Ab 2019 werden jährlich zwei Grundschulen zu Kooperativen Ganztagsschulen

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Transparent, klar strukturiert und nachvollziehbar für die Eltern. Mit einem gemeinsamen Antrag möchten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen den Ausbau von Kooperativen Ganztagsgrundschulen (KoGS) in Braunschweig zukünftig neu ordnen und damit maßgeblich nach vorne bringen. „Durch den Antrag werden ab dem Jahr 2019 jährlich mindestens zwei Grundschulen in Kooperative Ganztagsgrundschulen umgewandelt. Dafür schaffen wir jetzt die Voraussetzungen“, freuen sich Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig und Dr. Elke Flake, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Zentraler Bestandteil des Antrags ist die Erstellung einer Schul-Prioritätenliste durch die Verwaltung. Die Liste legt transparent fest, wann und warum eine Grundschule in eine Kooperative Ganztagsgrundschule umgewandelt werden wird. „Diese Liste ist für jeden offen einsehbar und erklärt den Eltern, wann ‚ihre‘ Schule an der Reihe ist“, sagen Bratmann und Flake. Schon im August dieses Jahres soll die Liste dem Rat der Stadt präsentiert werden, zusammengestellt wird sie anhand klar festgelegter Kriterien. „Dazu gehören beispielsweise der bislang nicht gedeckte Bedarf an Betreuungsplätzen im Einzugsbereich der Schule, bauliche Anforderungen an eine Umwandlung, wachsende Schülerzahlen bspw. durch Neubaugebiete und die Bereitschaft der Schule zu einer Umwandlung“, beschreiben Bratmann und Flake.

Venezuela - Ein weiterer Brief an die Freundin in Braunschweig

Zwei Freundinnen schreiben sich. Sie kennen sich seit ihrer Schulzeit, doch die Lebenswege trennten sich. Die eine Braunschweigerin (Helga) ging vor etwa 50 Jahren nach Venezuela, die andere blieb in unserer Stadt. Alles nichts Besonderes. Interessant ist der Briefwechsel. Er zeigt seit Jahren, wie es immer schwieriger wird in dem bolivarischen Venezuela zu leben. Hier nun eine Auszug aus einem Brief aus Venezuela, der kürzlich wieder in Braunschweig angekommen ist. Um alles zu verstehen, sollte der 1. Brief vom 3.02.2015 auch gelesen werden.

Rente - Was ist wichtig?

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im SPD-Bezirk Braunschweig

Die ASF im SPD Bezirk Braunschweig lädt zur Informationsveranstaltung

"Rente - Was ist wichtig?

Eine aktuelle Übersicht für Jung und Alt"

Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen im Rentensystem unter Berücksichtigung verschiedener Lebensmodelle

Eine offene Veranstaltung für alle Interessierten

Dienstag, den 17. Januar 2017, um 18 Uhr
SPD Bezirk, Heinrich – Jasper – Saal
Schloßstraße 8 , 38110 Braunschweig

 

Referent: Prof. Dr. Ralf Kreikebohm

Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig – Hannover
Eintritt frei – Anmeldung bis 16. Januar 2017
Unter : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder telefonisch bei SPD Bezirk unter: 05 31- 480 – 98-20

Gesetzliche Krankenversicherung: Wer Einkommensnachweise nicht vorlegt, zahlt Höchstbeitrag

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Belastung unverhältnismäßig für Versicherte mit geringem Einkommen. Verbraucherzentrale fordert Nachbesserung der gesetzlichen Regelung. Gesetz sieht Höchstbetrag vor, wenn Einkommensnachweise fehlen.
Für die Beitragsberechnung der gesetzlichen Krankenkasse ist das Einkommen maßgeblich. Legen freiwillig Versicherte keine Einkommensnachweise vor, wird automatisch der Höchstbetrag fällig. Was nach einer einfachen Regelung aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung schlicht als unsozial: Die Sanktion trifft Versicherte mit geringen Einkünften unverhältnismäßig hart. Die Verbraucherzentrale Niedersachen fordert daher eine Nachbesserung der gesetzlichen Regelung.
Auch bei Personen, die nicht sozialversicherungspflichtig angestellt sind, richtet sich der Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse nach den Einkünften. Sie sind verpflichtet, Einkommensnachweise auf Verlangen der Krankenkasse vorzulegen und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, sieht der Gesetzgeber eine Zwangseinstufung in die höchste Beitragsklasse vor. Für Versicherte, die regulär nur den Mindestbeitrag zahlen müssten, bedeutet dies eine rund vierfache Belastung.

