Jürgen Becker im Museum für Photographie: Das Tagebuch eines sprachlosen Lyrikers

 

Auch die Originalkamera, die ROLLEI 35, mit der Jürgen Becker seine Bildserie aufnahm, ist im Museum zu sehen. Eine Leihgabe seines Enkels Tristan Becker. Foto: Marcus von Bucholz

Was treibt einen Schriftsteller, gar einen hochgeschätzten Lyriker, zur Fotografie? Im Fall des heute mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Hörspielautors und Literaten („Schnee“, „Landschaft“, „Odenthals Küste“) Jürgen Becker war es die Überwältigung der eigenen Sinne. Er fühlte sich „regelrecht überfallen von den Bildern des täglichen Geschehens. Außerstande, sprachlich, literarisch darauf zu reagieren, ließ ich ... meine kleine Rollei klicken“, sagt er im Interview mit Barbara Hofmann-Johnson.

Traum und Wirklichkeit - Malerei und Grafik Gudrun Brüne

Einladung der Stiftung Prüsse zur Vernissage der Ausstellung Gudrun Brüne

Am Donnerstag, dem 14. September 2017 um 18.00 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in die St.-Martini-Kirche ein:

Mit Musik, einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein feiern wir mit Gudrun Brüne die Eröffnung dieser ganz besonderen Kunstausstellung.

Gudrun Brüne zählt zu den bedeutenden deutschen bildenden Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart. Ihre ausdrucksstarken Gemälde sind erstmals in Braunschweig zu sehen.

Dabei u.a. ihre Puppen- und Maskenbilder, die bildhaft für den manipulierten Menschen stehen. Es ist ihr kritischer Blick auf die Welt und ihr Protest gegen das Wegschauen.

Die Kunsthistorikerin Frau Prof. Dr. Ada Raev, Kunsthistorikerin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, wird uns in ihre Kunst einführen.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Ausstellungsbesichtigung in der jakob-kemenate, der kemenate-hagenbrücke und dem Bankhaus Löbbecke, das an diesem Abend ihre Tore extra für Sie öffnet!

 

 

 

Dom: Streit vor dem Hohen Chor

 

Direkt im Langschiff vor den Zuschauerbänken improvisiert das Staatstheater-Ensemble die Aufführung „Gnade: Einmal getanzt“. Foto: Marcus von Bucholz                                                                                                  

Zwei Tänzer kriegen sich vor dem siebenarmigen Leuchter auf dem Hohen Chor spontan in die Flicken. Eine junge Frau windet sich über den Boden des Kirchen-Langschiffs. Taufwasser-Geplätscher schwillt gurgelnd an zum akustischen Wolkenbruch.

Der Braunschweiger Dom St. Blasii geht in einem ungewöhnlichen Kooperationsprojekt mit dem Staatstheater Braunschweig neue Wege. Mit dem Stück „Gnade: Einmal getanzt“ setzen Chefchoreograph Gregor Zöllig und Domkantor Witold Dulski die jahrhundertealte Liaison zwischen Kunst und Kirche fort. Im Improvisationsstück durften die Tänzerinnen und Tänzer sowie die Musiker Laurenz Gemmer und Andreas Völk ihre eigenen Auffassungen zum Thema „Gnade“ definieren. Unter der Farb- und Lichtinstallation von Joachim Propfe („Dass das Herz entbrennt“) entsteht ein spontaner Dialog aus Musik, Tanz, Wort und Licht.

Die nur einmalig gezeigte Aufführung, die von den Zuschauern unmittelbar im frei geräumten Kirchenschiff erlebt werden kann, ist am Freitag, 11. August, um 22 Uhr, in der Reihe „Sommernächte im Braunschweiger Dom“ erlebbar. Karten gibt es für 16 Euro (ermässigt 8 Euro) nur an der Kasse des Staatstheaters und im Braunschweiger Dom.

 

"Der Wein und der Wind" - Mit anschließender Weinprobe -


Ein filmischer Hochgenuss mit Weinverkostung: Universum Filmtheater zeigt
„Der Wein und der Wind“ mit anschließender Weinprobe im Kinobistro


Mit dem Wandel der Jahreszeiten folgt Regisseur Cédric Klapisch in seinem neuen Film „Der Wein und der Wind“ dem Beziehungsgeflecht dreier ungleicher Geschwister. Zum Filmstart bietet das Universum am 10.8. um 18:45 Uhr eine thematische passende Weinprobe in Zusammenarbeit mit Wein Kusch an.

Es ist Spätsommer im Burgund und die Weinernte steht bevor. Der dreißigjährige Jean kehrt nach vielen Jahrender Funkstille auf das idyllische Familienweingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette und Jérémie, die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterhalten haben, können jjede Unterstützung gebrauchen.
So wie sich jedes Erntejahr nach den Jahreszeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht...

Evangelische Akademie Abt Jerusalem - Einladung -

"Pressemitteilung"


Der Braunschweiger Stadtsuperintendent Martin Chemnitz war als Stratege und Vermittler eine Schlüsselfigur der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Ungeachtet der Spannungen mit der Stadt wählte und gewann Herzog Julius diesen bedeutenden Theologen für die Durchführung der Reformation im Herzogtum. Weit über dessen Grenzen hinaus hatte er als Melanchthon-Schüler und Interpret, als Kommentator der Beschlüsse des Trienter Konzils und Kämpfer für das lutherische Einigungswerk einflussreich gewirkt. Als Mitglied der Visitationskommission von 1568 und maßgeblicher (Mit-)Verfasser der vom Herzog in Auftrag gegebenen Kirchenordnung gestaltete er die Anfänge des evangelischen Kirchenwesensim Braunschweiger Land. Seine Rolle als Prüfer, Lehrer, Ansprechpartner
und Fürsprecher der Pfarrer wird im Fokus des Beitrags über Martin Chemnitz stehen.

