Glyphosat - Für weitere zehn Jahre?

Glyphosat - EU-Kommission schlägt Zulassung für weitere zehn Jahre vor

"In dem am Mittwoch veröffentlichten Vorschlag der EU-Kommission heißt es, die Begrenzung auf zehn Jahre sei angesichts der Risikoabwägung "angemessen". Die zweitägige Sitzung des Expertenausschusses endet am Donnerstag. Es wird erwartet, dass der Ausschuss sein Votum im September oder Oktober abgibt." weiter auf www.Spiegel.de

Macht, Geld (Asse-Fond) und vorgetäuschte Sicherheit

Einladung

Asse II und Fukushima

AufpASSEn lädt am Dienstag, dem 25.07.2017, um 19:00 Uhr, zu einer öffentlichen Veranstaltung „Macht, Geld (Asse-Fond) und vorgetäuschte Sicherheit“ im großen Sitzungsraum im Freizeit- und Bildungszentrum Freundschaft in der Asse, Am Festberg 1, 38231 Denkte ein.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird Vorstandsmitglied Heike Wiegel zu den folgenden Asse II Themen referieren. 

a)   Zwischenlager und Schacht 5 - Wird die Asse Bevölkerung wieder betrogen?

b)   Nachvollziehbarkeit von Genehmigungsverfahren

c)   Regionale Asse 2 Begleitgruppe vor dem AUS?

Im zweiten Teil referiert der Journalist Toshiya Morita zu Fukushima zu seinem Schwerpunktthema „Strahlenrisiko“. Herr Morita lebt in Kyoto ca. 500 km südlich von Fukushima. Er beschäftigt sich im Forschungsbereich an der Universität Doshisha, Kyoto und als freier Journalist im Bereich Forschung der Atomenergiepolitik, sowohl mit den Auswirkungen von Hiroshima und Fukushima, als auch mit dem Strahlenrisiko von Atomkraftwerken.        

Zurzeit nimmt Herr Morita am „Internationalen Anti-AKW-Camp“ in der Nähe von Leipzig teil. Er wird vom 25.-27.Juli in unserer Region sein und auch die Schächte Asse II und Schacht Konrad besuchen.     

 

 

 

 

 

Das Protohaus wagt „Blick in eine grüne Zukunft“

Dr. Falko Feldmann von der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. (DPG) und dem Julius Kühn-Institut (JKI). Foto: Protohaus

 

Braunschweig. Der Biologe Dr. Falko Feldmann entwirft am

Samstag, dem 22. Juli 2017, um 18:00 Uhr im Protohaus, Rebenring 31, 38106 Braunschweig

ein grünes Bild von der Zukunft unserer Städte, welches das Kernelement "Kulturpflanze" in seiner mannigfaltigen Bedeutung für Mensch und Umwelt in der Stadt der Zukunft interpretiert.

In wenigen Jahren lebt die Mehrheit der Menschheit in stetig wachsenden, immer naturferneren Städten. Die Gestaltung der Future Cities steht dabei vor der Herausforderung den Kriterien der UN-Agenda 21 zu folgen und gleichzeitig soziale, ökologische und ökonomische Belange miteinander auszubalancieren. Dr. Falko Feldmann von der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. (DPG) und dem Julius Kühn-Institut (JKI) widmet sich in seinem einstündigen Vortrag verschiedenen Zukunftsvisionen in denen Kulturpflanzen zentraler Bestandteil dieser künftigen Megacities sind.

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im Seminarraum der offenen Hightech Werkstatt Protohaus im Rebenpark statt. Einlass ist ab 18 Uhr.

 

30 Jahre Schacht KONRAD – Widerstand auch in Zukunft

"Schacht Konrad" ist inzwischen Kult. Nicht der allseits bekannte Förderturm, der die Symbolik gibt, sondern der Widerstand gegen die Einlagerung von Atommüll in das ehemalige Erzbergwerk. Die Schacht-Aktiven haben zu ihrem Geburtstag natürlich Wünsche mitgebracht. Sie wünschen sich »Action statt Geschenke«: Unter dem Motto »30 Jahre - 30 Paten« rufen sie auf, dem Arommüll-Schachtwiderstand, im Laufe des Jubiläumsjahres eine ganz persönliche Idee/ Aktion zu widmen. Es gibt als Dankeschön die Möglichkeiten Pate zu werden. Dafür braucht es kulturelle, sportliche, naturkundliche, spielerische, kulinarische ... Aktivitäten. Die Schachtaktiven freuen sich auf die Beiträge. Alle Geschenkaktionen sollen den folgenden Sinn/ Hintergrund haben: Tragen Sie den Widerstand gegen die Atommüllpläne in eine erfolgreiche Zukunft.

