Denn sie wissen was sie tun....

Schwein der Albert Schweitzer-Stiftung

Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein , und vor der Vielfältigkeit des Lebens. (Dalai Lama)
                                       

Wir Menschen geben uns selbst den Vorrang vor anderen Lebewesen. Übertreffen uns in Rohheit und Hinterhältigkeit was das Ausbeuten anderer Mitgeschöpfe betrifft. Dabei wird immer vom  reduzierten Empfinden des Tieres und von nicht vorhandener Moral und Intelligenz am Tier gesprochen. Daher liegt es an uns, Menschen über unsere selbst zugesprochene Intelligenz die Moral und Rechtsempfinden zu nutzen. Trotz unserer menschlichen Intelligenz haben wir es geschafft, Lebensgrundlagen nachhaltig zu zerstören. Wir zerstören Leben welches wir kennen, aber auch Leben welches wir noch nicht kennen. Diese Zerstörungen sind weder moralisch gerechtfertigt noch lassen sie auf Überlebensintelligenz schließen.

Neujahrspredigt 2017 in der Klosterkirche zu Riddagshausen von Domprediger em. Joachim Hempel

Seit vielen Jahren fährt Joachim Hempel in Länder, die auch Krisengebiete sind oder waren. Er bringt reichlich Erfahrung zum Thema Krieg und Frieden mit.

Der Braunschweig-Spiegel veröffentlicht zu Beginn des Jahres 2017 gerne die Predigt von Herrn Joachim Hempel, die er am Neujahrstag in der Klosterkirche hielt. Es war eine beeindruckende Predigt, die ihren Schwerpunkt in der Friedensbotschaft (politik) hatte. Diese Predigt war auch eine typische Hempelpredigt. An klaren und unmissverständlichen Worten ließ sie nichts vermissen. Lesen sie die Predigt hier, sie wird auch Sie beeindrucken, und alle werden die Botschaft verstehen.

Der Weihnachtsbraten: Dürfen Menschen Tiere essen?

 

Die Wildschweinkeule zu Weihnachten. Dürfen wir die essen? Zumal noch zum Fest des Friedens, oder gerade deshalb.

Nun, meine Wildschweinkeule (Schulter vorne links) ist im Herd. 200 Grad - drei Stunden, mit vielen leckeren Kräutern. Nach zwei Stunden Gemüse rein - dünsten. Das ergibt leckere Soße.

Mich befallen Zweifel. War das Wildschwein gleich tot oder musste es sich quälen bis es starb? Mit etwas Ruhe lese ich die TAZ, und was lese ich: "Fleisch ist keine alltägliche Nahrung". Der Naturphilosoph Konrad Ott von der Universität Kiel wird vom Agrar-Redakteur Jost Maurin zum Fleischessen befragt. Das ist spannend, und ich brauche mich nicht weiter zu hinterfragen: Schließlich ist Weihnachten nicht alltäglich, also darf ich mit meinen Lieben das nicht alltägliche Wildschwein essen. Aber hat Herr Ott überhaupt recht? Sicher finde ich einen Philosophen, der ihm widerspricht. Prof. Karafyllis von der TU in Braunschweig wird nicht widersprechen. Beide kommen aus dem gleichen Stall, aus dem Tübinger Philosophischen Seminar. Außerdem kenne ich beide, und schätze deren stringentes, undogmatisches Denken.

Aber warum die Zweifel? Vielleicht, weil ich seit einiger Zeit Frauen kenne, die offensive Tierschützerinnen sind und auch vegan leben. Die schreiben nun gelegentlich im Braunschweig-Spiegel. Irgendwie muss ich wohl dagegen halten - und sei es mit Hilfe von Philosophen.

Doch nun muss ich mich beeilen - die Gäste kommen, darunter zwei Vegetarier. Auch das noch. Frohe Weihnachten!

