Stille Reserve - Fachkräfte aktivieren -

"Pressemitteilung"

Stille Reserve: Fachkräftebündnis will verborgenes Fachkräftepotenzial für den regionalen Arbeitsmarkt aktivieren

Bis zu zehntausend Menschen stellen in der Region Braunschweig-Wolfsburg ein ungenutztes Potenzial auf dem Arbeitsmarkt dar. Sie gehören zur so genannten stillen Reserve, weil sie sich aus unterschiedlichen Gründen nicht aktiv um einen Arbeitsplatz bewerben oder trotz grundsätzlichem Arbeitswunsch nicht arbeitsuchend gemeldet sind. Mit dem gleichnamigen Projekt „Stille Reserve“ möchte das Fachkräftebündnis Südostniedersachsen dieses Potenzial für den Arbeitsmarkt aktivieren. „Wir wollen diesen Menschen den Weg zurück ins Erwerbsleben erleichtern und zugleich Unternehmen auf diese potenziellen Mitarbeiter aufmerksam machen“, sagt Oliver Syring, Sprecher des Fachkräftebündnisses und Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH, die das Projekt koordiniert und in enger Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren und Netzwerken umsetzt. Die Partner entwickeln und erproben in den kommenden zwei Jahren Konzepte und Maßnahmen, die im ersten Schritt Bedarfe der Zielgruppe analysieren, um darauf aufbauend potenzielle Arbeitskräfte zu motivieren und für den regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Mit der heutigen Auftaktveranstaltung im Braunschweiger Haus der Wissenschaft startet das Projekt in den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie in den Städten Braunschweig und Wolfsburg.


Bei der stillen Reserve handelt es sich überwiegend um Frauen, die sich der Kindererziehung oder einer Pflegetätigkeit widmen. Aufgrund vergleichbarer Problemlagen sprechen die Projektmitglieder aber auch gezielt Alleinerziehende an. Diese sind in den Jobcentern zwar erfasst, der Arbeitsmarkt bietet ihnen jedoch oftmals keine oder nur unzureichende Beschäftigungsmöglichkeiten. „Mit Blick auf den demografischen Wandel und den steigenden Bedarf an Fachkräften sind Wiedereinsteiger, Rückkehrer und Alleinerziehende eine wichtige Zielgruppe für den niedersächsischen Arbeitsmarkt“, sagt Wirtschaftsminister Olaf Lies. „Das Projekt ‚Stille Reserve‘ zeigt einen innovativen Lösungsweg auf, von dem Fachkräfte und Unternehmen gleichermaßen profitieren.“

Ein Beitrag zur Bundestagswahl 2017: Die Reichtumsuhr

 

 



Vermögens- und Schuldenuhr. Vermögensverteilung in Deutschland

In den Medien wird zu gegebenen Anlässen die so genannate „Schuldenuhr“ gezeigt. Sie soll deutlich machen, wie rasch die Verschuldung Deutschlands fortschreitet. Die Schuldenuhr kommt vom "Bund der Steuerzahler", von der neoliberalen Lobbyorganisation für Steuersenkungen zu Gunsten von Unternehmen und Gutverdienenden. Dieser „Schuldenuhr“ eine „Reichtumsuhr“ gegenüber zu stellen, die den Zuwachs an Geldvermögen in Deutschland in jeder Sekunde misst, wurde nun umgesetzt. Damit kann das Auseinanderfallen von öffentlicher Armut und privatem Reichtum versinnbildlicht werden. Der Betrachter wird sehen, dass die „Reichtumsuhr“ erheblich schneller läuft als die „Schuldenuhr“.

Der DGB Landesverband Hessen-Thüringen hat diese Idee umgesetzt. Gratulation!
Hier können Sie sehen wie das Nettoprivatvermögen in Deutschland steigt, wie viel das reichste Zehntel der Bevölkerung besitzt und demgegenüber die Schulden des ärmsten Zehntels wachsen. Quelle: Plattform handlungsfähiges Hessen.

