Zur Interpretation der "Westlichen Werte"

Foto: Sandra Hoyn

Kein Tag vergeht, ohne das "Thema Flüchtlinge". Ob Trump mit seiner Mauer, Marokko und Ceuta, Europa mit seinem Mittelmeer (statt Mauer) und dann natürlich Deutschland mit seiner chaotischen Aysl/Einwanderungspolitik, einschließlich den CDU-CSU-Zerwürfnissen.

Trotz des unsäglichen Leids, das Flüchtlinge zu ertragen haben und trotz der wahlentscheidenen innenpolitischen Problematik, steht über Tage die Sicherheitspolitik im medialen Focus. Was hat Trump gemeint, was könnte er gemeint haben und liebt er uns (NATO, EU) noch und wird er uns jemals lieben können?

Aber es geht nicht um Liebe, auch nicht um die wahre. Wie alles, lässt sich im Land der "Westlichen Werte" das Problem auf Geld reduzieren. Abscheinend geht es bei unseren beschworenen "Westlichen Werten" (WW) um unseren westlichen Lebensstil und in Wirklichkeit geht es um viel Geld. Rüstungsgelder werden gebraucht, denn der kapitalintensive Rüstungskomplex wird verlangt Kontinuität. Der vermeintlichen Sicherheit wegen (wer bedroht uns eigentlich), in Wirklichkeit jedoch, um die Rüstungsindustrie zu bedienen, die natürlich viele Arbeitsplätze und Forschungskapazität hat. Es wurde auf der Sicherheitskonferenz in München über Sicherheit diskutiert, und unsere Werte immer wieder beschworen, die es zu verteidigen gilt. Gerade um die geht es aber nicht. Denn wenn es um die ginge, würde eine aktive phantasievolle Friedenspolitik mit aller Kraft vollzogen und im Zentrum der Nachrichten stehen. Eine akive Friedenspolitik wäre zum Beispiel eine gerechte Handelspolitik. Sehen Sie dazu das VEN und die VEN-Nachrichten aus Niedersachsen und der einen Welt.


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