Gregorianik und Renaissancemusik im Braunschweiger Dom

Nur noch zweimal gibt der Braunschweiger Dom die Möglichkeit, in die umfangreichen Archive des Braunschweiger Domes hineinzuhören.

Anlässlich der Lutherausstellung wurden die gregorianischen Handschriften gesichtet und in Zusammenhang zur Musik der Lutherzeit gestellt.

Zudem gibt es das Original eines Chorbuches, das im Martino Katherineum benutzt wurde und in der Bibliothek der Brüdernkirche erhalten ist.

Zu hören ist also die Musik, die vor und nach der Reformation in Braunschweig erklang. Domkantor Gerd-Peter Münden wird anhand der Originale in die mittelalterliche Dommusik und der Entwicklung zu uns bekannten Chorgesang einführen.

Es singt das Vokalensemble des Braunschweiger Domes unter Leitung von Kantorin Elke Lindemann.

Termine:

21.10.2017, 21.00 Uhr

22.10.2017, 17.00 Uhr
Karten zum Preis von 12/8 € an der Abendkasse.

Ausstellung - Bärbel Moré -

Einladung zur Ausstellug am 12.10.2017, 20.00 Uhr

Weitere Termine:

Sonntag, 22.10.2017 14 Uhr Führung mit Dr. Regine Nahrwold
Sonntag, 29.10.2017 15 Uhr Musikalisch-visuelle Kunstbetrachtung mit Flötistin Madoka Takayanagi
Sonntag, 05.11.2017 14-17 Uhr Die Künstlerin ist anwesend.
Sonntag, 12.11.2017 14-17 Uhr Die Künstlerin ist anwesend.

 

3. Riddagshausen - Konzert in der Klosterkirche


 
Jürgen Osterloh führt am Freitag, 17. November 2017, mit bewährten Mitmusikern sein drittes Riddagshausen-Konzert mit dem Titel „Haven“ in der Klosterkirche Riddagshausen auf. Osterloh ist ein in der Region bekannter Bassist & Komponist, der beim Konzert an Kontra- und E-Bass mitwirkt.

Die Zuhörer erwartet ein außergewöhnliches Konzertereignis: Mitglieder des Opernchors und der bekannte Fagottist, Georg Renz, aus dem Staatsorchester Braunschweig spielen zusammen mit den in Braunschweig bekannten Jazzmusikern, Karle Bardowicks (Saxophon), Niklas Wohlt (Klavier) und Timo Müller (Schlagzeug), ein Konzert, das von Osterloh - ebenso wie die beiden früheren Konzerte in 2015 & 2016 - eigens für den beeindruckenden Klangraum der Klosterkirche Riddagshausen komponiert wurde. Die Musik lässt sich als eine Verbindung von wohlklingender Jazzmusik in Osterlohs Stil mit neogregorianischen Klängen beschreiben.

Osterloh verbindet damit das Ziel, durch musikalische Anregung die Menschen zur Ruhe kommen zu lassen und ihre eigenen inneren Bilder (über sich, das Leben, die Welt) zu entdecken. Er nennt das "Inner Picture Music": musikalischen Momente der inneren Einkehr an einem besonderen, sie in den Bann ziehenden Ort.

Osterlohs neue CD "Lighthouse" (ein Live-Mitschnitt des Konzerts aus dem Vorjahr) wird ebenfalls vorgestellt.
Ein Konzertabend der Extraklasse!

Klosterkirche Riddagshausen, Klostergang, 38104 Braunschweig

Freitag, 17. Nov. 2017, Beginn: 20:00 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)

Eintritt: 15€ (erm. 12€) AK VVK*
Vorverkaufsstellen*: Musikalien-Bartels, Tel. (0531) 125712, Schlosspassage 1, Braunschweig
Klosterkirche Pfarrbüro, Tel. (0531) 372900, Klostergang 57, Braunschweig

Neues aus Nippenburg – Braunschweiger und Wolfenbütteler Geschichten

"Pressemitteilung"

Axel Klingenberg, Autor regionaler Bestseller wie „111 Orte im Braunschweiger Land, die man gesehen haben muss“, „111 Gründe, Eintracht Braunschweig zu lieben“ und „Döner mit Braunkohl und Bier“, verrät an diesem Abend die Wahrheit über den besten zweitklassigen Fußballverein der Welt, berichtet von seinen Abenteuern im Öffentlichen Personennahverkehr und klärt darüber auf, warum eine Besteigung des Brockens ohne Schokoriegel und Schierker Feuerstein im Bauch keine Option ist.
 