Die Stadt Braunschweig profitiert vom Schulpaket der Landesregierung

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In der Stadt Braunschweig erhalten 11 Schulen Stellen für Schulsozialarbeit vom Land Niedersachsen, das teilt der Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann mit. Hintergrund ist eine aktuelle Vereinbarung zwischen der Niedersächsischen Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden zum Ausbau der sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung.
Im Rahmen des „Schulpakets“ in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro übernimmt das Land diese wichtige Aufgabe der Sozialarbeit in schulischer Verantwortung zukünftig dauerhaft und wird landesweit in den nächsten Jahren insgesamt 1.000 Stellen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Verfügung stellen.
„In der Stadt Braunschweig werden auf diese Weise 4 Grundschulen und 7 weiterführende Schulen von der Vereinbarung profitieren“, erklärt der Abgeordnete Christoph Bratmann.
„Das ist ein Meilenstein für Niedersachsen und das sind richtig gute Nachrichten für die Stadt Braunschweig. Das Land übernimmt Verantwortung, und vor Ort profitieren unsere Schulen von den erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden. Das bedeutet eine große finanzielle Entlastung für unsere Kommune und gibt unseren Schulen endlich Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit.“

BIBS-Fraktion macht Druck: Jobcenter zahlt künftig Geld

Die Stadt Braunschweig nimmt künftig Abstand von der bisherigen Praxis im Job-center Braunschweig, Beziehern kommunaler Leistungen wie Wohnungserstausstattung, Mietkosten und sonstige, einzelne Unterstützungsleistungen lediglich Gutscheine auszuhändigen.

Im Sozialausschuss der Stadt vom 14.12.2016 wurde auf Antrag der BIBS-Fraktion nun mitgeteilt, dass sich das bisherige Verfahren als nicht praktikabel erwiesen habe. Deswegen habe man nun die so genannte „Fachbereichsverfügung“ für das Braunschweiger Jobcenter so abgeändert, dass Empfängern kommunaler Leistungen in Zukunft Geld ausgezahlt wird, teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Klostergärtnerei in Riddagshausen - ein Rückblick mit Perspektiven

Vorweihnachtliche Stimmung in der Klostergärtnerei Riddagshausen

Vor zweieinhalb Jahren, im Mai 2014, wurde sie eröffnet, die Klostergärtnerei in Riddagshausen, die zu den "Neuerkeröder Werkstätten GmbH" gehören. Der Braunschweig-Spiegel befragte den Betriebsleiter der Gärtnerei, Herrn Olaf Redlin, wie es denn so war in der Anfangszeit, wie die Gärtnerei aufgestellt und was noch geplant ist.

Herr Olaf Redlin verpackt Weihnachtsbäume. Es sind echte Nordmanntannen (Abies nordmanniana) Im Vordergrund im Topf die Schneerose, Christrose, Weihnachtsrose oder Schwarze Nieswurz (Helleborus niger)

Es ist Winter eingekehrt in der Gärtnerei neben der Klosterkirche in Riddagshausen. Die Tore auf dem Betriebshof stehen weit offen. Weihnachtsdekorationen unterschiedlichster Art können hier gekauft werden - und Tannenbäume natürlich. Die Bäume haben ein Label: "Fair Forest", heißt das Label. Wer sich auskennt im Labeldschungel, weiß was das heißt. Die Bäume sind schlicht gesetzeskonform erzeugt worden. Das ist ja wohl das Selbstverständliche, und bedarf eigentlich kein eigenes Label.

Aber egal, es ist Weihnachten, und da wollen wir nicht zu scharf kritisieren, zumal die Gärtnerei in ihrer Produktion von Gemüse nach EU-BIO-Richtlinie produziert. Die Fachleute wissen, wie schwierig das ist - zumal, wenn von der Kundschaft auch gute äußere Qualitäten erwartet werden.

Wichtig ist beim Gemüse immer der Geschmack. Doch der ist hauptsächlich abhängig von der Sorte. Das wissen Olaf Redlin und seine hauptberuflichen Gärtner auf dem Gelände, und bauen vor allem auch alte Tomatensorten, z. B. "Harzfeuer", an. Wert legen die Gärtner aber vor allem auf gesunde Sorten, denn gespritzt werden darf ja nicht. Letztes Jahr wurden allein an Tomaten 600 kg verkauft. Verkauft wird das Gemüse an Schulkantinen und auch in die Kantine der Stiftung Neuerkerode.

Trockengestecke in der Gärtnerei aus fachkundiger Hand

Neben der Gemüseproduktion als Jungpflanze und als fertiges Produkt, ist die Produktion von Zierpflanzen der ein Schwerpunkt. Beet- und Balkonpflanzen sind der Hit. Diese und Kräuter machen etwa 50 % des Umsatzes aus. Ab Mitte Mai quillt das Angebot an diversen Zierpflanzen über. Und immer bleibt noch Zeit für einen Schwatz oder einen Erfahrungsaustausch, denn über Pflanzen kann man immer reden. Natürlich auch über Wühlmause, Blattläuse und andere Wettbewerber im Nahrungsangebot. Bänke laden zum Ausruhen und Erfahrungsaustausch mit einem Pott Kaffee ein.

