Firma Matratzen Concord behindert Betriebsratswahlen – ver.di stellt Strafanzeige

Im Juni haben sich Beschäftigte der Firma Matratzen Concord im Raum Braunschweig auf den Weg gemacht, einen Betriebsrat nach dem Betriebsverfassungsgesetz zu wählen.

Seit diesem Zeitpunkt haben sie es mit einem Unternehmen zu tun, das diese Wahlen auf allen Wegen zu hintertreiben bzw. zu beeinflussen versucht: - Druck durch den Kölner Geschäftsführer des Unternehmens Herrn Brockmöller auf einen der Initiatoren der Wahlen noch vor der Einsetzung eines Wahlvorstandes, einen Betriebsrat nicht zu gründen - Druck auf einen Mitinitiator der Wahlen:

7. Slow Food-Genussmarkt Braunschweiger Land am 25. September im Kennelbad

"Gut, sauber und fair" ist in diesem Jahr wieder das Motto für den Slow-Food  Genussmarkt  Braunschweiger Land. Wie in den letzten Jahren treffen sich alle Freunde des guten Geschmacks auf dem Gelände des Kennelbades, und zwar am Sonntag, 25. September, von 11 bis 17 Uhr. Die Slow Food Gruppe Braunschweiger Land veranstaltet  diesen besonderen regionalen Markt zum siebten Mal. Hier kommen all jene zusammen, die Genuss und Bewahrung von Geschmack schätzen, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft, regionale Produkte sowie gute und teilweise in Vergessenheit geratene Lebensmittel interessieren. Erzeuger, die im normalen Konsumalltag anonym bleiben, bekommen hier ein Gesicht, die von ihnen hergestellten Lebensmittel eine Geschichte. Mehr als 20 Produzenten, Landwirte, Gemüsebauern, kleine Manufakturen und Händler präsentieren die Vielfalt regionaler Lebensmittel. Sie kommen überwiegend aus dem Braunschweiger Land. Alle Fotos Astrid Oberthür, Slow Food

Bereit für Karlsruhe: 14 Meter Aktenordner, 100.000 Vollmachten

 

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Das ist ein großer Moment: 100.000 Bürgerinnen und Bürger werden gemeinsam gegen CETA vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Das wird die größte Bürgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik!

Der Sache ist das durchaus angemessen, denn dieses Freihandelsabkommen ist einer der größten Angriffe auf die Demokratie. Hierüber wird noch zu reden sein, auch im Deutschen Bundestag und im Bundesrat. Aber Achtung, CETA soll noch in diesem Herbst vorläufig zur Anwendung kommen, und zwar komplett. Damit werden Tatsachen geschaffen, haben beispielsweise ausländische Konzerne Sonderklagerechte, obwohl CETA noch von keinem Mitgliedstaat ratifiziert wurde.

1. Informationsbrief über eine faire Braunschweiger Welt

Liebe Interessent_innen an einer sozial und ökologisch fairen Braunschweiger Welt . Dies ist mein erster Informationsbrief.

Ich werde hier regelmäßig darüber berichten, was in und um die Fairtrade-Stadt Braunschweig zu dem Thema passiert, was es bei dem Verein Fair in Braunschweig Neues gibt, und was bei dem Promotor_innen-Programm ansteht. Ich freue mich immer über unseren möglichen Gedankenaustausch und Ihre Initiative für eine Braunschweiger Welt, die fairer werden soll.
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Über mich | Eine Welt-Regionalpromotorin:

  • Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
    und das jeweilige Bundesland finanzieren gemeinsam das Eine Welt-Promotor_innen-Programm
  • Deutschlandweit gibt es seit diesem Jahr in allen 16 Bundesländern über 110 Promotor_innen
  • In Braunschweig hat sich der Verein Fair in Braunschweig erfolgreich um die Stelle beworben, und ich habe zum 01. Juli die Arbeit begonnen
  • Schwerpunkte für Braunschweig: Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit
    sowie (Bildungs-)Aktionen zum Thema fairer Handel und Sozialstandards
  • Zu meiner Person: Gebürtig komme ich aus Hamburg, habe in Lüneburg Kulturwissenschaften und Nachhaltige Entwicklung studiert und bin gerade in den letzten Zügen meines Masterstudiums. Privat engagiere ich mich zusätzlich in der Hochschulpolitik und dem Verein Viva con Agua

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