Referentin: Birgit Hoffmann, Landeskirchenarchivrätin der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
Aktuelle Informationen auch auf www.abt-jerusalem-akademie.de

Vom Privatmann zum viralen Welthit

„The Story of Technoviking“ Screening und Gespräch mit Filmemacher Matthias Fritsch

 

 Donnerstag, 3.8.17 um 19 Uhr
The Story of Technoviking
Kino im Hallenbad
Schachtweg 31
38440 Wolfsburg
Kostenfrei und offen für alle Interessierten

Was heutzutage von Werbestrategen als Platzierungstaktik eingesetzt wird, löste vor über 10 Jahren eine völlig unkontrollierbare Lawine aus: Das Interesse der Internet-Öffentlichkeit an viralen Videos.
Der Berliner Künstler und Filmemacher Matthias Fritsch hat im Jahr 2000 eine solche Lawine unbeabsichtigt losgetreten. Er filmte auf der sogenannten „Fuckparade“ – einer Gegenveranstaltung zur„Loveparade“ – einen tanzenden Mann, dessen ungewöhnliches wikingerähnliches Aussehen und Verhalten den Eindruck eines Bühnengeschehens erweckte. Den Begriff „Viral-Video“ gab es damalsnicht und es war auch nicht absehbar wie populär das Video werden würde als Matthias Fritsch es 2006 bei Youtube hochlud.
Durch das Teilen und Re-uploaden auf verschiedenen Plattformen wuchs die Zahl der Zuschauer sehr schnell in den Millionenbereich. Der Mann im Video wurde von der Internet-Community „Techno- Viking“ getauft. Er taucht mittlerweile weltweit auf, ist präsent auf T-Shirts, Plattencovern, als Charakter in Computer-Games etc.. Matthias Fritsch sagt: „Da sitzen wir beide im selben Boot. Sowohl der Techno Viking, der die Kontrolle über sein Abbild verloren hat, als auch ich, der die Kontrolle über sein Kunstwerk verloren hat. Aber ich habe das nicht als etwas Negatives gesehen.“

Bachzeit im Dom - 6. August 2017 -

"Pressemeldung"

Am Sonntag, 6. August,  findet um 17:00 Uhr eine weitere Veranstaltung der Reihe „Bachzeit 2017“, der Kooperation zwischen Staatstheater und Braunschweiger Dom, statt.
Es erklingt die Kantate „Tue Rechnung! Donnerwort“ BWV 168 von Johann Sebastian Bach, die für den 9. Sonntag nach Trinitatis komponiert wurde. Vier Solostimmen, zwei  Oboen d’amore, Streicher und Chor sorgen für ein erhabenes Erlebnis.
Zudem erklingt das Konzert für Trompete und zwei Oboen D-Dur von Georg Philipp Telemann.
Es musizieren der Kammerchor des Braunschweiger Domchores, Martin Weller - Trompete, Christiane Knetsch und Eriko Kößler-Nambu – Oboe, Solisten und das Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Kantor Witold Dulski.

Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Knoblauch, Klosterkirche Riddagshausen.

Der Eintritt ist frei.

Braunschweiger Spaziergänge - Der Hauptfriedhof -

 

Nehmen Sie teil an einem außergewöhnlichen Rundgang durch die Geschichte Braunschweigs. Vorbei an Plätzen und Mausoleen begegnen uns die Begräbnisstätten der Vergangenheit und Gegenwart als Zeitzeugen aus Stein. Verweilen Sie für einen Augenblick und erfahren Sie, wie so mancher mit seinem Wirken Braunschweig nachhaltig verändert hat. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ev.-luth. Kirchenverband Braunschweig.

Samstag, 5.8.17, 15 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Hauptfriedhof, Helmstedter Straße

Führung: Andreas Schwarz

Foto: Guido Haas

Ausstellung: »Jürgen Becker, New York 1972


Zur Ausstellung:
»Jürgen Becker. New York 1972« ist ein sechswöchiges Ausstellungsprojekt, das vom 11.08. bis 24.09.2017 im Museum für Photographie Braunschweig gezeigt wird.
Es stellt erstmals umfassend und auf musealer Ebene eine fotografische Bildserie vor, die der renommierte und mit vielen Preisen – darunter u.a. der bedeutende Georg-Büchner-Preis – ausgezeichnete Schriftsteller Jürgen Becker (*10. Juli 1932, lebt in Köln und im Bergischen Land bei Köln) 1972 in New York aufnahm. Mit dem Projekt ehrt das Museum für Photographie Braunschweig den Schriftsteller zu seinem 85. Geburtstag.

zum Programm

OrgelSommerVorspiel am 30.Juli

"Pressemitteilung"

Gottesdienst mit OrgelSommerVorspiel und Konzert

Virtuose Orgelmusik verspricht der Internationale Riddagshäuser Orgelsommer der Klosterkirche Riddagshausen auch am letzten Feriensonntag. Den sechsten und letzten Teil des OrgelSommers am 30. Juli spielt Philip Crozier aus Montreal (Canada). Als Appetitanreger spielt Philip Crozier zunächst um 11 Uhr drei Stücke im Rahmen des OrgelSommerVorspiels im Sonntagsgottesdienst – sodann dann um 17 Uhr im Konzert.

Der Eintritt ist jeweils frei – die nachmittäglichen Konzerte werden zudem auf Leinwand übertragen.

 

 

 

 

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