Reportage: Bittere Ernte - Der hohe Preis des billigen Kaffees

Exclusiv im Ersten: Bittere Ernte

Der hohe Preis des billigen Kaffees

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Es ist heute in jedem Discounter günstig zu haben.150 Liter Kaffee trinkt jeder Bundesbürger jährlich.

Kaffeebohnen (Bild: dpa/ Rolf Vennenbernd)Da stellt sich die Frage: Warum ist Kaffee so preiswert geworden? Sind die Menschen auf den Kaffeeplantagen die Opfer des billigen Konsums? Werden bei der Kaffeeproduktion mehr Pflanzenschutzmittel verwendet, als dem Verbraucher lieb ist? Was bedeutet der Chemieeinsatz für die Arbeiter, den Konsumenten und die Umwelt?

Antworten auf die Fragen sucht NDR-Autor Michael Höft in Röstereien, beim Kaffeehandel, in Lebensmittellabors und auf Plantagen. Die Recherchetour führt ihn bis nach Brasilien, ins größte Kaffeeanbaugebiet der Welt.

Ist das Gliesmaroder Bad noch zu retten?

Rettung des Badezentrums

 

Gliesmarode

 

am Dienstag, 4. Juni 2013, 19.00 Uhr

 

BegegnungsZentrum Gliesmarode

 

Am Soolanger 1a

Die „Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine“ lädt zu einer Veranstaltung ein, um über Möglichkeiten zur Rettung des Gliesmaroder Bades zu diskutieren. Einladung

Denn nun wird es ernst: Das neue Freizeitbad an der Hamburger Straße soll im Dezember eröffnet werden und gleichzeitig soll das Badezentrum Gliesmarode geschlossen werden - ebenso wie das Bad in Wenden und das Nordbad. Schon vor sechs Jahren, am 27. Februar 2007, hatte es der Rat der Stadt mit großer Mehrheit so beschlossen und auch ein Bürgerbegehren mit mehr als 30 000 Unterschriften konnte nichts daran ändern.

Gestärkter Verbraucherschutz in Niedersachsen jetzt unter einem Dach

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

"Verbraucherzentrale bekommt 50 % mehr Zuschuss für ihre Arbeit – Land koordiniert Bundesratsinitiative zur Begrenzung von zu hohen Dispozinsen.

Die Niedersächsische Landesregierung hat ein weiteres Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt: Auf Grundlage eines Kabinettsbeschlusses ist der wirtschaftliche Verbraucherschutz vom Wirtschaftsministerium in das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verlagert worden. Damit einher geht auch die Verlagerung der Zuständigkeit für die Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN).

Dazu sagt Verbraucherschutzminister Christian Meyer: „Die Landesregierung möchte den Schutz der Verbraucher verbessern und die Rolle der Verbraucherzentrale als unabhängigen Marktwächter stärken. Mit dem neuen Ressortzuschnitt bündeln wir die Zuständigkeiten unter einem Dach und stärken den Verbraucherschutz gleichzeitig erheblich.“

Wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, bekommt die Verbraucherzentrale dauerhaft mehr Geld. Statt eine Million Euro unter Schwarz-Gelb, bekommt die VZN jetzt verlässlich mindestens 1,5 Millionen Euro für ihre Arbeit als Beratungsinstitution und Lobby der Verbraucherinnen und Verbraucher." Weiter PM

 

NEW YORKER muss das Schutzabkommen unterzeichnen – sofort!

Jetzt ist es heraus: auch New Yorker lässt in Bangladesh produzieren, wie die BZ in ihrer Ausgabe vom 18.05. meldet. Noch in dem am 17.05. vom Braunschweig-Spiegel veröffentlichten Schreiben war New Yorker dieser Frage ausgewichen.

Nun wird die zweite Frage an New Yorker natürlich umso dringlicher: Unterzeichnet das Unternehmen nun auch das Abkommen zum Schutz der Beschäftigten? An die 30 Textilketten haben dies – unter dem Druck der Geschehnisse in Bangladesh – inzwischen getan. New Yorker lässt mitteilen, dass man einen Beitritt zu dem Abkommen prüfe. Dann aber: „Einer späteren Unterzeichnung stehen wir positiv gegenüber.“ (BZ, 18. Mai) Was denn nun? Entweder prüft das Unternehmen die Frage, dann wäre die Frage der Unterzeichnung völlig offen, oder es will unterzeichnen – dann hat es offenbar doch schon geprüft, und zwar mit positivem Ergebnis. Außerdem: Die anderen Textilketten haben sich auch innerhalb weniger Tage entschieden, schließlich handelt es sich ja auch nicht um völlig neue Fragen – im Gegenteil.

New Yorker erweckt also ein weiteres Mal den Eindruck, herumzulavieren, auf Zeit zu spielen und vielleicht sogar auf Konkurrenzvorteile zu schielen. Denn natürlich kostet der Beitritt zu dem Abkommen auch Geld.

Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens hat schon bisher merklich gelitten. Wenn es nun nicht zügig dem Abkommen beitritt, wird sich das Leck schnell vergrößern. Braunschweig – Spiegel sollte in Zukunft regelmäßig bei New Yorker anfragen, ob unterzeichnet worden ist. Die mögliche Spekulation, dass die Angelegenheit bald in Vergessenheit geraten werde, wird also nicht aufgehen.

