Region Braunschweig erhält zusätzliche 25 Millionen Euro für den öffentlichen Nahverkehr

Mit den Stimmen der rot-grünen Regierungskoalition hat der Niedersächsische Landtag am heutigen Mittwoch, 26. Oktober, endgültig den Weg für eine millionenschwere Investition in den Nahverkehr in der Region Braunschweig freigemacht: 25 Millionen Euro an zusätzlichen Regionalisierungsmitteln werden zukünftig in den hiesigen Nahverkehr fließen und damit die Gesamtmittel auf 90 Millionen Euro erhöhen. Gelder, die u.a. einen Halb-Stundentakt zwischen den Großstädten und einen Stundentakt zwischen den Mittelzentren ermöglichen sollen, sowie in die Erneuerung der Verkehrs- Infrastruktur fließen werden. Durch Dynamisierungen können sich die 25 Millionen Euro auf bis zu 30 Millionen Euro noch erhöhen.

Die drei Braunschweiger Landtagsabgeordneten, Dr. Christos Pantazis (Vorsitzender der SPD Braunschweig), Klaus-Peter Bachmann und Christoph Bratmann, hatten sich massiv für den Erhalt der Fördergelder eingesetzt, die in dieser Höhe in der jüngeren Vergangenheit ein Novum für den Verkehr in der Region Braunschweig darstellen. Entsprechend resümieren sie nun mit einer Stimme: „Durch die heutige Entscheidung des Landtags wird ein großer Teil der einseitigen Förderpolitik zugunsten der Region Hannover, die noch aus Expo-Zeiten stammte, korrigiert. Die 25 Millionen Euro werden helfen, den Nahverkehr zwischen Harz und Heide nachhaltig zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Verbesserungen, von denen jeder Einwohner in der Region langfristig profitieren wird.“ Die drei Abgeordneten dankten dazu auch Wirtschaftsminister Olaf Lies, der sich in den schwierigen Verhandlungen für die Subventionierung der Region Braunschweig stark gemacht hatte.

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