Ein schwieriges Erbe für Frank-Walter Steinmeier

Er ist noch nicht im Amt, und schon wird im Leben des neuen Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier, rumgewühlt. Vieles ist sicher bekannt, und er wird wohl auch nie von sich behauptet haben, dass er mit einem goldenen Löffel im Mund geboren ist.

Steinmeier: Bauern-Nachfahr (Aus Newsletter AbL)

"Steinmeier wurde 1956 als Sohn von Walter Steinmeier (1923–2012),[4] einem Tischler, und Ursula Steinmeier, geb. Broy, einer aus Breslau stammenden heimatvertriebenen Fabrikarbeiterin, geboren. Er wuchs in Brakelsiek (Kreis LippeNordrhein-Westfalen) auf, das heute zur Stadt Schieder-Schwalenberg gehört. Die Familie Steinmeier war seit Generationen als Landwirte in Lippe tätig, doch noch Steinmeiers Großvater musste aus wirtschaftlicher Not heraus bis in die 1930er-Jahre als Lippischer Ziegler die Familie jährlich als Saisonarbeiter verlassen".

Wenn schon über die schlichte Herkunft des neuen Bundespräsidenten berichtet wird, dann sollte man aber auch erwähnen, dass zum beruflichen Erfolg nicht nur Glück, sondern auch Fleiß und Ausdauer gehören.

Wurde jemals die Lebensweise des jetzt noch amtierenden Bundespräsidenten wirklich kritisiert? Als verheirateter Pastor, Familienvater von 4 Kindern (sicher alle erwachsen), im höchsten Amt der Bundesrepublik mit einer Freundin auf Steuerzahlerkosten durch die Lande zu ziehen? Jeder hat selbstverständlich das Recht so zu leben, aber als erster Mann im Staat hat man nunmal eine Vorbildfunktion, und die ist nicht vorhanden. Wie sollen Eltern ihren Kindern erklären, dass das nicht normal ist, oder soll die Kirche ihren Schäfchen erklären, dass eben ein Bundenpräsident auch als Pastor besondere Privilegien hat? Wie sollen Werte gelebt werden, wenn sich nicht einmal ein Bundespräsident daran hält?

Fragt man einen anderen Pastor nach dessen Meinung, so bekommt man eine recht kleinlaute und fast flüsternde Antwort: „Nein, wir finden das nicht richtig.“ Aber auch nicht mehr. Schließlich ist man unter Kollegen loyal.

Jetzt hat man wieder ein neues Opfer, und er wird genau beobachtet. Die neue Bezeichnung ist ziemlich respektlos: Buprä.

Werden die Leute gefragt, was sie vom neuen Bundespräsidenten erwarten, dann steht an erster Stelle immer nur Geld, und der Satz, den inzwischen alle Parteien gebrauchen: Soziale Gerechtigkeit.

Ich wünsche mir, dass der Bundespräsident es versteht, das teilweise angespannte Verhältnis zu unseren Nachbarstaaten, das in den letzten Jahren sehr gelitten hat, wieder herzustellen und eine glückliche Hand, um mit zum Frieden in der Welt beizutragen. Vieles erledigt sich dann von allein.

An erster Stelle aber wünsche ich ihm Gesundheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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