Kindgerecht und anspruchsvoll Nominierungen für das „Schulbuch des Jahres 2017“

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Sonderpreis für Diversität in Bildungsmedien

Am 24. März 2017 verleiht das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb auf der Leipziger Buchmesse den Preis „Schulbuch des Jahres“. Mit der Auszeichnung werden Herausgeber und Autoren für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Schulbuchkonzepte gewürdigt. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. In diesem Jahr werden herausragende Schulbücher für die Grundschule in den Kategorien Sprachen, Gesellschaft und Mathematik prämiert. Zudem vergeben das GEI und die bpb den Sonderpreis „Diversität in Bildungsmedien“. Am heutigen Montag (13.2.2017) hat die Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen die Nominierungen bekannt gegeben.

Amnesty International in St. Katharinen

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Im Rahmen „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ werden am 15. Februar, Brigitte Riedel und Nicolas Meier über die Arbeit von „Amnesty International“ berichten. Die Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni laden in das barrierefreie Gemeindehaus an der Katharinenkirche zu einem offenen Themenangebot ein, dessen wöchentlicher Termin (15 – 17 Uhr) eine breite Vielfalt von Themen und Referenten wiederspiegelt. Am kommenden Mittwoch wird über Geschichte, Ziele, Inhalte der bekannten Menschenrechtsorganisation berichtet.

Kaffee und Kuchen werden gereicht. Der Eintritt ist frei.

Die Schuld vom Lande Kommentar - Von Jan Grossarth

Ein Wintersturm fegte durch die Gazetten und durch das Volk der Landwirte samt ihrer Funktionäre. Was war passiert? Umwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks hat einige Bauernregel launig verballhornen und weit verbreiten lassen. Im Grunde wurde leicht übertrieben die Wahrheit gesagt, doch die verträgt man nicht in Bauernkreisen. Die Bauern fühlten sich verunglimpft und deren Verbände setzten die Ministerin unter Druck. Sie nahm nun alles wieder zurück. Lesen Sie in der FAZ

Harmlose Verse reichen, und maßloser Zorn gegen „Eliten“ bricht unter Bauern und Union aus.

(…) Erst der Ton, den die Agrarier wählten, machte die Posse zu einem Thema – zu einem Lehrbuchstück über die Krise der öffentlichen Kommunikation und die Schamlosigkeit, Fakten nach Gutsherrenart zu ignorieren. (…)

Unterdessen führt die Art und Weise der Industrialisierung der Landwirtschaft zu ungebremstem Höfesterben. Die Bauernverbände haben keine Ideen, wie sie sinnvoller ablaufen könnte. Zugleich kultivieren sie ihr stolzes Selbstbild, was mit der Realität schwer in Einklang zu bringen ist. Darin kommen nicht vor: der dramatische Artenschwund und die perverse Tierzuchtindustrie, in der das kranke Tier nicht nur eine Ausnahme ist. Auch nicht die Tatsache, dass aus Bauern Lieferanten geworden sind. Sie liefern Milch, Weizen und Schwein für kühl rechnende Handelsketten ab und haben wenig Macht für unternehmerische Gestaltung. Die Landwirtschaftslobby fokussiert auf „Eliten“ statt auf Probleme. So schafft sie alternative Fakten. Das ist bequem, aber verantwortungslos. Kein Funktionär sprach ein mäßigendes Wort.

Extrem rechter Lifestyle und rechte Jugendkulturen - Symbole und Parolen -

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Rechtsextrem = stylisch und cool? Eine Gleichung die bis vor einigen Jahren noch nicht aufging. Aber die extrem rechte Szene hat sich in ihrem Erscheinungsbild gewandelt. Statt Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke tragen Rechtsextreme heute auch Piercing, Ohr-Tunnel und eigene Szene-Labels.
Am Donnerstag, 16. Februar 2017 findet um 17.00 Uhr im Filmstudio des Bildungszenrums Wolfenbüttel der letzte Vortrag im Rahmen der Ausstellung Neofaschismus heute statt. Die Ausstellung ist noch bis zum Freitag, 17. Februar 2017 im Bildungszentrum zu sehen.
Kristin Harney von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt zeigt in ihrem Vortrag, wie sich die rechte Szene modernisiert hat. Club Mate und veganer Lifestyle sind ebenso zu finden wie Rap Musik und Szenekleidung, die man oft erst auf den zweiten Blick erkennt. Die aktuellen Gruppen und Parteien der extremen Rechten sowie ihre Strategien werden in dem Vortrag ebenso behandelt wie die von ihnen verwendeten Codes und Lifestyleelemente. Was dieses Wissen nützt beim Engagement gegen Rechtsextremismus wird abschließend diskutiert.
„Mit Kristin Harney von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt haben wir eine Vertreterin und eine Organisation als Partner für den letzten Vortrag gewinnen können, die sich seit Jahrzehnten mit der rechtsextremen Szene befassen und bundesweit für ihre her-vorragende Arbeit bekannt sind.“ bestätigt Bertold Brücher, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Wolfenbüttel.

Eier und Küken: Bei Penny in Braunschweig gibt es Fortschritt zu kaufen

Eine Akteurin beim Braunschweig-Spiegel hat einen Probekauf bei Penny gemacht. Es gibt tatsächlich die kaum teureren Eier, die Hähnchenküken vor dem Schreddern retten. Das nennt man Fortschritt, verglichen mit dem anachronistischen und würdelosen Töten von Kükenmassen. Es geht doch! Warum ist das kein Standard?

