Zum Schutz von Menschen und Weidetieren: Wolfspopulationen wirksam vergrämen und regulieren


Neue bedrohliche Fakten zum Wolfsverhalten nicht weiter schönreden

Der Wolf sei lernfähig, so der frühere Bremerhavener Zoo-Direktor Rüdiger Wandrey jüngst im Weserkurier. Bald werde er die meisten Hürden überwinden, die der Mensch gegen ihn errichte. „Ich habe immer gesagt, der Wolf greift keinen Menschen an, aber ich habe ja auch geglaubt, das würde für Rinder gelten“, sagt er und räumt ein, dass er manche seiner Ansichten revidiert hat.

Wölfe sind lernfähig

Dies ist eine der bisher ehrlichsten Einschätzungen zur sogenannten „Rückkehr“ der Wölfe nach Deutschland. Während „Wolfsexperten“ aus Naturschutzbehörden und Naturschutzverbänden vor allem Angelesenes aus früheren Zeiten rezitieren, zeigen die Fakten, dass vieles davon so nicht unbedingt stimmt und dass man sich neuen Erkenntnissen öffnen muss.

Aufruf zur Demo - 9. September 2017, 13:00 Uhr Bahnhof Lingen

Lingen-Demo 2017 – warum demonstrieren wir...

Atomkraftgegner*innen aus mehreren Ländern wollen mit der Demonstration am 9. September in Lingen ihrer Forderung nach einem Stopp der Brennelemente-Produktion in Lingen Nachdruck verleihen. Die Protestaktion richtet sich ebenfalls gegen den Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau und den Export von AKW-Brennstoff.

Die Brennelemente-Fabrik in Lingen ist „ein Drehkreuz der internationalen Atomindustrie“, die weltweit riskante Atomkraftwerke mit Brennstoff versorgt. Dazu gehören auch die maroden Atommeiler entlang der Grenzen zu Belgien und Frankreich.

Lingen-Demo 2017 - was erwartet Euch am 09. September...

Nach der Auftaktkundgebung am Lingener Bahnhof gibt es einen Demozug vom Bahnhof durch die Innenstadt. Neben Redner*innen aus der deutschen Anti-AKW-Bewegung werden auch internationale Gäste aus Belgien - Marc Alexander (11maart beweging), Niger - Almoustapha Alhacen und Russland - Vladimir Sliviak (Ecodefense) erwartet, darunter zwei Preisträger des diesjährigen „Nuclear Free Future Awards“. Musik gibt es von „Peace Development Crew“ und dem Liedermacher Gerd Schinkel.

Lingen-Demo 2017 – wir fahren gemeinsam..., es sind noch Plätze im Bus frei...

  • Abfahrt: 08:00 Uhr ZOB Braunschweig (beim Hbf)
  • Zwischenstopp Zustieg am Rasthof Garbsen/ Hannover ca. 08.45 Uhr
  • Ankunft: ca. 12:00 Uhr Bahnhof Lingen
  • Rückfahrt: 16:00 Uhr, Ankunft Braunschweig ca. 20:00 Uhr
  • Preis: Karte 30,- Euro / Ermäßigung nach Absprache möglich !!


Kartenverkauf: Telefon Konrad-Haus (05341) 900194 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommt alle nach Lingen, damit die Demo groß, bunt und eindrucksvoll wird!

Satire im Sattel: Lachen beim Radeln

Die Stadt Braunschweig will Radfahrer/Innen am Samstag weismachen, dass das Heizkraftwerk Mitte klimafreundlich ist. Foto: Klaus Knodt

Wer gerne Rad fährt und Satire mag, sollte sich das morgige Event der Stadt Braunschweig nicht entgehen lassen. Die Abteilung Umweltschutz der Stadt lädt mit Unterstützung des ADFC alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 2. September, um 14 Uhr, auf den Bahnhofsvorplatz zu einer Radtour „Klimafreundliches Braunschweig“ ein.

Endstation der lustigen Propagandaveranstaltung ist das Heizkraftwerk Mitte, das um 17 Uhr erreicht werden soll. Dort wird aus dreckiger Kohle, Schweröl und klimaschädlichem Gas 50 Prozent mehr Strom erzeugt, als die Braunschweiger überhaupt bei BS Energy kaufen.

