Eier und Küken: Bei Penny in Braunschweig gibt es Fortschritt zu kaufen

Eine Akteurin beim Braunschweig-Spiegel hat einen Probekauf bei Penny gemacht. Es gibt tatsächlich die kaum teureren Eier, die Hähnchenküken vor dem Schreddern retten. Das nennt man Fortschritt, verglichen mit dem anachronistischen und würdelosen Töten von Kükenmassen. Es geht doch! Warum ist das kein Standard?

Es geht um Würde, auch um die menschliche, denn das Töten angeblich unwerten Lebens, verstößt auch gegen die Menschenwürde.

Unter dem Titel "Weniger tote Küken" berichtete der Braunschweig-Spiegel am 29.01.2017. Die Handelsunternehmen Penny und Rewe verkaufen, wie für ganz Deutschland angekündigt, nun auch in Braunschweig "Sandy"-Eier. Bei dieser spezielle Hühnerrasse werden die Männchen nicht mehr getötet. Es wird das langsamere Fleischwachstum der Hähnchen akzeptiert. Die höheren Kosten bei der Hähnchenmast werden durch die teureren Eier ausgeglichen.

Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung wieder eröffnet

2004 hatte Ministerpräsident Wulf neben den Bezirksregierungen auch die Landeszentrale für Politische Bildung

  • angeblich aus Kostengründen –beseitigt. Aller Protest nützte nichts, Niedersachsen blieb das einzige Land ohne Landeszentrale.

Neofaschismus in Deutschland

Neofaschismus in Deutschland

Eine tendenziöse Ausstellung im Bildungszentrum Wolfenbüttel     

Seit dem 12. Januar (bis zum 17.2.) wird im Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel in der Harzstraße vom Deutschen Gewerkschaftsbund und der Kreisvolkshochschule eine von der VVN maßgeblich gestaltete Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ gezeigt. Bei der Eröffnung sagte die stellvertretende Leiterin des Zentrums, Jaqueline Knaubert-Lang, der Rechtsruck in Deutschland falle bei besorgten Bürgern auf fruchtbaren Boden. Darauf zu reagieren, sei eine Herausforderung für die parlamentarische Demokratie. Die Ausstellung informiere über die Ideologie und Praxis des Faschismus und benenne Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns. Der DGB-Vorsitzende Paul Arzberger mahnte: Faschistische Tendenzen sollen nicht in unsere Alltagskultur einziehen. (Diese Zitate stammen aus einem WZ-Artikel vom 13.12.2017)

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Von der Großküche zur Folterkammer

Demokratie, ja so nannte sich ein Teil Deutschlands, welcher nach dem 2. Weltkrieg im Osten entstand. Doch in dieser Demokratie wurde gefoltert, Menschen verschwanden oder sie wurden wegen Verleumdungen oder Bespitzelungen verhaftet. Niemand wußte, wo sie blieben, dafür hat die Stasi vorbildlich gesorgt. Die Todesstrafe wurde noch lange Zeit vollsreckt. Die Qualen dieser gepeinigten Menschen sind zum großen Teil bis heute ungesühnt, und es scheint auch niemanden mehr zu interssieren. Doch die Peiniger von damals leben zum großen Teil unter uns, ohne dass wir sie kennen. Es ist vielleicht der nette Nachbar, oder der loyale Kollege, oder der immer freundliche Rentner. Sie alle haben sich mit dem früher so verschmähten Kapitalismus gut angefreundet.

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Anfahrt zur Gedenkstätte: http://www.stasimuseum.de/media/Lageplan.pdf

"Shlomo Venezia: Zwangsarbeit im Sonderkommando"

"Shlomo Venezia ist 20 Jahre alt, als die Nazis ihn und seine Familie 1944 aus Griechenland nach Auschwitz verschleppen. Dort wird er von der SS für das berüchtigte Sonderkommando ausgewählt und zur Arbeit in den Gaskammern und Krematorien gezwungen. Venezia überlebt als einer von wenigen Gefangenen das Sonderkommando. Doch es dauert Jahrzehnte, bis er über seine Zeit im KZ reden kann. 2006 schildert er sein Leben in dem Buch "Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz".