Rückblick

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Gerne erinnern wir an das 25 jährige Jubiläum

Die Aktionsbündnisse Asse und Schacht Konrad stehen zusammen, auch wenn es zeitweilig Bündnisprobleme gibt.

Zum Weltatomerbe Braunschweiger Land gehören inzwischen Schacht Konrad, Asse II, Morsleben und die Firma Eckert & Ziegler in BS-Thune

Hier gemeinsam solidarisch gegen den "Risse-Atomreaktor" Tihange im Juni 2017.

Tierheime schlagen Alarm

Gecko in einem Lampenschirm. Geckos kommen im tropischen Amerika oft vor. Sie kommen nur nachts raus und gehen ans Licht, weil sich dort viele Insekten aufhalten. (Foto: U.Meier)

Sie sind überfüllt. Die Tierheime kommen gegen die Flut von Reptilien nicht mehr an. Schildkröten, Schlangen, Leguane und diverse andere exotische Echsen landen in den Tierauffangstationen. Besonders in den Ferien. Dem will nun Niedersachsen ein Riegel vorschieben. HalterInnen von Exoten brauchen einen Sachkundesnachweis. Das ist gut so!

Die Eyelash-Viper (Greifschwanz-Lanzenotter) ist hoch giftig. Fundort: Baum am Strand im Südosten Costa Ricas  (Foto: U. Meier)

In der Regel ist das Wissen um Echsen recht gering. Das soll sich nun ändern. Echsen sind schwierig zu haltende Tiere - und zwar alle, auch Schildkröten. Sie sind keine Tiere für Kinder, und spielen kann man mit ihnen auch nicht. Für Kinder sind sie oft viel zu langweilig, wenn sie stundenlang in der Sonne sitzen oder unter einer Wärmelampe, die sie in unserer Region brauchen. Hinzu kommt eine mehrmonatige Winterruhe, in der diese Tiere nicht sichtbar sind. Letztendlich leben sie unter guten Bedingungen sehr lange. Man sollte sich also immer Gedanken machen, wer die Schildkröte in 2. oder 3. Generation bekommen sollte.

Die Griechische Landschildkröte (Westtyp) Diese Art von Schildkröten werden gerne zu Hause gehalten. Sie ist hoch ungeeignet für Kinder. Sie braucht eine reich struktuierte Freilandfläche, Höhlen, Kleingewächshaus, Wärmelampe und einen gut funktionierenden Kühlschrank für den Winter.

Wasserschildkröten sind sehr beliebt. Die haben zwar keine winterliche Ruhephase, doch muss das Wasser ständig gereinigt werden. (Foto: U.Meier)

KURZ. ECHSEN HABEN IN HAUSHALTEN NICHTS ZU SUCHEN UND FALLS ES UNBEDINGT SEIN MUSS, DANN NUR MIT SACHKUNDEAUSWEIS

Lesen Sie dazu: Exoten brauchen einen Führerschein

 

Gesundheitsmonitoring für die Asse-Region?

"Pressemitteilung"

Gab es schon ein Gesundheitsmonitoring für die Asse-Region?

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) stieß per Zufall im Internet auf einen Bericht des Öko-Institut e. V. Vom 28.2.11. Darin steht für die „Region Asse“:

„Des Weiteren wurde im Jahr 2010 ein Gesundheitsmonitoring für besorgte BürgerInnen initiiert und das Projekt „Inkorporationsmonitoring der Bevölkerung in der Umgebung der Schachtanlage Asse II“ geplant. Das Projekt begann im Jahr 2010 und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Pro Jahr soll 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten werden, sich durch Messung in einem Ganzkörperzähler (In vivo) und von Urinproben (In vitro) in Berlin kostenlos auf in den Körper aufgenommene Radioaktivität untersuchen zu lassen /BfS 2010b/. Das BfS demonstriert damit, dass es die Sorge um Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die Freisetzung von Radioaktivität ernst nimmt.“

Bisher hatten davon allerdings weder die „interessierte Bürgerinnen und Bürger“ der WAAG noch die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Mahnwache etwas gehört oder gelesen.

Deshalb hat die WAAG jetzt das Öko-Institut und das BfS angeschrieben und nach der Vorgehensweise und den Untersuchungsergebnissen gefragt – und wo „interessierte Bürgerinnen und Bürger“ darüber informiert wurden. Für den Fall, dass diese Untersuchungen nicht durchgeführt wurden, wurde nach den Warum gefragt.

Das nächste öffentliche WAAG-Treffen findet am Freitag, dem 14. Juli ab 18 Uhr im ZUM, Stadtmarkt 11 in Wolfenbüttel statt.

