Universum: Dokumentarfilm mit Filmgespräch „Voices of Violence“ am 31.10.16 um 19:00 Uhr

Ein Dokumentarfilm, der unter die Haut geht: In Claudia Schmids Film „Voices of Violence“ erzählen Frauen von ihrem Leid im Kongo. Zum Filmgespräch im Anschluss an die Vorführung ist Brigitte Riedel von Amnesty International zu Gast.

„Voices of Violence“ ist ein Film über die unvorstellbare Gewalt gegen Frauen in der demokratischen Republik Kongo und über das politische und gesellschaftliche System, das diese Grausamkeiten zulässt.

30. Filmfestival Braunschweig ehrt Filmkomponisten Patrick Doyle mit neuem Preis, Konzert und Retro

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/a/a1/FilmfestBraunschweigLogo.svg/220px-FilmfestBraunschweigLogo.svg.pngDer Filmkomponist Patrick Doyle ist der erste Preisträger des „Weißen Löwen“ des Filmfestivals Braunschweig (7.-13. November 2016). In seinem Jubiläumsjahr vergibt das Festival vergibt den neuen Preis für das Lebenswerk eines bedeutenden zeitgenössischen Filmkomponisten.

Dem schottischen Komponisten widmet das Festival zusätzlich die Retrospektive der Reihe „Musik & Film“ mit acht seiner Filme aus den Jahren 1989 bis 2015.

Darüber hinaus präsentiert Doyle die deutsche Erstaufführung des Stummfilmkonzerts „It – Das gewisse Etwas“. Die Liebeskomödie von Regisseur Clarence Badger aus dem Jahre 1927 machte nicht nur Hauptdarstellerin Clara Bow zu einem gefeierten Leinwandstar, sie etablierte zugleich den Begriff des „It-Girls“ – des Mädchens, das das gewisse Etwas besitzt. Die Aufführung findet statt am 10. November um 21.00 Uhr in den Braunschweiger Schloss-Arkaden.
Es spielt das Staatsorchester Braunschweig unter Leitung des britischen Dirigenten James Shearman.

Bürgermedaille für verdiente Braunschweiger BürgerInnen

Die Stadt Braunschweig teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss am 23. August 2016 beschlossen hat, die Bürgermedaille der Stadt Braunschweig an

Franziska Dickschen,

Barabara Weinert,

Dr. Bernd Hoppe-Dominik,

Heinz Kaiser

Wilhelm Meister und

Prof. Dr. Ernst-August Roloff

zu verleihen. Mit dieser Auszeichnung werden die Verdienste um die besondere Förderung des allgemeinen Wohls der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gewürdigt.

Die Bürgermedaillen und die Verleihungsurkunden wird der Oberbürgermeister Markurth im Rahmen einer Feierstunde

am Mittwoch, dem 19. Oktober 2016, 19:00 Uhr, im Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7,

überreichen. Anschließend lädt die Stadt zu einem Umtrunk ein.

Ergebnisse: Elternbefragung zu einer IGS in Sickte

 
Sickte. Das Ergebnis der Elternbefragung, die den Bedarf für eine IGS in Sickte ermitteln sollte, steht fest: Nach Auswertung aller eingegangenen Fragebögen werden laut Schulreferat des Landkreises die erforderlichen Mindestschülerzahlen für eine vierzügige IGS nicht erreicht.
 
Die Mindestschülerzahlen für eine dreizügige IGS werden nur unter Einbeziehung der Gemeinden Dettum und Evessen und Zuzügen aus Neubau- und Krisengebieten knapp erreicht. Insgesamt wurden 835 Fragebögen ausgegeben, die Rücklaufquote beträgt 56,53 Prozent (472 Personen). Von allen befragten Eltern haben sich 36,17 Prozent (302 Personen) für eine IGS in Sickte ausgesprochen. Diese Zahl ist maßgeblich für die Erstellung der erforderlichen Prognose.

Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz müssen neue Integrierte Gesamtschulen langfristig eine Mindestgröße von vier Zügen erreichen. In bestimmten Ausnahmefällen darf eine IGS auch dreizügig geführt werden, wenn die inhaltlichen und organisatorischen Grundanforderungen an eine Gesamtschule erfüllt werden. Dabei wird eine Zahl von jeweils 24 Schülerinnen und Schülern zugrunde gelegt. Somit werden insgesamt für jeden Schuljahrgang 96 Schülerinnen und Schüler für eine vierzügige IGS und 72 Schülerinnen und Schüler für eine dreizügige IGS benötigt. Weiter auf regionalwolfenbuettel.de

Juden im Ersten Weltkrieg: Die „Judenzählung“ 1916

Wir möchten Sie auf die nächste Veranstaltung hinweisen, zu der die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Nds.Ost und die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße einladen.

Am Donnerstag, dem 6. 10.2016, um 19.00 Uhr findet in der Gedenkstätte Schillstraße der oben genannte Vortrag mit Dr. Martin Liepach statt:

Am 11. Oktober 1916 ordnete das preußische Kriegsministerium eine statistische Erhebung über die Dienstverhältnisse der deutschen Juden während des Krieges an. Der amtliche Titel der Zählung lautete „Nachweisung der beim Heere befindlichen Juden“. Die Zählung war ein Schlag ins Gesicht aller jüdischen Soldaten und offenbarte, dass der zu Kriegsbeginn offiziell proklamierte „Burgfrieden“ nicht lange hielt. Die Ergebnisse der Erhebung wurden bis Kriegsende geheim gehalten. Das verstärkte die Ressentiments gegen jüdische Kriegsteilnehmer erheblich. Erlass und Geheimhaltung seines Resultats galten den Betroffenen und Kritikern des Regierungskurses als Diskriminierung der jüdischen Minderheit.

Der Vortrag von Dr. Martin Liepach vom Pädagogischen Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt beleuchtet Vorgeschichte, Hintergründe und Auswirkungen der Zählung.

Darf der Mensch Tiere essen?

"Haben Tiere ein moralisches Recht auf Leben, das wir nicht verletzen dürfen, fragt die Professorin für Philosophie Ursula Wolf an der Uni Mannheim und Deutschlands profilierteste Expertin für Tierethik? Ein solches Recht schreibt man gewöhnlich den Wesen zu, die sprechen, reflektieren und Pläne für ihr zukünftiges Leben entwerfen können. Das können die meisten Tiere nicht".

Wie die Verhaltenforscher nachweisen, gibt es das nur bei wenigen besonders hoch entwickelten Spezies, insbesondere bei Primaten und Delphinen. Doch ein lange zurückreichendes Gedächtnis und daher eine Art Zeitbewusstsein haben auch die Säugetiere und Vögel. Dann könnte man das Tötungsverbot auch auf sie ausdehnen. Ob das eine zwingende Überlegung ist, ist in der Moralphilosophie strittig. Sehr viel eindeutiger ist die Moralphilosophie beim „Leiden“. Dass man auf Tiere als leidensfähige Wesen Rücksicht nehmen muss, ist in unserer Alltagsmoral ebenso wie im Recht enthalten.

"Den Kindern Rede und Antwort stehen"

Heute vor dem Rathaus die Kinder mit Eltern, weil sie ihren Bolzplatz und ihre Spielwiese erhalten wollen

Und wieder gibt es einen Konflikt im Quartier Roselies. Es geht nicht mal um die elendigen Findlinge mit rassistischer Ehrenplakette im Ehrenhain unter Eichenlaub. Dieser Konflikt ist noch nicht ausgetragen und schwelt. Es geht schlicht um einen Platz, den sich die Kinder des Quartiers als Bolzplatz auserkoren haben. Na und? möchte der Unvoreingenommene denken. Leider ist es mit dem lockeren Spruch "Na und?" nicht getan.

