„Die SPD hält Wort – 25 Millionen Euro zusätzliche Regionalisierungsmittel jährlich für Braunschweig“

"Pressemitteilung"


Der Nahverkehr wird weiter ausgebaut – überfälliger Halb-Stundentakt zwischen den Großstädten und Stundentakt zwischen den Mittelzentren langfristig gesichert.

Die Braunschweiger SPD setzt sich weiter massiv für eine Stärkung in der Infrastruktur in der Region auf Landesebene ein – und kann einen weiteren Erfolg vermelden. Zum Ende ihrer Fraktionsklausur im Steigenberger Hotel vereinbarten die SPD-Landtagsabgeordneten, dass zukünftig jährlich weitere 25 Millionen Euro an Regionalisierungsmitteln in die Region Braunschweig fließen sollen: „Damit werden die bisherigen Mittel auf etwa 90 Millionen Euro jährlich erhöht. Das ist ein Durchbruch, von dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt profitieren werden“, betont Dr. Christos Pantazis, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Braunschweig.

„Stadtbahnausbaukonzept: Gute Bewertungen für mehrere Strecken“

"P r e s s e e r k l ä r u n g"

Die SPD-Fraktion setzt weiter auf einen Ausbau des Nahverkehr-Angebots.

Das Stadtbahnausbaukonzept befindet sich weiter auf einem guten Weg – das ergab eine Zwischenbilanz des Verkehrsforschungsbüros WVI, die in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vorgestellt wurde. So scheint bei gleich mehreren Strecken die Chance auf eine Fördermöglichkeit und damit eine Realisierung zu bestehen. Die SPD-Fraktion hatte das Stadtbahnausbaukonzept seinerzeit mit vorangetrieben und im Rat abgesegnet.
Mit den möglichen Neubaustrecken Hauptbahnhof – Salzdahlumer Straße – Heidberg und Helmstedter Straße – Heinrich-der-Löwe-Kaserne – Rautheim würden derzeit gleich zwei potenzielle Routen einen Nutzen-Kosten-Wert von über eins bekommen. „Ein solcher Wert ist für den Bau wichtig, um dank ihm Fördergelder, bspw. vom Land, überhaupt erhalten zu können“, erklärt SPD-Ratsfrau Nicole Palm, Sprecherin im Ausschuss, zufrieden. Die von der SPD-Fraktion ebenfalls gewünschten Routen der „Campusbahn“ nach Querum und die Verlängerung der Straßenbahn nach Volkmarode besitzen derzeit Werte knapp unter eins: „Wir sind erfreut, dass zwei Strecken bereits jetzt eine Bewertung über 1 erreichen –zumal die Strecke über die Salzdahlumer Straße genau wie die Streckenführung nach Rautheim ein hohes Erschließungspotenzial besitzt und weitere Menschen auf die Schiene bringen wird“, sagt Palm hierzu. Auch die Route über Lehndorf in das Kanzlerfeld liegt derzeit knapp unter eins. Schlechte Karten scheinen dagegen die Verbindungen nach Lamme und über die Heinrich-der-Löwe-Kaserne in die Südstadt zu haben: Ihre Realisierung scheint nach der Zwischenbewertung sehr unwahrscheinlich.

AAI setzt auf Erfolgskontrolle und Aufenthaltsqualität

- Pressemitteilung des Arbeitsausschusses Innenstadt Braunschweig e. V. vom 16. März 2016 -

 

Olaf Jaeschke übernimmt kommissarisch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden.
AAI setzt auf Erfolgskontrolle und Aufenthaltsqualität

Bei der heutigen Mitgliederversammlung des Arbeitsausschusses Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) fokussierte der Verein seine Aufgaben in diesem Jahr: Die lasergesteuerte Frequenzmessung als wichtiges Monitoring-Instrument steht in den Starlöchern und mit der Fortführung des AAI-City-Checks setzten sich die Innenstadtakteure für eine höhere Aufenthaltsqualität in der City ein. Des Weiteren wurde bekanntgegeben, dass Olaf Jaeschke kommissarisch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden übernimmt.

