Kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig


gsella

Ex-Titanic-Chefredakteur Thomas Gsella kommt mit seinem neuen Buch "Die Offenbacher Anthologie" am Dienstag, 2. Februar, um 21 Uhr ins Café Riptide, Handelsweg 11. Der Humorpoet nutzt das Café dann bereits zum zweiten mal als Bühne. Seine Lyrik dreht sich um Fußball, Völker, Berufe und Kinder – also um alles aus dem normalen Leben, das jeder so führt. Mit dem Unterschied, dass es sich bei Gsella reimt.

http://www.cafe-riptide.de/
http://www.tomprodukt.de/thomas-gsella

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Beim "Salon D'Amour" erwartet die Gäste am Sonntag, 7. Februar, ab 18 Uhr in der KaufBar, Helmstedter Straße 135, im Rahmen des Warmen Winter/CSD/les.bi.schwule Kulturtage "ein glühender Abend über die Liebe" mit Texten, Musik und Filmchen. Soundschwester Claudia Sonntag malt die Idee von der europäischen Salonkultur des 17. Jahrhunderts regenbogenbunt. Es gibt Musik, Rezitiertes und Getränke. Der Eintritt ist frei.

http://www.drk-sprungbrett.de/
http://www.myspace.com/soundschwester

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Nach wie vor gültig sind die bereits angekündigten Termine:

Samstag, 30. Januar, 21 Uhr: Soundschwesters erste "Wild & Tanzbar"-Party mit Polka, Indie, Soul und Elektro in der Schweinebärmann Bar, Wendenstraße 60.
Sonntag, 31. Januar: Abgabetermin für Beiträge zum Daniil Pashkoff Prize 2010. Die Literaturgruppe Writers Ink nimmt bis dahin auf Englisch verfasste Geschichten und Gedichte entgegen: http://www.writers-ink.de/
Freitag, 12. Februar, 20 Uhr: Poetry Slam im LOT-Theater.
Freitag, 12. Februar, 20 Uhr: "Karneval ist, wenn man trotzdem lacht" mit Axel Klingenberg in der Bücherei Wenden, Heideweg 20.

Partys, Poeten und Literaten: Termine


Die Braunschweiger Poetry-Slammer geben ihre Termine für das laufende Jahr 2010 bekannt:

12. Februar: Poetry Slam im LOT-Theater
5. März: Best Of im Roten Saal, Special Guest: Beatpoeten
16. April: Poetry Slam im in der Neustadtmühle
20. August: Poetry Slam im LOT-Theater
18. September: Best Of im Roten Saal
29. Oktober: Poetry Slam im LOT-Theater
26. November: Poetry Slam im in der Neustadtmühle

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http://www.myspace.com/poppinpoetry
http://www.lot-theater.de/

Weitere interessante Termine:

Sechzigtausend Nadelstiche


Beim ewigen Kampf Gut gegen Böse sieht man es im Kino gerne, wenn das Gute gewinnt. Dem Menschen wohnt eine Sehnsucht danach inne, alles gut ausgehen zu sehen. Deshalb gibt es gottlob auch immer wieder Menschen, die sich außerhalb des Kinos für das Gute einsetzen.

Doch so einfach ist es nicht immer, wie auch das Kino bisweilen zeigt. So gibt es Filme, in denen das Gute nicht gewinnt (und diese Filme müssen dabei nicht einmal schlecht sein). Noch besser sind häufig diejenigen Filme, in denen es keine klare Grenze zwischen Gut und Böse gibt – also ganz wie in der Realität. Man kann eben nicht einwandfrei gegen den boshaft spionierenden neugierigen Nachbarn sein, wenn auf dessen Hinweis hin in der Nachbarschaft ein Serienmörder gefangen wird.