Das Kulturamt der Stadt braucht anscheinend wieder einmal Machtspielchen. Die kennen die Bürger der Stadt inzwischen zur Genüge. Es soll nach dem Willen des Kulturamtes auf dem Bolzplatz, oder auf einem Teil von ihm, der "Garten der Erinnerung" (an die Massaker in Roselies) angelegt werden. Dieses Machtgehabe der Stadtverwaltung ist schlicht unwürdig und peinlich, wenn der Anlass betrachtet wird. Lasst doch einfach mal die Bürgerinnen und Bürger des Quartiers entscheiden, denn um die geht es auch. Schließlich haben auch die Bürger die Wunde von Roselies aufgedeckt, und nicht das Kulturamt. Dieses musste geradezu nach Roselies getragen werden.

Und überhaupt: Wo waren eigentlich über 100 Jahre die Historiker?  Die Bürger sollten den Ort der Erinnerung bestimmen, sich mit ihm identifizieren, und soweit möglich auch pflegen - also Verantwortung übernehmen. (red)

Hier ein Brief von Till Rosenbaum, der im Roselies-Quartier wohnt.

Die Stadt sollte den Kindern Rede und Antwort stehen.

Norbert ist tot. "Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume"

Norbert Heiduk war einer der wichtigen Menschen in unserer Region. Nicht, weil er bedeutende Posten bekleidete und sich in Ehrungen sonnte. Nein, er war Pionier der Ökologiebewegung. Vor allem, wenn es schwierig wurde, ging er lächelnd vorneweg.

Er war das, was es immer weniger gibt: Er war authentisch.

Und so mochten wir ihn: Lachend, zupackend, auf Menschen zugehend und unbeugsam in seiner moralisch-ethischen Haltung der Umwelt, und besonders den Pflanzen gegenüber. Er brauchte keine akademische Bildung, um zu erkennen, dass Pflanzen der Ursprung des Lebens sind. Norbert nahm Pflanzen auch emotional wahr. Man musste Respekt haben vor den Pflanzen in seinen Gemüsekisten, denn sie ernährten uns. Er hatte diesen Respekt.

Wir danken Norbert, dass er es zuließ, ihn kennenzulernen, denn er hat immer wieder Zuversicht verteilt. Auch wenn er selbst zweifelte.

Er saß für die GRÜNEN und für uns lange im Wolfenbütteler Kreistag. Aber nicht weil er Posten brauchte, sondern weil er auch politisch wirklich etwas bewegen wollte.

Recherchetheaterprojekt »Nebenan« ab dem 17. September im Gebäude der AOK

Nebenan - ein Recherchetheaterprojekt zum AOK-Gebäude in Braunschweig 1933 von Ulrike Hatzer und Ensemble | Uraufführung
 
Im Talmud heißt es: »Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit.« Doch wie beeinflusst diese Vergangenheit die Gegenwart, in der wir täglich mit einem unverblümten Rassismus konfrontiert sind? Wie erinnern wir uns heute an die Verbrechen der Nationalsozialisten? »Nebenan« beschäftigt sich mit der Rekonstruktion von Figuren und Beziehungsgeflechten aus dieser Zeit. Dabei stehen Menschen und Situationen im Vordergrund und die Frage: Was macht die Vergangenheit mit deiner, meiner, unserer Gegenwart?

Braunschweiger Kreativpioniere für ihr Kakaoprojekt ausgezeichnet

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat am 13. September 2016 in Hannover die Kreativpioniere, darunter vier DesignerInnen aus Braunschweig, ausgezeichnet. Das Projekt "Cacao de Paz" von Kristof von Anshelm,  Sarah Zerwas (von A und Z), Marie Christall und Sina Pardylla (Studio-NEA) überzeugte die Jury.

Die Braunschweiger Kreativpioniere von Links: Sarah Zerwas, Kristof von Anshelm, Staatssekretärin Daniela Behrens, Marie Christall und Sina Pardylla

Foto: William Veder

Die Gewinner des Wettbewerbs “Kreativpioniere Niedersachsen“ stehen fest. 13 Kreativunternehmen aus Niedersachsen konnten mit ihren Ideen und Projekten überzeugen. (Details siehe PM unten) Foto: William Veder

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