Feministische Außen- und Sicherheitspolitik zur nachhaltigen Lösung von Konflikten

UN-Tagesordnungspunkte: "Frauen und Frieden und Sicherheit"

"Die Fähigkeit von Ländern, Gewalt zu verhindern, Frieden zu sichern und die Staaten zu schützen, hängt von der Beteiligung von Frauen ab.

Die gegenwärtigen Bedrohungen von Frieden und Sicherheit sind komplexer und dringlicher als je zuvor in der Geschichte der UN. Die Zahl der auf internationale Hilfe angewiesenen. Menschen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. 80 Prozent dieser Menschen sind von bewaffneten Konflikten betroffen. Traditionelle Konflikte werden durch neue Bedrohungen verschärft. Dazu gehören Klimaschocks, weltweite Pandemien und eine steigende Flut von gewalttätigen Extremistengruppen, die die Rechte von Frauen direkt bedrohen.

Es gibt heute eine sichere Beweisgrundlage dafür, dass die Beteiligung von Frauen an Friedens- und Sicherheitsprozessen für deren operative Effektivität von zentraler Bedeutung ist, die Schutzbemühungen von Friedenswächter*innen stärkt, die Prävention von Radikalisierung verbessert und die wirtschaftliche Erholung beschleunigt. Eine sinnvolle Beteiligung von Frauen kann außerdem den Abschluss und die Umsetzung nachhaltigerer Friedensabkommen unterstützen.

Trotz vieler UN Resolutionen des Sicherheitsrates erwähnen immer noch weniger als die Hälfte aller Friedensverträge Frauen, sind 97% aller Peacekeeper Männer und werden lediglich 2% aller Gelder, die für Friedens- und Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben werden, ausdrücklich für Gleichstellungszwecke (Quelle: OECD-DAC) bereitgestellt.

Der Beitrag von Frauen und Mädchen zur Friedensförderung wird nach wie vor unterschätzt und unzureichend finanziert, was dazu führt, dass ein wertvolles Werkzeug für transformativen Wandel und nachhaltigen Frieden ungenutzt bleibt."

 Nicht nur die Beteiligung von Frauen an Frieden, Sicherheit und Krisenbewältigung ist zu fordern, sondern die Federführung.

"Frieden kann es nur mit Frauen geben"


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