Mariam Yussef: Mit Charme, Klugheit und Energie gestaltet sie ihr schwieriges Leben, Teil 2

Mariam habe ich kennengelernt vor etwa drei Wochen bei einem internationalen Fußballturnier in der Kralenriede. Es schien mir, dass sie über sich und ihr Leben interessante Geschichten zu erzählen hat, denn sie war vor zehn Jahren aus dem kurdischen Teil Syriens nach Deutschland gekommen.

Wir haben uns im Garten der evangelischen Akademie getroffen, um dort über ihr Leben ein Gespräch zu führen. Lesen Sie hier nach Teil 1 den Teil 2 des Interviews.

Mariam Yussef: Mit Charme, Klugheit und Energie gestaltet sie ihr schwieriges Leben

Mariam Yussef im Garten der Ev. Akademie Abt Jerusalem

Interview mit Mariam Yussef am 09.06.2017

Mariam habe ich kennengelernt vor etwa zwei Wochen bei einem internationalen Fußballturnier in der Kralenriede. Mariam betreute eine Fußballmannschaft junger Asylbewerber aus Afghanistan, Syrien, Irak, Sudan und Angola. Die Mannschaft hieß "Interkultureller Kochkurs". Die jungen Männer finden sich jede Woche zusammen, um mit Mariam zusammen gemeinsam zu kochen. Es schien mir, dass Mariam über sich und ihr Leben interessante Geschichten zu erzählen hat, denn sie war vor zehn Jahren aus dem kurdischen Teil Syriens nach Deutschland gekommen. 

Wir haben uns getroffen, um über ihr schwieriges, aber erfolgreiches Leben ein Gespräch zu führen. Hier ist der erste Teil des Interviews

Demo für die Schließung aller Schlachthäuser

Jamielou - Märchenstunde

Hallo, herzlich Willkommen zur bunten Demo für die Schließung aller Schlachthäuser. Du musst nicht vegan oder vegetarisch leben um an unserer Demo teilzunehmen. Niemand wird vegetarisch oder vegan geboren, Solidarität mit den Tieren beginnt mit der Bereitschaft selbst aktiv zu werden.

https://www.facebook.com/events/1664177343888861/?active_tab=about

Programm für den Marsch am 17.06. Kohlmarkt(Aufgrund einer Zeitgleichen Großveranstaltung auf dem Kohlmarkt vor Betten Geber)
14 Uhr, das barfüßige Schwein Dirk-Eliott begrüßt die Gäste.

Das Zombi-Lied

14.10 Aktionsvorbereitungen

14.15 Uhr startet unsere bunte Demo und führt uns durch die Innenstadt. Mit einer mobilen Soundanlage werden wir Ansagen tätigen, Demosprüche anstimmen und Tierrechtslieder abspielen.

14.45 Uhr Ankunft Platz am Ritterbrunnen.
Dort werden wir eine Zwischenkundgebung halten und 5 CD“s der jüngsten
Tierrechtsband Deutschlands Jamielou für einen guten Zweck versteigern.
Die Jamielou CD enthält neben 10 hörenswerten deutschen Liedern der
Band, den Song Märchenstunde:
https://www.youtube.com/watch?v=It9JCCDrwHg
Spendenziel der Versteigerung www.land-der-Tiere.de


Circa 15 Uhr beenden wir unsere Zwischenkundgebung
Circa 15.45-16.00 Uhr-Ankunft Kohlmarkt und Abschlussreden.

"Oktoberfest-Attentat und Rechtsterrorismus"

Im dritten Vortrag der Reihe „Rechtsradikalismus in der regionalen Geschichte“ in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße stehen die 1980er Jahre im Mittelpunkt.

Die Politologin und Journalistin Dr. Stefanie Waske nimmt das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest am 26. September 1980 als Ausgangspunkt, bei dem eine Bombe 13 Menschen tötete. Als Täter präsentierten die Ermittler schon bald den Studenten Gundolf Köhler, der bereits als Teenager an Übungen von Wehrsportgruppen teilgenommen hatte. Die Referentin geht der Spur zu diesen rechtsradikalen Zusammenschlüssen nach und wirft auch einen Blick auf die damalige Szene in Südostniedersachsen.

Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 22.6.2017, 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte statt.

 

 

Christos Pantazis: Die Arbeit der Stiftung muss vor Misswirtschaft und Polemik geschützt werden

Dr. Christos Pantazis MdL zur Kritik an der SBK: „Die Arbeit der Stiftung muss vor Misswirtschaft und Polemik geschützt werden

Nach der Veröffentlichung des Jahresberichts des Landesrechnungshofes zu den Ausgaben der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) fordert der Braunschweiger SPD-Abgeordnete Dr. Christos Pantazis alle Beteiligten zu einem angemessenen Umgang mit der Thematik auf:

Zwei Kriege - das war zuviel: Fetena Kheder flüchtete aus Syrien nach Goslar

Die Flüchtlinge, die Afghanen, die Syrer, die Iraker. Ich bin sicher, dass wir alle diese Pauschalierungen, und die damit oft verbundenen Stigmatisierungen kennen. Wir wissen jedoch auch, dass immer Menschen und deren Schicksale dahinter stehen - oft in Not, auf jeden Fall aber aus Kriegsgebieten kommend (siehe verlinkter Bericht). Mit diesen Menschen kommen auch andere Kulturen zu uns, die uns oft fremd sind, und gelegentlich auch widersprüchlich.

Was wir ohne Ausnahme erwarten müssen ist, dass unsere Gäste unsere Gesetze einhalten. Das ist selbstverständlich und eigentlich nicht der Rede wert. Natürlich dürfen sie auch ihre Kultur bei uns leben, auch das ist selbstverständlich. Wenn sie einen langfristigen Aufenthaltsstatus bei uns haben und auch noch Kinder haben, kann unser gastgebender Staat erwarten, dass es Integrationsbereitschaft gibt, also die Sprache lernen und die Kinder in die Kita schicken, damit diese in unserer Gesellschaft Chancen haben. Dafür muss die Politik und die Exekutive sorgen. Lesen Sie den Bericht in der TAZ: "Sie liebt Transparenz".

Der Braunschweig-Spiegel wird sich mit diesem Thema intensiver befassen, sofern er auch Beiträge aus der Bevölkerung bekommt. Siehe dazu auch:

Vortrag und Diskussion zur „Kopftuchdebatte“ und

Vorwort zum Buch von Michael Lüders: "Die den Sturm ernten ..." und

ART rief, und viele kamen: Internationales Fussballturnier ein voller Erfolg

Vortrag und Diskussion zur „Kopftuchdebatte“

 Vortrag und Diskussion zur „Kopftuchdebatte“ mit Hannah Wettig

Donnerstag, 01.06.2017, 18:30 Uhr, TU Braunschweig Altgebäude, Raum SN 19.3

Das muslimische Kopftuch beschäftigt die Menschen, regt sie auf, flößt ihnen Angst ein oder dient ihnen als Grund für rassistische Übergriffe, nicht nur hierzulande und in Frankreich. Auch in mehrheitlich islamischen Ländern wird über das Kopftuch gestritten – seit Jahrzehnten. Dort bekämpfen es vor allem Linke und Liberale als Symbol der Ausbreitung islamistischer Ideen.

Darüber will man in manchen (linken Szene-)Kreisen nicht reden. Das Kopftuchthema gilt AnhängerInnen der Critical Whiteness-Theorie als tabu. Allenfalls darf es als Symbol von Emanzipation oder gar Feminismus herhalten – eine Verkehrung seiner Bedeutung in ihr Gegenteil. Viele Grüne und Linke verteidigen das Kopftuch, weil sie sich gegen Rassismus wenden wollen. Und tatsächlich fällt eine Positionierung nicht leicht.

