Kindergarten Lehndorf – kurze Wege für kurze Beine

 "Pressemitteilung"

Ohne Beteiligung der Ratsgremien beabsichtigt die Verwaltung, die städtische Kita in Lehndorf bereits zum Sommer diesen Jahres zu schließen und das Betreuungsangebot ins westliche Ringgebiet zu verlagern. Dies wird von der Linksfraktion abgelehnt. In einem Dringlichkeitsantrag an den Jugendhilfeausschuss fordert sie die Verwaltung auf, entweder ein alternatives Betreuungsangebot in Lehndorf darzustellen und falls dies nicht möglich ist, auf die Schließung noch mindestens zwei Jahre zu verzichten.

Dazu erklärt die jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig, Gisela Ohnesorge: „Wir sind für den Ausbau der Schulkindbetreuung, aber nicht zu Lasten der Kindergarten-Kinder. Den Umgang mit den Eltern halten wir für nicht akzeptabel. Daher unser Antrag.“ 

Die Arbeit des „Welcome House ART Kurve“ kann weitergehen!

Zwei Pressemitteilungen der BIBS nach Beschlüssen des Finanzausschusses

Im Finanzausschuss am 31.01.2017 wurde gegen die Stimmen von CDU und AfD beschlossen, dass das „Welcome House ART Kurve“ am Steinriedendamm auch durch die Stadt finanziert werden soll.

„Einen positiven Ratsbeschluss zum Haushalt 2017 am 21.02.2017 und den vom Land Niedersachsen in Aussicht gestellten Personalkosten vo-rausgesetzt, kann die Arbeit der Begegnungsstätte und der Fahrradwerk-statt damit weitergehen!“, erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs.

Seit September 2015 existiert das vom Verein „Toleranz, Respekt und Interkulturelle Vielfalt“ TRIVT e.V. betriebene „Welcome House ART Kurve“. Die bisherige Finanzierung des Hauses am Steinriedendamm 14, ist am 31.12.2016 ausgelaufen.

„Flüchtig Deutsch“ in Salzgitter Fredenberg

„Flüchtig Deutsch“ in Salzgitter Fredenberg

 Yvonne Kamermann, Thorsten Stelzner, Tilman Thiemig werden am 17. Februar 2017, um 19:00 Uhr im Fredenberg Forum in Salzgitter-Lebenstedt auftreten. Im Gepäck haben sie die CD „Flüchtig Deutsch“, die im vergangenen Jahr vom Deutschen Gewerkschaftsbund herausgegeben wurde.

Die drei KünstlerInnen werden aus unterschiedlicher Sicht das Thema Flucht darstellen. Yvonne Kamermann’s Opa war in Auschwitz - überlebte, da er auf Schindlers Liste stand. In ihrem Beitrag „Eine Nummer bei Wikipedia“, geht es um das Schicksal ihrer jüdischen Vorfahren in Deutschland.

Thorsten Stelzner spricht über Hintergründe der grassierenden Fremdenfeindlichkeit. Er will Braunschweig (und alle anderen Städte, Dörfer, Gemeinden) nazifrei haben:

„Ihr nennt mich GUTMENSCH und bildet euch selbst ein Im Vergleich zu allen anderen der bessere Mensch zu sein …“

Tilman Thiemig arbeitet als Coach und Trainer im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“. Zu seiner Schülerschaft gehören auch Asylbewerber und Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Afrika. Die Nachrichten und Bilder aus den Medien werden für ihn so tagtäglich zu Gesichtern, Gesprächen, Geschichten. Er wird über seine Erfahrungen berichten.

Am Ende des Kulturabends im Fredenberg Forum wollen die Künstlerinnen mit den Besuchern sprechen, vielleicht über Flucht, die eigene, die Anderer, über Fremdenangst und Hilfsbereitschaft, über Salzgitter und Aleppo.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Ab 2019 werden jährlich zwei Grundschulen zu Kooperativen Ganztagsschulen

"Pressemitteilung"

