Antifaschistischen Kundgebung und Demonstration


Macht mit bei der antifaschistischen Kundgebung und Demonstration am Montag 17 Uhr Niebelungenplatz

Die Internationalistische Liste/MLPD und die Montagsdemo Braunschweig führen am Montag den 4. September eine antifaschistische Demonstration und Kundgebung mit offenem Mikrofon im Siegfriedvertel durch. Anlass ist die faschistische Kundgebung der NPD vom Samstag den den 26. August 15 Uhr auf dem Niebelungenplatz, wo sie mit zahlreichen faschistischen Plakaten zeitweilig den Platz verschandelt hatte.

Kein Fußbreit den Faschisten und für das Verbot aller Faschistischen Organisationen. Die Auftaktkundgebung soll um 17 Uhr auf dem Niebelungenplatz vor der Volksbank sein. Von dort Marsch durch die Siegfriedstraße zum Nettomarkt Bienroderweg mit Abschlusskundgebung. Wir würden uns über Eure aktive Unterstützung sehr freuen.


Internationalistische Liste/MLPD
Paul Deutsch
Walkürenring 36
38106 Braunschweig

Betrifft Bundestagswahl und die Vorstellung der braunschweiger KandidatInnen zu Umweltthemen am 7.9.2017

Warum kein Wort zu den Direktkandidaten ohne Partei-Unterstützung?

Die beiden lokalen BIBS-Funktionsträger Niels Salveter und ich selbst kandidieren ja nun genau wegen der Atomproblematik der Region SZ/WF/BS zum Bundestag - Niels im Wahlkreis 49 SZ/WF und ich selbst im WK 50 Braunschweig.

Wir hatten - vor allem wegen meiner Verhinderung durch eine bereits lange vor dieser Termin-Auswahl feststehenden Reise - meinen Ko-Kandidaten Niels für die Teilnahme vorgeschlagen; denn wir treten im engen Schulterschluss vor allem zum Atom-Thema der Region BS an.

Der Atommüll mit ASSE, Schacht Konrad, Atombahnhof Beddingen/Stiddien und Thune soll ja nun ein wesentliches Thema des Abends sein.

Dann ist Niels auch noch stellv. Bezirksbürgermeister im Grenzgebiet des Atom-Bahnhofs Beddingen/Stiddien, wobei Beddingen zu Salzgitter und Stiddien zu Braunschweig gehört.

Auch Fracking trifft genau diese Region. Es wäre daher doch überaus angebracht, die dafür kompetenten Kandidaten in der Runde dabei zu haben, oder?

Wenn Ihr nun meint, rein formal den anderen Kandidatinnen einen Braunschweiger stellv. Bezirksbürgermeister als Kandidaten zum Bundestag nicht zumuten zu können, schlage ich vor, ihn zumindest aus dem Publikum zu Wort kommen zu lassen.

„Die Grünen sind doch auf dem Bio-Auge blind"

DER FREITAG - Sebastian Puschner

Interview Martin Rücker kämpft als neuer Foodwatch-Chef für sauberes Essen und mehr Marktwirtschaft

Die Brunnenstraße in Berlin-Mitte, ein 1908 erbautes Fabrik- und Geschäftsgebäude: Hier, in einem der Hinterhöfe, befindet sich das Büro des Verbraucherschutzvereins Foodwatch, 2002 vom früheren Greenpeace-Geschäftsführer Thilo Bode gegründet. An der Eingangstür hängt noch das Plakat für die Großdemonstration gegen TTIP und CETA im Herbst 2016. Drinnen führt jetzt ein anderer die Geschäfte: Seit April kümmert sich Bode um den Wandel von Foodwatch zu einer europäischen Verbraucherschutzorganisation, sein Nachfolger ist Martin Rücker – früher Journalist, dann Sprecher, jetzt Geschäftsführer von Foodwatch, das seinen Drei-Millionen-Etat fast komplett aus Spenden und Förderbeiträgen bestreitet und damit gegen die Durchsetzung von Profitinteressen zum Nachteil der Verbraucher kämpft.

gerade die, die laut für die Marktwirtschaft trommeln, wehren sich gegen alles, was Verzerrungen beseitigen, den Wettbewerb fair machen würde. Wir brauchen aber Regulierung, damit dieser Markt überhaupt einmal funktioniert. Es gibt heute kein Gleichgewicht zwischen Angebots- und Nachfrageseite, allenthalben fehlt es an Transparenz.

