Junge Leute zu Fuß

"Pressemitteilung"

Für die Erstellung eines Handlungsleitfadens für Fußverkehrsstrategien hat der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. drei punktuelle Befragungen von jungen Leuten durchgeführt: Junge Leute im Alter zwischen 13 und 25 Lebensjahren auf der Straße, junge Fachleute kurz vor Abschluss ihrer wissenschaftlichen Ausbildung und ältere Fachleute, die sich mit dem Thema Jugend-Mobilität beschäftigt haben. Gefragt wurde nach der  hauptsächlichen Verkehrsmittelnutzung, den Kriterien für die Verkehrsmittelwahl, den Hauptgründen für das Zu-Fuß-Gehen und danach, was Jugendliche und junge Erwachsene zu mehr Gehen motivieren würde.
80 % der befragten jungen Leute gaben dabei an, häufig öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, 70 % häufig zu Fuß unterwegs zu sein und 35 % Fahrrad zu fahren. In der Stadt- und Verkehrsplanung muss es also darauf ankommen, diese Generation durch Infrastrukturmaßnahmen und Angebote auch zukünftig stärker an den Umweltverbund zu binden, um den günstigen Modal-Split über Generationen hinweg zu stabilisieren und auszubauen.
Bei der Fragestellung nach den Hauptgründen für das Zu Fuß gehen konnten die Ergebnisse in Kernfragen nicht unterschiedlicher sein:

Kundgebung der Burschen, Nazis und der AfD?

Kein Platz für rechte Geschichtsverdrehung!

Rechte Schulterschlüsse aufdecken!

Für den 3. Februar lädt die „Burschenschaft Thuringia“ zu einem „Zeitzeugenvortrag“ ein. Was sich hinter dieser zunächst harmlos klingenden Veranstaltung verbirgt, zeigt der letzte Vortrag dieser Art: Am 4. Juni 2016 sprach auf dem Haus der Burschenschaft bereits ein „Veteran des zweiten Weltkrieges“ über seine „Erlebnisse“ unter anderen in der Waffen-SS. Unter den Gästen: militante Nazis, Anhänger*innen der „Identitären Bewegung“ (IB), Mitglieder der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) und der „Burschenschaft Germania“. Weiter auf der PDF

Ein LeserInnenbrief zum Thema SPD in den nachdenkseiten.de

Der zweifache Schock: Schulz soll Kanzlerkandidat und obendrein Parteivorsitzender werden.

Leserbriefe dazu

Zunächst als langjährige Leserin der nachdenkseiten: Ohne die nachdenkseiten.de wäre die politische  Entwicklung für mich sehr viel schwerer auszuhalten und die Hoffnung auf eine Veränderung der Agenda geringer. Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen danke ich von ganzem Herzen dafür, dass es die nachdenkseiten.de gibt.

Ich bin nach 37 Jahren aktiver Mitgliedschaft in der SPD im Zuge der Agenda 2010 von G. Schröder ausgetreten, bin seitdem Wählerin der Linken auf allen Ebenen Kommune, Bundesland und Bund- mit Ausnahme der Wahlen zum Hessischen Landtag mit der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti.

Mir ist seinerzeit der Austritt aus der SPD sehr schwer gefallen, verfolge ihre Entwicklung seitdem auf unterschiedlichen Ebenen und bin von Jahr zu Jahr fassungsloser über ihre gesellschaftspolitische Blindheit und ihr Festhalten am neoliberalen Denkmodus.

"Die letzten Tage des deutschen Judentums"

Wie verlief eigentlich konkret das Leben kurz vor der Deportation der jüdischen Mitbürger in den Osten, um sie zu ermorden? Bekanntlich gibt es nicht viele Überlebende, die davon berichten könnten. Einzelschicksale machen diesen grausamen Prozess besonders deutlich. Allein das Warten auf den entscheidenden Brief war eine Tortur, obwohl nicht genau bekannt war, was mit den Menschen im Osten geschieht. Heute ist darüber ein Buch im Hentrich & Hentrich-Verlag, Berlin, erschienen. Blanka Alperowitz berichtet: "Die letzten Tage des deutschen Judentums", herausgegeben von Klaus Hillenbrand. Die TAZ berichtet heute, den 27. Januar, an dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und dem "Jahrestag der Befreiung von Auschwitz" über das Buch.

Die AfD und der Klassenkampf in Bitterfeld

Die Stärke der wachsenden AfD hat sicherlich mehrere Ursachen. Einer Ursache wird kaum noch widersprochen, sie ist vielfach untersucht und belegt worden: Es ist die Spaltung der Gesellschaft. Seit vielen Jahren wird sie beklagt, auch von höchster Stelle, aber nichts wird dagegen getan. Die Vermögens- und Einkommensunterschiede wachsen wie die Unzufriedenheit. Es reicht eben nicht, wenn nur Deutschland die schwarzen Nullen schreibt, wenn in Deutschland hohe Beschäftigtenzahlen beeindrucken, aber es zu viele prekär beschäftigt gibt, und vor allem reicht es nicht, wenn eine Familie Sicherheit haben möchte. Die AfD-Wähler scheinen darüber hinaus auch mit dem Kapitalismus und seinen Machenschaften an sich ein Problem zu haben. Lesen sie: "Hier herrscht Klassenkampf" aus ZEIT-online.

