"Das Festival „KulturImZelt“

Die Berliner zieht es in das „Tipi“, in Hamburg sind die „Fliegenden Bauten“ ein besonderer Anziehungspunkt und in Braunschweig verzaubert „KulturImZelt“ die Besucher nun seit 1999.

Als Privatinitiative gegründet, zog der Kulturzelt Braunschweig e.V. mit dem ersten Festival „KulturImZelt“ bereits 10.200 Zuschauer in die Löwenstadt. Im nächsten Jahr waren es 16.000 Besucher und auch danach konnte mit jeder Spielzeit ein neuer Besucherrekord geliefert werden, der im Jahr 2011 mit mehr als 23.000 Besuchern seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte.

Ob Jazz, Pop, Chansons oder Klassik, Lesungen und Kabarett, Comedy, Theater oder Zirkus der besonderen Art, ob renommierte Künstler, viel versprechende Newcomer oder prominente Entertainer: schon das vielfältige Angebot ist ein Garant für den Erfolg. Allerdings: der besondere Charme von „KulturImZelt“ wird vor allem durch den Ort des Geschehens geprägt. Die Zeltstadt mit ihren ungewöhnlichen Dekorationen und ihrer unverwechselbaren Atmosphäre findet jährlich für vier Wochen in der malerischen Lage an der Oker im Bürgerpark ihr idyllisches Zuhause. Dazu gehört das 1.000 Personen fassende große Veranstaltungszelt, das kleine Veranstaltungszelt für 500 Personen genauso wie das Zeltfoyer mit einladenden Gastronomiebereichen.


Ergänzung: Käthe Buchler Fotografien zwischen Idyll und Heimatfront

Kriegszeiten aus bürgerlicher Sicht

Der Ankündigungsbeitrag im B-S vom 31.08.2012 wird durch einen aktuellen TAZ-Beitrag von heute ergänzt. Die TAZ schreibt zur Ausstellung im Braunschweiger Museums für Photographie. "Zwischen heiler Welt und Heimatfront: In Braunschweig sind die Fotos der Braunschweigerin Käthe Buchler zu sehen. Schon vor dem Ersten Weltkrieg hat sie mit Dias gearbeitet. Bei aller Sensibilität für Missstände blieb sie in ihrer Weltsicht gefangen."

Eine Doppel-Ausstellung des Museums für Photographie Braunschweig und des Städtischen Museums Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Braunschweig vom 07.09 - 28.10.2012

Offiziere, ca. 1914-1917

»Käthe Buchler. Fotografien zwischen Idyll und Heimatfront« – unter diesem Titel beleuchtet eine D oppelausstellung des Museums für Photographie Braunschweig und des Städtischen Museums Braunschweig das außerordentliche Werk der Braunschweiger Fotografin Käthe Buchler (1876-1930). Das Zusammenspiel dieser zwei Ausstellungen wird in besonderer Weise dem Charakter dieses Werkes gerecht, denn es zeigt die beiden Gesichter eines Zeitalters und einer bürgerlichen Biografie.

Wer mich und Ilse sieht im Grase

Malerei, Grafik, Zeichnung & Installation von Ingrid Ahrens und Ilse Hilpert

Ausstellungseröffnung am 30. August um 20 Uhr

„Wer mich und Ilse sieht im Grase“. Den Satz könnte Ingrid Ahrens bei einem gemeinschaftlichen Streifzug mit Ilse Hilpert durch die alte Heimat am Papenteich ausgesprochen haben. Doch so ist es nicht. Dieser Sinnspruch ist vielmehr dem frivolgalanten Lyrikband von Johannes Bobrowski entnommen und überschreibt hier eher symbolhaft eine gedanklich bildliche Annäherung an das Zuckerrübenland in der Gifhorner Gegend.

Ausstellung »Schönheit« von Ingo Lehnhof

Vernissage: Freitag, 17. August ab 20.00 Uhr

Ab dem 18. August 2012 ist der Künstler Ingo Lehnhof im einRaum5-7 zu Gast. Ingo Lehnhof, Jahrgang 1960, sagt über seine Arbeiten: „Schönheit“ ist nicht nur ein wandelbarer, gesellschaftlich definierter Begriff, sondern zugleich eine persönliche Zusammenfassung individueller Erfahrungen und Prägungen. „Schönheit“ findet sich in allen Aspekten unserer Wirklichkeit. Es war deshalb eine Beschränkung auf ein Thema im Thema nötig, an dem die Vielfalt der Erscheinungsformen zu zeigen versucht wird. Diese Ausstellung kann also nur der bruchstückhafte Versuch einer Annäherung an den Begriff sein.

Die Ausstellung ist bis zum 14. September 2012 dienstags bis freitags von 17–20 Uhr und samstags von 14–19 Uhr geöffnet.

Rede zur Ausstellungseröffnung von Ingo Lehnhof "Ruhestörung" In der Galerie im Robert-Köpke-Haus in Schwalenberg am 15.8.10

Museum für Photographie zeigt "Kairo - Offene Stadt"

Pressemitteilung (Auszug)

Kairo. Offene Stadt beleuchtet die Rolle der Bilder innerhalb der fortdauernden ägyptischen Revolution, vom Ausbruch des arabischen Frühlings bis heute. Die Ausstellung geht von den unterschiedlichsten Praktiken der zeitbasierten Medien Foto und Video aus, von den Aufnahmen der Fotojournalisten, von den Mitschnitten der Aktivisten und »Bürgerjournalisten«, von den Dokumenten, die Künstlerinnen und Künstler gesammelt haben. Neue Bilder einer andauernden Revolution

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Intentionen hinter den Aufnahmen:
Wer und was spricht aus diesen Bildern?
Philip Rizk, Videostill aus: Sidelines from Tahrir, 2011 Tahrir Cinema, 2. Dez. 2011, der Schauspieler und Aktivist Khalid Abdalla präsentiert Fotos und Videos von jungen Aktivisten und »Bürgerjournalisten« auf den Straßen Kairos

Neues Buch vom "Arbeitskreis Andere Geschichte": Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts

Der Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. hat ein neues Buch herausgegeben. Es beschreibt auf jeweils 4-6 Seiten mit Foto 68 Braunschweiger Persönlichkeiten, die im 20. Jahrhundert gewirkt haben.

