Gliesmaroder Bad: Jetzt geht`s lo-os, jetzt geht`s lo-os, jetzt geh....

Lange haben die Wasserfreunde und Wasserfreundinnen auf das Gliesmaroder Bad warten müssen. Doch nun geht es los. Morgen, am 23. Juni. 2016 um 8:00 Uhr, öffnen die Tore für das Bad mit dem Krokodil.

Dass dieses Bad wieder geöffnet wird, ist eine Leistung engagierter Braunschweiger Bürger und Bürgerinnen. Nicht eine Leistung der Rathauspolitik, die das Bad im Rahmen eines völlig verunglückten Bäderkonzeptes abreißen wollte. 

Viele BürgerInnen begehrten seinerzeit auf. Ein Bürgerbegehren "Schwimmbäder für Braunschweig" wurde gestartet. Erstunterzeichner in dem Begehren war auch Friedrich Knapp. Die erforderlichen 25.000 Stimmen kamen locker zusammen, denn vielen BürgerInnen, auch den besonneren, ging die Rathaus-Bäderpolitik mächtig auf die Nerven. CDU und SPD gingen jedoch auch locker über das Bürgerbegehren aus formalen Gründen hinweg. Das nur zur viel beredeten Bürgerbeteiligung. Ein Verein wurde gegründet, und schließlich fand sich in Knapp auch der Investor, der das Bad übernahm.

Keine Eintracht mit Nazis - Fünfter Aktionstag im Georg-Weber-Stadion

"Pressemitteilung"

Die Ultras Braunschweig veranstalten am Samstag, dem 25. Juni 2016, ab 10.00 Uhr, ein antifaschistisches Fußballturnier im Georg-Weber-Stadion des VfB Rot-Weiß Braunschweig. Es nehmen 26 Teams an dem Turnier teil, um weiter für einen diskriminierungsfreien Raum im und um das Braunschweiger Eintracht-Stadion zu werben. Die Veranstaltung wird bereits zum fünften Mal durchgeführt.


Unterstützt werden sie dabei vom VfB Rot-Weiß Braunschweig, dem AStA der TU Braunschweig, der Initiative gegen rechte (Hooligan-) Strukturen, der DGB-Jugend und den Falken. Erwartet werden wie die letzten Jahre über 350 Besucherinnen und Besucher. Denise Steinert, DGB-Jugendbildungsreferentin betont: „Wir sind dieses Jahr besonders froh darüber, dass gleich mehrere Teams von Geflüchteten aus der Region bei uns mitkicken und so einen schönen Tag mit uns verbringen.“

Sozialticket paradox

"Pressemitteilung"

Wie jedes Jahr planen die Verkehrsunternehmen in der Region Südostniedersachsen auch im kommenden Jahr eine "moderate" Erhöhung der Fahrpreise im öffentlichen Personennahverkehr. Würden die Preise gesenkt, könnten vielleicht mehr NochautofahrerInnen überzeugt werden, umzusteigen auf Bahn und Bus, aber das nur am Rande. Ein regionales Sozialticket, für Menschen, die sich jede Fahrt mit Bus und Bahn 2 mal überlegen müssen, weil das Geld dafür nicht da ist, wird es weiterhin nicht geben: "Die Linke konnte sich leider nicht durchsetzen, es gab keine Mehrheiten für ein regionales Sozialticket, vergleichbar mit dem Sozialpass in Braunschweig" bedauerte Hansi Volkmann, Mitglied in der Verbandsversammlung des ZGB. Allerdings ist ein "Sozialticket paradox" in der Planung: Im Entwurf für die neuen Fahrpreise ab 2017 sollen die Preise der 1. Klasse gesenkt werden. Schülerfahrkarten, Seniorenkarten, Normalfahrscheine, alles wird teurer! Aber die 1. Klasse darf billiger fahren, die Preise werden gesenkt. "Es ist wie überall in unserer Gesellschaft: Den Armen wird es genommen, den Reichen wird"s gegeben.." Bertolt Brecht hat das so ausgedrückt: "Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an.  Und der Arme sagte bleich: »Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."

 

Rote Karte für DFB: Mit McDonald's und Coca-Cola "verantwortungsloses Kindermarketing"

"Kräftig werben während der EM in Frankreich der Deutsche Fußball-Bund und die Nationalspieler für die Produkte der Sponsoren Coca-Cola, Ferrero und McDonald's. Wie die Verbraucherorganisation foodwatch berichtete, lassen oder müssen sich die Spieler zwar für die Werbung einspannen, aber würden weder "Spieler noch der Koch der Nationalmannschaft" den Verzehr der beworbenen Produkte empfehlen." (Telepolis)

Foto: Torsten Bogdenand  / pixelio.de

SPD legt Antrag für ein „Handlungskonzept bezahlbares Wohnen in Braunschweig“ vor

Braunschweig. Nachdem in den vergangenen Tagen sehr viel über den richtigen Weg zu mehr bezahlbarem Wohnraum diskutiert wurde, macht die SPD-Ratsfraktion nun Nägel mit Köpfen und legt einen Antrag für ein „Handlungskonzept bezahlbares Wohnen in Braunschweig“ vor.

