Braunschweiger Kreativpioniere für ihr Kakaoprojekt ausgezeichnet

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat am 13. September 2016 in Hannover die Kreativpioniere, darunter vier DesignerInnen aus Braunschweig, ausgezeichnet. Das Projekt "Cacao de Paz" von Kristof von Anshelm,  Sarah Zerwas (von A und Z), Marie Christall und Sina Pardylla (Studio-NEA) überzeugte die Jury.

Die Braunschweiger Kreativpioniere von Links: Sarah Zerwas, Kristof von Anshelm, Staatssekretärin Daniela Behrens, Marie Christall und Sina Pardylla

Foto: William Veder

Die Gewinner des Wettbewerbs “Kreativpioniere Niedersachsen“ stehen fest. 13 Kreativunternehmen aus Niedersachsen konnten mit ihren Ideen und Projekten überzeugen. (Details siehe PM unten) Foto: William Veder

Moor- und Klimaschutz im Kleingarten

 

Samstag, 17. September 2016 um 14.30 - 17 Uhr

Veranstaltungsort: Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e. V.

Rühmer Weg 50, 38112 Braunschweig

Anmeldung: Lara Schmidt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (0511) 96569-76

BUND Niedersachsen und Gartenfreunde e.V. laden zu einem Workshop ein.

Der Einsatz von Torferden im Hobbygarten schadet Natur und Klima und gefährdet die heimischen Moore. Naturfreundliche Alternativen gibt es bereits zahlreiche. Neben dem allseits bekannten Kompostieren kann die Verwendung der Terra Preta, portugiesisch für Schwarze Erde, als ein Torfersatzstoff im Hobbygartenbereich mineralische Mehrnähr-stoffdünger ersetzen. Der BUND Niedersachsen lädt am 17. September 2016 zusammen mit dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e. V. zu einem Theorie- und Praxisnachmittag rund um das Thema Torfersatz im Kleingarten ein.

Dr. Ricarda Huchs Verdienste

Auf einer Gedenktafel am Gebäude Bruchtorwall 1 in Braunschweig ist u.a. folgendes zu lesen:

„Ihre Prinzipien von Humanität und Freiheit vertrat sie konsequent in ihrer `Deutsche Geschichte` und trat damit in Widerspruch zur offiziellen Geschichtsauffassung der nationalsozialistischen Diktatur, was sie mit dem Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste demonstrativ verdeutlichte. Ihr hervorragender Ruf als Schriftstellerin schützte sie vor weiterer Verfolgung.

1944 erhielt Ricarda Huch den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig“.

Dazu folgende Anmerkungen:

„Hoher Bedarf nach Schulkinderbetreuung – SPD-Antrag zur Schaffung neuer Räume wird zugestimmt“

"Pressemitteilung"
Der Verwaltungsausschuss stimmt dem Konzept zu: Neue Pavillons entstehen im Lindenberg, individuelle Lösungen an anderen Standorten werden geprüft.
Die Braunschweiger SPD hat die Weichen gestellt, um die Problematik fehlender Betreuungsplätze für Schulkinder an Braunschweiger Grundschulen zu entschärfen. Am Dienstag stimmte der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung einem Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu, der Maßnahmen beinhaltet, dem akuten Bedarf unmittelbar gerecht zu werden: „Der Bedarf an zusätzlicher Schulkinderbetreuung ist insbesondere an den Grundschulen in Lehndorf, Lamme und der Lindenbergsiedlung zuletzt enorm gestiegen“, erklärt SPD-Ratsherr Frank Flake, Sprecher im Jugendhilfeausschuss. „Jetzt erhält die Verwaltung den politischen Auftrag, Linderung zu verschaffen. Diese werden bereits 2017 zu spüren sein.“

Klaus Traube ist tot

Einer der Pioniere der Anti-Atom-Bewegung ist im Alter von 88 Jahren gestorben - Klaus Traube

Einst gehörte Klaus Traube zu den treibenden Kräften der Atomindustrie und entwickelte den "Schnellen Brüter" in Kalkar mit. Dann stieg er aus, weil er erkannte, dass die Atomindustrie in eine Sackgasse führt, aus der nur schwierig wieder rauszufinden ist. Heute wissen alle, die es wissen wollen: Er hatte recht!

Doch so einfach war sein Ausstieg nicht. Er wurde fast wie ein Staatsfeind behandelt. Der Verfassungsschutz observierte ihn über Jahre. Sogar ein Innenminster (Maihöfer) stürzte letzendlich über die "Lauschaffäre Traube". Lesen Sie hier einen Nachruf auf den Mann, der die "Plutonium-Wirtschaft" ablehnte und auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse zu Recht bekam.

Klaus Traube studierte Maschinenbau an der TU in Braunschweig und wurde in München über Thermodynamik promoviert. In den letzten Jahren lebte er sehr zurückgezogen in Oberursel/Taunus und starb am 4. September. Ein Interview im Stern aus dem Jahre 2003 und ein Bericht aus 2011 in der FAZ lassen seine Persönlichkeit und sein Wirken noch mal aufblitzen.

