Abberufung des Geschäftsführers von BS-Energy – und die Stadt hat nichts zu sagen.

"Pressemitteilung"

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/0/0c/BIBS-Logo.svg/320px-BIBS-Logo.svg.pngBeim Verkauf von fast 75% der Braunschweiger Stadtwerke hieß es, dass die Stadt mit der Sperrminorität von über 25 % weiter bestimmenden Einfluss behalte.
Die drei Aufsichtsratsmitglieder der Stadt, Oberbürgermeister Markurth und die Ratsherren Bratmann und Wendroth mussten aus der Presse erfahren, dass Geschäftsführer Kai-Uwe Krauel schon zum Monatswechsel abgelöst werden soll.

Dabei ist der Aufsichtsrat, also auch Markurth, Bratmann und Wendroth, für Entscheidungen über den Vorstand verantwortlich.

Das sieht nicht gut aus. Zwar führt BS-Energy noch Gewinne ab an die Pariser Muttergesellschaft, zu einem Viertel auch an die Stadt Braunschweig. Dies aber
um den Preis der Auszehrung noch vorhandener Substanz des einst stolzen Stadtwerks aufgrund diverser Fehlentscheidungen.

Neuer BWE-Regionalverband Braunschweig gegründet - Ansprechpartner für Windenergieausbau jetzt auch im ZGB -

"Pressemitteilung"
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) gründete am Montagabend, 20. Februar, im Bürger Beratungszentrum in Braunschweig einen neuen Regionalverband und bestimmte seinen ersten Vorstand. Alexander Heidebroek von der Firma Landwind wurde als Vorsitzender gewählt. Er wird in Zukunft durch Alexander Gerdes, Firma Quantec Networks, als Stellvertreter und Martin Schneider, Firma Windenergie Hofschwicheldt, als Schriftführer unterstützt. Unter den 40 Teilnehmern der Gründungsversammlung fanden sich auch der Bundestagsabgeordnete Achim Barchmann (SPD) und IHK-Präsident Helmut Streiff. Während Barchmann die Zusammenhänge zur internationalen Entwicklung der Energiefrage betonte, freute sich Streif auf die künftige Zusammenarbeit mit dem BWE als neuen regionalen Ansprechpartner für die IHK.
„Wir können es nur gemeinsam schaffen!“, appellierte der frisch gewählte Vorsitzende Heidebroek anschließend an Mitglieder und geladene Gäste.

Vorstand des RV-Braunschweig mit Gästen (v.l.): Stefanie Mertz (Beisitzerin/Landwind), Martin Schneider (Schriftführer/Windenergie Hofschwicheldt), Frank Diederich (Beisitzer), Achim Barchmann (MdB-SPD), Vanessa Rothe (BWE-Landesreferentin Raumordnung) Helmut Streiff (IHK-Präsident), Alexander Heidebroek (RV-Vorsitzender/Landwind), Axel Röpke (BWE-Vize-Präsident), Alexander Gerdes (Stellv. RV-Vorsitzender/Quantec Networks), Christopher Kottke (Beisitzer/BayWaRE) und Roman Denter (BWE-Landesvorstand Niedersachsen)

Wir sind enttäuscht. Und sagen: Jetzt erst recht!

Wir geben zu: Wir sind enttäuscht. CETA wurde heute vom Europäischen Parlament bestätigt. Das Abkommen tritt damit vorläufig in Kraft - zumindest die Teile davon, über die die EU alleine entscheiden kann. 408 Abgeordnete waren dafür, 254 dagegen. Aus Deutschland stimmten CDU, CSU und eine große Mehrheit der SPD für CETA. Linke und Grüne lehnten den Vertrag geschlossen ab – mit einer Enthaltung.  

Zum Glück war das Europäische Parlament aber nur eine von vielen Hürden! Wir können CETA immer noch zum Scheitern bringen. Als nächstes müssen nämlich alle 28 EU-Mitgliedsländer zustimmen. Wenn nur eines davon CETA ablehnt, ist der Vertrag insgesamt am Ende. Und: Die besonders umstrittenen Investorenklagen treten erst in Kraft, wenn alle EU-Mitgliedsländer CETA letztlich zugestimmt haben. 