Transparent, klar strukturiert und nachvollziehbar für die Eltern. Mit einem gemeinsamen Antrag möchten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen den Ausbau von Kooperativen Ganztagsgrundschulen (KoGS) in Braunschweig zukünftig neu ordnen und damit maßgeblich nach vorne bringen. „Durch den Antrag werden ab dem Jahr 2019 jährlich mindestens zwei Grundschulen in Kooperative Ganztagsgrundschulen umgewandelt. Dafür schaffen wir jetzt die Voraussetzungen“, freuen sich Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig und Dr. Elke Flake, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Zentraler Bestandteil des Antrags ist die Erstellung einer Schul-Prioritätenliste durch die Verwaltung. Die Liste legt transparent fest, wann und warum eine Grundschule in eine Kooperative Ganztagsgrundschule umgewandelt werden wird. „Diese Liste ist für jeden offen einsehbar und erklärt den Eltern, wann ‚ihre‘ Schule an der Reihe ist“, sagen Bratmann und Flake. Schon im August dieses Jahres soll die Liste dem Rat der Stadt präsentiert werden, zusammengestellt wird sie anhand klar festgelegter Kriterien. „Dazu gehören beispielsweise der bislang nicht gedeckte Bedarf an Betreuungsplätzen im Einzugsbereich der Schule, bauliche Anforderungen an eine Umwandlung, wachsende Schülerzahlen bspw. durch Neubaugebiete und die Bereitschaft der Schule zu einer Umwandlung“, beschreiben Bratmann und Flake.

Venezuela - Ein weiterer Brief an die Freundin in Braunschweig

Zwei Freundinnen schreiben sich. Sie kennen sich seit ihrer Schulzeit, doch die Lebenswege trennten sich. Die eine Braunschweigerin (Helga) ging vor etwa 50 Jahren nach Venezuela, die andere blieb in unserer Stadt. Alles nichts Besonderes. Interessant ist der Briefwechsel. Er zeigt seit Jahren, wie es immer schwieriger wird in dem bolivarischen Venezuela zu leben. Hier nun eine Auszug aus einem Brief aus Venezuela, der kürzlich wieder in Braunschweig angekommen ist. Um alles zu verstehen, sollte der 1. Brief vom 3.02.2015 auch gelesen werden.

Rente - Was ist wichtig?

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im SPD-Bezirk Braunschweig

Die ASF im SPD Bezirk Braunschweig lädt zur Informationsveranstaltung

"Rente - Was ist wichtig?

Eine aktuelle Übersicht für Jung und Alt"

Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen im Rentensystem unter Berücksichtigung verschiedener Lebensmodelle

Eine offene Veranstaltung für alle Interessierten

Dienstag, den 17. Januar 2017, um 18 Uhr
SPD Bezirk, Heinrich – Jasper – Saal
Schloßstraße 8 , 38110 Braunschweig

 

Referent: Prof. Dr. Ralf Kreikebohm

Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig – Hannover
Eintritt frei – Anmeldung bis 16. Januar 2017
Unter : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder telefonisch bei SPD Bezirk unter: 05 31- 480 – 98-20

Gesetzliche Krankenversicherung: Wer Einkommensnachweise nicht vorlegt, zahlt Höchstbeitrag

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Belastung unverhältnismäßig für Versicherte mit geringem Einkommen. Verbraucherzentrale fordert Nachbesserung der gesetzlichen Regelung. Gesetz sieht Höchstbetrag vor, wenn Einkommensnachweise fehlen.
Für die Beitragsberechnung der gesetzlichen Krankenkasse ist das Einkommen maßgeblich. Legen freiwillig Versicherte keine Einkommensnachweise vor, wird automatisch der Höchstbetrag fällig. Was nach einer einfachen Regelung aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung schlicht als unsozial: Die Sanktion trifft Versicherte mit geringen Einkünften unverhältnismäßig hart. Die Verbraucherzentrale Niedersachen fordert daher eine Nachbesserung der gesetzlichen Regelung.
Auch bei Personen, die nicht sozialversicherungspflichtig angestellt sind, richtet sich der Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse nach den Einkünften. Sie sind verpflichtet, Einkommensnachweise auf Verlangen der Krankenkasse vorzulegen und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, sieht der Gesetzgeber eine Zwangseinstufung in die höchste Beitragsklasse vor. Für Versicherte, die regulär nur den Mindestbeitrag zahlen müssten, bedeutet dies eine rund vierfache Belastung.

