"Stopp von "Teilzeitfalle" und "drohender Altersarmut"

Symbol-Foto ASF/Foto: SPD

" Benachteiligungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt müssen endlich abgeschafft werden, denn sie führen zu einer erheblichen Rentenlücke bis hin zur Altersarmut von Frauen", beklagen Frauen immer wieder in Gesprächen und Veranstaltungen der ASF. Das SPD-Regierungsprogramm wurde in Dortmund vom SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz sehr engagiert und überzeugend dargestellt und einstimmig verabschiedet. Die Antwort auf eine wesentliche Frage nach "Sicherer Arbeit und guten Löhnen" ist in diesem Programm klar und deutlich beantwortet. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ,ASF, im Bezirk Braunschweig ist sehr erfreut und begrüßt, dass ein deutliches Bekenntnis zur Schaffung von guten Arbeitsplätzen aufgenommen wurde. Die ASF setzt sich wie die SPD insgesamt schon seit Jahren für eine existenzsichernde Arbeit anstelle von prekärer Beschäftigung ein. Simone Wilimzig-Wilke, ASF-Vorsitzende stellt wiederholt fest: " Von der arbeitnehmerfeindlichen "Arbeit auf Abruf" sind besonders stark Frauen betroffen und die SPD will dies konsequent eindämmen. Auch eine gut vergütete Leiharbeit, so wie in der Stammbelegschaft, ist dringend erforderlich". Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im Bezirk Braunschweig, ASF, betont daher, dass sich die SPD  im Regierungsprogramm deutlich dafür ausspricht, dass Arbeitnehmerinnen nach einer freiwilligen Phase der Teilzeitarbeit auf die frühere Arbeitszeit zurückkehren können. " Ein wichtiger Schritt! .Besonders Frauen sind von der "Teilzeitfalle betroffen, was sich deutlich später auf die Rente auswirkt", so Wilimzig-Wilke.

Mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen sind in Teilzeit beschäftigt. Dabei führen Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt im Lebenslauf zu einer erheblichen Rentenlücke." Das können wir nicht hinnehmen, ich falle in die Altersarmut mit meiner Nettorente von 900 Euro," so eine betroffene Rentnerin, die sich an die ASF gewandt hat. Um dies zu verhindern ist auch erforderlich, dass die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern beendet wird. Frauen erhalten im Durchschnitt 21 Prozent weniger Lohn als Männer. In einem ersten Schritt hat die SPD in der derzeitigen Bundesregierung durchgesetzt, dass mit einem Transparenzgesetz der Lohnungleich der Kampf angesagt wird. In dem Regierungsprogramm wurde nun ein weitere Schritt beschlossen: Es bedarf eines Entgeltgleichheitsgesetzes. Die SPD will nach dem 24.September 2017 nach der Regierungsübernahme in Berlin dies umsetzen.

Es sind noch weitere Maßnahmen zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erforderlich: Prüfverfahren der Entgeltstrukturen, Aufwertung von sozialen Berufen, wie in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Betreuung und frühkindliche Bildung.

" Eine Aufwertung muss auch eine deutliche finanzielle Aufwertung mit sich bringen“. so Wilimzig-Wilke.

 

 

 

Submit to FacebookSubmit to Twitter

Additional information