Braunschweiger Bülow-Villa mit Park erhalten

Wollen wir es so...

oder so?

Hartmut Gaedecke, 1.Vorsitzender, Wolfgang Wiechers, Beirat

Bürgerforum Wallring e.V. Braunschweig

Visualisierungen: AG Gebautes Erbe Braunschweig

 

Braunschweiger Kulturgüter erhalten

Hier: Villa von Bülow mit Park

Die Villa von Bülow mit ihrem Park ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Klassizismus in Braunschweig. Sie markiert in einzigartiger Weise neben der Okerbrücke an der Celler Straße den westlichen Eingang zur Stadt.

Sie wird vom Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung genutzt. Das Institut will seine Standorte in Braunschweig hier zusammenlegen. In einem riegelartigen Bau an der Freisestraße soll eine neue Bibliothek entstehen und das angrenzende ehemalige Schwesternwohnheim zum Verwaltungsbau umfunktioniert werden. Durch den Neubau wird ein Teil des Parks zerstört und die Villa steht nicht mehr frei. Das ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die geschützte Denkmallandschaft.

Zehn Jahre Haus der Wissenschaft

"Pressemitteilung"

SPD-Fraktion möchte Diskussion zu zukünftigen Zielen und Konzepten des Hauses führen

Wie geht es weiter mit dem Haus der Wissenschaft? Mit einer Anfrage zur nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Freitag, 8. September möchte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig die Diskussion über die kommenden Ziele des Hauses diskutieren: „Im Haus der Wissenschaft als Schaufenster für den Wissenschafts- undForschungsstandort Braunschweig wird gute Arbeit geleistet“, erklärt die SPD-Ratsfrau Annette Schütze, die die Anfrage gestellt hat. „Nun möchten wir eine gemeinsame Leistungsbilanz ziehen und Konzepte erstellen, um das Haus für eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.“ Das Haus der Wissenschaft besteht in diesem Jahr seit zehn Jahren.Zu den Fragestellungen der Anfrage gehört es laut Schütze daher, die bei der Eröffnung des Hauses gesteckten Ziele und Konzepte rückblickend auf ihren Erfolg hin zu bewerten. „Es gilt zu prüfen, welche Strategien erfolgreich waren und welche verbessert werden könnten“, sagt Schütze. Klar ist, dass das Haus der Wissenschaft mit seinen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eine wichtige Bedeutung für den Forschungsstandort Braunschweig besitzt und zugleich eine attraktive Plattform für Veranstaltungen ist: „Nicht unterschätzt werden darf der Faktor des Hauses der Wissenschaft als Impulsgeber für die Wirtschaft und die Möglichkeit, den Menschen in der Region einen direkten Einblick in die Forschungseinrichtungen der Region zu bieten. Hier besteht unter Umständen noch weiteres Potenzial“, blickt Schütze voraus.


„Erinnerungspartnerschaft leben!“ - Die BIBS zum Gedenken in Roselies (Belgien)

BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum (links) mit BIBS-Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Büchs am „Monument aux Morts“ bei der Kranzniederlegung

An diesem Wochenende, dem 19. und 20. August 2017, sind Vertreter der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) bereits zum vierten Mal in Folge der Einladung aus Belgien gefolgt und zum 103-jährigen Gedenken nach Roselies an die Sambre gereist, um der dort von Braunschweiger Truppen zu Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914 getöteten Zivilisten mit zu gedenken.

Neben VertreterInnen von französischen und belgischen Erinnerungskommittees, Abgesandten der französischen und deutschen Botschaften aus Brüssel nahmen auch Vertreter der französischen Städte Rouen und Cherbourg an den vom „Comité du Souvenir“ organisierten Gedenkfeier-lichkeiten teil. Ihre Regimenter hatten im Gefecht von Roselies auch ge-gen das Braunschweigische 92er Regiment gekämpft. Die BIBS-Fraktion wurde durch die Ratsherren Wolfgang Büchs und Peter Rosenbaum vertreten.

Sebastian Barnstorf hält eine Rede am „Monument aux morts“ in Roselies

Der alte Ahorn Juliusstr./Broitzemerstr. soll bleiben!

Warum kämpfen die Menschen so sehr um ihre Bäume in der Stadt, so wie um diesen Ahorn? Weil sie sich an ihn gewöhnt haben. An sein lebendig sein, an seinen Lebensrhythmus. Wie an einen alten Freund. Wenn der tot ist, kann nichts und niemand an seine Stelle treten. Antwort:  Er ist einmalig und nicht ersetzbar, auch wenn es noch so viele Ahorne gibt.

Zur Zeit wird die Einmündung Juliusstr./Broitzemerstr. umgestaltet. Schöner, moderner und grüner soll es dort werden, so die Stadt. Völlig unverständlich ist jedoch, dass dazu ein gesunder, alter Ahorn, der in einem kleinen Grünbereich zwischen den Straßen steht, gefällt werden soll. Er passe nicht mehr ins Konzept. Stattdessen sollen dort Sitzbänke aufgestellt werden. Außerdem sollen auch zwei Linden in der Nähe fallen. Dagegen wehren sich die AnwohnerInnen, die ihren grünen Nachbarn schätzen und unbedingt behalten möchten. Es wurden Unterschriften für den Erhalt des Baumes gesammelt. Eine Anwohnerin versicherte, dass die Menschen aus der Nachbarschaft sich schützend vor den Baum stellen würden, wenn der Fälltrupp anrücken sollte. „Solche Pläne werden am Schreibtisch gemacht, ohne die Menschen, die hier wohnen zu hören“, sagte sie.