In Deutschland haben wir eine gute Chance, CETA im Bundesrat zu stoppen. Die dortigen Mehrheitsverhältnisse sind auf unserer Seite, da Grüne und Die Linke an 12 von 16 Landesregierungen beteiligt sind. Wenn sie bei der Abstimmung im Bundesrat bei ihrem Nein bleiben, hat CETA keine Chance.

Erinnerung: Tierwohl Veranstaltung am 23.2.2017

 Nutztierpatenschaften, Solidarische Landwirtschaft, Erzeugermarke – Neue Chancen für Bauernhöfe, Tierwohl und Geschmack!?

Freiland Schweinehaltung

Ist es ein Dilemma? Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen beim Konsum von Fleisch, Milch und Eiern bedenken, dass bei der Haltung auf Tierwohl und Umweltschutz geachtet wird, dass keine Antibiotika eingesetzt werden, dass Tiere ihren Auslauf in artgerechter Umgebunghaben, sie ihr arteigenes Verhalten ausüben können, und sie nicht als Hochleistungsmaschinen behandelt werden. Aber wollen sie für diese Qualität auch mehr bezahlen?
Eine entsprechende Wertschätzung wird erschwert durch fehlenden Kontakt zwischen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen. Auch viele Landwirte und Landwirtinnen suchen nach anderen Wegen der artgerechten Tierhaltung und Vermarktung. Der wirtschaftliche Druck in Richtung immer größerer Betriebseinheiten bringt auch unkalkulierbare Risiken mit sich und befriedigt letztlich nicht. Vielleicht gibt es eine Lösung des Dilemmas:

- Stadtbahnausbau - Linksfraktion beantragt Vorziehen der westlichen Innenstadtstrecke

"Pressemitteilung"

 

Bereits in der Vergangenheit wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Entlastung des „Nadelöhrs“ Bohlweg für die Stadtbahn unbedingt erforderlich sei und daher die westliche Innenstadtumfahrung oberste Priorität habe. Hinzu kommt, dass von der Verwaltung in der letzten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses dargelegt wurde, dass vor der westlichen Innenstadtumfahrung und nach dem Bau aller anderen Strecken der Bohlweg mit 36 Fahrten pro Richtung und Stunde belastet würde. Jetzt sollen es 26 sein. Das Problem wird sich also noch weiter verschärfen.

Laut "Steckbrief" wurde von allen vorgeschlagenen Strecken einzig bei der westlichen Innenstadtumfahrung eine konkrete Fahrgastprognose vorgenommen: 13.000 zusätzliche Kunden sollen hier pro Tag gewonnen werden.

Dazu erklärt die planungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig, Anke Schneider: „Vor diesem Hintergrund und weil eine Belebung der westlichen Innenstadt dringend erforderlich ist, muss es zu einer schnellstmöglichen Realisierung der westlichen Innenstadtstrecke kommen. Die Umsetzung erst in der letzten Ausbaustufe durchzuführen, halten wir für völlig falsch.“

 

Zu süss, zu fett, zuviel Kalorien

 

Ampel in die Wahlprogramme!

Bild: foodwatch
 

Seit Jahren schon kämpft footwatch für eine Nährwert-Ampel, damit auf den Packungen zweifelsfrei zu erkennen ist, was alles in Keksen, Chips oder Cornflakes enthalten ist. Hinten auf der Packung steht zwar immer, wieviel Kalorien 100 g haben, doch wer trägt denn immer eine Waage bei sich, wenn er mal schell einen eben gekauften Keks naschen will? Dabei sind die so gelobten Vollkorn- oder Müslikekse wahre Kalorienbomben. Kinder haben schnell mal eine Packung Kekse aufgegessen und dabei dann 500 Kalorien zusätzlich verzehrt. Doch das sind mehr oder weniger sogenannte leere Kalorien, die im Augenblick satt machen , aber nach relativ kurzer Zeit das Hungergefühl verstärken.

