Zum Weltfriedenstag am 01. September

 
"Truppe roter Soldaten" von Elke Almut Dieter. Ausstellung in der OKS-Galerie. Foto: Rainer Feiertag
 
Jahrestag
 
viele stehen schon gedruckt
im Kalender.
Einige trage ich nach.
 
Unter dem ersten September
Nazi - Deutschland
beginnt den zweiten Weltkrieg.
Anbrachen an jenem Tag
Neunundviezigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden der Zerstörung
Neunundvierzigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden der Verwüstung
Neunundviezigtausend
Achthundertachtundvierzig
Stunden des Mordens.
 
Ein Jahrestag, dessen Erinnern
Schmerz hervorruft.
Aber auch
Wollen
solch millionenfaches Leid,
solch millionenfaches Sterben
nie wieder geschehen zu lassen.
 
 

Vormarsch

schneesturm

durch mäntel hindurch

dringt nässe.

unvostellbare kälte

friert kleider an den körper.

waldschnee füllt stiefel

und das eiswasser

aufgebrochener sümpfe.

frost setzt

sich in eitrige finger.

Tränen

verzerren gesichter.

rinnen

über sinnlos

gelallte worte.

Zerbrochene

in jeder faser

stürzen

vorwärts.

 

Von Erich Constein geb. 24. 06. 1912  gest. 14. 06 1991.
Bis Okt. 1955 in russischer Kriegsgefangenenschaft.
 

 

Regionaler Slow Food-Genussmarkt Braunschweiger Land am 10. September

Die pralle Vielfalt von Tomaten auf dem Slow Food-Markt

Gut, sauber, fair:

Regionaler Slow Food-Genussmarkt Braunschweiger Land am 10. September

im Kennelbad Braunschweig

Der regionale Slow Food-Genussmarkt findet auch in diesem Jahr wieder im Kennelbad Braunschweig statt: am Sonntag, 10. September, von 11 bis 17 Uhr. Die Slow Food Gruppe Braunschweiger Land veranstaltet diesen inzwischen traditionellen Markt zum achten Mal. Hier kommen alle zusammen, die Genuss und Bewahrung von Geschmack schätzen, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft, regionale Produkte sowie gute und teilweise in Vergessenheit geratene Lebensmittel interessieren. Erzeuger, die im normalen Konsumalltag anonym bleiben, bekommen hier ein Gesicht, die von ihnen hergestellten Lebensmittel eine Geschichte. Rund 40 Produzenten, Landwirte, Gemüsebauern, kleine Manufakturen und Händler präsentieren die Vielfalt regionaler Lebensmittel. Sie kommen überwiegend aus dem Braunschweiger Land.

Nur auf ein Eis....

Es war warm in Braunschweig. Die Stimmung in den Straßen und auf den Plätzen war gelöst, und ich hatte Appetit auf ein Eis. Ganz in der Nähe gab es ein gehobenes türkisches Delikatessengeschäft mit einem Eis-Straßenverkauf. Während ich langsam auf das Geschäft zuschlenderte, fragte ich mich plötzlich, ob der Ladenbesitzer beim türkischen Verfassungsreferendum wohl für Erdogan gestimmt hat. Immerhin haben viele Deutschtürken für die Abschaffung der türkischen Demokratie und für den Autokraten Erdogan gestimmt. Ich beschloss zu fragen.

Nach der Abgabe meiner Bestellung (Schoko/Vanille) fragte ich die junge Frau, die mich bediente, ob sie gewählt habe. Sie verneinte, und ich fragte weiter, warum nicht. Sie sagte leise: "Mein Vater wollte das nicht". Das kurze Gespräch war damit beendet.

Kreative Schule mit Kultur – Schüler ziehen Erfolgsbilanz

 

„Drei Jahre lang haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren LehrerInnen am Gymnasium Kleine Burg, Gaußschule -Gymnasium am Löwenwall, GHS Pestalozzistraße, Martino-Katharineum, Hoffmann-von-Fallersleben-Schule sowie an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig beim landesweiten Projekt Schule:Kultur mitgemacht -„das waren drei gute Jahren mit einem kreativen Unterricht, sowie Kunst und Kultur fächerübergreifend“, ist der SPD-Landtagsabgeordnete, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, Dr. Christos Pantazis zufrieden mit der Bilanz. Weiter

Pressefreiheit: Wir sind zur Zeit offline...

Der Braunschweig-Spiegel hat sich schon öfter mit der Pressefreiheit befasst. Das hatte immer einen Anlass. so auch wieder in diesen Tagen als eine linke Website vom Innenministerium gesperrt wurde. Es lohnt immer genau hinzusehen und zu hinterfragen, denn die Pressefreiheit ist immer das Erste was stirbt, wenn den Regierenden was nicht passt. "Reporter ohne Grenzen" kritisiert das Vorgehen des Bundesinnenministeriums beim Verbot der als linksextremistisch eingestuften Website linksunten.indymedia.org als rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung."

Ab sofort ist "Heinrich der Lastenlöwe" buchbar!

Liebe Freundinnen und Freunde von Heinrich dem Lastenlöwen,

 ab sofort sind Heinrich  I. beim BZV Medienhaus, Hinter Brüdern 23 und Heinrich II. beim  Bürger BeratungsZentrum (BüBZ) für Umwelt – Klima – Energie in der Frankfurter Str. 226 buchbar. Hier geht es direkt zur Internetseite: https://www.heinrich-der-lastenloewe.de/. Leih dir einen Heinrich - ist ganz einfach!

