Die CDA Braunschweig trauert um Heiner Geißler

PRESSEMITTEILUNG

Braunschweig, 12.09.2017

„Heiner Geißlers Tod ist ein großer Verlust für die CDU und für die CDA. Er war eine unüberhörbare Stimme für die Schwachen in diesem Land und in der Welt“, sagte der Vorsitzende Thorsten Wendt der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Braunschweig.

„Heiner Geißler war ein maßgeblicher Treiber hinter der Modernisierung der CDU in den siebziger Jahren. Er hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Union neue sozialpolitische Schwerpunkte setzte und mo-derne Antworten auf die Herausforderungen Arbeitslosigkeit, Armut und Teilhabe fand“, betonte Thors-ten Wendt. „Engagiert und streitbar kämpfte er für seine Überzeugungen, die fest auf der christlichen So-ziallehre beruhten. Zuletzt setzte er sich stark für die Rechte der Ärmsten in den Entwicklungsländern ein und erinnerte uns immer wieder daran, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit global zu denken. Wir werden ihn als Impulsgeber vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder en-gagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

 

BIBS-Fraktion fordert: Alternative des Wallring-Forums weiterverfolgen!

Das Georg-Eckert-Institut plant an der Celler Straße einen Neubau, bei dessen Realisierung ein starker – und möglicherweise unzulässiger – Eingriff in die Belange des denkmalgeschützten Parks und des Baudenkmals Villa von Bülow die Folge wäre. Auch wären wesentliche Belange des Umweltschutzes betroffen, es käme zu Baumfällungen. Das Wallring-Forum hat nun einen weiteren Alternativvorschlag unterbreitet, den die BIBS-Fraktion unterstützt.

Siehe Beitrag im B-S

Die letzten Stolpersteine?

 

Ein Stolperstein in Braunschweig. Foto: Hans-Dieter Illing

Seit 2011 konnten durch die Wolfenbütteler Stolpersteininitiative, vertreten durch Dr. Kristlieb Adloff und Jürgen Kumlehn, mit engagierter Unterstützung der Wolfenbütteler Stadtbetriebe und vor allem durch die immense Spendenbereitschaft der Bürgerschaft 78 Stolpersteine gesetzt werden. Informationen darüber findet man auf der städtischen Website "www.stolpersteine-wolfenbuettel.de". Am 12. September wird der Kölner Künstler Gunter Demnig 14 weitere Steine in drei Straßen verlegen: Sieben Steine ab neun Uhr in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße 60 für die Familie Oschitzki, anschließend fünf Steine für die Familie Pohly in der Leibnizstraße 4 und zuletzt noch zwei Steine für Elly und Otto Bücher in der Langen Straße 5. Diese dann insgesamt 92 Erinnerungssteine bilden ungefähr die Hälfte der Steine, die in Wolfenbüttel gelegt werden könnten. Adloff und Kumlehn teilen mit, dass Sie ihre Initiative nach den 12. September 2017 beenden, da diese Erinnerungskultur von einer in Wolfenbüttel agierenden und auch offiziell unterstützten NS-Beschönigungskultur konterkariert wird. Es sei bisher noch nicht gewiss, ob sich eine neue Stolpersteininitiative bilden wird. Beide sicherten zu, eine neue Gruppe durchaus zu unterstützen.

 Für die Stolperstein-Initiative:

 Jürgen Kumlehn

Zum Weltfriedenstag am 01. September

 
"Truppe roter Soldaten" von Elke Almut Dieter. Ausstellung in der OKS-Galerie. Foto: Rainer Feiertag
 
Jahrestag
 
viele stehen schon gedruckt
im Kalender.
Einige trage ich nach.
 
Unter dem ersten September
Nazi - Deutschland
beginnt den zweiten Weltkrieg.
Anbrachen an jenem Tag
Neunundviezigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden der Zerstörung
Neunundvierzigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden der Verwüstung
Neunundviezigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden des Mordens.
 
Ein Jahrestag, dessen Erinnern
Schmerz hervorruft.
Aber auch
Wollen
solch millionenfaches Leid,
solch millionenfaches Sterben
nie wieder geschehen zu lassen.
 
 

Vormarsch

schneesturm

durch mäntel hindurch

dringt nässe.

unvostellbare kälte

friert kleider an den körper.

waldschnee füllt stiefel

und das eiswasser

aufgebrochener sümpfe.

frost setzt

sich in eitrige finger.

Tränen

verzerren gesichter.

rinnen

über sinnlos

gelallte worte.

Zerbrochene

in jeder faser

stürzen

vorwärts.

 

Von Erich Constein geb. 24. 06. 1912  gest. 14. 06 1991.
Bis Okt. 1955 in russischer Kriegsgefangenenschaft.
 

