"Kirche von Unten" zum Gipfel in Hamburg

Die zum G 20 veröffentlichten Medien bedürfen der Ergänzung:

Der  leitende Polizeidirektor Hartmut Dudde gehört dringend in den Mittelpunkt der Kritik. Er gilt als Scharfmacher, der Erfinder der „Hamburger Linie“, die für einen eskalierenden Polizeieinsatz berüchtigt ist. Verschiedene Polizeieinsätze, die er geleitet hat, wurden nachträglich von Gerichten für rechtswidrig erklärt, so Wikepedia. Er ist verantwortlich für die Verweigerung von Schlafplätzen in Hamburger Parks. Daraufhin stellten Fußballclub St. Pauli, viele Kirchengemeinden, Räume und Plätze zur Verfügung. Eine deutliche Sympathiewelle kam den Demonstrierenden entgegen.

In der Süddeutschen vom 11. Juli stellte Thomas Hahn  fest: „Dass Duddas Einsatzleitung Zweifel aufwirft, wird deutlich“. Die Polizeiführung hat sich völlig verschätzt. Sie erwartete 8.000 Vermummte. Es kamen ca 800.

Vielleicht erklärt die hochgschätzte Zahl von möglichen Gewalttätern das martialische Auftreten der Polizei. Sie hätte sich schon am Donnerstag abend umziehen und klamottenmäßig abrüsten müssen. Es ist ja völlig lächerlich, dass den 100.000 bunten  Demonstranten  schwer bewaffnete Polizisten gegenüberstehen.

Ich frage, wie viele V- Leute waren am Donnerstag Abend im sog. Schwarzen Block? Warum schlug dieser gleich los? Waren es V- Leute, die gleich losschlugen?

Die Kirchen haben sich vorbildlich auf die Seite der friedlichen Demonstranten gestellt, Gottesdienste gehalten, und für Deeskalation gesorgt.

Aber viele Medien suchen den Spektakel und den Kitzel, den sie ja auch bekommen haben und nicht die Mühen der Deeskalation.

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