Besondere Musik im Reformationsjahr an St. Katharinen]

"Pressemitteilung"

Am kommenden Sonntag, 19. März, kommt im Rahmen des Jahres zum Reformationsjubiläum an St. Katharinen besonderer Gottesdienst zur Aufführung. Aus den „Kleinen Geistlichen Konzerten“ von Heinrich Schütz (1585 – 1672) werden Vertonungen verschiedener Psalmtexte für 2 Soprane, Cello und Continuo im Gottesdienst gespielt. Der bekannte Komponist des Frühbarock hat diese Werke noch während des 30-jährigen Krieges für eine kleine Besetzung als eine Art „Notmusik“ geschaffen, die bis heute als Meisterwerke gelten.

Der Gottesdienst im barrierefreien Gemeindehaus von St. Katharinen beginnt um 10.30 Uhr und wird von den Mitwirkenden Dorothea Spielmann-Meyns (Sopran), Mirjam Wiswe (Sopran), Anna Gaschler (Cello) sowie Wolfgang Bretschneider (Continuo) gestaltet. Die Predigt hält Pfarrerr Werner Busch. Die Reihe mit „Besonderer Musik im Gottesdienst“ wird fortgesetzt.

Die Katharinengemeinde lädt ein. Der Eintritt ist frei.

Der Kunstverein Wolfsburg zu Gast bei der Fotografin Claudia Mucha

Der erste Atelierbesuch in 2017 geht zum Steimker Berg. Die Veranstaltungsreihe beinhaltet einen Besuch in der Arbeits- und Wohnstätte von Wolfsburger KünstlerInnen mit einem Gespräch und einer kleinen Ausstellung. Am Mittwoch besuchen Daniela Guntner & Justin Hoffmann bzw. diesmal auch
Jennifer Bork vom Kunstverein Wolfsburg:

 Caudia Mucha
Wann? 15/03/2017um 19 Uhr
Wo? Unter den Eichen 58
38446 Wolfsburg (Steimker Berg)


Foto: Claudia Mucha  "Geistereiche"

Die Arbeiten der Fotografin widersetzen sich sämtlichen Überwältigungs- und Sensationsstrategien, die einen Großteil der zeitgenössischen Fotografie kennzeichnen. In ihren analogen Arbeiten setzt sich Claudia Mucha in unspektakulär wirkenden Kleinformaten häufig mit großen Themen wie Natur und Landschaft auseinander. Schnell fallen einem Bezüge zur Romantik ein. Eine Epoche, welche die Verknüpfung von menschlichen Emotionen und Naturerschei-nungen vorherrschend behandelte. Doch Claudia Muchas Fotografien sind so zeitgenössisch, dass sie allenfalls dem Echo einer unberührten Natur nachspüren.
Ihre Serie „erneuerbare Landschaften“ etwa zeigt Windkrafträder, deren markante Erscheinung Claudia Mucha im Vorbeifahren mit dem Auto festhält. In ihrem Projekt zur „Geistereiche“ am Wolfsburger Gewerbegebiet Heinenkamp begleitete die Fotografin das Leben und Sterben eines einzelnen Baumes über mehrere Jahre.

2. Braunschweiger Erzähl-Festival im KULT

                                                         
„Haltet die Uhren an.
Vergesst die Zeit.
Ich will euch Geschichten erzählen."  

(James Krüss)
                                              

Wussten Sie, dass das Märchenerzählen 2016 neu in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde?
Das freie Erzählen als eines der ältesten Künste der Welt steht im Mittelpunkt des 2. Braunschweiger Erzähl Festivals am 18.und 19.März, 11- 18 Uhr, auf dem Schimmelhof und ist das einzige dieser Art in Niedersachsen.

„Als die Raben noch nicht laufen konnten“ – lustige und listige Rabengeschichten hören Kinder ab 5 von der Leipzigerin Maria Carmela Marinelli. „Honigsüßes Geflüster aus dem Palast des Sultans“ bringt die Frankfurterin Gisa Naumann-Namba mit und 12 Erzählerinnen aus Braunschweig und Umgebung laden zu einer Märchenreise ein. Einige Märchen werden mit dem japanischen Kamishibai-Theater erzählt, andere wiederum in Melodien und Töne eingebettet. „Märchenhaft, sagenhaft, fabelhaft“ wird es dabei auch auf unseren 4 Bühnen, im Studio Hoppe, im farb.raum Atelier von Anja Fass und im KULT.

