Endspiel um Glyphosat

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Die Sensation ist in Griffweite: Glyphosat, meistverkauftes Ackergift der Welt, in Europa verboten. Nötig ist ein letzter Kraftakt: In ganz Deutschland wollen wir den CDU/CSU-Büros unser stärkstes Argument vor die Tür legen – sterbende Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Doch das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe.
Silhouetten toter Bienen, Schmetterlinge und Käfer bedecken den Boden, Bürger/innen halten Schilder verendeter Tiere hoch, dazwischen verspritzen „Monsanto-Mitarbeiter“ symbolisch Chemie – solche Bilder wollen wir Anfang November vor den Büros von CDU und CSU an hundert Orten in ganz Deutschland schaffen. Im Glyphosat-Finale könnte die Groß-Aktion der Durchbruch werden.

Denn gestern haben wir uns eine dicke Chance erkämpft: Die EU-Kommission scheiterte mit ihrem Vorschlag, das Ackergift für weitere zehn Jahre zuzulassen. Eine Mehrheit fand sie nicht – denn europaweit protestieren die Bürger/innen. Deutschland enthielt sich nur. Schon im November wird erneut abgestimmt. Damit Monsantos Gift-Bestseller wirklich am Ende ist, muss dann Deutschland klar Nein sagen.

Dem im Weg steht die CDU/CSU. Unser Plan: Direkt vor der Abstimmung legen Campact-Aktive an mehr als hundert Orten bundesweit die stärksten Argumente vor die Abgeordneten-Türen. Glyphosat nimmt Schmetterlingen, Hummeln und Käfern die Lebensgrundlage  – und trägt so Mitschuld am extremen Insekten- und Vogelschwund. Die Abgeordneten der Union sind nach ihrer Wahlschlappe tief verunsichert. Spüren sie, was für Ärger ihnen Glyphosat einbringt, könnten sie den Widerstand aufgeben. Glyphosat wäre Geschichte.

Mehr als hundert Aktionen bundesweit in wenigen Wochen vorzubereiten – das ist ein echter Brocken. Sie alle müssen koordiniert, hunderte Aktionspakete verschickt, tausende Tiersilhouetten gedruckt werden. Pro Aktion rechnen wir mit Kosten von etwa 500 Euro.

„Wollt ihr unsere Helden sein, sagt zu Glyphosat heut Nein“ – das schallte am Dienstag den Grünen-Verhandlungsführenden Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt entgegen, als sie durch die Dämmerung vor dem Reichstag zur Jamaika-Runde eilten. Dreißig Campact-Aktive überreichten ihnen unseren Glyphosat-Appell. Die beiden staunten über 250.000 Unterschriften und versprachen: Wir arbeiten am Nein zu Glyphosat.

Gelingt uns ein eindrucksvoller Aktionstag, hat Merkel es nicht nur mit den Grünen zu tun, sondern mit uns Bürger/innen – überall in Deutschland. Auch EU-weit stehen die Menschen hinter unserer Forderung. Mehr als eine Million Europäer/innen haben mit einer Bürgerinitiative ein Aus für das Ackergift gefordert. Imkerverbände und Verbraucher/innen protestieren. Pragmatikerin Merkel könnte nach der Aktion endlich entnervt durchgreifen, die Agrarlobby kalt stellen und ein deutsches Nein sichern.

Doch dafür braucht es jetzt noch einmal einen echten Kraftakt. Überall in Deutschland wollen wir den Glyphosat-Protest zur Union nach Hause bringen. Und damit im Endspiel um Glyphosat den Unterschied machen.

Stärken Sie den Protest jetzt mit Ihrer Spende

Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen


    




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