Der Schoko-Braunschweig-Löwe ist los

 

Der Schoko-Braunschweig-Löwe ist da – sowohl als zarteste Versuchung als auch als Symbol für Frieden und Gerechtigkeit.

Der Braunschweig-Löwe ist gekommen in 38er Schokolade. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest, nach zweijähriger ehrenamtlicher Arbeit durch den Verein „Fair in Braunschweig“. Das Timing passte genau, was auch etwas dem Zufall geschuldet war, denn wer konnte ahnen, dass just zu diesem Zeitpunkt auch noch der Frieden in Kolumbien an die Tür klopft.

Veganes Essen ist friedlich

Foto: Albert Schweitzer Stiftung

Was hat veganes Essen mit Frieden zu tun? Und warum ist es friedlich, nichts vom toten oder lebendigen Tier zu essen? Eine paniertes Schnitzel, ein Joghurt oder ein Käse sind doch kein Krieg, oder?

Nun ja, ein Krieg ist es nicht. Aber die Produktion und Herstellung dieser Lebensmittel ist heutzutage alles andere als friedlich. Wer die Bilder einer Tierfabrik von innen einmal gesehen hat, weiß was ich meine. Ich denke, es gibt niemanden, der nicht schon einmal gesehen hat, unter welch grausamen Bedingungen Hühner, Schweine und Rinder vor sich hin vegetieren müssen. Sie sind verletzt, krank, liegen eingezwängt neben ihren Babys in Kastenständen, sind gestresst, haben keine Beschäftigung, sind verängstigt und rufen nach ihren weggenommenen Babys. Milchkühe werden künstlich besamt, damit sie in kleinsten Abständen Kälber bekommen. Denn nur mit einem Kalb hat eine Kuh Milch. Das Kalb wird ihr sofort weggenommen, denn die Milch brauchen wir ja für unseren Joghurt und unseren Käse.

Erklärung des Kirchenvorstandes St. Katharinen zum Thema Kriegstotengedenken.

- Pressemitteilung -

Hintergrund dieser Erklärung ist eine geschichtliche Aufarbeitung von Teilen der Gemeindegeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, um die wir uns beginnend im Jahr 2015 („70 Jahre Kriegsende“) bemüht haben

Das Bild im Text zeigt eine monumental gestaltete Gedenktafel an der Ostwand des nördlichen Seitenschiffs in der Katharinenkirche, wie sie seit Anfang der 20er Jahres des 20. Jahrhunderts knapp 40 Jahre in der Kirche zu sehen gewesen ist. Die Pieta, die heute an einem anderen Ort und ohne Einbindung in ein Gefallenendenkmal in der Kirche zu besichtigen ist, war von einer großen Namenstafel umgeben. Zwei Schriftzüge wurde ergänzt und gaben dem Denkmal ihren nationalprotestantische, den Soldatentod auch religiös glorifizierende Aussage-Gehalt.

Erklärung

„Volkstrauertag“: Gedenken mit Neonazis, Burschen und der AfD

Foto: recherche38/info

Sonntagvormittag auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof: Am „Ehrenmal für die Toten des Krieges, der Gewaltherrschaft und der Vertreibung“ hat der »Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge« (VdK) wie jedes Jahr zur Gedenkveranstaltung anläßlich des  „Volkstrauertages“ eingeladen. Neben dem VdK-Bezirksvorsitzenden Walter-Johannes Herrmann, der Bürgermeisterin Annegret Ihbe (SPD), der Bundestagsabgeordneten Carola Reimann (SPD), und weiteren Personen aus Politik und Gesellschaft sowie Vertretern der Bundswehr sind in diesem Jahr auch die neugewählte Ratsmitglieder der rechtspopulistischen AfD, wie und Anneke vom Hofe zugegen.

Nachdem bereits 2013 an der Gedenkveranstaltung zum "Volkstrauertag" des "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" auf dem Braunschweiger Hautpfriedhof Neonazis teilgenommen hatten, erklärte die Stadt, man wolle Möglichkeiten suchen, dass künftig „insbesondere extreme politische Gruppierungen keine Gelegenheit erhalten, die Veranstaltung für ihre Zwecke zu nutzen.“

An der heutigen Gedenkveranstaltung des VdK auf dem Hauptfriedhof konnten allerdings erneut bekannte Neonaziaktivisten der NPD-Jugendorganisation "Junge Nationaldemokraten" und Burschenschaftler der rechtsoffenen "Burschenschaft Thuringia" (Mitglied im völkischen Dachverband "Deutsche Burschenschaft") teilnehmen.
Beitrag auf Recherche 38

 

Rückständige Aufarbeitung der NS-Justiz

Dr. Helmut Kramer bei seiner Dankesrede anlässlich der Verleihung des Werner Holtfortpreises in Hannover. Links neben ihm der Laudator Ingo Müller (Furchtbare Juristen).

Vor ungefähr 15 Jahren haben die Bundesministerien und Ämter, beginnend mit dem Auswärtigen Amt, sich mit ihrer in der NS-Zeit wurzelnden Vergangenheit, vor allem mit den personellen Kontinuitäten beschäftigt und durch unabhängige Expertenkommissionen aufarbeiten lassen.  Die Ergebnisse wurden in Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nur das Bundesministerium der Justiz (BMJ) rührte sich nicht.

