- Mittwochnachmittag an St. Katharinen - Nutze den Tag

Im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ hält am 8. März 2017, der Vikar der Magnigemeinde, Robert Schaper, einen Vortrag über Weisheit im Alten Testament. Unter dem Titel „Nutze den Tag“ bietet er eine einführende Betrachtung in das Buch Kohelet (Prediger Salomo). Die Veranstaltung beginnt im barrierefreien Gemeindehaus von St. Katharinen (An der Katharinenkirche 4) um 15 Uhr

Kaffee und Kuchen werden gereicht, der Eintritt ist frei.

 

Bela B. im Staatstheater: Eine herrlich unsinnige Zeitverschwendung

 

Bela B. und Peta Devlin retten mit ihren großartigen Gesangseinlagen ein leicht schwächelndes „Konzert-Hörspiel“. FOTO: Klaus Knodt

Gibt es noch Django-Witze, die Niemand kennt? Ja, den hier: „Ich bitte Sie, mit dem Sterben zu warten, bin gleich wieder da“, sagt Bela B. („Die Ärzte“) auf der Bühne des Braunschweiger Staatstheaters zu seinem erschossenen Duell-Gegner und widmet sich dem Publikum. Standing Ovations für eine Klamotte, die irgendwo im Nirgendwo zwischen Stand-Up-Comedy, Konzert und Schauspiel angesiedelt ist.

Vor restlos ausverkauftem Großen Haus amüsierten sich die meisten Zuschauer königlich, obwohl die Kleinkunst-Darbietung des gelernten Schlagzeugers Schwächen offenbart.

Am Horizont - esistso!company - ein Projekt der Lebenshilfe Braunschweig

 

 Choreografische Arbeit und Regie von Gerda Raudonikis esistso!company

Gruppenleitung Dorota Ostojski Kadir Akyüz, Stephanie Baum, Assistenz Isabel Rohloff, Luna Brückner Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, E-Gitarre Michael Fischer Ufuoma Essi, Sebastian Koenders, Musikkomposition Peter M. Glantz Dorota Ostojski, Ramona Rauhut, Bühne Isabel Rohloff Linda Rohloff, Kathrin Schrader, Kostüme Eva-Maria Huke David Somrei, Marie Theres Zechiel

Fotografie Uwe Brodmann

Termine

Ev. Akademie Abt Jerusalem - „Der leise Atem der Zukunft"

Am Di 7.3. um 19.00 Uhr, referiert und liest der Journalist und Autor Ulrich Grober in der Ev. Akademie, Alter Zeughof 2/3 aus seinen neuesten Buch „Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“, München 2016.

 

Keines der üblichen Ökologiebücher mit schwarzen Utopien, sondern eher ein zuversichtlicher Realismus. Er redet nicht schön, entdeckt vielmehr auf seinen Wanderungen durch Schwarzwald, Thüringer Wald, Harz oder Ruhrgebiet einen Hunger nach Einfachheit und Echtheit – für ihn ein Zeichen, dass die Werte der Entschleunigung, des Lassens, des Kreislaufs, der Gemeingüter und der Selbstbeschränkung von immer mehr Menschen erkannt, geteilt und in Lebensmodelle umgesetzt werden.

 

Nachhaltigkeit ist Teil des Wertesystems, sagt Grober. Eine seiner Wanderungen führt in die Wolfsburger Autostadt und entwickelt sich zum Abgesang auf eine untergehende Welt. Nicht anklagend, wohl kritisch, findet er auch dort Spuren einer anderen Unternehmenskultur, die den „leisen Atem der Zukunft“ spüren lassen. Vortrag und Lesung münden in eine öffentliche Diskussion.

 

Ohne Anmeldung, Einritt frei

Braunschweig liebt seinen Löwen

Braunschweiger Stadtmarketing GmbH Foto: Gerald Grote

Zu recht möchte man sagen, denn er ist eine schöne majestätische Bronzeskulptur, die da auf dem Burgplatz, bzw. im Original gegenüber, im Museum steht. Und vor allem, sie lädt ein zur Identifikation. Der Löwe ist ein emotionaler Knotenpunkt für die Menschen in unserer Stadt. Mit Tränen in den Augen sollen die Menschen im Sommer 1945 auf dem Burgplatz gestanden haben, als IHR Löwe aus dem Harzer Bergwerksstollen zurück kam. Die Rettung des Löwen vor der Zerstörung gab den Menschen Mut über die Zukunft optimistischer nachzudenken.

