Norbert ist tot. "Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume"

Norbert Heiduk war einer der wichtigen Menschen in unserer Region. Nicht, weil er bedeutende Posten bekleidete und sich in Ehrungen sonnte. Nein, er war Pionier der Ökologiebewegung. Vor allem, wenn es schwierig wurde, ging er lächelnd vorneweg.

Er war das, was es immer weniger gibt: Er war authentisch.

Und so mochten wir ihn: Lachend, zupackend, auf Menschen zugehend und unbeugsam in seiner moralisch-ethischen Haltung der Umwelt, und besonders den Pflanzen gegenüber. Er brauchte keine akademische Bildung, um zu erkennen, dass Pflanzen der Ursprung des Lebens sind. Norbert nahm Pflanzen auch emotional wahr. Man musste Respekt haben vor den Pflanzen in seinen Gemüsekisten, denn sie ernährten uns. Er hatte diesen Respekt.

Wir danken Norbert, dass er es zuließ, ihn kennenzulernen, denn er hat immer wieder Zuversicht verteilt. Auch wenn er selbst zweifelte.

Er saß für die GRÜNEN und für uns lange im Wolfenbütteler Kreistag. Aber nicht weil er Posten brauchte, sondern weil er auch politisch wirklich etwas bewegen wollte.

Recherchetheaterprojekt »Nebenan« ab dem 17. September im Gebäude der AOK

Nebenan - ein Recherchetheaterprojekt zum AOK-Gebäude in Braunschweig 1933 von Ulrike Hatzer und Ensemble | Uraufführung
 
Im Talmud heißt es: »Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit.« Doch wie beeinflusst diese Vergangenheit die Gegenwart, in der wir täglich mit einem unverblümten Rassismus konfrontiert sind? Wie erinnern wir uns heute an die Verbrechen der Nationalsozialisten? »Nebenan« beschäftigt sich mit der Rekonstruktion von Figuren und Beziehungsgeflechten aus dieser Zeit. Dabei stehen Menschen und Situationen im Vordergrund und die Frage: Was macht die Vergangenheit mit deiner, meiner, unserer Gegenwart?

Braunschweiger Kreativpioniere für ihr Kakaoprojekt ausgezeichnet

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat am 13. September 2016 in Hannover die Kreativpioniere, darunter vier DesignerInnen aus Braunschweig, ausgezeichnet. Das Projekt "Cacao de Paz" von Kristof von Anshelm,  Sarah Zerwas (von A und Z), Marie Christall und Sina Pardylla (Studio-NEA) überzeugte die Jury.

Die Braunschweiger Kreativpioniere von Links: Sarah Zerwas, Kristof von Anshelm, Staatssekretärin Daniela Behrens, Marie Christall und Sina Pardylla

Foto: William Veder

Die Gewinner des Wettbewerbs “Kreativpioniere Niedersachsen“ stehen fest. 13 Kreativunternehmen aus Niedersachsen konnten mit ihren Ideen und Projekten überzeugen. (Details siehe PM unten) Foto: William Veder

Moor- und Klimaschutz im Kleingarten

 

Samstag, 17. September 2016 um 14.30 - 17 Uhr

Veranstaltungsort: Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e. V.

Rühmer Weg 50, 38112 Braunschweig

Anmeldung: Lara Schmidt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (0511) 96569-76

BUND Niedersachsen und Gartenfreunde e.V. laden zu einem Workshop ein.

Der Einsatz von Torferden im Hobbygarten schadet Natur und Klima und gefährdet die heimischen Moore. Naturfreundliche Alternativen gibt es bereits zahlreiche. Neben dem allseits bekannten Kompostieren kann die Verwendung der Terra Preta, portugiesisch für Schwarze Erde, als ein Torfersatzstoff im Hobbygartenbereich mineralische Mehrnähr-stoffdünger ersetzen. Der BUND Niedersachsen lädt am 17. September 2016 zusammen mit dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e. V. zu einem Theorie- und Praxisnachmittag rund um das Thema Torfersatz im Kleingarten ein.

Dr. Ricarda Huchs Verdienste

Auf einer Gedenktafel am Gebäude Bruchtorwall 1 in Braunschweig ist u.a. folgendes zu lesen:

„Ihre Prinzipien von Humanität und Freiheit vertrat sie konsequent in ihrer `Deutsche Geschichte` und trat damit in Widerspruch zur offiziellen Geschichtsauffassung der nationalsozialistischen Diktatur, was sie mit dem Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste demonstrativ verdeutlichte. Ihr hervorragender Ruf als Schriftstellerin schützte sie vor weiterer Verfolgung.

1944 erhielt Ricarda Huch den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig“.

