Warum untergräbt die Stadt Tarifstrukturen der DGB-Gewerkschaften?

Zu den Haushaltsberatungen 2017 hatte die Linksfraktion u.a. nach den Tarifstrukturen in den einzelnen städtischen Gesellschaften gefragt. Aus der Antwort der Verwaltung geht hervor, dass es in fast allen Gesellschaften zu einer Bezahlung nach TVöD kommt oder Haustarifverträge mit den DGB-Gewerkschaften abgeschlossen wurden. Nur bei drei Töchtern des städtischen Klinikums gibt es diese Strukturen nicht.

Für die Klinikum Braunschweig Klinikdienste GmbH und die Bistro Klinikum Braunschweig GmbH soll es „eine Betriebsvereinbarung zur Anwendung der Tarifverträge im Gebäudereinigerhandwerk“ geben. Wer diese Vereinbarung abgeschlossen hat und was diese Vereinbarung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet, wurde nicht mitgeteilt. Vollständige Pressemitteilung

Ich bin nicht behindert - ich werde behindert

"Pressemitteilung"

Kampagne und Kundgebung vom SoVD:

                                                Ich bin nicht behindert - ich werde behindert

Die Kampagne und Kundgebung hat einen aktuellen Anlass: Nachdem die CDU zunächst nach einem Moratorium in der bildungspolitischen Inklusion gerufen hatte, hatten CDU und FDP gemeinsam lange geplante Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen in der Landesbauordnung abgelehnt.

Alleine in  Braunschweig leben 20 000 Menschen mit einem Grad der Behinderung von über 50 % (fast jeder Zehnte), also sogenannt schwerbehindert - 4.000 davon haben einen GdB von 100.

Text

ZUR FAIREN WOCHE. 10 JAHRE BRAUNSCHWEIG KAFFEE

Tanja Mühle, die Fair Trade Promotorin des Vereins mit Braunschweig Kaffee und Braunschweig Schokolade

Dank an Antje-Ute Möhle in Querum

Verabschiedung von Frau Antje-Ute Möhle durch den Ortsheimatpfleger Thorsten Wendt auf dem Spielplatz. Foto: Kathrin Wendt

Spielplatzfest des Runden Tisches Querum am 17.09.2017

Zu Beginn des gestrigen Spielplatzfestes auf dem Spielplatz Oldenburgstraße in Querum durfte ich für die Mitglieder des Rundes Tisches als Heimatpfleger der Stadt Braunschweig für den Stadtteil Querum der bisherigen Leiterin des Runden Tisches Querum, Antje-Ute Möhle, danken. Alles Gute Antje-Ute Möhle.

Mit dem Fest hat sich der Kreis geschlossen. Antje-Ute hat sich für den Stadtteil Querum in vielfältiger Weise verdient gemacht. Sie hat den Runden Tisch geleitet und nach außen vertreten. Die "Querum Broschüre" hat sie mit gestaltet, Spielplatzfeste und Halloween Alternativ organisiert. Informationsveranstaltungen organisierte sie für Eltern zu Kinder- und Jugendthemen, Aktionen beim Querumer Weihnachtsmarkt und sie hat mitgearbeitet am Kinderstadtplan Querum.

Für viele Aktionen war sie helfende Hand, so wie auch der Lebendige Adventskalender, den sie gegründet hat. Der ist sozusagen ihr Kind.

Nun legt sie die Leitung in jüngere Hände. Ihr(-e) Nachfolger werden in große Fußstapfen treten.

 

Faire Woche vom 22. – 29. September. Fairer Handel schafft Perspektiven

Pressemitteilung:

Am 22. September starten in Braunschweig Aktionstage zur 16. bundesweiten Faire Woche. Diese steht unter dem Motto: Fairer Handel schafft Perspektiven. Bis zum 29. September finden zahlreiche verschiedene Veranstaltungen zum Thema Fairer Handel im ganzen Stadtraum statt. Ein Highlight wird am Samstag der Markt der Möglichkeiten auf dem Magnikirchplatz sein, bei welchem sich alle beteiligten Akteure vorstellen und die Vielfalt des Engagements in Braunschweig verdeutlichen.

Neue Anreize zum Sparen ab 2018? Änderungen bei der staatlich geförderten Altersvorsorge

•       Altersvorsorge lohnt sich zukünftig auch für Geringverdiener
•       Stärkung der Riester-Rente löst Probleme nicht
•       Verbraucherzentrale Niedersachsen bietet unabhängige Beratung

Das Rentenniveau wird in Deutschland weiter sinken. Wer nicht privat vorsorgt, steuert auf eine Versorgungslücke im Alter zu. Doch: Hohe Gebühren, renditeschwache Produkte und intransparente Verträge schrecken viele Verbraucher ab. Um die Verbreitung staatlich geförderter Altersvorsorge zu steigern, hat die Bundesregierung das Betriebsrentenstärkungsgesetz beschlossen. Doch kann es wirklich neue Anreize zum Sparen geben? Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt, wer von den Änderungen profitiert. Weiter

100 Jahre SoVD sind auch 100 Jahre Deutschland

"Pressemitteilung"

Verband will einen Blick zurück und zwei nach vorne werfen

2017 ist das Jahr der Jubiläen: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feiert sein 100-Jähriges, auch der Kreisverband Braunschweig wird 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat der SoVD-Landesverband Niedersachsen eine hochwertige Wanderausstellung entwickelt, die ab Dienstag, 19. September, öffentlich besucht werden kann.