"In den Gaskammern von Auschwitz haben die Nazis Hunderttausende Menschen ermordet. Nur wenige Personen kamen dem Zentrum der Massenvernichtung so nah und konnten später darüber Zeugnis ablegen wie Shlomo Venezia und Rudolf Höß. Venezia wurde als Häftling gezwungen, in den Gaskammern und Krematorien zu arbeiten - er durchlebte einen Albtraum. Höß organisierte als Lagerkommandant den Massenmord - distanziert und kühl berichtete er später von den Strukturen des Terrors. Diese filmische Collage aus Originalzitaten führt an die Schauplätze des Holocaust. Jeweils aus der Perspektive des Opfers und des Täters zeigt sie Fotos aus der heutigen KZ-Gedenkstätte Auschwitz.

Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt

Bauernhaus mit Misthaufen des Bauern Halve im ostwestfälischen Gehlenbeck / Lübbecke Foto U.Meier

Pressemitteilung

Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt - Bauern mit gleichen Interessen – leider immer noch bei zwei unterschiedlichen Demonstrationen am Samstag in Berlin -

AbL will zwischen den Parallel-Demonstrationen „Wir haben Agrarindustrie satt!“ und „Wir machen Euch satt“ vermitteln.

Kurz vor der Berliner Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“ appelliert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) an die Organisatoren der Parallel-Kundgebung „Wir machen Euch satt – Dialog statt Protest“, sich nicht in einer perspektivlosen Wagenburg-Mentalität abseits der Gesellschaft einzumauern.

NPD-Verbot gescheitert - Antrag abgelehnt

Der 2. Senat des Bundesverfassungsgerichtes hat heute ein Verbot der NPD abgelehnt, weil diese Partei derzeit zu klein, zu unbedeutend, zu wenig wirkkräftig sei. 

"Die rechtsextreme Partei hätte verboten werden müssen - nicht obwohl sie derzeit sehr klein und bei Wahlen unbedeutend ist, sondern gerade deswegen. (SZ)

Hier ein Kommentar von Heribert Prantl

Spiegel online

Deutsche Kriegsverbrechen um das belgische Dorf Roselies im August 1914 und die bescheidene Leistung der Historiker

Der neueste Bd. 96 des Braunschweigischen Jahrbuchs für Landesgeschichte enthält unter anderem einen Artikel von Ole Zimmerman „Das Gefecht von Roselies am 22. August 1914“. Auf den 54 Seiten dieses Beitrages werden die Kriegshandlungen in und bei Roselies am 22. August 1914 ausführlich dargestellt.

Flandern Info 92er vor Schloss
aus: Flandern Info ( http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/I.WK/1.2066746 )

Zur Entstehungsgeschichte des Aufsatzes von Ole Zimmermann heißt es zu Beginn des Aufsatzes: „Im Zuge der Vorbereitung einer Sonderausstellung über den Ersten Weltkrieg und seine Folgen stießen Historiker des Braunschweigischen Landesmuseums im September 2013 in der Regimentsgeschichte des Braunschweigischen Infanterie-Regiments Nummer 92 auf die Textzeilen: „'Männer, Frauen und Kinder wurden aus den Häusern mit Gewalt herausgeholt. (…). Etwa 15 Schuldige ließ Leutnant Baron (…) im Morgengrauen erschießen (…)'. Im Landesmuseum wurde eine Forschungsgruppe (…) mit dem Ziel gebildet, wenn möglich, die Hintergründe dieses Ereignisses aufzuarbeiten. Der vorliegende Aufsatz stellt die Ergebnisse der Recherche vor und bildet den Abschluss dieses Forschungsprojektes.“

Vortragsreihe von ART: EIN BLICK in fremde Kulturen

Die Initiative ART „Aktiv für Respekt und Toleranz“ engagiert sich im Stadtteil Schuntersiedlung/Kralenriede und darüber hinaus für ein tolerantes, buntes Miteinander aller Menschen und Kulturen und bezieht klar Stellung gegen jede Art von Rassismus.

Seit Oktober veranstaltet ART eine Vortragsreihe über verschiedene Länder und ihre kulturellen, sozialen und politischen Hintergründe. Etwa einmal pro Monat versuchen wir einen tieferen EIN BLICK in Länder, die uns hier meist kaum bekannt sind.

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