2016 ist der Braunschweiger Löwe etwa 850 Jahre alt geworden. Er hat zweifellos eine lange Geschichte, und mit dieser soll sich dieser Beitrag befassen.

Originallöwe mit Schokolöwe. Foto: Peter Sierigk

Der Braunschweig-Löwe stand im vergangenen Jahr auch im Fokus, weil er in der Ev. Akademie Abt Jerusalem erstmalig als Schokoladen-Löwe vorgestellt wurde. Dieser etwas schlicht erscheinende Anlass im Vergleich zur Bedeutung des Löwen, hatte es jedoch in sich. Er setzte sich mit der Symbolik des Löwen in damaliger Zeit auseinander. Wenige Zeilen dazu stehen auch auf der Verpackung des Schokoladenlöwen. Diese Zeilen hatten wir diesem Text einer Rezension der Dissertation von Dirk Jäckel entnommen: "Der Herrscher als Löwe". Jäckel, Dirk – "Ursprung und Gebrauch eines politischen Symbols im Früh- und Hochmittelalter".

Damit war klar, "unser Löwe" war auch ein Löwe der Gerechtigkeit und einer "auf mo­ra­li­scher Ebe­ne für Ge­rech­tig­keit und den Schutz der Schwa­chen." Mit Recht konnte der Braunschweiger Löwe somit auch als "Friedenslöwe" bezeichnet werden, was wichtig war für den Schokoladenlöwen, denn der Kakao kommt aus Kolumbien. Aus einem Land, das 52 Jahre Krieg hatte und zufällig bei der Vorstellung des Löwen in der Akademie, den Friedensvertrag mit der Guerilla FARC geschlossen hat. Aktuelle INFO: "FARC-Rebellen geben Waffen ab".

Mit Herrn Dr. Dirk Jäckel habe ich vor einigen Wochen Kontakt aufgenommen. Er arbeitet an der Ruhruniversität in Bochum und stellt sich hier vor. Er sandte mir eine Publikation zum Löwen zu, die ich "Mit freundlicher Genehmigung des Gabriele Schäfer Verlags, Herne" in den Braunschweig-Spiegel einstelle und später in die HP von "URWALDGARTEN GbR, sobald sie freigeschaltet ist. Ich danke Herrn Dr. Jäckel für die Kooperation und für die Zusendung des Textes:

"Der Herrscher als Löwe: Über die Lebensdauer und Veränderung eines Symbols in Altertum und Mittelalter." 25-44 In: BLICKE AUF DAS MITTELALTER: Aspekte von Lebenswelt, Herrschaft, Religion und Rezeption. Festschrift Hanna Vollrath zum zum 65ten Geburtstag.

 

 

 

IN MIR UND ÜBER MIR - Malerei, Collagen und Monotypien Mona Fischer

 

Die Ausstellung „IN MIR UND ÜBER MIR“ der Künstlerin Mona Fischer zeigt Malerei, Collagen und Monotypien. Mona Fischer studierte in den achtziger Jahren an der HBK Braunschweig, die sie als Meisterschülerin von Prof. Roland Dörfler verließ. Ursprünglich im Stil des kritischen Realismus malend, entfernte sich die Künstlerin von der äußeren Wirklichkeit. Im Werk von Mona Fischer sind nun unterschiedliche Formen der Abstrahierung zu sehen, deren Ursprung im Figurativen spürbar
bleibt. Bildkomposition, gestalterische Mittel, Kalkül und Entscheidungen der Ratio treffen in Mona Fischers Malereien auf unvorhersehbare Farbreliefs, Materialebenen und expressivem Pinselstrich.
Die Themen der Künstlerin resultieren aus humanistischem Gedankengut, die Wirkung auf dem Betrachter ist intensiv und erinnern an manch düsteres Meisterwerk der frühneuzeitlichen apokalyptischen Landschaftsmalerei. Die Zerstörung von Umwelt und Miteinander durch Menschenhand thematisiert die Künstlerin im gewaltigen Bild „Caput mortuum“ und zeigt die Schreckenslandschaft nach der Nuklear-Katastrophe von Tschernobyl. Zerklüftete Abgründe,räumliche Tiefe und aus Farbe modellierte Bildebenen wirken unmittelbar auf den Betrachter ein.
Termine
DONNERSTAG, 09.03.2017, 20 UHR Vernissage von "IN MIR UND ÜBER MIR"
SONNTAG, 09.04.2017, 14 UHR Künstlergespräch mit Mona Fischer
Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