Neues aus Nippenburg – Braunschweiger und Wolfenbütteler Geschichten von und mit Axel Klingenberg
Donnerstag, 2. November, 19.30 Uhr
Buchhandlung Behr, Kornmarkt 4/5, 38300 Wolfenbüttel
Eintritt: 6,- EUR, Karten unter: 05331/98890 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oscar-Preisträger Jan A.P. Kaczmarek Ehrengast des 31. Filmfestival Braunschweig

Der polnische Filmkomponist Jan A. P. Kaczmarek ist Ehrengast des 31. Internationalen Filmfestivals Braunschweig (17.-22. Oktober 2017). Das Festival widmet ihm eine Retrospektive mit sechs seiner Filme, darunter „Finding Neverland“ (Wenn Träume fliegen lernen), für den er 2005 mit dem Academy Award für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurde.

Am 19. Oktober stellt Jan A. P. Kaczmarek Ausschnitte seines Werks in einem „Gesprächskonzert“ mit Musikern des Staatsorchesters Braunschweig vor. Kaczmarek wird selbst spielen. Es moderiert Matthias Hornschuh.

Kaczmarek studierte zunächst Jura, brach die geplante Karriere als Diplomat aber aus politischen Gründen ab. Als er 1989 von Polen in die USA zog, konnte er bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Theater-und Filmkomponist zurückschauen. In den USA war er zunächst mit Theatermusik erfolgreich und gewann den Obie Award und den Drama Desk Award.

Bald gelang es ihm, in der US-Filmbranche Fuß zu fassen, und er schrieb Musik für sechzig Filme, darunter „Bliss“ (1997), „Spuren eines Lebens“ (2007) und „Hachiko“ (2009). Kaczmarek komponierte für Regisseure wie Lasse Hallström, Agnieszka Holland, Lajos Koltai oder Adrian Lyne.

2005 gewann er als erster Pole einen Oscar, nämlich für die Beste Filmmusik für „Wenn Träume fliegen lernen“. Zu seinen symphonischen Werke gehören u.a. die „Cantata for Freedom“ zum 25. Jubiläum der Solidarność und das Oratorium „1956“ zum Gedenken an den Aufstand in Posen.

" 'bout love" - eine kabarettistische Art von Revue

Und warum ticken eigentlich Männer und Frauen so unterschiedlich?

„‘bout love“, das Theaterprojekt von Heinz-Dieter Vonau und Jutta Buchholz, hat sich eine Menge großer Fragen vorgenommen. Und führt den Zuschauer geschickt und unterhaltsam durch die möglichen Antworten. Da wird Liebe unter anderem aus evolutionärer Sicht betrachtet (dient der Arterhaltung), aus psychologischer („Wir brauchen den anderen, weil wir nicht allein sein können“), aus chemischer (wobei Vonau und Buchholz überzeugend die Prozesse veranschaulichen, die bei einem Kuss im Körper ablaufen) und aus physikalisch-spiritueller (Liebe als Energie eines Ur-Bewusstseins).


Dass es dabei nicht zu theoretisch wird, ist den scharfzüngigen und witzigen Dialogen zu verdanken – und den Darstellern Vonau und Buchholz. Die beiden brillieren vor allem in typischen Mann-Frau-Diskussionen, die kein Klischee auslassen. Vonaus schauspielerisches Talent manifestiert sich außerdem in schwungvollen Ansprachen an das Publikum – mal selbstironisch-predigerhaft, mal freundlich-mitfühlend. Und dann ist da noch die Musik: Eingängige jazzige Arrangements von Kurt Klose – er begleitet auch auf dem Klavier, zusammen mit dem kongenialen Gitarristen Karl W. Haak – und Songs von „Temptation“ über „Love Sick“ bis zu Leonard Cohens „Dance Me To the End of Love“ runden das Theater-Erlebnis ab. Dabei überzeugt die kraftvolle, groovige Stimme der ausgebildeten Sängerin Buchholz ebenso wie der Vonaus rauer, exzentrischer Bass.

Am 11.11.2017, 20.00 Uhr im KULT

Von Szenendieben und Filmverfremdern: Footage-Bilder im Photomuseum

Szenenfoto von Angelo-Novi aus dem Leone-Werk „Es war einmal in Amerika“. Foto: © Nachlass/Estate Angelo Novi 