 

Sieger im Food Watch-Wettbewerb: Der "Goldene Windbeutel " ist da!

1. Preisträger ist "Capri Sonne"! Capri-Sonne erhält Goldenen Windbeutel 2013

 

Unter der Überschrift "Wählen Sie mit: Der goldene Windbeutel" hat der Braunschweig-Spiegel die Food Watch-Kampagne unterstützt. Das Ergebnis ist eindeutig. Doppelt so viel Stimmen bekam Capri Sonne von Wild/SiSi-Werke wie der zweitplatzierte Windbeutel "Paula" von Dr. Oetker.

 

Das Süßgetränk „Capri-Sonne“ hat in diesem Jahr den Negativpreis „Goldener Windbeutel“ für die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt bekommen. Bei einer Abstimmung der Verbraucherorganisation Foodwatch votierten 42,6 Prozent der fast 120.000 Teilnehmer für das Fruchtsaftgetränk des Herstellers Wild/SiSi-Werke, wie Foodwatch am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Organisation kritisiert die aggressive Vermarktung von Capri-Sonne bei Kindern, obwohl das Getränk durch seinen hohen Zuckeranteil einer ausgewogenen Ernährung entgegenstehe.

 

Nestlé, Ritter und Co. raus aus dem Klassenzimmer!

Obwohl offiziell verboten, werben Lebensmittelfirmen völlig ungeniert an Schulen und sogar Kindergärten für ihre ungesunden Junkfood-Produkte. Eine aktuelle foodwatch-Recherche zeigt, wie die Hersteller das Verbot ganz einfach umgehen, um schon die Kleinsten anzufixen: In Klassenzimmern kursieren Arbeitsblätter, die zum Schokoladen-Konsum anregen sollen, spezialisierte "Education-Marketing"-Agenturen verteilen Süßigkeiten oder Postkarten mit Pizza-Duft an Kitas und Schulen. foodwatch meint: Es reicht! Schulen und Kindergärten müssen endlich werbefreie Räume werden. DIE LEBENSMITTELINDUSTRIE MUSS RAUS AUS DEN KLASSENZIMMERN! Besonders aggressive Marketingstrategien in Schulen haben wir daher für den Goldenen Windbeutel 2013 nominiert. Mit dem Negativpreis wollen wir ein deutliches Signal an die Lebensmittelindustrie senden: Lasst die Kinder in Ruhe! Je mehr Stimmen, desto eindrücklicher - entscheiden Sie mit, welches Kinderprodukt den Preis für die dreisteste Werbemasche verdient hat.

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Bangladesch: KiK-Textilien in eingestürzter Fabrik gefunden

Dieser Beitrag ergänzt den von Andreas Matthies: "Katastrophen wie in Bangladesh könnten verhindert werden – welche Rolle spielen Primark und New Yorker?"

In den Trümmern des vergangenen Mittwoch in Bangladesch eingestürzten Rana Plaza-Gebäude wurden zahlreiche KiK-Textilien gefunden. „Wir sind schockiert – es zeichnet sich ab, dass KiK innerhalb von nur acht Monaten ein drittes Mal in ein schweres Unglück in einer Textilfabrik involviert ist – das ist untragbar!“ so Michaela Königshofer von der Clean Clothes Kampagne. Weiter im Europaticker.

 

Überhöhte Handyrechnung richtig reklamieren

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

 

Braunschweig, 30.04.2013. Immer wieder gibt es böse Überraschungen, wenn Smartphonebesitzer ihre Handyrechnungen kontrollieren. Unerwartet tauchen dort unter anderem Rechnungspositionen für sogenannte Drittanbieterdienste für Abos, Musik-Downloads oder Sportnachrichten auf. In einem aktuellen Fall staunte der Betroffene nicht schlecht: 188 Euro statt üblicherweise ca. 15 Euro.

Presseinfo: Neues Angebot Patientenverfügung

Neues Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Niedersachsen zur Patientenverfügung

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

Braunschweig, 29.04.2013. Unfall, Krankheit, Pflegebedürftigkeit können jeden treffen – ohne Vorwarnung. Wer für solche Situationen nicht vorgesorgt hat, riskiert, dass andere für ihn handeln oder wichtige Entscheidungen unterbleiben. Mit einer Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung können persönliche Wünsche und Vorstellungen verbindlich festgelegt werden. Dazu ist es wichtig, rechtzeitig und rechtssicher alle notwendigen Regelungen zu treffen. Dies gilt für die medizinische Behandlung genauso wie für alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten.

Staatlich geförderte Pflegeversicherung – Hit oder Niete?

Statt „Pflege-Bahr“ besser Pflegetagegeldversicherung ohne staatliche Zulage

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

 

Hannover, 24.04.2013. Seit Anfang 2013 fördert der Staat die zusätzliche private Pflegevorsorge. Wer eine private Pflegetagegeldversicherung nach den gesetzlichen Vorgaben (Mindestleistung von 600 Euro in Pflegestufe III) abschließt und mindestens zehn Euro monatlich selbst zahlt, erhält eine Zulage von fünf Euro im Monat. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät zu einem anderen Weg: Wer es sich leisten kann und noch keine Erkrankung hat, sollte besser eine ungeförderte Pflegetagegeldpolice abschließen. Sie kann die mögliche finanzielle Lücke im Pflegefall tatsächlich decken.

 

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