 

Regionaler Slow Food-Genussmarkt Braunschweiger Land am 10. September

Die pralle Vielfalt von Tomaten auf dem Slow Food-Markt

Gut, sauber, fair:

Regionaler Slow Food-Genussmarkt Braunschweiger Land am 10. September

im Kennelbad Braunschweig

Der regionale Slow Food-Genussmarkt findet auch in diesem Jahr wieder im Kennelbad Braunschweig statt: am Sonntag, 10. September, von 11 bis 17 Uhr. Die Slow Food Gruppe Braunschweiger Land veranstaltet diesen inzwischen traditionellen Markt zum achten Mal. Hier kommen alle zusammen, die Genuss und Bewahrung von Geschmack schätzen, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft, regionale Produkte sowie gute und teilweise in Vergessenheit geratene Lebensmittel interessieren. Erzeuger, die im normalen Konsumalltag anonym bleiben, bekommen hier ein Gesicht, die von ihnen hergestellten Lebensmittel eine Geschichte. Rund 40 Produzenten, Landwirte, Gemüsebauern, kleine Manufakturen und Händler präsentieren die Vielfalt regionaler Lebensmittel. Sie kommen überwiegend aus dem Braunschweiger Land.

Nur auf ein Eis....

Es war warm in Braunschweig. Die Stimmung in den Straßen und auf den Plätzen war gelöst, und ich hatte Appetit auf ein Eis. Ganz in der Nähe gab es ein gehobenes türkisches Delikatessengeschäft mit einem Eis-Straßenverkauf. Während ich langsam auf das Geschäft zuschlenderte, fragte ich mich plötzlich, ob der Ladenbesitzer beim türkischen Verfassungsreferendum wohl für Erdogan gestimmt hat. Immerhin haben viele Deutschtürken für die Abschaffung der türkischen Demokratie und für den Autokraten Erdogan gestimmt. Ich beschloss zu fragen.

Nach der Abgabe meiner Bestellung (Schoko/Vanille) fragte ich die junge Frau, die mich bediente, ob sie gewählt habe. Sie verneinte, und ich fragte weiter, warum nicht. Sie sagte leise: "Mein Vater wollte das nicht". Das kurze Gespräch war damit beendet.

Kreative Schule mit Kultur – Schüler ziehen Erfolgsbilanz

 

„Drei Jahre lang haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren LehrerInnen am Gymnasium Kleine Burg, Gaußschule -Gymnasium am Löwenwall, GHS Pestalozzistraße, Martino-Katharineum, Hoffmann-von-Fallersleben-Schule sowie an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig beim landesweiten Projekt Schule:Kultur mitgemacht -„das waren drei gute Jahren mit einem kreativen Unterricht, sowie Kunst und Kultur fächerübergreifend“, ist der SPD-Landtagsabgeordnete, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, Dr. Christos Pantazis zufrieden mit der Bilanz. Weiter

Pressefreiheit: Wir sind zur Zeit offline...

Der Braunschweig-Spiegel hat sich schon öfter mit der Pressefreiheit befasst. Das hatte immer einen Anlass. so auch wieder in diesen Tagen als eine linke Website vom Innenministerium gesperrt wurde. Es lohnt immer genau hinzusehen und zu hinterfragen, denn die Pressefreiheit ist immer das Erste was stirbt, wenn den Regierenden was nicht passt. "Reporter ohne Grenzen" kritisiert das Vorgehen des Bundesinnenministeriums beim Verbot der als linksextremistisch eingestuften Website linksunten.indymedia.org als rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung."

Ab sofort ist "Heinrich der Lastenlöwe" buchbar!

Liebe Freundinnen und Freunde von Heinrich dem Lastenlöwen,

 ab sofort sind Heinrich  I. beim BZV Medienhaus, Hinter Brüdern 23 und Heinrich II. beim  Bürger BeratungsZentrum (BüBZ) für Umwelt – Klima – Energie in der Frankfurter Str. 226 buchbar. Hier geht es direkt zur Internetseite: https://www.heinrich-der-lastenloewe.de/. Leih dir einen Heinrich - ist ganz einfach!

        1        Registrieren

        2        Lastenrad auswählen

        3        Im Kalender verfügbaren Zeitraum auswählen

        4        Lastenrad reservieren

        5        Ausleihformular ausfüllen

        6        Abholen und Spaß haben (wie diese Beiden ..)

Regionales aus Auschwitz

Sally Perel (Hitlerjunge Salomon) ist in Peine aufgewachsen und hat in Braunschweig als unerkannter jüdischer Hitlerjunge unsere Stadt mit vielen "echten" Hitlerjungen an der Flak verteidigt. Die ankündigende Veranstaltung in der "Mühle" weist darauf hin.

Eine private Reise zum Thema "Jüdisches Leben im ehemaligen Galizien" führte mich in diesem Jahr von Auschwitz nach Lwiw (Lemberg) und in die Bukowina (Nord-Ost Rumänien). In Auschwitz begegneten mir neben all den furchbaren baulichen Dokumenten des Massenmordes im Grunde zwei Nebensächlichkeiten, die mich veranlassen hier zu schreiben, weil sie ein spezielles dokumentarisches Licht werfen können.

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