14. Mobile Atomaufsicht – "Närrisches Treiben am Schacht KONRAD"

"Pressemitteilung"

"Das ganze Jahr über finden die Narreteien hinter dem Zaun statt. Am 11.11. wollen wir dem Betreiber vor dem Zaun den Spiegel vorhalten," erklärt Steffi Schlensog von den "Braunschweiger Atomnarren". Seit einigen Jahren nehmen die  "Braunschweiger Atomnarren" mit dem ASSE-Geisterschiff am Braunschweiger Karnevalsumzug Schoduvel teil. Schlensog: "Dieses Jahr läuten wir die närrische Zeit bei Schacht KONRAD ein. Wer mag, kann gerne verkleidet kommen."


Treffpunkt 17.00 Uhr SZ-Bleckenstedt, unter der Brücke Industriestraße Nord
Für Rückfragen: Ludwig Wasmus 05341 / 63123

Der IG-Metall-Chor "Gegenwind aus Wolfsburg" lädt ein!

Liebe Freunde, liebe Bekannte, liebe Interessierte,

mal jenseits unserer Feierabendgespräche möchte ich Euch diesmal auf ein anderes schönes Ereignis aufmerksam machen, dass mir persönlich sehr am Herzen liegt und das ich gern mit vielen Menschen teilen möchte. Zum nun schon 32-jährigen Bestehen unseres IG Metall-Chores Gegenwind seid Ihr alle sehr herzlich ins Gewerkschaftshaus eingeladen!

Unser Name ist Programm: Unter der Leitung von Jakob Baumgärtner singen wir internationale Arbeiter-, Freiheits- und Friedenslieder, die man leider viel zu selten in den Medien zu hören bekommt. Für uns ist es aber wichtig, unsere Kultur und unsere Lieder in Erinnerung zu halten und sie mit viel Stimmkraft in die gewerkschaftliche Arbeit einzubringen! Wir haben daher ein tolles und abwechslungsreiches Programm aus heiteren, ernsten, kraftvollen und ruhigen Liedern zusammenstellt. Es würde uns freuen, auch Euch dafür begeistern zu können!

Mit herzlichen Grüßen, 

Pia  Zimmermann

 

Samstag, den 12. November um 19 Uhr,
IG Metall Gewerkschaftshaus
Siegfried-Ehlers-Straße 2
Wolfsburg

 

Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus

„Alte und neue Formen des Antisemitismus in unserer Gesellschaft“

Eine Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Niedersachsen und Bremen in Aurich, Braunschweig, Bremen, Großburgwedel, Hannover, Lehrte, Norden und Oldenburg

 

 

Die Einsamkeit Israels: Zionismus und die iranische Bedrohung

Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die antizonistische Ideologie zu neuem Leben erwacht und weist weit über den Kreis linker Kleingruppen hinaus. In den Attacken auf Israel tritt der Antisemitismus als eine spezifische Form des Judenhasses nach Auschwitz auf, der sich aus Mangel an konkreten Hassobjekten gegen den kollektiven Juden, den jüdischen Staat, richtet. Einer der maßgeblichen Protagonisten eines auf Vernichtung zielenden Antizionismus ist heute das iranische Regime – auch unter seinem vermeintlich „moderaten“ Präsidenten Rohani, der nichtsdestotrotz von der europäischen Politik hofiert wird. Der Vortrag soll zeigen, vor welchen Herausforderungen Israel durch die veränderten Realitäten des Nahen Ostens und durch die verfehlte Nahost- Politik des Westens heute steht.

Alle Veranstaltungen werden gefördert durch das Auswärtige Amt

Montag, 21. November 2016, 19.00 Uhr
BVZ Medienhaus, Hintern Brüdern 23, 38100 Braunschweig
Kooperationsveranstaltung mit der Braunschweiger Zeitung

Referent: Dr. Stephan Grigat

Veranstaltung zum Jahrestag der Pogromnacht

Opfer und Täter der Judenverfolgung  - zwei Beispiele aus Braunschweig

 

Der Jahrestag des Novemberpogroms gibt Anlass, die lokalen Vorgänge der Judenverfolgung vor 78 Jahre in einer Veranstaltung in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße am

 

Donnerstag, dem 10.11.2016, um 19.00 Uhr, aufzugreifen.

 

Prof. Dr. Michael Wettern schildert in einem Vortrag das Schicksal von Sidonie Cohn, einer Geschäftsfrau und Witwe. Ihr wurde Vermögen, Geschäfts- und Wohneigentum genommen: Sie musste in ein "Judenhaus" umziehen und wurde 1943 im Alter von 81 Jahren nach Theresienstadt deportiert.

Dr. Hans-Ulrich Ludewig macht mit einem wenig bekannten Akteur bei der Ausplünderung der Juden bekannt: der Handels- und Handwerksorganisation der Partei, der NS-Hago. Diese betrieb in Braunschweig die Verdrängung jüdischer Kaufleute und Gewerbetreibender in den Anfangsjahren der NS-Herrschaft sehr aktiv, bevor Gestapo und Finanzämter diese Aufgabe übernahmen.

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