Ausstellungseröffnung: „Vor Ort für Globale Gerechtigkeit“

Pressemitteilung: „Vor Ort für Globale Gerechtigkeit“ Entwicklungspolitik in Niedersachsen

Am 07.09.2016 wird um 14:00 Uhr die Ausstellung „Vor Ort für globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik in Niedersachsen“ in der St. Martini Kirche eröffnet. Veranstalter ist der Verein Fair in Braunschweig in Kooperation mit der Stadt Braunschweig. Die Idee, die Ausstellung nach Braunschweig zu holen, stammt aus der Steuerungsgruppe Fairtrade. Von der Regionalpromotorin Tanja Mühle wurde das Vorhaben aufgegriffen und zum Gospelkirchentag Braunschweig umgesetzt. Die Ausstellung ist erstmalig in einer Kirche zu sehen.

Die Neugestaltung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Bericht von der Feier am 25. August 2016

Die Neugestaltung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Bericht von der Feier zur Fertigstelung des ersten Bauabschnitts am 25. August   2016

„Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel wird Deutschlands maßgebliche Ausstellung zur NS­Justiz erhalten.“ Es war der Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Dr. Jens­ Christian Wagner, der mit diesen selbstbe­wußten Worten eine Feier prägte, die Ende Au­gust 2016 in der JVA Wolfenbüttel stattfand. Der erste  Bauabschnitt der Neugestaltung der Ge­denkstätte war fertiggestellt, und zur Feier ge­kommen waren unter anderem die niedersächsi­sche Kultusministerin  Frauke Heiligenstadt (SPD), viele Angehörige ehemaliger Gefangener und Hingerichteter und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte. 

Kranzniederlegungen am Volkstrauertag

Soldatenfriedhof in Verdun (Frankreich). Fotos: Uwe Meier, Links: Redaktion
Statt "Ich hatt´ einen Kameraden"das Antikriegslied von Hannes Warder: "Es ist an der Zeit"

Der Volkstrauertag wird jährlich vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bundesweit ausgeLöwenstadt Braunschweigrichtet, die zentrale Feierstunde findet im Plenarsaal des Deutschen Bundestagesstatt. Er wird als ein stiller, nicht gesetzlicher Feiertag des Gedenkens und der Mahnungzum Frieden in der gesamten Bundesrepublik Deutschland begangen. Der Volkstrauertag wurde als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs eingeführt, auf Vorschlag des kurz zuvor gegründeten Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein.

Umweltzeitung zur Kommunalwahl: Besserer Rat für alle(s)?

Die neue Umweltzeitung ist da!

Am 11. September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Steht in Braunschweig zwar nicht der Oberbürgermeister zur Wahl, so entscheiden wir doch über die Zusammensetzung des Stadtrates und der Bezirksräte. Da die Umweltzeitung sich gerne und oft sehr kritisch in das lokale politische Geschehen einmischt, nutzen wir natürlich diese Gelegenheit, uns Gedanken darüber zu machen, was die Lokalpolitik in den letzten fünf Jahren geleistet hat, was man von ihr in den nächsten fünf Jahren erwarten kann und was man sich wünscht. Diese „Blicke zurück nach vorn“ bilden den Kern des Titelthemas der September-Ausgabe. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten wir die Arbeit des Rates und es ist leicht zu sagen und ebenso leicht zu zeigen: Da gab es viel Schatten, aber immerhin auch etwas Licht. Dass wir empfehlen, sich an der Wahl zu beteiligen, nimmt uns hoffentlich niemand übel. Wir betrachten dies als Selbstverständlichkeit in einer Demokratie. Und wir hoffen auf eine Ratszusammensetzung, die eine nachhaltige und auch ökologisch sinnvolle Entwicklung in Braunschweig ermöglicht – nun, wir werden sehen, ob sich die Hoffnung erfüllt.

Jahrmarkt bei der AfD?

In früheren Jahren boten Jahrmärkte ganz besondere Attraktionen: Es wurden Menschen ausgestellt. In Zelten traten meistens bemitleidenswerte Personen auf: Die kleinsten, größten, stärksten oder dicksten Menschen der  Welt, „Zwerge“, „Riesendamen“ und „Kolosse“, Menschenfresser, „Negerprinzessinnen“, Automaten- und Elektromenschen, Fakire und „Frauen ohne Unterleib“, „Tiermenschen“, Seejungfrauen, die dickste Frau der Welt, bärtige Frauen oder Personen mit Anomalien. Wir sind froh, dass es diese Art der Entwürdigung von Menschen schon seit langer Zeit nicht mehr besteht.

Die AfD, die „Alternative Partei für Deutschland“, will keinesfalls so sein wie die bisher bekannten Parteien. Das macht sie mit verqueren und zum Teil faschistisch angehauchten politischen Parolen deutlich - und ganz neu, nun auch mit der Ausstellung eines Menschen: nein, nicht in einem Zelt auf einem Jahrmarkt, nein, ganz öffentlich an ihrem Parteistand mitten in der Stadt Wolfenbüttel.

Bitte lesen Sie die pdf-Datei.

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