        1        Registrieren

        2        Lastenrad auswählen

        3        Im Kalender verfügbaren Zeitraum auswählen

        4        Lastenrad reservieren

        5        Ausleihformular ausfüllen

        6        Abholen und Spaß haben (wie diese Beiden ..)

Regionales aus Auschwitz

Sally Perel (Hitlerjunge Salomon) ist in Peine aufgewachsen und hat in Braunschweig als unerkannter jüdischer Hitlerjunge unsere Stadt mit vielen "echten" Hitlerjungen an der Flak verteidigt. Die ankündigende Veranstaltung in der "Mühle" weist darauf hin.

Eine private Reise zum Thema "Jüdisches Leben im ehemaligen Galizien" führte mich in diesem Jahr von Auschwitz nach Lwiw (Lemberg) und in die Bukowina (Nord-Ost Rumänien). In Auschwitz begegneten mir neben all den furchbaren baulichen Dokumenten des Massenmordes im Grunde zwei Nebensächlichkeiten, die mich veranlassen hier zu schreiben, weil sie ein spezielles dokumentarisches Licht werfen können.

Braunschweiger Bülow-Villa mit Park erhalten

Wollen wir es so...

oder so?

Hartmut Gaedecke, 1.Vorsitzender, Wolfgang Wiechers, Beirat

Bürgerforum Wallring e.V. Braunschweig

Visualisierungen: AG Gebautes Erbe Braunschweig

 

Braunschweiger Kulturgüter erhalten

Hier: Villa von Bülow mit Park

Die Villa von Bülow mit ihrem Park ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Klassizismus in Braunschweig. Sie markiert in einzigartiger Weise neben der Okerbrücke an der Celler Straße den westlichen Eingang zur Stadt.

Sie wird vom Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung genutzt. Das Institut will seine Standorte in Braunschweig hier zusammenlegen. In einem riegelartigen Bau an der Freisestraße soll eine neue Bibliothek entstehen und das angrenzende ehemalige Schwesternwohnheim zum Verwaltungsbau umfunktioniert werden. Durch den Neubau wird ein Teil des Parks zerstört und die Villa steht nicht mehr frei. Das ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die geschützte Denkmallandschaft.

Zehn Jahre Haus der Wissenschaft

"Pressemitteilung"

SPD-Fraktion möchte Diskussion zu zukünftigen Zielen und Konzepten des Hauses führen

Wie geht es weiter mit dem Haus der Wissenschaft? Mit einer Anfrage zur nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Freitag, 8. September möchte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig die Diskussion über die kommenden Ziele des Hauses diskutieren: „Im Haus der Wissenschaft als Schaufenster für den Wissenschafts- undForschungsstandort Braunschweig wird gute Arbeit geleistet“, erklärt die SPD-Ratsfrau Annette Schütze, die die Anfrage gestellt hat. „Nun möchten wir eine gemeinsame Leistungsbilanz ziehen und Konzepte erstellen, um das Haus für eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.“ Das Haus der Wissenschaft besteht in diesem Jahr seit zehn Jahren.Zu den Fragestellungen der Anfrage gehört es laut Schütze daher, die bei der Eröffnung des Hauses gesteckten Ziele und Konzepte rückblickend auf ihren Erfolg hin zu bewerten. „Es gilt zu prüfen, welche Strategien erfolgreich waren und welche verbessert werden könnten“, sagt Schütze. Klar ist, dass das Haus der Wissenschaft mit seinen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eine wichtige Bedeutung für den Forschungsstandort Braunschweig besitzt und zugleich eine attraktive Plattform für Veranstaltungen ist: „Nicht unterschätzt werden darf der Faktor des Hauses der Wissenschaft als Impulsgeber für die Wirtschaft und die Möglichkeit, den Menschen in der Region einen direkten Einblick in die Forschungseinrichtungen der Region zu bieten. Hier besteht unter Umständen noch weiteres Potenzial“, blickt Schütze voraus.


„Erinnerungspartnerschaft leben!“ - Die BIBS zum Gedenken in Roselies (Belgien)

BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum (links) mit BIBS-Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Büchs am „Monument aux Morts“ bei der Kranzniederlegung

An diesem Wochenende, dem 19. und 20. August 2017, sind Vertreter der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) bereits zum vierten Mal in Folge der Einladung aus Belgien gefolgt und zum 103-jährigen Gedenken nach Roselies an die Sambre gereist, um der dort von Braunschweiger Truppen zu Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914 getöteten Zivilisten mit zu gedenken.

Neben VertreterInnen von französischen und belgischen Erinnerungskommittees, Abgesandten der französischen und deutschen Botschaften aus Brüssel nahmen auch Vertreter der französischen Städte Rouen und Cherbourg an den vom „Comité du Souvenir“ organisierten Gedenkfeier-lichkeiten teil. Ihre Regimenter hatten im Gefecht von Roselies auch ge-gen das Braunschweigische 92er Regiment gekämpft. Die BIBS-Fraktion wurde durch die Ratsherren Wolfgang Büchs und Peter Rosenbaum vertreten.

Sebastian Barnstorf hält eine Rede am „Monument aux morts“ in Roselies

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