Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend

"Pressemitteilung"

Vorausdenken. Zusammenbringen. Machen.
Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend

Der 8. EnergieTag der Regionalen EnergieAgentur e.V. widmet sich der Mobilität im ländlichen Raum.


Zum 8. EnergieTag der Region am 01. September 2017 lädt die Regionale EnergieAgentur e. V. gemeinsam mit dem Landkreis Wolfenbüttel Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nach Wolfenbüttel ein, um über Zukunftsszenarien der Mobilität zu diskutieren. Hauptredner Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, referiert über Digitalisierung und Elektromobilität als Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz aus Sicht des Volkswagen Konzerns.
Im Fokus des EnergieTags stehen umweltfreundliche und innovative Mobilitätsmodelle für den ländlichen Raum. Beleuchtet werden aktuelle Forschungen, Trends und Entwicklungen: Wie werden wir in Zukunft von A nach B kommen? Wie flexibel, wie umweltschonend wird dies sein? In welche Richtung wird intensiv geforscht? Was ist heute schon möglich?

Nach Tour de France kommt Tour de Fair

Ankunft der "Tour de Fair" in Braunschweig.

Am 06.08.17 endet am Magnikirchplatz am Sonntag ab 10:00 Uhr die diesjährige Tour de Fair. Die einwöchige Radtour klingt bei einem fairen Frühstück im Rahmen des Magni-Nachbarschaftsfrühstücks aus. Gleichzeitig kann der Laden Jojeco fairfashion besucht werden.

Braunschweig, 02.08.2017 - Dieses Jahr führt die Tour de Fair durch das südliche und südöstliche Niedersachsen. Bereits seit Montag den 31.07. ist die Tour unterwegs. Am 06.08.17 radelt die Gruppe nach Braunschweig und endet final am Magnikirchplatz. Ab 10:00 Uhr begrüßt der Fair in Braunschweig e.V. die Radler*innen mit einem fairen Frühstück und Informationen zum Engagement der Akteure hier vor Ort. Parallel dazu kann der Laden Jojeco fairfashion kennengelernt werden.

Mit Insektizid belastete Eier aus Belgien und den Niederlanden zurückgeben

"Pressestelle Niedersächsisches Ministerium für Ernährung"

Möglicherweise betroffene Chargen auch nach Niedersachsen gelangt –
Gesundheitsgefahr für Kinder laut Bundesinstitut nicht auszuschließen

HANNOVER. Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus Erzeugerbetrieben in Belgien und den Niederlanden sind laut aktuellen Erkenntnissen über eine Packstelle in Nordrhein-Westfalen auch nach Niedersachsen gelangt. Es handelt es sich um etwa 1,3 Millionen Eier. Fipronil ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Das niedersächsische Agrarministerium empfiehlt die Rückgabe der Eier, die in den Handel gelangt und verkauft worden sind.

Die entsprechenden Chargen der Eier tragen die Stempelaufdrucke 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017.

Aufgrund von Analyseergebnissen in Belgien warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor einem potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder beim Verzehr von mit Fibronil belasteten Eiern. Für andere Menschen wird dies ausgeschlossen. Das niedersächsische Agrarministerium rät deshalb Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, die Eier mit diesen Aufdrucken nicht zu verzehren und zurückzugeben. „Es gilt in der Europäischen Union bei Fipronil Nulltoleranz“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Das Insektizid hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Punkt.“

Protestveranstaltung: Autokartell unterdrückt Kritiker!

Das VW-Komitee Braunschweig- Wolfsburg lädt ein:

Protestveranstaltung: Autokartell unterdrückt Kritiker!

am Donnerstag, 3. August 2017 um 18 Uhr

Im Mütterzentrum, Braunschweig, Hugo-Lutherstr. 60 a

Autokonzerne und Regierung tun alles, um die Verursacher der VW-Krise zu schützen - die Kosten soll die Allgemeinheit tragen. Mutige Kritiker dieser kriminellen Machenschaften sollen mit Abmahnungen und „Freistellungen“ mundtot gemacht werden. Bei uns werden sie zu Worte kommen. Solidarität ist nötig! Es reicht!

Gastredner: Gerd Pfisterer, Autoexperte und ehem. Streikführer in Duisburg- Rheinhausen.

 

Forderung an Merkel: Schluss mit Agrarexport-Dumping!

"Pressemitteilung"

AbL-Forderung an Merkel: Schluss mit bauernschädlichem Agrarexport-Dumping!   

