Pokémon GO - Wenn Überwachung zum Spiel wird

"Pressemitteilung"

Wir wissen, was ihr tut, wenn ihr stumm am Straßenrand stehend über euer Smartphone gebeugt, mit dem Finger auf dem Display nach oben wischt und nach der vierten Wiederholung jubelt. Pokémon GO sorgt mittlerweile für mehr Gesundheit und Bewegung als jedes Fitnessstudio, zu einladend sind die kleinen Boni, die es zu erringen gilt.

Aber: Spielt ihr noch oder kämpft ihr schon um eure Daten?

Wie neben Netzpolitik.org [1] auch bereits die Piratenfraktion im schleswig-holsteinischen Landtag [2] aufzeigte, steht der Datenschutz bei Pokémon GO in keinem Verhältnis zu den im Spiel erreichbaren Erfolgen. Nicht nur behält sich der Spielbetreiber Niantic Labs - der mit "Ingress" bereits seit einigen Jahren Vorreiter auf dem Feld der Augmented-Reality-Spiele ist - vor, Daten über die Spieler zu sammeln und gegebenenfalls weiterzuleiten, was auch hinsichtlich der Privatsphäre nur als bedenklich gewertet werden kann. Auch gilt für Pokémon GO das, was für so viele vermeintlich kostenlose Dienste gilt: Wenn ihr nicht dafür bezahlen müsst, seid ihr die Ware.

Lebensstandard sichern. So sichern wir die Rente

Die neoliberale Wirtschafts- und Finanzpolitik der letzten 25 Jahre ist gescheitert. Das ist nicht neu, sondern in der Zwischenzeit zu einer Binsenweisheit geworden. Trotzdem wird in der etablierten Politik weiter so getan, als gäbe es diese Erkenntnis nicht. So wundert es auch nicht, wenn sich die tiefe Verunsicherung vieler Menschen in rechtsradikalen Wahlergebnissen wiederfindet. Geradezu grotesk ist dabei die Tatsache, dass gerade die AfD diese neoliberalen Politiken auf ihr Schild hebt. So machen manche unzufriedene Wähler den Bock zum Gärtner, bzw. wählen ihre eigenen Henker.

Eine Richtungsänderung in der Rentenpolitik ist seit Jahren überfällig. Auch bei ihr hat das neoliberale Gedankengut zugeschlagen mit besonders schmerzhaften Auswirkungen, wie bei der zunehmenden Altersarmut. Die Propaganda-Kooperation von Rot-Grüner-Regierung und Versicherungswirtschaft in Verbindungen mit einigen Universitäten, lief seinerzeit wie geschmiert. Die umgekehrte Alterspyramide versetzte die Menschen in Angst und Schrecken, denn gerade wenn der Mensch alt und schwach ist, benötigt er Schutz. Wer soll das bezahlen, wenn es immer weniger Beitragszahler gibt? Die hohen zu erwartenden Kosten, ließen sich angeblich nur mit der Teil-Privatisierung der Rente und Rentenkürzung  bekämpfen. Das war natürlich nicht wahr. Das Motiv war vielmehr die neoliberale Privatisierungsideologie - Geld hin zur Privat-Versicherung, die jeder Bürger haben sollte. Das funktionierte besonders gut mit der Riester-Rente, die inzwischen mit Recht in Verruf gekommen ist. Kritik an Konzept und Ergebnis

So sichern wir die Rente. Ein Konzept der IG Metall

"Sinkende Rentenleistungen, unstete Erwerbsbiografien: Immer mehr Menschen droht im Alter der Gang zum Sozialamt. Selbst Durchschnittsverdiener müssen mit einer Mager-Rente rechnen. Schuld ist eine verfehlte Rentenpolitik. Wie sich das Renten-Fiasko verhindern lässt."

15. EDV Sommerfestival für Frauen vom 25. – 29. Juli 2016

"Pressemitteilung"

Computerkurse für Frauen stehen hoch im Kurs. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle, Frau und Beruf, und das Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig bieten in Kooperation zum 15. Mal das EDV-Sommerfestival für Frauen an der VHS Braunschweig an.