Die Ausstellung zeichnet die zehn Jahrzehnte des Verbandes in Wort, Bild und Video nach. In vier Modulen gibt die Schau einen Überblick über die Entwicklung des SoVD und seines Vorgängers, dem Reichsbund, vom Kriegsopfer- zum modernen Dienstleistungsverband und erzählt nebenbei deutsche Geschichte nach. Dabei will die Schau nicht nur historisch sein: „Wir wollen einen Blick zurück, aber zwei nach vorne werfen“, beschreibt die 1. Kreisvorsitzende Edda Schliepack die Motivation, eine solche Ausstellung herzustellen.

„Der Kakao hat unsere Gegend von Mord und Angst befreit“

Reife Kakaofrüchte Foto: U. Meier

Der Schoko-Braunschweig-Löwe bekommt einen Verwandten. Er bekommt ab Oktober eine Schoko-"Löwentafel", in der der Braunschweiglöwe im handgefertigten Relief dargestellt wird. Das Schoko-Löwenrelief wird auch in der Schokoladenmanufaktur "Wilhelm Eberhard" in Reichelsheim (Odw.), hergestellt. Der hoch aromatische Edel-Kakao kommt aus den Gebieten Kolumbiens, die besonders stark unter dem Guerillakrieg gelitten haben, und in denen Kakao die Kokapflanze ersetzen soll. Es sollen Einkommensalternativen geschaffen werden. Dazu lesen Sie bitte "Süße Friedensbringer".

Dieser einzigartige Kakao für die Schoko-Löwen wird in Kolumbien organisiert und in Braunschweig verkauft durch "Urwaldgarten" (Touristeninformation, Buchhandlung Graff, Contigo und Heimatrausch).

 

Kakaobohnen in einer Kooperative in der Provinz Meta Foto U. Meier

Dieser besondere kolumbianische Kakao wird zukünftig als Schokoladentafel, Kakao-Nibs, Schokopastillen für Trinkschokolade, auch von der Braunschweiger "Yes Future GmbH" unter der Marke "Cacao de Paz" über das Internet vertrieben.

 

Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird gebeten, sich in der Trägerversammlung des Jobcenters Braunschweig dafür einzusetzen, dass:

- zeitnah die seit Juli 2017 in Kraft getretene „Arbeitsplatzprämie“ des Landes Niedersachsen genutzt wird, um Langzeitarbeitslose verstärkt in reale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Dazu ist ggf. der prozentuale Anteil der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zu verändern.

- die „Arbeitsplatzprämie“ und die entsprechenden Formulare, die vom Jobcenter vorzuhalten sind, vom Jobcenter Braunschweig intensiv beworben werden.

- spätestens ab 2018 mindestens 100 Arbeitsverhältnisse für Langzeitarbeitslose bei der Stadt Braunschweig und gemeinnützigen Trägern, zu 90 - 100% (75% Jobcenter, Rest Arbeitsplatzprämie Land) gefördert werden. Auch hier ist ggf. eine Veränderung der prozentualen Anteile innerhalb der arbeitsmarktpolitischen Instrumentevorzunehmen. Hier finden Sie den vollständigen Antrag

Matratzen Concord – Ein Unternehmen sieht rot

"Pressemitteilung"

Das Unternehmen Matratzen Concord klagt gegen ver.di wegen angeblicher Falschaussagen. Angeklagt sind der zuständige Braunschweiger Fachsekretär für den Handel, Eberhard Buschbom-Helmke, und der Bundesvorstand.

Am Mittwoch, dem 06.09.2017 kommt es zum Gütetermin vor dem Landgericht Köln, 10:50 Uhr, Sitzungssaal 0222. Matratzen Concord will Äußerungen untersagen lassen, die ver.di im Zusammenhang mit einer Strafanzeige wegen der Behinderung von Betriebsratswahlen bei Matratzen Concord getätigt hat.

Der Hintergrund:
Seit es Mitte 2016 zur Gründung eines Wahlvorstandes und im Juli zur Gründung eines Betriebsrates bei Matratzen Concord in Braunschweig gekommen ist, geht das Unternehmen gegen den gewählten BRVorsitzenden, Karsten Knoke, vor: Acht Abmahnungen, mehrere Zustimmungsersetzungsverfahren wg. Kündigung, Gehaltskürzung wg. zu viel BR-Arbeit, Klage wg. Kreditgefährdung usw. Schon vor der Wahl gab es eine Reihe von Versuchen des Arbeitgebers die Wahlen zu beeinflussen bzw. zu hintertreiben:
Druck auf einen der Initiatoren, einen Betriebsrat nicht zu gründen, Druck auf einen Mitinitiator (Versetzung an einen anderen Standort, Entbindung von Bezirksleiterfunktion, Abnahme des Mobiltelefons und des Firmenwagens), Einschüchterung der Beschäftigten durch persönliches Aufsuchen in den Filialen, Druck auf diese, nur bestimmte Kandidaten zu wählen, Druck auf befristet Beschäftigte - unter Hinweis auf den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses, Verlangen von schriftlichen Erklärungen, dass Beschäftigte nur bestimmte Kandidaten wählen…