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat CDU-Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, die Interessen bäuerlicher Betriebe an fairen Erzeugerpreisen nicht länger den Interessen von Schlacht-, Molkerei- und Exportkonzernen unterzuordnen. Der niedersächsische AbL-Landesvorsitzende Ottmar Ilchmann verwies besorgt auf Äußerungen Merkels beim Bauernverbands-Tag und in Agrarzeitungen, in der diese sich für die Fortsetzung der laufenden Überschussproduktion  für ein „Wachstum im Export“ stark mache. Diese agrarpolitische Ausrichtung auf eine Billig-Überproduktion für perspektivlose und unsichere Billig-Weltmärkte sei verantwortlich dafür, dass den Landwirten seit Jahren keine ausreichenden Erzeugerpreise mehr für Milch, Schweine oder Ackerfrüchte ausgezahlt worden seien. Die Aussagen der Kanzlerin zu Entwicklungsländern, Fluchtursachen oder Fairhandel würden zudem völlig unglaubwürdig, wenn weiter mit Dumping-Exporten die kleinbäuerlichen Existenzen und die Agrarstrukturen in diesen Ländern zerstört würden.

AbL-Kritik an Geflügelindustrie-Auftragsstudie gegen mehr Tierwohl

"Pressemitteilung"

Unter dem Vorbehalt der Richtigkeit der kaum fassbaren Inhalte in einem Vorab-Bericht der WELT veröffentlichen wir folgendes:

Als „grob-unwissenschaftliche, menschen-, ökologie-- und tierfeindliche Auftragsarbeit für die Geflügelindustrie“ kritisiert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eine Studie zum „gesamtgesellschaftlichen Nutzenbeitrag der Geflügelmast“, die die Autoren von Witzke und Windhorst für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) verfasst haben. Laut einem Artikel der WELT über die Inhalte dieser bisher offenbar unveröffentlichten Studie arbeiteten die beiden Autoren dabei für die Firma HFFA-Research, hinter der Agrarchemie-und Lebensmittelkonzerne wie BASF, BAYER und Nestlé  stünden.   

Die AbL bezeichnet die von der WELT zitierte Behauptung der Agrarindustrie-Studie, es gebe „große Chancen“ für den „nachhaltigen“ Export von Hähnchenfleisch in „weniger entwickelte und Schwellenländer“, als zynisch und irreal: Durch derlei Exporte werde die Geflügelerzeugung in den Empfängerländern zerstört. Außerdem gaukle man hiesigen Geflügelhaltern eine Absatz-Perspektive vor, die angesichts der viel niedrigeren Kosten in konkurrierenden Exportländern wie Brasilien, Thailand, den USA  oder der Ukraine völlig unsinnig sei – trotz aller tierwohl- und umwelt-schädlichen Rationalisierungs-  und Expansionspläne von Geflügelkonzernen hierzulande.

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Nichts ist geschafft, Herr Schmidt - schon gar kein Tierwohl

Mit einer groß angelegten Werbekampagne hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit Erfolgen gerühmt, die es gar nicht gibt. "Mehr Tierwohl" sei "geschafft", hieß es zum Beispiel in Anzeigen - dabei sind die Zustände in der Tierhaltung nach wie vor katastrophal! Statt Hundertausende Euro Steuergelder für eine manipulative Kampagne in eigener Sache zu verpulvern, muss der Minister endlich ECHTE Verbesserungen durchsetzen. Sie haben unsere Aktion für eine Tierhaltungswende bereits unterschrieben. Danke dafür! Leiten Sie jetzt diesen Newsletter weiter an Freunde und Bekannte und machen Sie die Aktion noch bekannter. Es wird höchste Zeit, dass Herr Schmidt zur Besinnung kommt!

Zu weiterer Information und zur Unterschrift

Afrika steht auf der internationalen Agenda,...

Diese Kinder am Strand werden in Westafrika kaum eine Chance haben. Vielleicht kommen sie ja zu uns, wenn wir ihnen keine Chancen eröffnen. Foto: U. Meier

so lässt unsere Regierung verlautbaren. Bei G 20 in Hamburg sollte auch über Afrikas Probleme (oder unsere) geredet werden. Wurde nichts draus. Sollte vielleicht darüber geredet werden, weil derzeit eine der schärfsten Hungerkatastrophen in Ostafrika abläuft oder gar wegen des massiven Land-Grabbing? Sicher nicht, weil das niemanden in Europa, Asien oder Amerika interessiert, wenn in Afrika oder im Mittelmeer Menschen sterben. Schon gar nicht die ach so "katholischen Christen" und deren Kirchenoberhäupter in Polen.