"Warum ist die AfD im Arbeitermilieu so erfolgreich? Das fragte sich die Autorin und fuhr nach Bitterfeld, wo die Partei besonders viele Stimmen bekam – und der Kapitalismus besonders deutliche Spuren hinterlassen hat. Gleich mehrere Gesprächspartner luden sie zum Stadtrundgang ein. Nur im Restaurant sprach keiner mit ihr. Sie war der einzige Gast."

Trump, die USA und Europa: Wird alles anders?

Werner Rügemer ist bekannt für seine klare Positionierung gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums, sofern es sich um die Daseinsvorsorge handelt. Dafür ist er auch in Braunschweig bekannt, denn er war in unserer Stadt zu Gast bei der Initiative "Bürgerinitiative für den Erhalt öffentlichen Eigentum" (BöE) als in Braunschweig die Privatisierungs-Orgie der Neoliberalen unter Ex-OB Dr. Hoffmann losging.

Inzwischen hat sich Rügemer auch als Kommentator zu gesellschaftspolitischen Fragen einen beachtenswerten Ruf erarbeitet. Lesen sie hier: "Trump, die USA und Europa: Wird alles anders? Denn das ist ja die Frage, die uns beschäftigt, denn wir wollen/müssen ja weiter gute Freunde des US-amerikanischen Präsidenten sein. Aber vermutlich ist es egal wie sie heißen.

 

Die AfD und das Grundgesetz

14 Jahre lebte er in Braunschweig. Dann siedelte er um nach Hannover. Die Rede ist von Hartmut El Kurdi, der mindestens einmal im Jahr in Braunschweig beim Kleinkunstfestival auftaucht und immer mal in der TAZ einen Beitrag schreibt. Diesmal schreibt er: "Weniger Status quo wagen." "Die AfD hat es geschafft, ein Klima zu erzeugen, in dem das Grundgesetz einfach mal außer Kraft gesetzt wird. Das hat durchaus auch etwas Positives."

 

 

Dr. Christos Pantazis MdL zu LAB-Medienberichten: „Hilfe zum Sozialmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt und spielt Rechtspopulisten in die Hände!“

"Pressemitteilung"

Mit deutlichen Worten reagiert Dr. Christos Pantazis, Sprecher für Migration und Teilhabe der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, auf die jüngsten Medienberichte, nach denen in der Braunschweiger Landesaufnahmebehörde (LAB) Sozialmissbrauch bewusst nicht gemeldet worden ist: „Sozialmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die es mit allen Mitteln des Gesetzes zu verfolgen gilt. Sollte es durch LAB-Mitarbeiter zu bewusster Vereitelung gekommen sein, muss dies Konsequenzen haben. Alles andere ist der Bevölkerung nicht vermittelbar und bereitet Rechtspopulisten nur den dankbaren Nährboden eines vermeintlichen Ungerechtigkeitsgefühls.“
Pantazis nimmt damit Stellung zu Vorwürfen, LAB-Mitarbeiter hätten in den vergangenen Monaten bewusst mehrfach gestellte Asylanträge durch Flüchtlinge verschleiert und nicht weiterverfolgt. „Sollte dies zutreffen, beschädigt das nicht nur massiv das Ansehen der LAB, die sich als Teil des bundesweit gelobten Braunschweiger Flüchtlingskonzepts eigentlich ein sehr gutes Ansehen erarbeitet hat. Es beschädigt vielmehr auch die Arbeit der unzähligen Helfer, die sich für eine offene aber stets ehrliche Integrationspolitik einsetzen. Außerdem hilft es rechtspopulistischen Hardlinern, den Asylmissbrauch Einzelner und die Unterstützung dazu nun für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Ganz gleich, ob die die beschuldigten LAB-Mitarbeiter dies absichtlich oder unabsichtlich getan haben.“

Sigmar Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz

Martin Schulz soll Nachfolger werden.

Das ist eine echte Überraschung. Der Vorsitzende der SPD Sigmar Gabriel tritt nicht als Kanzlerkandidat seiner Partei bei der kommenden Bundestagswahl im September an und überlässt die Kandidatur dem Europapolitiker Martin Schulz  Schulz soll somit bei der Bundestagswahl am 24. September als Herausforderer von Angela Merkel antreten. Das SPD-Präsidium und der Parteivorstand sind jedoch noch gefordert und müssen zustimmen. Am Mittwoch tritt die Bundestagsfraktion zu einer Sondersitzung zusammen. Auf einem Sonderparteitag müsste allerdings der Vorstandsposten neu vergeben werden.

Lesen sie dazu auch die Pressemitteilung der Braunschweiger SPD

Videoportrait von Martin Schulz

"Das braune Netzwerk"

Anbei der link zum Film "Das braune Netzwerk"

Ein Film von Caterina Woj und Andrea Röpke

Immer entfesselter werden die Rufe auf den Straßen. Hassgesteuert gegen Merkel, Flüchtlinge, Demokratie und Rechtsstaat. Was mit Pegida begann, ist mit dem gigantischen Wahlerfolg der AfD zu einer neuen, wütenden Bewegung geworden.

Zumeist rechts und oftmals rassistisch. Strategen, intellektuelle Vordenker und eine ganz neue junge Generation von Rechtspopulisten versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen und zu steuern: Neo-Nazis in Hinterzimmern mit tiefen Verbindungen in Wirtschaftskreise. Sie heizen die Menge an und sind die wahren Akteure hinter den Rufen von Volk und Lügenpresse.

Redaktion: Jo Angerer

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