Am 18. März ist Equal Pay Day – Die CDA will Lohngerechtigkeit verbessern

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Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Aktuell verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2017 arbeiten Frauen also 77 Tage – bis zum 18. März – faktisch „kostenlos“.
„Wir wollen, dass irgendwann am 1. Januar Equal Pay Day ist – und Männer und Frauen endlich gleich entlohnt werden. Deshalb macht die CDA seit der ersten Stunde beim Equal Pay Day mit“, sagt der CDA-Landesvorsitzende Uwe Lagosky anlässlich des Equal Pay Days am 18. März 2017.
„Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Aufwertung von frauentypischen Berufen und gerechte Aufstiegschancen für Frauen. All diese Faktoren sind wichtig für eine bessere Bezahlung von Frauen in der Arbeitswelt“, führt Uwe Lagosky aus.
„Unser konkretes Anliegen für 2017 ist die Verabschiedung des Entgelttransparenzgesetzes. Das Gesetz muss kommen, denn Wissen ist Macht. Frauen, die wissen, was ihre männlichen Kollegen verdienen, können bei Lohnverhandlungen stärker auftreten“, betont Uwe Lagosky.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Rentenreform löst Probleme nicht

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Nicht nur Geringverdiener brauchen neue Anreize zum Sparen

Eigene Versorgungslücke ist vielen Menschen nicht bewusst, Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert Einführung eines neuen kostengünstigen Basisvorsorgeprodukts

    Aktionstag zum Weltverbrauchertag soll Verbraucher sensibilisieren

Sicher ist: Das Rentenniveau wird in Deutschland weiter sinken. Wer nicht privat vorsorgt, steuert auf eine Versorgungslücke im Rentenalter zu. Doch was ist notwendig, um diese Lücke zu schließen? Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht die von der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen kritisch. Sie fordert ein neues, kostengünstiges Basisvorsorgeprodukt und setzt sich für eine bessere Verbraucherinformation ein. Denn nur wer seine Rentenansprüche kennt, kann rechtzeitig vorsorgen. Zum Weltverbrauchertag am 15. März bietet die Verbraucherzentrale daher kostenlose Kurzberatungen an.

Veranstaltungen zum 8. März in der DGB-Region SON

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Wir leben in bewegten Zeiten: Die Wirtschaft verändert sich rasant, Unternehmen sind immer stärker vernetzt - weltweit und digital. Neue Arbeitsformen wirken sich unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen auch von Frauen aus. Dieser Wandel bietet Beschäftigten die Chance, ihre Arbeitsbedingungen besser an den eigenen Bedarf anzupassen, wenn sie darüber auch mitbestimmen können. Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und Home-Office - davon können insbesondere Menschen mit Familienverantwortung profitieren. Dafür setzen wir uns ein!

Frauen wollen „keine kleinen Brötchen backen“

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Bezirk Braunschweig hat am 28.2.2017 zum Thema: Entlohnung -  eine Frage der Gerechtigkeit?  ins Haus der Kulturen eingeladen. "Obwohl...viele Frauen für einen Hungerlohn in Fabriken arbeiten und nebenher noch Erziehung und Haushalt bewältigen mussten, begannen die Veränderungen doch zu greifen: Durch ihre Arbeit verdienten sie ihr eigenes Geld (auch wenn es in den meisten Ländern rechtlich gesehen noch immer ihrem Mann gehörte), Haushaltsartikel und Konserven sparten Kraft und Zeit bei der Hausarbeit. Mehr Mädchen als je zuvor besuchten eine Schule und begannen auch Vorlesungen an der Universität zu hören, mehr Frauen lasen Zeitung, bildeten sich eine Meinung unabhängig von ihrem Mann und engagierten sich in politischen Fragen...", Philipp Blom aus dem Jahr 1911. Sind wir heute hoffentlich weiter? - oder wie ist die derzeitig bestehende Lohnlücke von 21 Prozent zu überwinden. Wir Frauen wollen nicht nur kleine Brötchen backen .Haben Frauen in Deutschland noch immer schlechtere Chancen als Männer, fragen sich auch schon seit etlichen Jahren die ASF des SPD Bezirks und die Unterbezirke. Wir legen stets den Finger in die Wunde“, so Simone Wilimzig- Wilke, ASF Bezirksvorsitzende und Ratsfrau der Stadt Braunschweig, in der Eröffnung.