Interessant für uns Europäer sind eher die afrikanischen Ressourcen. Also Bodenschätze und die fruchtbaren Böden für den Exportpflanzenanbau. Da hat sich wenig geändert in den letzten 200 Jahren. Es soll investiert werden in Afrika, so die Bundesregierung. Er gibt genug Geld, das auf renditereiche Investments wartet, denn Zinsen gibt es ja kaum noch. Steht dabei die Entwicklung des jeweiligen Landes oder der Region im Fokus? Eher nicht, sondern wohl eher die renditeträchtige Anlage. Aber vielleicht gelingt ja beides. Gute Arbeitsplätze und renditeträchtiges Investment. Man darf skeptisch sein.

Auf jeden Fall geht es aber um die Flüchtlinge, die zu Hunderttausene warten, um nach Europa, speziell Deutschland, zu gelangen. Das gilt es nun gemeinsam zu verhindern, wie auch immer, möglichst menschenverträglich. Flüchtlinge in absaufenden Schlauchbooten stören nach der Tagesschau das schöne Feierabendgefühl. Noch gut in Erinnerung ist der Spruch vergangener Jahrzehnte: „Kommt ihr nicht zu uns, dann kommen wir zu euch.“ Nun sind sie da, und es wollen noch viel mehr kommen.

Viele Jobs sollen in Afrika entstehen, und dafür ist Wachstum notwendig, so sagt die EU. Dieser Rückschluss ist schlicht falsch. „Wachstum und Armut haben nicht direkt etwas mit Migration zu tun“, so Carlos Lopes, bis 2016 Generalsekretär der UN-Wirtschaftskommission für Afrika. Er führt weiter aus: „Gibt es in einer Region keine Jobs, werden Migranten von dort weggehen. Gibt es Arbeit, bleiben sie dort. Das ist etwas anderes als bloßes Wirtschaftswachstum als solches. Das Problem ist, dass immer die Rendite im Mittelpunkt steht und selten der Mensch.

Aus einigen Staaten Afrikas, die am schnellsten wachsen, gehen die meisten Menschen weg, um anderswo Arbeit zu suchen. Wenn überhaupt, müsste man Wirtschaftssektoren fördern, die viele Jobs schaffen.“

Vielleicht ist es besser „von unten zu denken“ und nicht überzustülpen. Was ist stark in der Region? Was hat Potenzial, kann die Frage lauten. Darauf könnte dann die Wertschöpfungskette aufbauen. Vielleicht fehlt es aber auch an der Basisversorgung. Einfach zu wenig Wasser, zu schlechte Straßen, keine Schulen. Wenn die Basis fehlt kann nichts wachsen, kann sich wirtschaftlich nichts entwickeln.

Ein solches Gebiet habe ich besucht – in Benin: Darüber ein kurzer Bericht.

Der Bundesrat kann CETA wirklich stoppen!

Mehr Demokratie e.V. - Bürgeraktion für direkte Demokratie durch Volksentscheid und BürgerentscheidMehr Demokratie e.V. - Bürgeraktion für direkte Demokratie durch Volksentscheid und Bürgerentscheid

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CETA – das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU – muss im Bundestag beschlossen werden.“ Sagt die Bundesregierung. Der Bundesrat kann nach dieser Auffassung nur Einspruch erheben, muss aber nicht zustimmen. „Falsch, CETA muss auch durch den Bundesrat!“ Das hat Prof. Martin Nettesheim mit einem Gutachten herausgearbeitet. Und dieses Gutachten des bekannten Staatsrechtlers haben wir gestern zusammen mit foodwatch und Campact in Berlin präsentiert. 

Der Bundesrat könnte CETA ins Schleudern bringen: Im Bundesrat entscheidet nicht die Regierungskoalition, sondern es entscheiden die Länder. Sie haben je nach Größe unterschiedliches Stimmgewicht. Zum Beispiel hat Bayern sechs Stimmen und das Saarland nur drei. Insgesamt sind es 69. Für die Mehrheit braucht es 35 JA-Stimmen. Genau das ist die schiefe Ebene, auf der CETA ins Rutschen kommt. Denn in zehn Ländern regieren die Grünen mit. In Thüringen, Brandenburg und Berlin regiert die Linke mit. Grüne und Linke lehnen CETA ab. Wenn eine Regierungspartei einen Vorschlag ablehnt, ist es üblich, dass das Land sich bei der Abstimmung im Bundesrat mindestens enthält. Das genügt. Denn dann kommen die notwendigen Ja-Stimmen nicht zusammen. Dann könnte es heißen: Ende und aus für CETA.

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