2017: Letzte Runde im Kampf um Glyphosat

Logo von Campact

 

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Die Entscheidung steht an: Darf das Pestizid Glyphosat weiter auf unsere Felder gespritzt werden - trotz des Krebsrisikos? Monsanto und Co. mobilisieren ihre unglaubliche Lobbymacht. Wir aber halten dagegen – mit einer europäischen Bürgerinitiative (EBI). Das bedeutet: Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften! Bitte unterzeichnen Sie jetzt und hier für ein Verbot des gefährlichen Ackergiftes. Ihre Stimme unter unserem bisherigen Glyphosat-Appell zählt bei der EBI nicht mit: Bitte unterschreiben Sie also erneut!

2017 ist das Finale: Die EU-Kommission entscheidet über Glyphosat. Verweigert sie dem Pestizid die Zulassung, wäre ein Grundpfeiler der Agrarindustrie eingerissen. Das Problem: Monsanto und Co. pumpen sehr viel Geld in die Lobbyarbeit für ihren Verkaufsschlager – weitere 15 Jahre Glyphosat sollen klargemacht werden. Für uns kann das nur eins bedeuten: Öffentlichkeit schaffen – und zwar so viel wie möglich, so schnell wie möglich, europaweit!

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) soll uns das gelingen. Aber dafür müssen wir zusammen mit unseren Partnern in nur fünf Monaten eine Million Unterschriften sammeln – und zwar ganz von vorne! Ihre Unterschrift aus dem bisherigen Appell zählt nicht schon mit. Das ist eine dicke Aufgabe. 

Braunschweigs Qualitäten überzeugen Reiseanbieter

"Pressemeldung"

22 Vertreter von Bus- und Gruppenreisen Anbietern aus ganz Deutschland und Österreich besuchten am Wochenende die Löwenstadt. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den „9 Städte +1“ in Niedersachsen zu Touren durch die Region eingeladen. In Braunschweig erkundeten sie bei einer Führung die Spuren von Welfen und Hansestadt. Zudem besuchten sie das neueröffnete Herzog Anton Ulrich-Museum.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tour vor dem neueröffneten Herzog Anton Ulrich-Museum.

(Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Peter Sierigk)

Der „VPR Internationaler Verband der Paketer e. V.“, kurz VPR International e. V., ist ein Zusammenschluss namhafter Paketreiseveranstalter und touristischer Dienstleister im Bus- und Gruppentourismus. Die Auftaktveranstaltung für das 22. VPR VIP-Treff fand vom 2. bis 5. Februar 2017 erstmals in Hannover statt. Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich dabei auf einer eigenen Reisemesse über die aktuellen touristischen Angebote und Leistungen der Urlaubsregion „9 Städte +1“ in Niedersachsen informiert.

Wort halten: Nahrungsmittelspekulation stoppen!

 

Eigentlich wollten die Europa-Abgeordneten nächste Woche Nahrungsmittelspekulation abschaffen. Doch die EU-Kommission hat die geplanten Regulierungen so stark aufgeweicht, dass weiterhin Millionen von Menschen durch extreme Preisschwankungen von Armut und Hunger bedroht sind. Fordern Sie deshalb die Europa-Abgeordneten auf, gegen den aufgeweichten Kommissionsvorschlag zu stimmen.

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Es ist ein Skandal: Spekulation mit Nahrungsmitteln kann zu Preisschwankungen beitragen, die Hunger und Armut verstärken. Wenn es zu Preisexplosionen bei Nahrungsmitteln kommt, leiden ausgerechnet arme Menschen am meisten – für sie wird Essen unbezahlbar!

Tochterfirma der Westermann Gruppe vernichtet 50 Arbeitsplätze – ver.di fordert Verhandlungen und den Erhalt der Arbeitsplätze

"Pressemitteilung"

Die ISB (Industrie Service Braunschweig GmbH), ein 100 prozentiges Tochterunternehmen des Westermann-Verlages Braunschweig soll zur Jahresmitte 2017 geschlossen werden.
Die Geschäftsführung begründet die Schließung und die Vernichtung von rund 50 Arbeitsplätzen mit der angeblich schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Konkrete Zahlen, Daten und Fakten blieb das Unternehmen den Beschäftigten allerdings bisher schuldig.

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