(li nach re): Jutta Wegerich, stellv. ASF Bezirksvorsitzende, Stadtbezirksratsmitglied ; Angelica Schieder, IG Metall; Simone Wilimzig-Wilke, ASF Bezirksvorsitzende u. Ratsfrau und Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann, stellv. Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion.

Dr. Christos Pantazis: „Millioneninvestitionen in Braunschweiger Kliniken geplant – Ohrfeige für ehemaligen St. Vinzenz-Träger“

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Braunschweigs Krankenhäuser werden massiv vom ersten Sonderinvestitionsprogramm der Niedersächsischen Landesregierung für Niedersachsens Krankenhäuser in Höhe von 1,3 Milliarden Euro profitieren. Das teilt Dr. Christos Pantazis, Braunschweiger Abgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit, nach der jüngsten Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses mit: „Gemessen am gesamten Ländervergleich erhalten die Braunschweiger Standorte eine besondere Bedeutung. Das ist sowohl für die Kliniken als auch die Patienten eine hervorragende Nachricht. Durch die Schaffung eines Sondervermögens in Höhe von 1,3 Mrd. kann endlich damit angefangen werden, den noch aus schwarz-gelben Zeiten bestehenden Investitionsstau abzubauen.“

„Renovierung und Errichtung neuer Sporthallen in Braunschweig dringend erforderlich”

 

Der Stadtschülerrat Braunschweig sieht die aktuell unzureichende Anzahl an Sporthallen im Braunschweiger Stadtgebiet kritisch. Einige Schulen können weder eine eigene, intakte Sporthalle noch eine Aula als Nutzungsmöglichkeit für den Sportunterricht vorweisen und müssen sich dementsprechend auf den Weg zu weiter entfernten Räumlichkeiten machen. Dabei geht entweder notwendige Pausenzeit oder im schlimmsten Falle Unterrichtszeit verloren. Der Sportunterricht ist aber wichtig und darf langfristig nicht durch unglückliche Umstände ausfallen beziehungsweise verkürzt werden. Er gilt als Ausgleich zum regulären Schulalltag und Möglichkeit die körperliche Fitness der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Die Sprecherindes Stadtschülerrates, Luisa-Marie Heigl, stellt dazu fest: „Die Schülerschaft Braunschweigs wird Fahrzeiten von mehr als 20 Minuten für den Weg zur Sporthalle, wie sie zur Zeit beispielsweise an der IGS Querum auftreten, nicht auf lange Zeit akzeptieren. Die Renovierung oder Errichtung neuer Sporthallen an geeigneten Punkten in Braunschweig ist dringend erforderlich.” Der Bedarf an Sporthallen ist eindeutig vorhanden und muss durch die Bereitstellung finanzieller Mittel inangemessener Höhe schnellstmöglich gedeckt werden, um weiterhin einen ganzheitlichen, verantwortungsvollen Sportunterricht garantieren zu können.

" Entlohnung eine Frage der Gerechtigkeit?" mit MdB Dr. Carola Reimann

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Dienstag, 28. Februar 2017 von 18.00 bis 20:00 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr)

Haus der Kulturen Braunschweig e.V. , Am Nordbahnhof 1 A, 38106 Braunschweig

Was ist Gerechtigkeit? Wann fühlen wir Gerechtigkeit? Gibt es "reale Gerechtigkeit"? Gerechtigkeit zählt neben den Werten Freiheit und Solidarität, wieder zu den entscheidenden Werten der Partei .

Gerechtigkeit - stärkt die Demokratie. Gerechtigkeit geht uns alle an!