„Musikalischer Abend“ an der IGS Volkmarode

Am Mittwoch, dem 8. März 2017, findet im Forum der IGS Volkmarode unter dem Motto „just music“ in der Zeit von 19.30 bis 21.00 Uhr ein musikalischer Abend statt.
Schülerinnen und Schüler fast aller Jahrgangsstufen werden mit Beiträgen aus dem Bereich der Jazz-, Rock- und Popmusik auf der Bühne stehen. Auch eine eigens für diesen Anlass gegründete Lehrerband wird ihr Können unter Beweis stellen.
Der Eintritt ist frei.

 

Museum für Photographie - Veranstaltungen im März -

Veranstaltungen im März

Am 02. März 2017 erhalten Sie kostenlosen Eintritt zur Ausstellung „Marc Theis. Stadt im Bild – Verborgene Orte in Braunschweig und Hannover“.

Samstag, 11.03.2017, 11-13 Uhr
Foto-Samstag für Kids. Thema: Bilder verwildern
max. Teilnehmerzahl: 12 Personen (mit Anmeldung!)
Kosten: 3 Euro
Information und Anmeldung: Theresia Stipp, volontariat[at]photomuseum.de, 0531-75000

Sonntag, 12.03.2017, 12 Uhr
Künstlergespräch mit Marc Theis

Donnerstag, 31.03.2017, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung »andere Situation. Romina Abate | Frank Dölling | Johanna Jaeger | Mickaël Marchand | Florian Slotawa«

Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr
Führungen: sonntags, 16 Uhr

Alle Veranstaltungen finden – soweit nicht anders angegeben – im Museum für Photographie / Helmstedter Straße 1 / 38102 Braunschweig statt.

 

 

 

 

 

 

Der Dom lädt am 4. März zum Sinfoniekonzert ein

"Pressemeldung"
 
Das Braunschweiger Dom-Sinfonie-Orchester lädt am Samstag, dem 4. März, um 19:30 Uhr, zu einem Sinfoniekonzert in den Dom ein.
Im Zentrum steht die II. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. 1802 mit dem Beginn seiner Ertaubung geschrieben, wird die überschäumende Fröhlichkeit des Werkes als ein Zeichen der Hoffnung auf Heilung gewertet.
Weiterhin erklingt die Freischütz Ouvertüre von Carl Maria von Weber sowie das Violinkonzert Nr. 5 von Wolfgang Amadeus Mozart. Solist ist Felix Gesell, Konzertmeister des Staatsorchesters. Die Leitung hat Joachim Heimbrock.
Karten gibt es nur an der Abendkasse.
 
 

„Femmes Totales – Filme von Frauen“ im Universum Filmtheater

Terminankündigung für Mittwoch, 1.3., um 19:00 Uhr und Mittwoch, 8.3., um 19:00 Uhr

Die iranische Regisseurin Rakhshan Bani-Etemad widmet sich in ihrem Episodendrama „Geschichten aus Teheran“ den verschiedenen Lebenssituationen und Schicksalen von Menschen in Teheran.
In „Geschichten aus Teheran“ widmet sich die iranische Filmemacherin Rakhshan Bani-Etemad Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und verwebt deren Geschichten zu einer mutigen, authentischen und vielschichtigen Erzählung aus Teheran. Ihr Film gewährt Einblick in den Alltag von Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen Stellungen. Er erzählt von Eheleuten, Künstlern, Studenten oder Arbeitern. Ihre Geschichten handeln von der Liebe in Familien, Freund-schaften und Beziehungen. Der Liebe, die den Menschen die Hoffnung und Kraft gibt, alle Schwierigkeiten und Unterschiede überwinden zu können und für ein besseres Leben zu kämpfen. Denn was den Protagonisten trotz ihrer Unterschiede gemein ist, ist die Leidenschaft für das Leben.

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