Gerade angesichts der massiven Baumfällungen der letzten Monate und auch angesichts des schlechten Gesundheitszustandes vieler Bäume im Stadtgebiet ist es völlig unverständlich, warum ein gesunder Baum ohne Sachzwang und gegen den Widerstand der Anwohner gefällt werden soll! Wir fordern die Stadt auf, den Ahorn und auch die anderen Bäume zu erhalten!

 Sabine Sambou für Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig.

„Hairspray“ auf dem Burgplatz: Ein Glanzpunkt und kein Funkeln

Deborah Woodson überzeugt als „Motormouth Maybelle“ in einer ansonsten faden Inszenierung auf dem Burgplatz. Foto: www.staatstheater-braunschweig.de/presse

Rassismus und Ausgrenzung als Thema eines heiteren Musicals – das kann gut gehen, aber auch hart ins Auge. Letzteren bedauerlichen Fall beweist die diesjährige Open-Air-Inszenierung „Hairspray“ auf dem Burgplatz.

Wo einst der „Freischütz“ oder die „Tosca“ Tausende Braunschweiger begeisterten, soll nun offenbar eine angestaubte Broadway-Produktion die konsumfreudige 17/47-er RTL-PLUS-Zielgruppe zur Kultur locken. Das geht gründlich daneben, weil die dargebotene, prüde US-amerikanische Mittelklassenthematik so gar nicht in unser europäisches Weltbild des Jahres 2017 passt, und die banale Story einfach nur eine Plotte ist.

Debatte um den "Garten der Erinnerung"

"Pressemitteilung"

Derzeit wird die Debatte um den Standort des „Gartens der Erinnerung“ leidenschaftlich geführt. Die BIBS-Fraktion nimmt dies zum Anlass, einige Dinge in Erinnerung zu rufen.
Am 13.09.2016 wurde die Einrichtung dieses Erinnerungsgartens einstimmig im Rat der Stadt beschlossen (16-02426). Dass es so weit kommen konnte, ist wesentlich auf das Engagement von BürgerInnen und der BIBS-Fraktion zurückzu-führen. Die BIBS-Fraktion steht auch weiterhin vollumfänglich hinter der Entscheidung, an die Gräueltaten in Roselies (Belgien) im Ersten Weltkrieg, an denen auch Braunschweiger Truppen aktiv beteiligt waren*, mit einem Gedenkort zu erinnern. Die derzeit geführte Debatte über den Standort des Gartens ändert daran nichts.
Der im letzten Jahr gefasste Grundsatzbeschluss geht auf den Antrag der BIBS-Fraktion Ds. 15-00061 zurück, der am 29.09.2015 einstimmig im Verwaltungs-ausschuss der Stadt angenommen wurde. Der Grundsatzbeschluss beinhaltete von Anfang an keine klare Festlegung auf einen Standort. Die BIBS-Fraktion beantragte in der vorberatenden Sitzung des Kulturausschusses vom 02.09.2017, dass die BürgerInnen zur Lage des Gartens durch die Verwaltung befragt werden.

Balkonkästen im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Braunschweig

Fröhliche Preisjury beim Balkonkastenwettbewerb 2016: "... denn sie wissen nicht was sie tun."

Da sitzen etwa 30 erwachsene Personen im Planungs- und Umweltausschuss im großen Sitzungssaal, einschließlich weniger Besucher und Herr Ingo Schramm, der Bundestagskandidat der FDP, und Herr Stachura von der BZ. Und dann dieses Blümchenthema! Muss das auch noch sein? Um manch einen Mundwinkel spielte ein Lächeln. Das Thema kommt anscheinend gleich nach dem Gartenzwergwettbewerb, so es diesen denn gäbe. Hat man im Rat nichts Besseres zu tun?

Das Unverständnis schien allgemein groß zu sein, denn das Thema laut TO: Balkonwettbewerb nach ökologischen Gesichtspunkten bewertenstand an. Natürlich, vom schmerzfreien Herrn Dr. Büchs von der BIBS beantragt. Von wem denn sonst?

So schlicht und kleinkariert wie das Thema daherkommt, ist es aber nicht. Das kann es nur für etwas schlichte, ökologisch und fachlich Ungebildete oder IgnorantInnen sein.

Türme, Mauern, Häuser und Buden – Braunschweig zur Reformationszeit

 "Pressemitteilung"

Der Vortrag bietet anhand historischer Ansichten und Fotografien einen virtuellen Rundgang durch das Braunschweig der Reformationszeit. Eine Vielzahl von Bilddokumenten ermöglicht es, die Gestalt der damaligen Hansestadt zu erleben.
Am Anfang stehen Gesamtansichten der Stadt und die Betrachtung ihrer Befestigungsanlagen. Es folgt ein Rundgang durch die heutige Innenstadt. Er startet am Burgplatz, dem geografischen und ideellen Mittelpunkt Braunschweigs, und führt dann über Kohlmarkt und Altstadtmarkt über St. Petri und Brüdernkloster in die Neustadt. Von St. Andreas mit den eindrucksvollen Stadtbildern um den Wollmarkt geht es auf den Hagenmarkt. Schließlich werden das heutige Magniviertel und das ehemalige Aegidienkloster erkundet.
Referent: Dipl.-Ing. Elmar Arnhold, Arbeitsgemeinschaft gebautes Erbe.
Aktuelle Informationen auch auf www.abt-jerusalem-akademie.de

AKADEMIE IM KLOSTERFORUM Mi 23.08.2017, 19.00 Uhr.

Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig

Ohne Anmeldung, Eintritt frei

 

 

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