Veranstaltung zum Geburtstag von Willy Brandt

Von links: Stefan Hilger, Sigrid Herrmann,  Ottmar Bosse

Anlässlich des Geburtstages von Willy Brandt am 18. Dezember, hielt die Journalistin und Autorin Sigrid Herrmann auf Einladung des SPD-Ortsvereins Wilhelmitor-Gartenstadt einen Vortrag über Brandts Verhältnis zum Journalismus, den Journalisten und Künstlern. Der Ortsverein führt regelmäßig zu besonderen Gedenktagen Veranstaltungen durch, auch zu Wilhelm Bracke.
„Brandt hat im Grunde nie aufgehört, Journalist zu sein“, schrieb 1972 der Britische Publizist Terence Prittie. Bereits als Schüler mit 14 Jahren veröffentlichte Brandt, der damals noch Herbert Ernst Karl Frahm hieß, Berichte, auch zu politischen Themen. Darunter litten die schulischen Leistungen. Ein Lehrer riet seiner Mutter: „Halten Sie Ihren Sohn von der Politik fern. Der Junge hat gute Anlagen. Aber die Politik wird ihn ruinieren.“ 1932 im Antrag auf Zulassung zum Abitur gab Brandt „Journalist“ als Berufswunsch an.

"Ein demokratischer Staat ist ohne freie Presse und die unerschrockene Wahrnehmung ihres Wächteramtes undenkbar". (Eckard Spoo)

"Spoo sah die Pressefreiheit vom Grundrecht für alle zum Privileg einiger weniger Pressekonzerne verkommen, deren Eigentümer ihre Aufgaben darin sehen, den Kapitalismus und die von ihm geschaffenen gesellschaftlichen Verhältnisse zu rühmen und vor Kritik zu schützen – auch durch Verschweigen von Tatsachen, Verleugnen von Wahrheiten – und aus diesem Missbrauch der Pressefreiheit möglichst viel Profit zu ziehen. Spoo hielt publizistische Monopole für verfassungswidrig." Aus Ossietzky: "Der unbequeme Fragensteller wird bleiben."

Im Beitrag zuvor, "Eckard Spoo ist tot", geht der Autor Helmut Kramer, kurz auf die Laudatio von Werner Holtfort ein, die er anlässlich der Verleihung des Fritz Bauer Preises an Eckard Spoo gehalten hat. Freundlicherweise stellte Helmut Kramer diese Laudatio dem Braunschweig-Spiegel zur Verfügung.

Universum: „Háwar – Meine Reise in den Genozid“, Film und Diskussion am 21.12.16 um 19 Uhr

Auf Kurdisch heißt „Hawár“ Hilfe. Düzen Tekkals gleichnamiger Dokumentarfilm über die Verfolgung der Jesiden ist ein Hilferuf und erschütterndes Zeitdokument. Das Universum zeigt den Film in Kooperation mit dem DGB Braunschweig, der Eintritt ist frei.

Alles beginnt Ende 2012 am großen Küchentisch der Tekkals in Hannover. Die Familie hat sich versammelt, denn Vater Seyhmus Tekkal und Düzen wollen bald auf eine Reise aufbrechen, um die Wurzeln des jesidischen Glaubens im Irak an den Pilgerstätten der Jesiden zu erkunden. Im August 2014, als Vater und Tochter aufbrechen, landen sie mitten in einem Krieg. Denn obwohl sie ihre Reise in Zeiten des Friedens antreten wollten, hatte sich alles verändert.

Postfaktisch - ??? Wort des Jahres 2016 – Was heißt das?

Postfaktisch ist ein Kunstwort, das sich an dem englischen Begriff Post Truth orientiert. Auf Deutsch übersetzt heißt das ungefähr “Jenseits der Wahrheit”. Gemeint ist damit, dass die Fakten und Tatsachen in der öffentlichen Diskussion zunehmend unwichtiger würden. An die Stelle der objektiven Wahrheit träten Emotionen und das Aussprechen “gefühlter Wahrheiten”. Laut Pressemitteilung der Gesellschaft für deutsche Sprache seien “immer größere Bevölkerungsschichten in ihrem Widerwillen gegen »die da oben« bereit, Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen bereitwillig zu akzeptieren.”

Weihnachtsmarkt und Volksfeste am NS-"Euthanasie"-Denkmal - ein Denkmal als Idylle

Pastor und Leiter der Anstalt Rüdiger Becker bei der Einweihung des Denkmals

Zum eigenartigen Erinnern in Neuerkerode an die Opfer der NS-"Euthanasie"

Am 8. Dezember 2016 wurde in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode ein Denkmal zur NS-"Euthanasie" eingeweiht. Leider berichtete die Braunschweiger Zeitung nicht darüber, obwohl die Einrichtung in Neuerkerode eng mit Braunschweig verbunden ist. Nur in der Wolfenbütteler Ausgabe erschien dazu ein Bericht. Vollständiger Beitrag auf PDf mit Fotos

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