"Warum braucht die Wasserwelt so hohe Zuschüsse?" - zur Anfrage der Linken in der Ratssitzung vom 02.02.16

"Warum braucht die Wasserwelt so hohe Zuschüsse?" - Unter dieser Überschrift berichtet die Braunschweiger Zeitung heute über die Antwort der Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage der Linken zur gestrigen Ratssitzung (2. Februar 16). Anlass der Anfrage war der im Januar dieses Jahres veröffentlichte Geschäftsbericht 2016 der Stadtbad GmbH. Der jährliche Zuschuss der Stadt für die städtischen Bäder ist danach von rund 5 Millionen im Jahr 2013 auf inzwischen rund 9 Millionen Euro gestiegen. Trotz der Schließung des Gliesmaroder Bades, des Hallenbades Wenden und des Nordbads.

Besonders teuer ist die Wasserwelt, die allein einen jährlichen Zuschuss von 5 Millionen Euro benötigt - und damit die gleiche Summe, die die Stadt vor der Eröffnung der Wasserwelt für alle Bäder zusammen aufbringen musste.

Von hinten durch die kalte Küche: Neue „Stadtstraße“ (Hamburger Straße – Bienrode) soll Kreisstraße werden (PM)

Heiße Diskussionen bei der Sitzung des Stadtbezirksrates Schunteraue am 14. Januar: Eigentlich war alles sehr unverfänglich – die Verbindung Forststraße - Rebenring (via Steinriedendamm, Bienroder Weg) sollte zur Kreisstraße aufgestuft werden, um deren „verkehrliche Bedeutung zu würdigen“, so ein Vertreter der Stadtverwaltung. Der Bezirksrat Schunteraue lehnte die Vorlage mit den Stimmen der BIBS, der Grünen und der Linken ab.

Wo ist das Problem – Was hat dies mit der neuen Stadtstraße im Bezirk Nordstadt zu tun?

Die mit dem neuen Baugebiet Nordstadt geplante Verbindung von der Hamburger Straße (Autobahnanschluss) zum Bienroder Weg wurde in den Gremien sowie bei Veranstaltungen zur „Bürgerbeteiligung“ bisher immer als „Stadtstraße“ verkauft. Kritische Stimmen, die einen Ausbau zu einem „Renner“, also einer von Durchgangsverkehr genutzten überörtlichen Verbindung argwöhnten und z.B. das sehr breite Straßenprofil monierten (z.B. der BUND), wurden damit beruhigt, dass die Straße zwar durchaus die Siegfriedstraße entlasten sollte, ihr wesentlicher Zweck aber die Erschließung des neuen Wohngebietes sei, also der Zu- und Abfluss des Anwohnerverkehrs.

„Nun ist aber die Katze endlich aus dem Sack – noch BEVOR überhaupt entscheiden ist, welche der vier Varianten realisiert wird, soll die Verbindung Hamburger Straße – Bienroder Weg als Kreisstraße ausgewiesen werden.

Wir brauchen Radwege-Ausbau, nicht Abbau!

Vorbemerkung der Redaktion: Uns erreichte ein Leserbrief aus Großbritannien zur Braunschweiger Radwege-Situation. Es handelt sich um einen Beitrag zur Diskussion um die zunehmende Nutzung der Fahrbahnen, hier insbesondere auch in Form von Fahrradschutzstreifen. Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) propagiert dies und hat heftige Diskussionen provoziert. Zuletzt im Zusammenhang mit der Kastanienallee, für die inzwischen die Nutzung des kombinierten Fuß-/Radweges wieder freigegeben wurde – nach heftigen Protesten der Bevölkerung. Auch der geplante Ausbau des Messewegs sorgte und sorgt für Proteste: Sicherheit und Akzeptanz der vorgesehenen Schutzstreifen werden stark angezweifelt, insbesondere wegen des hohen Verkehrsaufkommens, des kurvigen Verlaufs und des Gefälles dieser Straße. - Hier der Leserbrief:

 

Wir brauchen Radwege-Ausbau, nicht Abbau!

Ich bin ursprüngliche Braunschweigerin. Nach dem Abschluss meines Bau-Ing.-Studiums an der TU-BS bin ich dann jedoch ins Ausland ausgewandert – wo ich nun seit Jahr und Tag in Newcastle, Nordengland, wohne. Wenn ich dann in meiner Heimatstadt mal zu Besuch vorbeischaue, finde ich das schon merkwürdig: Ich habe bemerkt, dass die Stadt Braunschweig wohl ihre Radwege zurückbaut! Die sollten doch wohl eher ausgebaut, erweitert, verbreitert und verbessert werden, oder?