Ab 25. Juli werden zum Ende der Sommerferien eine Woche lang 39 Kurse in der Heydenstraße angeboten. Frauen jeden Alters, mit oder ohne Vorkenntnisse, können teilnehmen. Angeboten werden Themen aus dem EDV-Bereich für das Büro und auch für den privaten Einsatz.


ASF-Bezirk Braunschweig: "Längst überfälliger Beschluss: Nein ist nein"

https://www.braunschweig.de/leben/frauen/politik/Ueberschrift_Politik2.jpg.scaled/1024x185.pm0.bgFFFFFF.jpgDie Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, ASF, des SPD Bezirks Braunschweig begrüßt den Beschluss des Bundestags zum Sexualstrafrecht ausdrücklich. Die ASF hat seit längerer Zeit eine Strafverschärfung im Sexuslstrafrecht immer wieder gefordert.

Mit der Änderung des Sexualstrafrechts wird der Grundsatz: „Nein ist nein" verankert. Es reicht aus, wenn das Opfer die Ablehnung durch Kopfschütteln oder Weinen zum Ausdruck bringt. Damit macht sich strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Weitere Strafverschärfungen wurden im Bundestag mit den Stimmen der CDU und SPD  beschlossen, bei sexuellen Übergriffen durch Grapschen oder aus Gruppen heraus.

"Wir gehen davon aus, dass durch diese Reform ein deutliches Signal nach draußen geht 'Nein ist Nein' und abschreckt, hebt ASF-Bezirksvorsitzende Simone Wilimzig-Wilke hervor. Ein wichtiges Gesetz zum Schutz der Frauen, das nun endlich verabschiedet wurde", ergänzt sie.Es bleibt kritisch zu beobachten, wie sich das Gesetz in der Zukunft auswirkt, stellt Simone Wilimzig- Wilke fest, die ASF wird genau hinschauen.

Foto SPD

li nach re.):  Gerda Grete (Gifhorn), Wibke Schlimme (Peine), Mona Lotz , Kerstin Maak , Simone Wilimzig-Wilke, ASF Vorsitzende, Rita Schiermann , Jutta Wegerich (alle, Braunschweig), stellv. ASF Vorsitzende,Simone Pifan (Peine), stellv. ASF Vorsitzende, Kristin Briese, Ille Schneider (beide Wolfenbüttel) und Annegret Ihbe (Braunschweig).
 

 

 

Die Rente ist sicher! Selbstverständlich hatte Herr Blüm recht

Bei der Rente wird viel Geld bewegt. Das weckt Begehrlichkeiten. Unter Bundeskanzler Schröder und den Grünen wurde dann die alt bewährte deutsche Rentenversicherung schlecht geredet und auch beschnitten. Unter politischer Vorbereitung der Schröder-Grün-Connection mit dem Finanzdienstleister und personifizierten Hintergrund, Carsten Maschmeyer, der Schröder einen Teil seines Wahlkampfes bezahlte, wurden dann "Produkte" entwickelt, um die Privatisierung der Rente einzuläuten.

Inzwischen zeigt sich, dass die Riester-Rente und andere börsenorientierte "Produkte", die der Alterssicherung dienen sollen, für die meisten Menschen von Nachteil, aber für die Versicherungsindustrie von Vorteil sind, weil sie das Altersruhegeld unkalkulierbar machen. Rot-grün hat seinerzeit der Bevölkerung einen Bärendienst erwiesen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sie es besser wussten, aber es nicht sagten. Herr Blüm (CDU), über den sich viele sog. Experten gezielt lustig gemacht hatten, hat recht gehabt. Insbesondere unter der Vorraussetzung, dass der Produktivitätsfortschritt nicht nur in die Taschen einiger weniger Millionäre bzw Kapitaleigner geflossen wäre, sondern in die Taschen der Bevölkerung oder auf die Konten der Rentenversicherung.