Aufgelockert werden soll die 20-km-Tour durch pädagogische Belehrungen zum Thema „Wer ist EMIL“ (der Elektro-Bus, der öfter mal liegen bleibt und abgeschleppt werden muss!) oder „Woher kommt die Fern- und Nahwärme“ (vom Monopolisten BS Energy, der zu 74,9 Prozent einem französischen Privatkonzern gehört).

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Trillerpfeifen wurden nicht verboten.

Plastik-Flut erreicht Brüssel

 

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Hingucker im EU-Viertel

Ein toter Albatros mit Plastik im Magen – zu sehen mitten im Brüsseler EU-Viertel. Bevor die Kommission über ihre Plastik-Strategie entscheidet, fordern wir mit eindrucksvollen Plakaten strikte Regeln gegen die Kunststoff-Flut.

wenn EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Umweltkommissar Karmenu Vella im September ins Brüsseler EU-Viertel einfahren, trifft ihr Blick auf große Plakatwände. Darauf ein toter Albatros – verhungert an dutzenden Plastikteilen im Magen. Im Büro werden die beiden Politiker direkt auf die großen Plakate angesprochen. Immerhin hängen die Bilder samt Botschaft in ganz Brüssel. Juncker und Vella wird klar: Sollten sie keine starke Strategie gegen die Plastik-Flut beschließen, haben sie ein Problem. 

So könnte es laufen, wenn wir im September in ganz Brüssel große Plakate aufhängen lassen. Denn dann will die EU-Kommission Hersteller und Umweltverbände anhören und danach ihre Plastik-Strategie festzurren. Entweder mit sehr strengen Vorgaben – oder von Firmen aufgeweicht. Die Kunststoff-Unternehmen sind reich und bestens vernetzt. Mit den Plakaten haben wir die Chance, den Lobbyisten die Stimmen von hunderttausenden Menschen entgegenzusetzen. Sie und mehr als 384985 Menschen aus ganz Europa haben unseren Plastik-Appell schon unterzeichnet.

Die Werbetafeln an den Haupteinfallstraßen nach Brüssel und rund um die Gebäude der EU-Kommission kosten 30 Euro pro Tag. Geld, das perfekt eingesetzt ist, denn die Plakate erreichen die Verantwortlichen ganz persönlich. Je mehr große Plakate wir finanzieren können, umso beeindruckter werden Juncker und die zuständigen Kommissare sein.

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Umweltverbände fordern eine neue Agrarpolitik

"Deutschlands größte Umweltverbände, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU), forderten gemeinsam einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrarpolitik. Angesichts der gravierenden Auswirkungen der Landwirtschaft auf Wasser, Böden, Tierwohl und Artenvielfalt und der damit verbundenen Folgekosten für den Steuerzahler erklärten die Verbände die jetzigen Regelungen und Subventionen aus Umweltsicht für gescheitert. Sie forderten, die milliardenschweren Fördergelder künftig so zu verteilen, dass Landwirte Lebensmittel deutlich umweltfreundlicher und tierschutzgerechter erzeugen können. Dies entspreche auch dem ausdrücklichen Wunsch der Verbraucher.

Fracking - Entwarnung war irreführend

Am 11.8. gab die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung Entwarnung, worüber die Braunschweiger Zeitung folgenden Beitrag brachte:

 "Fracking: Keine Pläne für den Westen der Stadt"

Braunschweig. Das umstrittene Fracking-Verfahren zur Förderung von Erdgas wird im Westen der Stadt nicht zur Anwendung kommen. Das stand im Resultat eines Gesprächs zwischen dem Unternehmen RDG und der Stadt Braunschweig."

In der Ratssitzung am 22.8. konnte dagegen auf meine Nachfrage klargestellt werden, dass die Firma RDG zwar noch nicht im Status der Förderung steht, sehr wohl aber im Status der Aufsuchung von Gas und Öl im sog. Explorationsfeld Borssum.

Damit droht weiterhin aufgrund des neuen vom Bundestag beschlossenen Fracking-Gesetzes - bei erfolgreicher Bodenuntersuchung der aufsuchenden Firma RDG - die Förderung mithilfe Bodenvergiftung durch Fracking oder Fracking-ähnliche Förder-Verfahren.