Im Holzmoor "Die Welt mit Brettern vernagelt"

Im Braunschweig-Spiegel wurde in den letzten Monaten bereits mehrfach über die Grabeland-Siedlung "Im Holzmoor" berichtet, auf der die ECB-Beteiligungen GmbH & Co. KG (Borek-Unternehmensgruppe) ein Wohngebiet errichten will. Zuletzt am 9. Dezember.

Die neueste Entwicklung wird durch den "Leserreporter" Harry Andersson in einem Artikel auf unser38, der Webseite der "neuen braunschweiger", geschildert. Unter der Überschrift "Stacheldraht und Nagelbretter schützen den Zugang - aber gegen wen?" beschreibt er eindrucksvoll die Sperranlage, die in den letzten Tagen zwischen der kleinen Holzbrücke vom Karl-Hintze-Weg und der ehemaligen Gartenanlage errichtet wurde. Kein Wunder, dass die Reaktionen von Spaziergängern "von Kopfschütteln über Schimpfworte bis hin zum Vergleich mit der ehemaligen Grenze" reichen. - Link zu unser38

Die Abrissarbeiten am Holzmoor gehen weiter

Im Juli hatte Herr Assert von der ECB-Beteiligungen GmbH bei einem Ortstermin am Holzmoor mit der Verwaltung noch versprochen, dass es in diesem Jahr keine weiteren Abrissarbeiten geben würde. Das konnte man am 7.7.15 auch in der Braunschweiger Zeitung nachlesen: „Der Vertreter des Investors erklärte zudem, bis zu der endgültigen Räumung des Geländes - frühesten im Herbst 2016 - würden keine Lauben mehr abgerissen.“  - Am 4. November erhielt ich als Mitglied des Bezirksrats 112 eine Mail, die mich über die erneuten Abriss- und Rodungsmaßnahmen am Holzmoor informierte: 

 „Sehr geehrte Damen und Herren, gestern habe ich festgestellt, dass auf dem großen Holzmoor-Gelände aktuell fleißig großer Naturmord betrieben wird. Die Bagger zerstören die Igelwinterplätze, gesunde Bäume werden gefällt, enorm viele Vögel verlieren Ihre Lebensräume. Es ist ja bekannt, dass ein reicher Mann dort bauen will, aber muss denn alles was lebt darunter leiden? Kann denn dort nicht ohne totale Zerstörung gebaut werden? Empörte Grüße…"

Badelandschaft Braunschweig ohne Scharna - Es geht keine Träne auf Reisen

Jürgen Scharna ist seit 1995 Geschäftsführer der Stadtbad GmbH, zum Jahresende geht er in den Ruhestand. Laut Braunschweiger Zeitung vom 24.11.15 hat er sich bereits von seinen Mitarbeitern verabschiedet und einen Resturlaub angetreten.

Die Amtszeit Scharnas war durch den Drei-Bäderbeschluss von 2007 geprägt. Für viele ist er der Hauptverantwortliche für die Schließung der Stadtteilbäder Wenden, Gliesmarode und Nordbad. Als Geschäftsführer einer kommunalen GmbH war sein Handlungsspielraum in Wirklichkeit begrenzt. Das Sagen hat die Ratsmehrheit, die auch die Aufsichtsratsposten der jeweiligen städtischen Gesellschaft entsprechend der Sitzverteilung im Rat besetzt.

Architektur-Dokumentation „Rem Koolhaas – A Kind of Architect“ im Universum am 30.11.15

Sorgfältig recherchiertes Porträt über den weltbekannten holländischen Architekten Rem Koolhaas, seinen Weg zur Architektur und seine beeindruckende Arbeit. Kaum ein Architekt hat in den letzten Jahren außerhalb der Architekturszene für so viel Aufsehen gesorgt wie Rem Koolhaas. Dem Holländer ging es nie um das einzelne »masterpiece«, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele einer Architektur, die mehr sein will als bloße Architektur.

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