Das Buch hat einen Anhang, der die "Persönlichkeitstafeln in Braunschweig", die "Straßennamen der Persönlichkeiten in Braunschweig", die Autoren und ein Abkürzungsverzeichnis enthält. Es hat 305 Seiten und wird vom Döring-Druck in Braunschweig verlegt.

Mit dem Projektleiter Reinhard Bein haben an diesem Buch mitgewirkt: Regina Blume, Dr. Herbert Blume, Prof. Christopher Friedrichs, Heinz Günther Halbeisen, Gudrun Hirschmann, Gilbert Holzgang, Detlef Jessen-Klingenberg, Almuth Rohloff, Isabel Rohloff, Gunnar Schulz und Susanne Weihmann.

Unterwegs zu den Braunschweiger Persönlichkeiten (Buchauszug)

Mit Fug und Recht darf man sagen, dass Vorworte in der Regel ü-berblättert werden. Dessen sind wir uns bewusst. Wir nehmen an, dass mancher Leser dieses Buches vor dem Kauf das Inhaltsverzeichnis studierte und sich zum Kauf entschloss, obwohl er bestimmte ihm vertraute Persönlichkeiten vermisste, die Nennung anderer erfreut begrüßte und auf ihm völlig unbekannte neugierig wurde. Vielleicht regt das zum Lesen dieser Vorrede an. Auch uns beschäftigte die Frage nach dem Wer nicht nur zu Beginn unserer Arbeit.

Kritik an der Online-Stolpersteinkampagne aus dem Hause Jung von Matt

"Nach der Kritik an der Online-Stolpersteinkampagne aus dem Hause Jung von Matt haben die Veranstalter der Cannes LIONS entschieden, dass die Hamburger ihre Preise behalten dürfen. Den Hamburgern wurde die Angabe falscher Tatsachen und Ideenklau vorgeworfen. Jung von Matt hatte jedoch nie behauptet, dass die Idee der Stolpersteine aus ihrer Feder stamme. Sie hatten stets erklärt, dass sie mit dem Urheber, dem Künstler Gunter Demnig zusammenarbeiten, um dessen Werk auch online umzusetzen." Weiter auf blog brunnee.de

20 Jahre Domprediger Hempel: Das Wort zum Jubiläumstag

Heute ist Joachim Hempel 20 Jahre Domprediger. Die Braunschweiger Zeitung berichtet über das Jubiläum mit einem großen Interview. Und ein weiteres Jubiläum steht an, es ist das 2500. gedruckte Wort zum Alltag. Deutlich länger gibt es das "Wort zum Alltag" - die 5-Minuten-Predigt - das lange vor Hempel der Domprediger Armin Kraft eingeführt hat. In seiner 5-Minuten-Predigt führte Hempel u.a. aus, dass "Das Wort zum Alltag" eingeführt wurde, um das "Wort zum Sonntag" im Fernsehen zu ergänzen, denn unser Leben spiele sich ja nun alltäglich ab und nicht nur am Sonntag. Diese 5-Minuten-Predigt, die täglich um 17:00 Uhr stattfindet und mit Glockengeläut angekündigt wird, hat einen großen Vorteil: Man müsse sofort zum Punkt kommen. Die Botschaft muss unmissverständlich und kurz gefasst rüberkommen. Hier "Das Wort zum Alltag" vom heutigen Jubiläumstag.

 


Kommentare   
 
0 #1 Lilo 2012-08-03 14:28
Aus dem Alltagswort Hempels: "Wir müssen unterscheiden und wir müssen um die Kraft zur Unterscheidung bitten ... unterscheiden zwischen Gut und Böse. Was ist förderlich, was ist hilfreich, was baut auf, was macht Mut?
Antwort: Bildung, Bildung, Bildung. Gebete braucht es dann weniger. Aber genau dafür Kirche nun mal gerade nicht.
 

Hiroshima und Nagasaki - Lichterprozession auf der Oker

Wie in jedem Jahr, so wird auch diesmal das Braunschweiger Friedenszentrum der ersten Atombombenabwürfe 1945 auf Hiroshima und Nagasaki mit einer Lichterprozession an der Oker gedenken (Nordseite des Staatstheaters, 5.8., 21 Uhr, vorher gibt es einen Infostand mit der Möglichkeit Resolutionen zu unterschreiben).

"100 Kerzen auf der Oker": Sonntag 5. August, 21.00 Uhr, Okerbrücke, Jasperallee

        • Lichterprozession zum Okerufer
        • Andreas Jäger und Brigitte Constein-Gülde lesen aus japanischen Gedichten und aus einem Augenzeugenbericht
        • 100 Kerzen werden auf ein Floß ausgesetzt, als Symbol für die unzähligen Opfer und die vielen Überlebenden, die im kühlen Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung suchten, und deren Nachkommen noch heute unter Strahlenkrankheiten leiden.


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