Es geht um Würde, auch um die menschliche, denn das Töten angeblich unwerten Lebens, verstößt auch gegen die Menschenwürde.

Unter dem Titel "Weniger tote Küken" berichtete der Braunschweig-Spiegel am 29.01.2017. Die Handelsunternehmen Penny und Rewe verkaufen, wie für ganz Deutschland angekündigt, nun auch in Braunschweig "Sandy"-Eier. Bei dieser spezielle Hühnerrasse werden die Männchen nicht mehr getötet. Es wird das langsamere Fleischwachstum der Hähnchen akzeptiert. Die höheren Kosten bei der Hähnchenmast werden durch die teureren Eier ausgeglichen.

Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung wieder eröffnet

2004 hatte Ministerpräsident Wulf neben den Bezirksregierungen auch die Landeszentrale für Politische Bildung

  • angeblich aus Kostengründen –beseitigt. Aller Protest nützte nichts, Niedersachsen blieb das einzige Land ohne Landeszentrale.

Neofaschismus in Deutschland

Neofaschismus in Deutschland

Eine tendenziöse Ausstellung im Bildungszentrum Wolfenbüttel     

Seit dem 12. Januar (bis zum 17.2.) wird im Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel in der Harzstraße vom Deutschen Gewerkschaftsbund und der Kreisvolkshochschule eine von der VVN maßgeblich gestaltete Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ gezeigt. Bei der Eröffnung sagte die stellvertretende Leiterin des Zentrums, Jaqueline Knaubert-Lang, der Rechtsruck in Deutschland falle bei besorgten Bürgern auf fruchtbaren Boden. Darauf zu reagieren, sei eine Herausforderung für die parlamentarische Demokratie. Die Ausstellung informiere über die Ideologie und Praxis des Faschismus und benenne Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns. Der DGB-Vorsitzende Paul Arzberger mahnte: Faschistische Tendenzen sollen nicht in unsere Alltagskultur einziehen. (Diese Zitate stammen aus einem WZ-Artikel vom 13.12.2017)

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Von der Großküche zur Folterkammer

Demokratie, ja so nannte sich ein Teil Deutschlands, welcher nach dem 2. Weltkrieg im Osten entstand. Doch in dieser Demokratie wurde gefoltert, Menschen verschwanden oder sie wurden wegen Verleumdungen oder Bespitzelungen verhaftet. Niemand wußte, wo sie blieben, dafür hat die Stasi vorbildlich gesorgt. Die Todesstrafe wurde noch lange Zeit vollsreckt. Die Qualen dieser gepeinigten Menschen sind zum großen Teil bis heute ungesühnt, und es scheint auch niemanden mehr zu interssieren. Doch die Peiniger von damals leben zum großen Teil unter uns, ohne dass wir sie kennen. Es ist vielleicht der nette Nachbar, oder der loyale Kollege, oder der immer freundliche Rentner. Sie alle haben sich mit dem früher so verschmähten Kapitalismus gut angefreundet.

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Anfahrt zur Gedenkstätte: http://www.stasimuseum.de/media/Lageplan.pdf

"Shlomo Venezia: Zwangsarbeit im Sonderkommando"

"Shlomo Venezia ist 20 Jahre alt, als die Nazis ihn und seine Familie 1944 aus Griechenland nach Auschwitz verschleppen. Dort wird er von der SS für das berüchtigte Sonderkommando ausgewählt und zur Arbeit in den Gaskammern und Krematorien gezwungen. Venezia überlebt als einer von wenigen Gefangenen das Sonderkommando. Doch es dauert Jahrzehnte, bis er über seine Zeit im KZ reden kann. 2006 schildert er sein Leben in dem Buch "Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz".

"In den Gaskammern von Auschwitz haben die Nazis Hunderttausende Menschen ermordet. Nur wenige Personen kamen dem Zentrum der Massenvernichtung so nah und konnten später darüber Zeugnis ablegen wie Shlomo Venezia und Rudolf Höß. Venezia wurde als Häftling gezwungen, in den Gaskammern und Krematorien zu arbeiten - er durchlebte einen Albtraum. Höß organisierte als Lagerkommandant den Massenmord - distanziert und kühl berichtete er später von den Strukturen des Terrors. Diese filmische Collage aus Originalzitaten führt an die Schauplätze des Holocaust. Jeweils aus der Perspektive des Opfers und des Täters zeigt sie Fotos aus der heutigen KZ-Gedenkstätte Auschwitz.

Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt

Bauernhaus mit Misthaufen des Bauern Halve im ostwestfälischen Gehlenbeck / Lübbecke Foto U.Meier

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Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt - Bauern mit gleichen Interessen – leider immer noch bei zwei unterschiedlichen Demonstrationen am Samstag in Berlin -

AbL will zwischen den Parallel-Demonstrationen „Wir haben Agrarindustrie satt!“ und „Wir machen Euch satt“ vermitteln.

Kurz vor der Berliner Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“ appelliert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) an die Organisatoren der Parallel-Kundgebung „Wir machen Euch satt – Dialog statt Protest“, sich nicht in einer perspektivlosen Wagenburg-Mentalität abseits der Gesellschaft einzumauern.

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