 

zur aktuellen Reichtumsuhr

Eier und Fipronil?! Fragen und Antworten

Diese Variante eines Hühnerstalls braucht kein Fipronil. Bei einer Tierhaltung in Massen, wie bei Hühnern üblich, ist es schwierig für eine optimale Hygiene zu sorgen. Wenn es nicht gelingt, werden anscheinend auch Chemikalien angewendet, die gesundheitsgefährdend sind. So ist es eben, wenn, wie in unserer Wirtschaftsordnung, das Geld im Mittelpunkt steht und nicht der Mensch.

Das Thema "Fipronil" macht in den Medien große Schlagzeilen. Wie auch bei vorangegangenen "Lebensmittelskandalen" der letzten Jahre überschlagen sich die Meldungen. Eine sachliche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit gestaltet sich schwierig.

Eine gute Zusammenfassung zu diesem Thema hat aktuell das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in einem Dokument „Fragen und Antworten zur Verunreinigung von Eiern mit Fipronil“ veröffentlicht.

Fibronil-Skandal - Das kommt der Brunnenvergiftung gleich -

Deutschlandfunk - 09.08.2017

Landwirtschaftsminister Schmidt zum Fipronil-Skandal: "Das kommt der Brunnenvergiftung gleich"

Der Skandal um die mit Fipronil verseuchten Eier nimmt kein Ende. Dabei hatten viele auf mehr Klarheit gehofft, nachdem sich der belgische Landwirtschaftsminister Denis Ducarme heute den Fragen der zuständigen Fachausschüsse im belgischen Parlament stellen musste. Außerdem musste die Lebensmittelkontrollbehörde AFSCA einen Zwischenbericht vorlegen, wer wann was von den verunreinigten Eiern wusste.

Doch statt Antworten gibt es nun noch mehr Fragen. Denn die wegen ihrer hanebüchenen Informationspolitik völlig zu Recht kritisierten belgischen Behörden weisen nun ihrerseits mit dem Finger auf den Nachbarn. Die Niederlande haben demnach viel früher von dem Fipronil-Problem gewusst, ohne diese Informationen zu teilen. Außerdem hätten sie nur unzureichend mit den belgischen Behörden kooperiert.

Eier schon seit 2016 belastet?

Absehbar ist damit: Der Skandal um die verseuchten Eier, schlampige oder gleichgültige Behörden und kriminelle Panscher, die das Mittel überhaupt erst in Umlauf gebracht haben, zieht immer weitere Kreise. Und womöglich haben die Verbraucher schon sehr viel länger belastete Eier oder mit Eiern verarbeitete Lebensmittel verspeist. Entsprechende Rechnungen über Fipronil-Lieferungen nach Belgien, so wurde heute deutlich, stammen bereits aus dem Frühjahr 2016.

Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend

"Pressemitteilung"

Vorausdenken. Zusammenbringen. Machen.
Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend

Der 8. EnergieTag der Regionalen EnergieAgentur e.V. widmet sich der Mobilität im ländlichen Raum.


Zum 8. EnergieTag der Region am 01. September 2017 lädt die Regionale EnergieAgentur e. V. gemeinsam mit dem Landkreis Wolfenbüttel Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nach Wolfenbüttel ein, um über Zukunftsszenarien der Mobilität zu diskutieren. Hauptredner Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, referiert über Digitalisierung und Elektromobilität als Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz aus Sicht des Volkswagen Konzerns.
Im Fokus des EnergieTags stehen umweltfreundliche und innovative Mobilitätsmodelle für den ländlichen Raum. Beleuchtet werden aktuelle Forschungen, Trends und Entwicklungen: Wie werden wir in Zukunft von A nach B kommen? Wie flexibel, wie umweltschonend wird dies sein? In welche Richtung wird intensiv geforscht? Was ist heute schon möglich?

Wieviel Geld braucht der Mensch?

Wie viel Geld braucht der Mensch? Die bekannte Wirtschaftsjournalistin der taz und der Wachstumskritiker Niko Paech im Gespräch über Ansprüche und Grenzen, über Umwelt und Ressourcen und über ein gutes Leben. Alle Infos http://werkstatt-zukunft.org/index.ph...

Nach Tour de France kommt Tour de Fair

Ankunft der "Tour de Fair" in Braunschweig.

Am 06.08.17 endet am Magnikirchplatz am Sonntag ab 10:00 Uhr die diesjährige Tour de Fair. Die einwöchige Radtour klingt bei einem fairen Frühstück im Rahmen des Magni-Nachbarschaftsfrühstücks aus. Gleichzeitig kann der Laden Jojeco fairfashion besucht werden.

