51 Jahre Atommüll in Asse II


Anlässlich des 51. Jahrestages der ersten Einlagerung von Atommüll in die Schachtanlage Asse II lädt der Asse II-Koordinationskreis ein zu einer Versammlung am Mittwoch, den 4.4.2018, um 18 Uhr vor dem Eingang zur Schachtanlage Asse II oberhalb von Remlingen.

Zunächst wird dabei kurz Rückschau gehalten auf die Atommüll-Einlagerung der Jahre 1967 bis 1978, unter anderem aus dem havarierten Atomreaktor Jülich.

Dann stehen zwei aktuelle Themen im Mittelpunkt:

1. Die neue Bundesregierung will ein Atommüll-Eingangslager für Schacht Konrad errichten. Wie groß ist die Gefahr, dass dieses Atommüll-Lager an der Asse errichtet wird, angesichts des Wolfenbütteler
Kreistagsbeschlusses vom 5.10.2015: „Der Kreistag fordert den unverzüglichen Beginn einer … Standortsuche für die Konditionierungsanlage, das Puffer- und Zwischenlager. Dies gilt insbesondere für die Suche nach Asse-nahen Standorten.“ Kann damit die von der BGE verbreitete Idee einer „vorgezogenen Rückholung“ von Atommüll zusammenhängen?

2. Die Schachtanlage Asse II emittiert gegenwärtig schon erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe. Wie weit wird dem Minimierungsgebot des Strahlenschutzes entsprochen? Welche Auswirkungen kann auch radioaktive Niedrigstrahlung haben?

Alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart des Atommüll-Problems in der Schachtanlage Asse II interessieren und die sich für die Zukunft der Asse und ihrer Umgebung verantwortlich fühlen, sind zur Teilnahme herzlich eingeladen!

Asse II-Koordinationskreis
c/o Andreas Riekeberg
Räubergasse 2a
38302 Wolfenbüttel
http://www.asse-watch.de


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