„Wir reagieren damit auf die aktuelle Diskussion um den Wohnungsnotstand in Braunschweig“ sagt Nicole Palm, planungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion. „Ziel muss es sein, den vom Bündnis für Wohnen definierten Handlungsempfehlungen nun Leben einzuhauchen. Und das geht nur, wenn Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen“, so Palm weiter. Von dem Antrag soll das Signal ausgehen, dass es einen breiten Konsens zwischen Verwaltung und Politik gibt, einerseits Investoren stärker in die Pflicht zu nehmen, ihnen andererseits aber auch Anreize zu bieten, mehr sozial geförderten Wohnraum zu realisieren. Antrag

Rentenerhöhung zum 01. Juli, 5.500 Braunschweiger Rentner gehen leer aus!

"Pressemitteilung"

Ab dem 01. Juli können sich 20 Millionen Rentner in Deutschland über eine Rentenerhöhung von ca. 5% freuen. Jedoch gehen dabei 5.500 Braunschweiger Rentner leer aus. Niedersachsenweit sind es  150.000 Rentner. Bundesweit haben ca. 1.500.000 Rentner nichts von der Erhöhung. „Bei Leistungsempfängern nach Kapitel 3 und 4 Sozialgesetzbuch XII, die so wenig Rente erhalten, dass diese vom Staat aufgestockt werden muss, wird die Erhöhung auf die Sozialleistung angerechnet. Diese Rentner, die entweder wegen Alter oder Erwerbsminderung Rente beziehen, erhalten auch nach der Rentenerhöhung das gleiche Geld wie vorher“, erklärt Kai Bursie, Regionalleiter beim Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig.

Aktionstag im Oxfam Shop Braunschweig - Oxfam deckt Menschenrechtsverstöße auf

Es ist was faul bei Lidl und Co.

Braunschweig, 14.06.2016. Hungerlöhne, giftige Pestizide, Diskriminierung – das steckt in Wahrheit hinter den Ananas und Bananen, die Discounter Lidl seinen Kund/innen als nachhaltig anpreist und verkauft. Ein aktueller Bericht von Oxfam Deutschland belegt: Auf den Plantagen, von denen Lidl und andere Supermärkte die tropischen Früchte beziehen, sind Arbeiter/innen hochgiftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert, Gewerkschafter werden unterdrückt und bedroht, teilweise selbst Mindestlöhne unterschritten.

Bei einem Aktionstag in Braunschweig stellt Oxfam seine aktuelle Kampagne „Fit für Fair?!“ vor. Darin fordert Oxfam Lidl auf, den Gesundheitsschutz der Arbeiter/innen sicher zu stellen, faire Löhne zu zahlen und Gewerkschaftsrechte zu garantieren.


Der Aktionstag findet statt
am  Samstag, 18.06.2016, von 10.00 – 15.00 Uhr
im   Oxfam Shop Braunschweig, Neue Straße 21, 38100 Braunschweig

...„mehr arbeiten, weniger verdienen, leichter entlassen“...

Was ist in Frankreich los? Streiks haben das öffentliche Leben lahmgelegt. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Streiks in Frankreich heftig. Das sympathische Volk auf der anderen Rheinseite ist anscheinend nicht nur für jede Demo gut, sondern versucht auch radikale Methoden einzusetzen, wenn es sich durch neue Gesetze unterdrückt oder gar bedroht fühlt. So derzeit, weil neue Arbeitsgesetze durch die "sozialistische" Regierung durchgepaukt werden sollen. HARTZ IV lässt auch in Frankreich grüßen. Diese schröderschen rot-grünen Gesetze sollen nun auch in Frankreich greifen.

Hormonell wirksame Chemikalien – JETZT ein Zeichen setzen ...

für den Schutz von Mensch und Umwelt! 

Noch immer gibt es keine gesetzlichen Regelungen, um uns Menschen und unsere Umwelt vor den Gefahren hormonell wirksamer Chemikalien (EDCs = endocrine disruptor chemicals) sicher zu schützen. Besonders Ungeborene und Kinder sind bedroht.

Hormonbedingter Krebs, chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Unfruchtbarkeit sind nur einige Gesundheitsschäden, die durch Veränderungen des Hormonsystems hervorgerufen werden können. Nächste Woche werden wichtige Entscheidungen bei der EU-Kommission darüber getroffen, wie hormonell wirksame Chemikalien identifiziert werden sollen. Es ist wichtig, jetzt ein deutliches Signal für hohe Schutzstandards an die Entscheidungsträger zu senden. Wir benötigen Ihre / deine Unterstützung für die aktuelle Kampagne des europäischen NGO-Netzwerks EDCfree Europe, in der PAN Germany sich in einer breiten Allianz aus rund 70 anderen Organisationen der Zivilgesellschaft engagiert.

Neue Baugebiete in BS: Grüne fordern preisgünstigen Wohnraum

Pressemitteilung 08.06.2016

Mit insgesamt drei Änderungsanträgen zum Planungs- und Umweltausschuss (PlUA) am Mittwoch (08.06.2016) wollen die Grünen erreichen, dass in den neuen Baugebieten in Braunschweig nicht nur hochpreisiger, sondern auch preisgünstiger Wohnraum entsteht. Konkret beziehen sich die Grünen Änderungsanträge auf die geplanten Baugebiete im Westlichen Ringgebiet und in Gliesmarode, also Hildesheimer Straße / Noltemeyer-Grundstück, Ernst-Amme-Straße-Nordwest und Kurzekampstraße-Südwest.

Der Grüne Ausschuss- und Fraktionsvorsitzende Holger Herlitschke erklärt dazu:

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