Antifaschistischer Gegenprotest: 18:00 UHR, KZ-Gedenkstätte Schillstraße

Nun ist es wieder soweit. In Braunschweig wurde von der Stadtverwaltung eine Neo-Nazi-Demo am Schilldenkmal genehmigt, das nur wenige Schritte von der "Gedenkstätte Schillstraße" des Braunschweiger KZ-Außenlagers Neuengamme entfernt liegt. Das ist unerträglich und eine Provokation. Siehe auch "Bündnis gegen Rechts"

Das "Bündnis gegen Rechts" veröffentlichte schon vor Jahren Möglichkeiten wie damit umzugehen ist: http://buendnisgegenrechts.net/naziaufmarsche-stoppen-aber-wie/

Für mich stellt sich die Frage, warum nach Jahrzehnten des Streits das Freicorp-Schilldenkmal von diesem Ort nicht längst verschwunden ist. Es hat dort nichts zu suchen. Es bedarf endlich einer grundlegenden Lösung. Das Problem ist, dass das Denkmal seit 1955 auch an die gefallenen Wehrmachtssoldaten des 2. Weltkriegs erinnert. Die Vermischung ist den toten Soldaten gegenüber unwürdig und überhöht das Denkmal von Schill mit dem Wehrmachtskreuz oben drauf. Hier muss Geld in die Hand genommen werden. Ein anderer Ort für das Wehrmachtsgedenken sollte gefunden werden, so es notwendig sein sollte. Schill sollte, so er überhaupt ein Denkmal verdient, außerhalb touristischer Reichweiten einen Platz finden - vielleicht in der Nähe von Watenbüttel. Die KZ-Gedenkstätte hat den vollständigen Platz einzunehmen und ist großzügiger zu gestalten.

Die Schillstraße sollte auch umbenannt werden, am besten nimmt man dafür den Namen eines Widerstandskämpfers aus Braunschweig. So viele gab es allerdings nicht in unserer Stadt - leider!

„Lesen gegen Überwachung“

 


Der Verein Digitalcourage veranstaltet am Dienstag, dem 6.6.2017, um 19 Uhr, gemeinsam mit dem Schauspieler Nikolai Radke eine "Lesung gegen Überwachung" im Braunschweiger "Guten Morgen Buchladen" im Bültenweg 87.
Der Eintritt ist frei.

 

Reste-Essen reloaded: Tipps und Tricks der Nachkriegsküche

Reste-Essen reloaded

Marianne Reiss hat mal wieder zugeschlagen. Bei ihr dürfen die Gurken krumm sein, die Bananen matschig, das Haltbarkeitsdatum abgelaufen, Äpfel wurmstichig und überhaupt alles anders sein beim Essen. OK, die Nachkriegszeit ist längst zu Ende. Die Zeit des Überflusses und der Wegwerfgesellschaft ist aktuell. Nur - weder Dauerkonsum noch Wegwerfen ist sexy, weil weder nachhaltig noch zukuftsorientiert. Marianne zeigt`s euch schon.(um)

"Das Brot ist schon wieder trocken, die Banane hat matschige Stellen und vom gestrigen Mittagessen sind noch Nudeln übrig? Ein Fall für die Biotonne? In vielen Haushalten ist dies leider Alltag. Dabei können aus nicht mehr ganz frischen Lebensmitteln viele leckere Gerichte gezaubert werden.

Man muss kein Chefkoch sein, um ein altbackenes Brötchen zum armen Ritter zu schlagen. Das schaffen auch Koch-Anfänger. In dieser kleinen Rezeptesammlung verraten Nachkriegshausfrauen wie auch ihre Töchter und Söhne, was man aus Essensresten alles zubereiten kann. In Topf oder Pfanne kommt rein, was vor dem nächsten Einkauf noch da ist. Das Ergebnis kann mit jedem Gourmet-Tempel mithalten. Schlichte Hausmannskost besticht durch ihre Einfachheit. Sie kommt mit wenigen Zutaten aus, gelingt fast immer und schmeckt wie bei Muttern."

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