. Ganz Ironie-frei: Herr Schmidt ist ein sympathischer Mann. Er ist sehr freundlich – und sehr nützlich für die Lebensmittelwirtschaft. Weil er die Themen zwar erkennt, sein politisches Handeln aber darauf beschränkt, eine Aufklärungskampagne nach der anderen zu starten und Umfrageresultate in die Kamera zu halten. Etwa, dass das Lieblingsgericht der Deutschen Nudeln sind.

Immerhin begründet Schmidt ein staatliches Tierwohllabel.

Das es den Tierhaltern überlässt, ob sie freiwillig ein bisschen bessere Haltungsbedingungen schaffen! Wenn wir wirklich eine gute Tierhaltung möchten, dann geht das nur mit verbindlichen Regeln für alle in Europa: mit formalen Kriterien zur Ausgestaltung der Ställe, zum Platzbedarf, aber auch zu einem Punkt, der in der Debatte bisher so gut wie gar nicht vorkommt, zur Tiergesundheit. Produkte, die nicht nach diesen Regeln hergestellt werden, dürfen gar nicht mehr auf den Markt kommen, auch nicht von außerhalb der EU. Ohne Außenhandelsschutz geht es nicht.

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Auf Fipronil folgt Schimmel: Der Eier-Aufreger

NDR - 21.08.2017

Der Skandal um mit dem Insektenschutzmittel Fipronil belastete Eier ist kaum aus den Schlagzeilen verschwunden, schon sorgen mutmaßlich verdorbene Bio-Eier für den nächsten Aufreger. Ein Hof in Fahrenkrug (Kreis Segeberg) hatte die Eier an die Handelskette Edeka geliefert. Sie landeten auch in einem Supermarkt in Reinbek (Kreis Stormarn). Dort beschwerte sich ein Kunde. Ein Labor untersucht die Bio-Eier nun. Beim Kreisveterinäramt Stormarn ist man sich schon jetzt sicher, dass die Eier nicht in Ordnung waren. Sobald dies erwiesen sei, wolle man Anzeige gegen Unbekannt erstatten, so eine Sprecherin der Behörde. Denn der Hof aus Fahrenkrug hatte die Eier zwar unter seiner Marke an Edeka verkauft, ist aber nicht der Erzeuger. Sie waren zugekauft.

Geflügelwirtschaftsverband: Gängige Praxis

Die Eier sollen mehr als 600 Kilometer in Deutschland unterwegs gewesen sein, ehe sie auf dem Bio-Hof im Kreis Segeberg landeten. Mehrere Zwischenhändler in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen waren offenbar involviert. Dies ist nicht verboten. Der Geflügelwirtschaftsverband (ZDG) Schleswig-Holstein spricht von einer gängigen Praxis. Dass so viele Zwischenhändler beteiligt seien, sei zwar unüblich, erklärte Geschäftsführer Nicolai Wree im Schleswig-Holstein Magazin. Bei Engpässen sei der Zukauf aber üblich.

Der Spiegel kommt nach Braunschweig

Wieder auf die falsche Karte gesetzt?