Ob im Arbeitsleben, in der Familie, im Gesundheitsbereich, aber auch in der Freizeit und bei jeglicher sozialer Frage von Absicherung.N och heute verdienen Frauen im Durchschnitt 21% weniger als Männer - bei gleicher Qualifikation sind es immer noch 7% Lohnunterschied. Welche Schritte sind möglich und notwendig um diese Bedingungen zu verbessern?

Ein Beitrag dazu soll das am 11. Januar 2017 beschlossene " Bundesgesetz zur Förderung von Transparenz von Entgeltstrukturen" (bekannt als Entgeltgleichheitsgesetz) leisten.

Ein individueller Anspruch auf Auskunft über Gehaltsstrukturen soll damit ermöglicht werden, um hier Benachteiligungen aufzudecken und zu beseitigen nach dem Prinzip "Gleicher Lohn für gleich oder gleichwertige Arbeit".

Unsere Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann wird uns das Gesetz und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten vorstellen und erläutern.

Programm

Zurück in den Beruf - Tipps zum Wiedereinstieg

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Am Montag, 27. Februar, findet eine Informationsveranstaltung zum beruflichen Wiedereinstieg statt. In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr informiert Katrin Rudolph, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA), im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit am Cyriaksring in Braunschweig Männer und Frauen, die nach der Familienphase den Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen.
Wer längere Zeit Kinder betreut oder Angehörige gepflegt und deshalb beruflich pausiert hat, kann gezielt Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Beruf bekommen. Katrin Rudolph weiß, welche Fragen die Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer beschäftigen. So können Interessierte Antworten auf Fragen wie beispielsweise „Welche Chancen habe ich auf dem heutigen Arbeitsmarkt? Wie kann ich mein Wissen auffrischen? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut?“ erhalten.

Steigende rechte Straf- und Gewalttaten: Braunschweig nimmt „Spitzenplatz“ in Niedersachsen ein

„Nie gab es in den letzten 10 Jahren in Braunschweig so viele polizeilich registrierte rechte Straf- und Gewalttaten in Braunschweig wie im letzten Jahr. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung“, stellt David Janzen, Sprecher des Bündnis gegen Rechts, angesichts der aktuellen von der Landesregierung veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2016 fest.

Mit 126 polizeilich registrierten rechten Straftaten, davon 19 Gewalttaten, steht Braunschweig demnach im Vergleich zu anderen Orten in Niedersachsen an der Spitze der Statistik.

„Vor allem die schon vor zwei Jahren sprunghaft angestiegene hohe Zahl rechter Gewalttaten sollte Anlass zur Sorge geben“, so David Janzen. Während die Zahlen sich in Braunschweig hier in den letzten 10 Jahren zwischen 3 und 6 Fällen bewegten, stiegen diese bereits 2015 sprunghaft auf 18 Fälle an und blieben mit 19 rechten Gewalttaten in 2016 weiter auf einem hohen Niveau.

Internationaler Frauentag 2017 - Ohne Frauen keinen Frieden -

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0a/Frauentag_1914_Heraus_mit_dem_Frauenwahlrecht.jpg/310px-Frauentag_1914_Heraus_mit_dem_Frauenwahlrecht.jpgUnsere moderne Welt scheint nicht friedlicher zu werden. Im Gegenteil: Kriege, Flucht, Terror, Gewalt, aber auch Hungersnöte und die Zerstörung unserer globalen Lebensgrundlagen gehören zu den alltäglichen Schreckensmeldungen. Ein Grund, den Mut zu verlieren?

Nein, das weibliche Engagement für den Frieden ist ungebrochen. 2005 wurden 1000 Friedensfrauen weltweit für  den Friedensnobelpreis nominiert – stellvertretend für das weltweite Engagement von Frauen. Diesen Frauen widmet das 8.März-Bündnis Braunschweig die Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag 2017. In der Ausstellung „1000 Gesichter des Friedens“  von peacewomen across the globe werden die Friedensfrauen und die Auswirkungen der UNSC-Resolution 1325 vorgestellt. In dieser Resolution wird schon seit 2010 die maßgebliche Beteiligung von Frauen und Frauenorganisationen an Friedensprozessen gefordert.

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