„Tanz der Teufel“ im Midnight‐Screening am 18.03.17


"Tanz der Teufel" ist ein Meilenstein des Horrorkinos, der in Deutschland jahrzehntelang verbotenwar. Nachdem der Film Ende 2016 vom Index genommen wurde, zeigt das Universum „Tanz der Teufel“ in der ungeschnittenen restaurierten Fassung mit einer exklusiven Videobotschaft von Regisseur Sam Raimi („Spider‐Man“).
Eine Gruppe Jugendlicher unternimmt einen Wochenendausflug in eine verlassene Waldhütte inTennesse. Im Keller finden sie ein mysteriöses Buch, das Necronomicon Ex‐Mortis, sowie ein Tonbandgerät, auf dem uralte Beschwörungsformeln aufgezeichnet sind. Beim Abspielen des Tonbands nimmt der Schrecken seinen Lauf: Dämonische Kräfte ergreifen nach und nach Besitz von den Jugendlichen und fangen an die Gruppe zu dezimieren…
Bereits 1978 drehte der damals 18 jährige Sam Raimi eine Version von „The Evil Dead“. Unter dem Titel „Within the Woods“ ließ er seine Freunde als Laiendarsteller vor der Kamera mit schmerzverzerrten Gesichtern, Tiergedärmen und Latexmilch agieren. Das entstandene Videomaterial reichte aus, um Investoren zu gewinnen und mit 8.000 Dollar Budget „Within the Woods“ neu zu verfilmen. Sämtliche Effekte wurden dabei von der Crew selbst entwickelt und legten denGrundstein für Generationen von Horrorfilmern.

Klosterkirche Riddagshausen - Muse- und Mußestunde -

Mit Muße und Muse die Sonntag der Passionszeit zu verbringen, dazu lädt die Klosterkirche Riddagshausen. Die Muse- und Mußestunde am 12.3  findet um 17 Uhr in der Frauenkapelle der Klosterkirche statt. Meditative und konzertante Musik sowie kurze Texte sollen der Entspannung und Besinnung dienen. Dieses zweite Konzert der Reihe gestaltet das „Duo Pasquini“ aus Braunschweig mit Werken von Bernardo Pasquini, Jean-Philippe Rameau, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Cembalo und Kontrabass erwarten sie - der Eintritt ist frei.

 

 

Ausstellung "Graphik, Malerei und Skulpturen"

 

In der Ausstellung präsentieren sich zwei international bekannte und einander harmonisch ergänzende Künstler: Taissia Habekost und Sergey Musat.
Taissia Habekost ist eine vielseitige und technisch versierte Кünstlerin, die an der Muchina Kunstakademie in Leningrad (St. Petersburg) studierte und das Studium als Diplom - Graphikerin abschloss. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie ihre Ölbilder, die durch abstrakte Formgebung und Dreidimensionalität bestehen. Außerdem Grafiken in einer selbst entwickelten Technik, die ihren Motiven eine besondere Aura verleiht und beim Betrachter eine tiefe Wirkung hinterlässt. Mit einem wunderbaren Gefühl setzt Taissia Habekost Menschen und Tiere in allen möglichen Facetten in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Grisaille und Kontrast als Träger der Intensität der menschlichen Emotionen - Liebe, Hass, Zärtlichkeit, Leidenschaft.

Oscar-Gewinner "Moonlight" ab 9. März im Universum Filmtheater

Drei Schauspieler, ein Leben: Der Oscar-Gewinner „Moonlight“ erzählt eine einfühlsame Coming of Age-Geschichte über einen homosexuellen Schwarzen

Barry Jenkins‘ mehrfach preisgekröntes Drama über das Leben eines schwulen Schwarzen ist eine hochkonzentrierte Charakterstudie und der „wohl schönste und berührendste Film des Jahres“ (m-maenner.de).  „Moonlight“ erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. „Moonlight“ ist ein einzigartiges Stück Kino darüber, wie die Suche nach einem Platz in der Welt, unsere Umgebung, die eigene Familie und insbesondere die erste Liebe uns unser Leben lang prägen.

- Mittwochnachmittag an St. Katharinen - Nutze den Tag

Im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ hält am 8. März 2017, der Vikar der Magnigemeinde, Robert Schaper, einen Vortrag über Weisheit im Alten Testament. Unter dem Titel „Nutze den Tag“ bietet er eine einführende Betrachtung in das Buch Kohelet (Prediger Salomo). Die Veranstaltung beginnt im barrierefreien Gemeindehaus von St. Katharinen (An der Katharinenkirche 4) um 15 Uhr

Kaffee und Kuchen werden gereicht, der Eintritt ist frei.

 

Bela B. im Staatstheater: Eine herrlich unsinnige Zeitverschwendung

 

Bela B. und Peta Devlin retten mit ihren großartigen Gesangseinlagen ein leicht schwächelndes „Konzert-Hörspiel“. FOTO: Klaus Knodt

Gibt es noch Django-Witze, die Niemand kennt? Ja, den hier: „Ich bitte Sie, mit dem Sterben zu warten, bin gleich wieder da“, sagt Bela B. („Die Ärzte“) auf der Bühne des Braunschweiger Staatstheaters zu seinem erschossenen Duell-Gegner und widmet sich dem Publikum. Standing Ovations für eine Klamotte, die irgendwo im Nirgendwo zwischen Stand-Up-Comedy, Konzert und Schauspiel angesiedelt ist.

Vor restlos ausverkauftem Großen Haus amüsierten sich die meisten Zuschauer königlich, obwohl die Kleinkunst-Darbietung des gelernten Schlagzeugers Schwächen offenbart.

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