Wir alle, auch wir in Braunschweig, sind immer wieder betroffen von fundamentalen Fehlentscheidungen im Nahen und Mittleren Osten. Das scheint System zu haben. Am deutlichsten erkennbar werden diese Fehlentscheidungen bei uns durch die Flüchtlinge sowie am Ort des Kriegsgeschehens an den vielen zivilen Opfer. Es ist eine Binsenweisheit, dass der IS und der Terror in Europa und im Nahen Osten nicht durch Waffengewalt gelöst werden kann. Im Gegenteil, der IS wird erstarken in Form von "IS 02" meint der afghanische Journalist Emran Feroz. Er berichtet regelmäßig über die politische Lage im Nahen Osten und Zentralasien. Feroz publiziert in deutsch- und englischsprachigen Medien und berichtet auch im Deutschlandfunk. Hören oder lesen Sie hier seinen Bericht über die sogenannte Befreiung Mossuls im Irak.

"Friedenszug zum Antikriegstag"

 

"Friedenszug zum Antikriegstag" durch die Braunschweiger Innenstadt

Am Samstag, 2. September 2017, 11.00 bis 13.00 Uhr,
Beginn: 11.00 Uhr auf dem  Platz der Deutschen Einheit vor dem Rathaus

"Keine Kriege, keine Waffen: die Welt will LEBEN LIEBEN LACHEN!"
Unter diesem Motto gehen wir auf die Straße

Eine Veranstaltung des Friedensbündnisses Braunschweig

"Wir pfeifen auf die AfD" am 26. August

Das Bündnis gegen Rechts ruft zum Protest gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD mit dem Landesvorsitzenden Paul Hampel und der Bundestagskandidatin Alice Weidel am kommenden Samstag (26.
Augus 2017) auf dem Braunschweiger Schlossplatz auf.

Unter dem Motto "Wir pfeifen auf die AfD - Rassismus, Nationalismus und sozialer Chauvinismus sind keine Alternative!" hat das Bündnis ebenfalls auf dem Schlossplatz eine Kundgebung angemeldet, die um 14 Uhr beginnen wird. Als Rednerinnen sind Eva Stassek, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig und Sabine Resch-Hoppstock, Sprecherin Bündnis gegen Rechts Wolfenbüttel, angekündigt. Weiter

SPD - "Statement gegen politische Gewalt, Hass, Hetze und Diskriminierung“

"Pressemitteilung"

„SPD-Resolution im Rat angenommen: Klares Statement gegen politische Gewalt, Hass, Hetze und Diskriminierung“

Einstimmig unterstützt der Rat der Stadt Braunschweig eine Resolution der SPD-Fraktion, mit der sich der Rat klar gegen politische Gewalt und jegliche Form von Hass, Hetze und Diskriminierung gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung und politischer Einstellung ausspricht. „Sich gegen politisch-motivierte Gewalt zu positionieren ist für uns als Sozialdemokraten schon historisch bedingt eine Selbstverständlichkeit. Für uns ist jedoch wichtig, auch die Motive hinter den Gewaltakten klar zu benennen und sich von den Tätern zu distanzieren“, betont Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.
Damit grenzt sich die SPD-Fraktion eindeutig von einem zuvor gestellten Antrag der AfD-Fraktion ab. „Hass und Diskriminierung sind der Nährboden, in dem sich Menschen radikalisieren und schließlich Gewalttaten verüben“, erklärt Bratmann. „Leider hat sich die politische Diskussionskultur gerade in den sozialen Medien dahingehend verändert, dass verbale Brandstifter oft fast ungehindert ihr Unwesen treiben können. Insbesondere ihnen müssen klar die Grenzen des Erlaubten aufgezeigt werden, um es erst gar nicht zu Gewalttaten kommen zu lassen.“ Bratmann nahm dazu auch die AfD selbst in die Pflicht: „Es muss eine klare Abgrenzung zu Personen geben, die politische Gegner diffamieren oder – wie auf den Pegida-Demonstrationen beispielsweise gezeigt – sogar Politiker am Galgen hängend portraitieren. Dies ist nicht tolerierbar und auch hiervon distanzieren wir uns mit der gemeinsamen Resolution des Rats eindeutig.“

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