Chico endlich tot

Die Veterinärbehörde Hannovers hat den Hund Chico, der seine beiden Besitzer totgebissen hat, getötet. Eine Untersuchung unter Vollnarkose hat gezeigt, dass der Hund Verletzungen am Maul hatte und außerdem waren seine oberen Reißzähne gelockert. Weil er kein Partner mehr für Menschen sein konnte, wurde er noch während der Narkose getötet. Mehr als 289.000 Menschen hatten in einer Online-Petition gefordert , dass der Hund am Leben bleibt.

Kommentar: Ja, es ist bedauernswert, wenn ein Hund getötet wird oder getötet werden muss. Die Stadt Hannover hat es sich nicht leicht gemacht mit dieser Entscheidung, obwohl das Tier Herrchen und Frauchen totgebissen hat. Der Hund war sozial untragbar, weil hoch gefährlich und hätte niemanden mehr zugemutet werden dürfen. Er hätte ein Leben in Gefangenschaft leben müssen oder einer aufwändigen Sozialtherapie bedurft. Da haben wir wirklich andere Probleme als Hunde auf die Couch zu legen, damit sie sozial kompatibel werden.

Das Problem ist etwas anderes: 289.000 Menschen hatten in einer Online-Petition gefordert, den Hund am Leben zu lassen. Was soll denn das? Die Tierliebe endet bei diesen Menschen anscheinend bei all den Tieren, die sterben müssen, um diesen gefährlichen Hund zu ernähren. Wieviel Schweine und Rinder müssen denn für die Ernährung dieses Hundes sterben? Haben wir da nicht andere Probleme für die eine Unterschriftenaktion sinnvoll sein kann? Zum Beispiel die Tausenden von Menschen, die im Mittelmeer ertrinken.

 


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