Die ansonsten neoliberal Orientierten der Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung, haben dazu einen lesenswerten Beitrag geschrieben: "Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf"

Klinikum steht gut da

 

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Es ist ein Bericht in Zahlen, der sehr viel aussagt, vor allem darüber, dass unser Gesundheitswesen sehr krank ist.
Das Klinikum Braunschweig steht gut da, ist knapp an den roten Zahlen vorbeigeschrammt, und dies war überhaupt nur möglich und nicht mal sicher, indem man eine hauseigene Apotheke eingerichtet und den Standort Gliesmaroder Strasse verkauft hat. In nächster Zukunft erhofft man sich, dass durch den Verkauf der Liegenschaften Holwedestrasse und Freisestrasse ein Abrutschen ins Minus vermieden werden kann.
Was sind denn das für Aussichten? Wie wollen wir in Zukunft leben? Wollen wir so weitermachen wie bisher und nur noch die Vermeidung der roten Zahlen im Kopf haben, oder wollen wir grundsätzlich die Entmenschlichung im Gesundheitswesen beenden?
Die Forderung artgerecht statt ungerecht, gilt inzwischen nicht nur in der Massentierhaltung, sondern auch für Menschen, die auf unsere Pflege angewiesen sind.
Das Systhem ist krank! Die Notaufnahme führt zu einem siebenstelligem Defizit. Der offene Brief über die Missstände in der Notaufnahme, den Frau Ohlendorf an die BZ und alle Ratsfraktionen geschickt hat, wurde von der BZ komischerweise nicht veröffentlicht. Ich frage mich wieso?

Diese Werbung müssen wir stoppen!

Fiebern Sie auch schon dem EM-Halbfinale entgegen?

In wenigen Stunden spielt die Fußball-Nationalelf gegen Gastgeber Frankreich. Besonders Kinder sind glühende Fans von Schweini, Müller & Co. Das weiß auch der Weltkonzern Coca-Cola: Er druckt in einer aktuellen EM-Kampagne die Gesichter der Fußballstars auf seine Cola-Dosen. Nach dem Motto "Hol Dir das Team in 24 Sammeldosen" macht Coca-Cola Kasse auf Kosten der Kindergesundheit!

Zweijähriges Projekt mit jungen Flüchtlingen in Braunschweig gestartet

Am 8. Juli lädt die Naturfreundejugend Braunschweig zu einem interkulturellen Grillabend auf das Naturfreundegelände am Südsee, Schrotweg 112, 38122 Braunschweig, ein. Die Veranstaltung stellt den Startschuss des Projektes "Unter Freunden - Projekt zur Inklusion und Partizipation geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Braunschweig und Umgebung" dar. Als Kennenlernabend soll sie den Austausch zwischen jungen Ehrenamtlichen und Flüchtlingen ermöglichen. Herzlichst eingeladen sind alle Interessierten, die mit jungen Flüchtlingen in Braunschweig zusammenarbeiten wollen und alle Geflüchteten im Alter von 14 bis 27 Jahren. Los geht es um 17.00 Uhr.

Kein Platz für Nazis und Rassismus!

Kundgebung: Samstag, 25.6.2016 * 12 Uhr * Tostmannplatz * Braunschweig

Für Samstag, den 25.6.2016, haben die "Jungen Nationaldemokraten" (JN), die Jugendorganisation der NPD, eine Versammlung (voraussichtlicher Beginn: 13 Uhr) auf dem Tostmannplatz in Braunschweig angemeldet. Die Versammlung steht unter dem Motto "Asylflut stoppen!" und richtet sich auch gegen die nahegelegene Landesaufnahmebehörde für Flüchtlinge (LAB). Die Neonazis erwarten bis zu 40 Teilnehmer für ihre Versammlung.

Das Bündnis gegen Rechts ruft ab 12:00 Uhr zum Protest gegen den Auftritt der Neonazis auf und hat ebenfalls eine Kundgebung unter dem Motto "Kein Platz für Nazis und Rassismus!" direkt am Tostmannplatz bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Am Freitag wird es dazu noch ein Kooperationsgespräch mit der Stadt geben, um den genauen Ort und ggfs. weitere Auflagen abzusprechen.

- Wirtschaft und Menschenrechte - Den Worten müssen Taten folgen!

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2011 Leitprinzipien verabschiedet, um Unternehmen zur Rechenschaft zu verpflichten. Zum ersten Mal wurden globale Standards für Staaten beschlossen. Sie sollen die Menschenrechte gegen Verletzungen durch Unternehmen verteidigen. In Textilfabriken in Bangladesch und Myanmar, bei der Kakaoernte in der Elfenbeinküste oder beim Rohstoffabbau von Coltan im Kongo: Menschen schuften unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne, sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben.

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