 

 

AbL ruft Bäuerinnen und Bauern zum Protest beim G-20-Gipfel auf

"Pressemitteilung"

Mit Blick auf den G-20-Gipfel in Hamburg ruft der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bäuerinnen und Bauern auf, an den Veranstaltungen im Vorfeld und an den Demonstrationen für Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden, Klimaschutz, Ernährungssouveränität und für bäuerliche Strukturen weltweit aktiv teilzunehmen. Der Hunger gerade auch vieler Bäuerinnen und Bauern in vielen Ländern des Südens werde durch Klimawandel, Kriege, Waffenlieferungen, Agrarkonzerne, Landgrabbing, unfaire Handelsverträge und durch die Dumping-Agrarexporte immer noch weiter verschärft. Die AbL betrachte Bäuerinnen und Bauern in anderen Ländern nicht – wie die hiesige Agrarexport-Industrie -  als Konkurrenten bei der Eroberung von Absatzmärkten, sondern als Berufskollegen und Mitstreiter bei der weltweiten Weiterentwicklung der Landwirtschaft in bäuerlichen Strukturen, regionaleren Wirtschaftskreisläufen und fairen internationalen Beziehungen. „Wenn wir  die hiesige Überproduktion von Massenprodukten für einen perspektivlosen Agrarexport in Drittländer stoppen“, so AbL-Vertreter Eckehard Niemann, „dann nützt das nicht nur den Bauern in diesen Ländern, sondern beseitigt auch den ruinösen Druck auf die hiesigen Erzeugerpreise!“ Eine nachhaltige Wirtschafts-, Sozial- und Agrarpolitik unter der Devise „Klasse statt Masse“ müsse zu Konsum- und Wirtschaftsformen führen, die allen Menschen ein besseres Leben mit global verantwortbaren Konsum-, Energie-, Verkehrs- oder Wirtschaftsstrukturen verschaffe.           

Bund hält Anteile an umstrittenen AKW

 

Die belgischen AKW Tihange 2 und Doel 3 gelten als Sicherheitsrisiko und stehen massiv in der Kritik. Nun berichten Medien: Der Bund halte Aktien von mehr als sechs Millionen Euro am Betreiber - und sei damit indirekt Miteigentümer der Meiler.

Der Bund ist über seinen Pensionsfonds indirekt Miteigentümer der umstrittenen belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3. Dies habe das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Grünen mitgeteilt, berichten die "Aachener Nachrichten" und die "Aachener Zeitung". Den Zeitungen zufolge hält der Bund Aktien über insgesamt 6,4 Millionen Euro des Betreibers der Atommeiler. Die beiden grenznahen AKW stehen massiv in der Kritik, weil Risse in Reaktordruckbehältern gefunden wurden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zeigte sich überrascht. "Ich hatte bisher keine Kenntnis davon, dass der Bund über seinen Pensionsfonds indirekt an dem Betreiber der Reaktoren in Doel und Tihange beteiligt sein soll", sagte sie den Zeitungen. Sie wolle sich nun dafür einsetzen, dass die Anteile des Bundes verkauft werden. Es vertrage sich nicht, wenn "wir einerseits für die Abschaltung von Atomkraftwerken eintreten, deren Sicherheit fraglich ist, und gleichzeitig ein finanzielles Interesse am Betrieb dieser Anlagen haben müssen", sagte Hendricks. Das sei eine Frage der Glaubwürdigkeit.

Eine weitere Meldung
Eine deutsche Klage gegen das Atomkraftwerk Cattenom ist nach einem Rechtsgutachten möglich

auf https://www.heise.de/tp/news/Franzoesische-AKW-Abschaltung-durch-Klage-aus-Deutschland-3760641.html

Montag ab 18 Uhr Mahnwache zu Asse II & Co. vor Seeliger

Erinnerung: Montag ab 18 Uhr Mahnwache zu Asse II & Co. vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 in Wolfenbüttel

Die Menschen vor Ort müssen sich wieder mehr einmischen, damit die Offiziellen ihre eigenmächtigen Entscheidungen nicht als "Bürgerbeteiligung" verkaufen können. Bitte informieren Sie sich, beteiligen Sie sich am Meinungsaustausch zur aktuellen Situation an der Schachtanlage Asse II.

Letzten Sonntag beteiligten sich auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Weltatomerbe Braunschweiger Land an der Menschenkette zwischen Aachen und Tihange für die Abschaltung der Risse-Reaktoren, heute meldet die Tagesschaau auf http://www.tagesschau.de/inland/belgische-akw-101.html

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