Zu süss, zu fett, zuviel Kalorien

 

Ampel in die Wahlprogramme!

Bild: foodwatch
 

Seit Jahren schon kämpft footwatch für eine Nährwert-Ampel, damit auf den Packungen zweifelsfrei zu erkennen ist, was alles in Keksen, Chips oder Cornflakes enthalten ist. Hinten auf der Packung steht zwar immer, wieviel Kalorien 100 g haben, doch wer trägt denn immer eine Waage bei sich, wenn er mal schell einen eben gekauften Keks naschen will? Dabei sind die so gelobten Vollkorn- oder Müslikekse wahre Kalorienbomben. Kinder haben schnell mal eine Packung Kekse aufgegessen und dabei dann 500 Kalorien zusätzlich verzehrt. Doch das sind mehr oder weniger sogenannte leere Kalorien, die im Augenblick satt machen , aber nach relativ kurzer Zeit das Hungergefühl verstärken.

Wer hat das nicht schon einmal erlebt, wenn am Nachmittag auf einer großen Feier viele Torten und Kuchen aufgefahren wurden, und es sich fast jeder gut schmecken ließ, daß am Abend der Appetiet umso größer war.

Jetzt, da es auf die Bundestagswahl zugeht, und die Parteien an ihren Programmen basteln, sollten wir die Chance wahrnehmen und darauf bestehen, daß die Nährwert-Ampel zurück auf die politische Agenda kommt.

Diese einfache Idee hatte die Lebensmittellobby vor Jahren erfolgreich verhindert. Die SPD hat sich 2009 zur Ampel bekannt - und auch der designierte Kanzlerkandidat, Martin Schulz, hat 2009 im EU-Parlament FÜR die Ampel gestimmt. Leider ist die Initiative dann aber im Europaparlement gescheitert. JETZT ist die Zeit, Martin Schulz daran zu erinnern, die Ampel wieder auf die Agenda zu bringen.

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