Viele Gleichnisse handeln von Bauern

Bauer beim Pflügen in den 1960er-Jahren

Bauern gab es in antiken Gesellschaften nicht gerade wie Sand am Meer, es dürfte sich aber doch um einen der verbreitetsten Berufe handeln. Dabei finden wir sowohl die Großgrundbesitzer, die mit ihren riesigen Landgütern die Städte ernährten, als auch die Kleinbauern, die für den Eigenbedarf produzierten.

In der Bibel begegnen uns die Bauern und ihre Welt in vielen Texten. Gerade in den Gleichnissen Jesu sind sie präsent und dient ihre Lebenswelt in der ein oder anderen Weise als Vergleichspunkt für das Reich Gottes: Da ist etwa das Gleichnis vom – im guten Sinne – verschwenderischen Weizenbauern, dem es nicht darauf ankommt, dass ein kleiner Teil seiner Aussaat in die Dornen oder auf den Weg fällt und den Vögeln zur Nahrung dient. Er weiß, das allermeiste trägt überreiche Frucht (Mk 4,3–9). Es gibt aber auch die Erzählung vom wenig vorbildlichen Großgrundbesitzer, der seine überreichen Weizenerträge hortet, um das Weizenangebot auf dem Markt zu verknappen und dann mit größerem Gewinn seine Ernte verkaufen zu können (Lk 12,16–21). Wieder anders agiert der Besitzer eines Weinbaubetriebes, der die günstigen Tagelöhner für die Arbeit im Weinberg mietet, ihnen dann aber am Abend eine Form des solidarischen Mindestlohns für alle auszahlt – unabhängig davon, was jeweils faktisch geleistet worden ist. Alle bekommen den gleichen Betrag, der hoch genug ist, um eine Familie ernähren zu können (Mt 20,1–16). Lohndumping ist Jesu Sache nicht!

Wohnen in einem solchen sozialrevolutionären Projekt?

"Der Architekt Van Bo Le-Mentzel hat ein Haus entworfen, das nur 100 Euro Miete im Monat kostet und doch alle Funktionen einer normalen Ein-Zimmer-Wohnung bietet. Die 100-Euro-Wohnung ist seine Antwort auf überteuerte Großstadt-Mieten. Wer will, kann bereits probewohnen". Weiter im Text

SPD-Fraktion setzt im Haushalt Akzente für eine sozial-gerechte Stadt“

Haushaltsanträge die dort ansetzen, wo es wirklich nötig ist. Solche hat die SPD-Ratsfraktion zur Stärkung des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Braunschweig in den Sozialausschuss eingebracht. „Unser Anspruch ist es, Projekte und Einrichtungen auf den Weg zu bringen, die das Leben in Braunschweig bereichern werden. Dazu zählt die Unterstützung von Trägern der freien Wohlfahrt und den Kirchen genauso, wie die von einzelnen Maßnahmen und Projekten“, erklärt SPD-Ratsfrau Annette Schütze, Vorsitzende des Ausschusses, nach der Sitzung am Mittwoch, 14. Dezember. „Viele der Einrichtungen übernehmen zentrale Aufgaben in Prävention und Sozialberatung, die eine Kommune alleine nicht bewältigen könnte – die Bandbreite geht hier von Erziehungsberatungstellen bis zur Seniorenbetreuung. Umso wichtiger ist es, diese Angebote finanziell angemessen zu unterstützen und zu fördern“, unterstreicht Schütze die Motivation der SPD-Fraktion.
Eine höhere Förderung im neuen Haushalt sollen beispielsweise der Verein für sexuelle Emanzipation e.V., sowie Projekte zur Frauen- und Mädchenberatung erhalten: „Damit reagieren wir auf die angestiegene Nachfrage von Frauen und Mädchen in unserer Stadt, die nach einer Gewalterfahrung Unterstützung benötigen“, sagt Schütze. Eine Entwicklung, die nicht zuletzt auch aus den Vorfällen rund um die Silvesternacht in Köln resultiert. „Mit einem Ausbau dieses Beratungsangebots reagieren wir ganz konkret auf die aktuelle Entwicklung“, erklärt Schütze.
Sie verweist auch auf die Anträge der AfD, diverse bereits bestehende Förderungen in der Stadt streichen zu wollen: „Dies ist mit der SPD nicht zu machen und wird im Haushalt auch keinen Niederschlag finden. Es ist ein fataler Ansatz von der AfD, soziale Probleme durch die Streichung eben jener Gelder für Institutionen angehen zu wollen, die diese Probleme lösen möchten. Gegenüber den betroffenen Menschen, die Hilfe brauchen, ist das ebenso unverantwortlich, wie gegenüber den Mitarbeitern in den Einrichtungen, die in diesem schwierigen Aufgabenfeld größten Respekt für ihre Arbeit verdienen.“ Entsprechend spricht sich die SPD-Fraktion dafür aus, die bereits bestehenden und erfolgreichen Projekte im Sozialbereich fortzuführen: „Die Wohlfahrtsverbände, Kirchen und sonstigen Träger leisten in der Sozialberatung eine hervorragende wie zentrale Arbeit, die von der Politik die nötige Unterstützung und Anerkennung erfahren muss.“

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