Doch selbst, wenn man sich im echten Leben auf der eindeutig richtigen Seite wähnt, bekommt man mitunter auf niederschmetterndste Weise im Minutentakt sechzigtausendfach gezeigt, dass das Gute eben nicht zwangsläufig und immer gewinnt. Meistens gewinnt das, was behauptet, das Gute zu sein, in Wirklichkeit jedoch schlichtweg nur über mehr Macht und Geld verfügt als über gute Argumente.

An dieser Stelle sind manche Stimmen aus der Bevölkerung recht interessant: Die Flughafengegner hätten, so steht’s einem Leserbrief einer Braunschweiger Tageszeitung zu entnehmen, doch bitte zu akzeptieren, was der Rechtsstaat entscheidet. Grundsätzliche Zweifel am Rechtsstaat lassen solche Menschen also gar nicht zu. Damit sind sie willkommene Bürger im Staate der Reichen und Mächtigen, denn sie haben keine Widerworte. Deren Trennung von Gut und Böse ist klar, selbst denen, die diese Trennung nicht akzeptieren. Da kann man fast neidisch werden – denn diese Menschen spüren genau jetzt in diesem Augenblick keine sechzigtausend Nadelstiche. In Hollywood gäbe es ein solches Ende nicht, aber wir sehen hier wohl einen deutschen Problemfilm.

Frisch ins neue Jahr: Kultur-Termine


plakatFreitag, 8. Januar, 20 Uhr, KaufBar, Helmstedter Straße 135: Über den "Sinn des Lebens" sinnieren die Teilnehmer der neuesten Ausgabe der "Bumsdorfer Auslese". Das sind dieses Mal: Pianist Ben Büttner, Axel Klingenberg, Marcel Pollex, Holger Reichard, Wiebke Saathoff, Daniel Terek, MarcD. und Luc Degla. Letztere beide sind Gäste, dafür ist Stammpersonal Till Burgwächter nicht mit von der Partie. Degla erlang als Kolumnist der Zeitschrift "Da Capo" einige Berühmtheit, MarcD. als gern gesehener Wolfsburger mit seinen Slambeiträgen.

Dienstag, 12. Januar, 16 bis 18 Uhr, ebenfalls in der KaufBar: Roland Kremer lädt zur Märchenreise ein. Einmal monatlich veranstaltet er seine "Phantastische Weltreise": Als Märchenerzähler erzählt er Grundschulkindern Märchen aus aller Welt. Im Anschluss an diese Reisen haben die Kinder die Möglichkeit, das Erlebte und Gehörte in Ton nachzumodellieren. Mit von der Partie ist Tatendrang-Design-Künstlerin Tonia Wiatrowski.

Samstag, 16. Januar, 20 Uhr, Sauna Klub im Kulturzentrum Hallenbad, Wolfsburg: Der in Braunschweig gestählte Slammer MarcD. gründete gemeinsam mit Beat-Poet Gregor Schulz und Autorin Sibylle Schreiber Wolfsburgs erste Lesebühne: Black Inc Poetry. Thema der Auftakt-Veranstaltung ist "Depression", konträr dazu spielt das Braunschweiger Trio Splandit akustischen Reggae-Ska-Rock.

Last Minute Schnäppchen

Falls noch ein kleines Weihnachtsgeschenk fehlen sollte: In einer wohlbekannten Braunschweiger Buchhandlung wurde gerade ein garantiert Schlossattrappen-freies Braunschweigbuch gesichtet.

Das 1997 erschienene Buch „Braunschweig – Löwenstadt zwischen Harz und Heide“ wird jetzt zum stark reduzierten Preis angeboten. Fotografiert wurde es von Peter Sierigk, den Text verfasste Karla Götz. Letztere dürfte den Lesern der Braunschweiger Zeitung noch bekannt sein. Sie war dort viele Jahre als engagierte Lokalredakteurin tätig und ist gelegentlich auch durch kritische Artikel über die Braunschweiger Obrigkeit aufgefallen. In ihrem Buch schreibt sie über die sympathischen Seiten der Stadt. Wir haben hier, so Karla Götz wörtlich, noch „keine Magnetbahn, keinen Fernsehturm mit drehbarem Café im östlichen Ringgebiet und auch keine Schlossfassaden-Attrappe – und wir sind gar nicht traurig darüber“.