Bilder prägen und erschaffen das kollektive Gedächtnis. Dies umso mehr, wenn sie millionenfach über die Leinwand flimmern und – nahezu ikonografisch – für einen Film, ein ganzes Genre oder gar ein Lebensgefühl stehen. Das kann das nackte Bein von Ann Bancroft als „Mrs. Robinson“ im Vordergrund des Filmplakats zur „Reifeprüfung“ sein, oder der im Sterben grotesk verrenkt vom Boden abhebende Westernschurke in „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Begleitend zum „Braunschweig International Film Festival“ widmet sich das Museum für Photographie im Oktober und November dieser „Footage“-Fotografie. Und das gleich mit den Ansätzen dreier verschiedener Künstler. Klassisch die Arbeiten von Angelo Novi, der 30 Jahre als Fotograf an den Filmsets der bedeutendsten italienischen Regisseure seiner Zeit arbeitete (Bernardo Bertolucci, Sergio Leone, Pier Paolo Pasolini). Aus der Reportagefotografie kommend, setzte Novi seinen dokumentarischen Stil erstmals 1960 am Set für Roberto Rosselini ein. Sein Enkel Max Pietro Hoffmann zur Braunschweiger Ausstellung: „Mein Großvater begnügte sich nicht mit dem bloßen Abfotografieren der Filmbilder. Er erzählte trotz der gegebenen Realität am Set mit den Mitteln der Fotografie seine eigene Geschichte der szenischen Handlung.“ Berlusconi soll bewundernd zu ihm gesagt haben: „Hör auf Fotos zu schießen, die mich neidisch machen. Du stiehlst meine SchauspielerInnen, du stiehlst meine Sets, das Licht und die Kostüme, du stiehlst sogar meine Regie.“ Hunderttausendfach (und häufig schwarzweiß) erschienen seine Filmbilder in Zeitungen, auf Plakaten und in den Schaukästen, die es früher noch vor den Lichtspielhäusern gab – und verschwanden irgendwann im Bettkasten in seinem italienischen Heimatdorf. Dort haben die Erben sie nun geborgen.

TiG – Theater im Glashaus zeigt: Weltnachrichten

 PREMIERE

 
Was gibt es Neues? Und was davon berührt unser eigenes Leben? Sensationen, Leute, Katastrophen - oder womöglich die internationale Politik? TiG hat ein Fernsehstudio aufgebaut, in dem eine Nachrichtensendung live entsteht, die mit Showeinlagen, Direktschaltungen zu Journalisten vor Ort und der Rubrik „meine Meinung“ gewürzt ist. Seien Sie im Studio dabei, wenn bei TiG der Countdown startet zur Übertragung der Weltnachrichten.
 
Das Ensemble: Meike Ehlers, Sonja Heydenbluth, Frank Dettmer, Reinhard Dittrich, Frank Harborth, Werner Speitling, Francesco Zanotti.
TiG ist ein Projekt der Lebenshilfe Braunschweig, Regie führen Elke Utermöhlen und Martin Slawig
 
21.10.2017, 20 Uhr, Eintritt 12 €, erm. 5 €
Reservierungen: Tel 0531 886 99 884, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.theaterimglashaus.de

Kunstmühle Studio_A, Hannoversche Straße 69, 38116 Braunschweig

Foto: TIGs Weltnachrichten
 

 

Weltneuheit "STEIN & MUSIK" bei den MUSIKSCHÖPFUNGEN am 27.10.2017

 


Weltneuheit im Instrumentenbau und Welturaufführung: Der "Hammer" Steinbass.

Der erste komplett aus Stein gebaute Bass, wird bei den Musikschöpfungen am 27.10.2017 des Eiko e.V.     zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und zum Klingen gebracht. Der Erfinder und Erbauer, Gerhard Skrodzki, ist Steinmetz, Bildhauer, Maler und Musiker in einer Person, was liegt da näher als Stein und Musik zu verbinden. Das ist wahrer Rock & Roll.
Überglücklich erzählt Gerhard von den neuen Möglichkeiten der Steinverarbeitung, die nur eingeweihte gelehrte Steinmetze wissen können. Damals in den Sechzigern hatte schon mal jemand versucht einen Steinbass/-Gitarre zu bauen. Jedoch bestand der Hals damals noch aus Holz. Damals waren die technischen Möglichkeiten noch nicht soweit. 2017 ist es Gerhard nun gelungen dieses Instrument komplett aus Stein zu formen.

„Pinocchio – das Musical“ als Live-Erlebnis

"Pressemitteilung"

Theater Liberi bringt    "Pinocchio – das Musical“ als Live-Erlebnis nach Braunschweig

Die lange Lügennase und sein liebenswerter Eigensinn machen ihn zur wohl berühmtesten Holzpuppe der Welt: In einer modernen Musical-Version verzaubert Pinocchios Geschichte in dieser Saison Kinder und Kindgebliebene ab vier Jahren. Das im deutschsprachigen Raum erfolgreiche Theater Liberi bringt den italienischen Klassiker über die sprechende Marionette auf ihrer Suche nach Menschlichkeit als Musical für die ganze Familie auf die Bühne. Pinocchios Wunsch, ein echter Junge aus Fleisch und Blut zu werden, treibt ihn dabei zu wundersamen Abenteuern. Der Vorhang hebt sich am Sonntag, dem 12. November 2017 um 15:00 Uhr in der Stadthalle in Braunschweig.

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