Die Stadt Braunschweig profitiert vom Schulpaket der Landesregierung

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In der Stadt Braunschweig erhalten 11 Schulen Stellen für Schulsozialarbeit vom Land Niedersachsen, das teilt der Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann mit. Hintergrund ist eine aktuelle Vereinbarung zwischen der Niedersächsischen Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden zum Ausbau der sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung.
Im Rahmen des „Schulpakets“ in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro übernimmt das Land diese wichtige Aufgabe der Sozialarbeit in schulischer Verantwortung zukünftig dauerhaft und wird landesweit in den nächsten Jahren insgesamt 1.000 Stellen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Verfügung stellen.
„In der Stadt Braunschweig werden auf diese Weise 4 Grundschulen und 7 weiterführende Schulen von der Vereinbarung profitieren“, erklärt der Abgeordnete Christoph Bratmann.
„Das ist ein Meilenstein für Niedersachsen und das sind richtig gute Nachrichten für die Stadt Braunschweig. Das Land übernimmt Verantwortung, und vor Ort profitieren unsere Schulen von den erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden. Das bedeutet eine große finanzielle Entlastung für unsere Kommune und gibt unseren Schulen endlich Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit.“

BIBS-Fraktion macht Druck: Jobcenter zahlt künftig Geld

Die Stadt Braunschweig nimmt künftig Abstand von der bisherigen Praxis im Job-center Braunschweig, Beziehern kommunaler Leistungen wie Wohnungserstausstattung, Mietkosten und sonstige, einzelne Unterstützungsleistungen lediglich Gutscheine auszuhändigen.

Im Sozialausschuss der Stadt vom 14.12.2016 wurde auf Antrag der BIBS-Fraktion nun mitgeteilt, dass sich das bisherige Verfahren als nicht praktikabel erwiesen habe. Deswegen habe man nun die so genannte „Fachbereichsverfügung“ für das Braunschweiger Jobcenter so abgeändert, dass Empfängern kommunaler Leistungen in Zukunft Geld ausgezahlt wird, teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Klostergärtnerei in Riddagshausen - ein Rückblick mit Perspektiven

Vorweihnachtliche Stimmung in der Klostergärtnerei Riddagshausen

Vor zweieinhalb Jahren, im Mai 2014, wurde sie eröffnet, die Klostergärtnerei in Riddagshausen, die zu den "Neuerkeröder Werkstätten GmbH" gehören. Der Braunschweig-Spiegel befragte den Betriebsleiter der Gärtnerei, Herrn Olaf Redlin, wie es denn so war in der Anfangszeit, wie die Gärtnerei aufgestellt und was noch geplant ist.

Herr Olaf Redlin verpackt Weihnachtsbäume. Es sind echte Nordmanntannen (Abies nordmanniana) Im Vordergrund im Topf die Schneerose, Christrose, Weihnachtsrose oder Schwarze Nieswurz (Helleborus niger)

Es ist Winter eingekehrt in der Gärtnerei neben der Klosterkirche in Riddagshausen. Die Tore auf dem Betriebshof stehen weit offen. Weihnachtsdekorationen unterschiedlichster Art können hier gekauft werden - und Tannenbäume natürlich. Die Bäume haben ein Label: "Fair Forest", heißt das Label. Wer sich auskennt im Labeldschungel, weiß was das heißt. Die Bäume sind schlicht gesetzeskonform erzeugt worden. Das ist ja wohl das Selbstverständliche, und bedarf eigentlich kein eigenes Label.

Aber egal, es ist Weihnachten, und da wollen wir nicht zu scharf kritisieren, zumal die Gärtnerei in ihrer Produktion von Gemüse nach EU-BIO-Richtlinie produziert. Die Fachleute wissen, wie schwierig das ist - zumal, wenn von der Kundschaft auch gute äußere Qualitäten erwartet werden.

Wichtig ist beim Gemüse immer der Geschmack. Doch der ist hauptsächlich abhängig von der Sorte. Das wissen Olaf Redlin und seine hauptberuflichen Gärtner auf dem Gelände, und bauen vor allem auch alte Tomatensorten, z. B. "Harzfeuer", an. Wert legen die Gärtner aber vor allem auf gesunde Sorten, denn gespritzt werden darf ja nicht. Letztes Jahr wurden allein an Tomaten 600 kg verkauft. Verkauft wird das Gemüse an Schulkantinen und auch in die Kantine der Stiftung Neuerkerode.

Trockengestecke in der Gärtnerei aus fachkundiger Hand

Neben der Gemüseproduktion als Jungpflanze und als fertiges Produkt, ist die Produktion von Zierpflanzen der ein Schwerpunkt. Beet- und Balkonpflanzen sind der Hit. Diese und Kräuter machen etwa 50 % des Umsatzes aus. Ab Mitte Mai quillt das Angebot an diversen Zierpflanzen über. Und immer bleibt noch Zeit für einen Schwatz oder einen Erfahrungsaustausch, denn über Pflanzen kann man immer reden. Natürlich auch über Wühlmause, Blattläuse und andere Wettbewerber im Nahrungsangebot. Bänke laden zum Ausruhen und Erfahrungsaustausch mit einem Pott Kaffee ein.

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