Das zum Ritterschlag für Lokalberichte

Pulverdampf in Riddagshausen beim Dorffest, Stadtmarketing: History slam, Volksfest in Schapen, Kleingartenverein Klosterblick hat die Nase vorn, Festzelt in Boitzem, Westadt hat erstmals eine Kaiserin, alle diese im Lokalteil beschriebenen Ereignisse hatten mehr Textteil als, da war doch noch was?
Ein riesiges 300 Quadratmeter großes Transparent wurde von ROBIN WOOD Leuten, direkt unter der Quadriga, vor die Schlossfassade gehängt. Aufschrift lautete: Morsleben und Asse 2 gescheitert. Schacht Konrad und Gorleben mit Sicherheit unsicher! Es reicht! AKWs abschaffen!

Wenn Harald Duin, BZ Redakteur nicht auf Uwe Meier gestoßen wäre und ihn nach einem Foto gefragt hätte, wäre nicht einmal ein solches Motiv mit so hohem politischen Sprengstoff, in dieser Bürgerzeitung unter die Leser gekommen. Links daneben ein sehr kleiner Artikel.
Schon an der Paulikirche wurde Rudolf Flentge, BZ Fotograf, gesichtet. Er hat bestimmt schöne Fotos vom Treck gemacht. Wer hat die Entscheidungen am letzen Wochenende in der Lokalredaktion getroffen?

P.S. Schon am Sonnabend konnte in den 3. Programmen im Fernsehen, aber auch in den Nachrichten im Öffentlich/Rechtlichen der Treck gesehen werden, er wurde laufend beschrieben.

Filmfest "ÜberMacht"

Vom 27.08 bis zum 15.09 findet das Filmfest "ÜberMacht" in Braunschweig statt. Attac-braunschweig ist Pate für den Film Streik(t)raum http://diegesellschafter.de/uebermacht/film.php?fid=34

Der Film läuft am Dienstag, den 08.09 um 19Uhr im CinemaxX. Eintritt sind
5,50 Euro, dafür gibts dann neben dem Film eine Diskussion und ein kleines Buffet.

Auch die anderen Filme lohnen sich, stöbert einfach mal im Program.
Alle Filme werden von örtlichen Gruppen unterstützt und begleitet.

DENK-MAL: Andacht vor St. Magni – „Die Vergangenheit ist Gegenwärtig“

Der Rufer
Der Rufer von Bodo Kampmann. Bezogen wird das mahnende Rufen des Engels auf den Zweiten Weltkrieg und die Zerstörung Braunschweigs. Der Engel mahnt zur Menschlichkeit.

DENK-MAL: Andacht vor St. Magni - "Die Vergangenheit ist Gegenwärtig"

Klimawandlerinnen. Dialogworkshop mit Frauen aus Bolivien und Tansania

 

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Mehr und mehr Menschen leiden weltweit unter den Folgen des Klimawandels. Dabei sind häufig wirtschaftlich benachteiligte Menschen, wie zum Beispiel Frauen besonders betroffen. In diesem Workshop geht es um die Ursachen und Auswirkungen der klimatischen Veränderungen, wobei die Situation von Frauen, ihre besonderen Bedürfnisse und ihr Engagement in Bezug auf den Klimawandel im Mittelpunkt stehen. Im Dialog mit Frauen aus Tansania und Bolivien können Erfahrungen ausgetauscht und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Darüber hinaus werden Methoden und Materialien für die Bildungsarbeit, insbesondere die Ausstellung "Klimawandlerinnen", vorgestellt. Die Ausstellung wird zu einem späteren Zeitpunkt in der VHS zu sehen sein. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Während des Workshops steht Übersetzung zur Verfügung.

Mittwoch, 19.08.2009, 16 - 21 Uhr

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