Braunschweig, 02.08.2017 - Dieses Jahr führt die Tour de Fair durch das südliche und südöstliche Niedersachsen. Bereits seit Montag den 31.07. ist die Tour unterwegs. Am 06.08.17 radelt die Gruppe nach Braunschweig und endet final am Magnikirchplatz. Ab 10:00 Uhr begrüßt der Fair in Braunschweig e.V. die Radler*innen mit einem fairen Frühstück und Informationen zum Engagement der Akteure hier vor Ort. Parallel dazu kann der Laden Jojeco fairfashion kennengelernt werden.

Mit Insektizid belastete Eier aus Belgien und den Niederlanden zurückgeben

"Pressestelle Niedersächsisches Ministerium für Ernährung"

Möglicherweise betroffene Chargen auch nach Niedersachsen gelangt –
Gesundheitsgefahr für Kinder laut Bundesinstitut nicht auszuschließen

HANNOVER. Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus Erzeugerbetrieben in Belgien und den Niederlanden sind laut aktuellen Erkenntnissen über eine Packstelle in Nordrhein-Westfalen auch nach Niedersachsen gelangt. Es handelt es sich um etwa 1,3 Millionen Eier. Fipronil ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Das niedersächsische Agrarministerium empfiehlt die Rückgabe der Eier, die in den Handel gelangt und verkauft worden sind.

Die entsprechenden Chargen der Eier tragen die Stempelaufdrucke 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017.

Aufgrund von Analyseergebnissen in Belgien warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor einem potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder beim Verzehr von mit Fibronil belasteten Eiern. Für andere Menschen wird dies ausgeschlossen. Das niedersächsische Agrarministerium rät deshalb Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, die Eier mit diesen Aufdrucken nicht zu verzehren und zurückzugeben. „Es gilt in der Europäischen Union bei Fipronil Nulltoleranz“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Das Insektizid hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Punkt.“

Protestveranstaltung: Autokartell unterdrückt Kritiker!

Das VW-Komitee Braunschweig- Wolfsburg lädt ein:

Protestveranstaltung: Autokartell unterdrückt Kritiker!

am Donnerstag, 3. August 2017 um 18 Uhr

Im Mütterzentrum, Braunschweig, Hugo-Lutherstr. 60 a

Autokonzerne und Regierung tun alles, um die Verursacher der VW-Krise zu schützen - die Kosten soll die Allgemeinheit tragen. Mutige Kritiker dieser kriminellen Machenschaften sollen mit Abmahnungen und „Freistellungen“ mundtot gemacht werden. Bei uns werden sie zu Worte kommen. Solidarität ist nötig! Es reicht!

Gastredner: Gerd Pfisterer, Autoexperte und ehem. Streikführer in Duisburg- Rheinhausen.

 

Forderung an Merkel: Schluss mit Agrarexport-Dumping!

"Pressemitteilung"

AbL-Forderung an Merkel: Schluss mit bauernschädlichem Agrarexport-Dumping!   

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat CDU-Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, die Interessen bäuerlicher Betriebe an fairen Erzeugerpreisen nicht länger den Interessen von Schlacht-, Molkerei- und Exportkonzernen unterzuordnen. Der niedersächsische AbL-Landesvorsitzende Ottmar Ilchmann verwies besorgt auf Äußerungen Merkels beim Bauernverbands-Tag und in Agrarzeitungen, in der diese sich für die Fortsetzung der laufenden Überschussproduktion  für ein „Wachstum im Export“ stark mache. Diese agrarpolitische Ausrichtung auf eine Billig-Überproduktion für perspektivlose und unsichere Billig-Weltmärkte sei verantwortlich dafür, dass den Landwirten seit Jahren keine ausreichenden Erzeugerpreise mehr für Milch, Schweine oder Ackerfrüchte ausgezahlt worden seien. Die Aussagen der Kanzlerin zu Entwicklungsländern, Fluchtursachen oder Fairhandel würden zudem völlig unglaubwürdig, wenn weiter mit Dumping-Exporten die kleinbäuerlichen Existenzen und die Agrarstrukturen in diesen Ländern zerstört würden.