Dazu folgende Anmerkungen:

„Hoher Bedarf nach Schulkinderbetreuung – SPD-Antrag zur Schaffung neuer Räume wird zugestimmt“

"Pressemitteilung"
Der Verwaltungsausschuss stimmt dem Konzept zu: Neue Pavillons entstehen im Lindenberg, individuelle Lösungen an anderen Standorten werden geprüft.
Die Braunschweiger SPD hat die Weichen gestellt, um die Problematik fehlender Betreuungsplätze für Schulkinder an Braunschweiger Grundschulen zu entschärfen. Am Dienstag stimmte der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung einem Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu, der Maßnahmen beinhaltet, dem akuten Bedarf unmittelbar gerecht zu werden: „Der Bedarf an zusätzlicher Schulkinderbetreuung ist insbesondere an den Grundschulen in Lehndorf, Lamme und der Lindenbergsiedlung zuletzt enorm gestiegen“, erklärt SPD-Ratsherr Frank Flake, Sprecher im Jugendhilfeausschuss. „Jetzt erhält die Verwaltung den politischen Auftrag, Linderung zu verschaffen. Diese werden bereits 2017 zu spüren sein.“

Klaus Traube ist tot

Einer der Pioniere der Anti-Atom-Bewegung ist im Alter von 88 Jahren gestorben - Klaus Traube

Einst gehörte Klaus Traube zu den treibenden Kräften der Atomindustrie und entwickelte den "Schnellen Brüter" in Kalkar mit. Dann stieg er aus, weil er erkannte, dass die Atomindustrie in eine Sackgasse führt, aus der nur schwierig wieder rauszufinden ist. Heute wissen alle, die es wissen wollen: Er hatte recht!

Doch so einfach war sein Ausstieg nicht. Er wurde fast wie ein Staatsfeind behandelt. Der Verfassungsschutz observierte ihn über Jahre. Sogar ein Innenminster (Maihöfer) stürzte letzendlich über die "Lauschaffäre Traube". Lesen Sie hier einen Nachruf auf den Mann, der die "Plutonium-Wirtschaft" ablehnte und auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse zu Recht bekam.

Klaus Traube studierte Maschinenbau an der TU in Braunschweig und wurde in München über Thermodynamik promoviert. In den letzten Jahren lebte er sehr zurückgezogen in Oberursel/Taunus und starb am 4. September. Ein Interview im Stern aus dem Jahre 2003 und ein Bericht aus 2011 in der FAZ lassen seine Persönlichkeit und sein Wirken noch mal aufblitzen.

Ausstellungseröffnung: „Vor Ort für Globale Gerechtigkeit“

Pressemitteilung: „Vor Ort für Globale Gerechtigkeit“ Entwicklungspolitik in Niedersachsen

Am 07.09.2016 wird um 14:00 Uhr die Ausstellung „Vor Ort für globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik in Niedersachsen“ in der St. Martini Kirche eröffnet. Veranstalter ist der Verein Fair in Braunschweig in Kooperation mit der Stadt Braunschweig. Die Idee, die Ausstellung nach Braunschweig zu holen, stammt aus der Steuerungsgruppe Fairtrade. Von der Regionalpromotorin Tanja Mühle wurde das Vorhaben aufgegriffen und zum Gospelkirchentag Braunschweig umgesetzt. Die Ausstellung ist erstmalig in einer Kirche zu sehen.

Die Neugestaltung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Bericht von der Feier am 25. August 2016

Die Neugestaltung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Bericht von der Feier zur Fertigstelung des ersten Bauabschnitts am 25. August   2016

„Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel wird Deutschlands maßgebliche Ausstellung zur NS­Justiz erhalten.“ Es war der Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Dr. Jens­ Christian Wagner, der mit diesen selbstbe­wußten Worten eine Feier prägte, die Ende Au­gust 2016 in der JVA Wolfenbüttel stattfand. Der erste  Bauabschnitt der Neugestaltung der Ge­denkstätte war fertiggestellt, und zur Feier ge­kommen waren unter anderem die niedersächsi­sche Kultusministerin  Frauke Heiligenstadt (SPD), viele Angehörige ehemaliger Gefangener und Hingerichteter und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte. 

Kranzniederlegungen am Volkstrauertag

Soldatenfriedhof in Verdun (Frankreich). Fotos: Uwe Meier, Links: Redaktion
Statt "Ich hatt´ einen Kameraden"das Antikriegslied von Hannes Warder: "Es ist an der Zeit"

Der Volkstrauertag wird jährlich vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bundesweit ausgeLöwenstadt Braunschweigrichtet, die zentrale Feierstunde findet im Plenarsaal des Deutschen Bundestagesstatt. Er wird als ein stiller, nicht gesetzlicher Feiertag des Gedenkens und der Mahnungzum Frieden in der gesamten Bundesrepublik Deutschland begangen. Der Volkstrauertag wurde als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs eingeführt, auf Vorschlag des kurz zuvor gegründeten Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein.

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