Nur Wasserschutzgebiete könnten grundsätzlich das Fördern von Gas und Öl im Westen der Region Braunschweig verhindern. Allerdings wurde das Wasserschutzgebiet im Bereich Lamme in der letzten Ratsperiode mit den Stimmen aller Parteien abgeschafft.

Zur Vorbereitung auf die Diskussionsveranstaltung "Umweltpolitik abgemeldet" am 7.9.2017:

Dem Bezirksrat Timmerlah/Geitelde/Stiddien liegt eine Anfrage der BIBS zu einer Klimastudie der Umweltbehörde von Mai 2012 vor, die dem interkommunalen Versiegelungsgebiet Salzgitter-Braunschweig zuwider läuft.

Hier der Text der Anfrage mit einem Link zur Studie:
"Im Mai 2012 wurde eine von der Stadt Braunschweig beauftragte und durch die Firma iMA vorgelegte Stadtklimaanalyse als Fortschreibung der Analysen von 1992 und 2005 erstellt.
Hierin befinden sich einige Textpassagen, die nach meiner Auffassung einen nicht unerhebliche Einfluss auf das geplante interkommunale Gewerbegebiet Salzgitter-Braunschweig haben:
"Gewerbe- und Industriegebiete > 5 ha weitere Versiegelung kritisch prüfen, Schadstoffeinträge in Luftleitbahn vermindern (Emissionsreduzierung, Immissionsschutzmaßnahmen), Dach- und Fassadenbegrünung.  (S. 88  Gutachten Stadtklima)

Neustart statt „neue“ Akteure

Pressemitteilung"

"Vielmehr als eine neue Behördenstruktur braucht es eine neue Debatte um den Umgang mit Atommüll. Die Konzepte aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben an den Beispielen Asse II und Morsleben gezeigt, dass sie nichts taugen. Wer heute noch an einer nicht-rückholbaren Atommülllagerung unter Tage festhält, hat in den letzten 40 Jahren nichts dazu gelernt“, erklärt Silke Westphal vom Vorstand der AG Schacht KONRAD anlässlich der morgigen Einführungsveranstaltung der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) in Salzgitter-Lebenstedt.

Als neuer Betreiber des größten Atommüllprojektes der Bundesrepublik Deutschland genügt es nicht, eine kritische Öffentlichkeit zu begrüßen und ein gegenseitiges Kennenlernen vorzuschlagen. Westphal: „Aus unserer Sicht kann ein wirklicher Neustart beim Umgang mit Atommüll nur gelingen, wenn als Konsequenz aus dem Desaster bei ASSE II und Morsleben die Projekte KONRAD und Gorleben ohne Wenn und Aber ad acta gelegt werden. Daran wird sich die BGE messen lassen müssen.“

Für Rückfragen: Ludwig Wasmus 05341 / 63123

 

Zur Bundestagswahl: "Umweltpolitik abgemeldet?"

Pressemitteilung

Das Umweltzentrum Braunschweig e.V. lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel:

„UMWELTPOLITIK ABGEMELDET?“.

Es diskutieren am Donnerstag, 7. September 2017 um 19.00 Uhr im

Haus der Kulturen Braunschweig, Am Nordbahnhof 1:

Dr. Carola Reimann (MdB, SPD),

Juliane Krause (Bündnis 90/Die Grünen),

Cihane Gürtas-Yildirim (Die Linke),

Carsten Müller (MdB, CDU),

Ingo Schramm (FDP),

Mirco Hanker (AfD) und

Paul Deutsch (MLPD)

unter der Leitung von Dr. Uwe Meier, ev. Akademie Abt Jerusalem und braunschweig-spiegel.de.

Es geht um aktuelle Themen der Umweltpolitik wie Landwirtschaft, Verkehr (auch mit Blick auf die Bodenversiegelung) sowie für unsere Region natürlich von herausragender Bedeutung: Atommüll.

Veranstalter ist das Umweltzentrum Braunschweig e.V., Hagenbrücke 1/, 38100 Braunschweig

Tel.: 05 31 / 12 59 92 - Fax: 05 31 / 12 59 95 www.umweltzentrum-braunschweig.de

 Das Umweltzentrum wird gefördert von der Stadt Braunschweig

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