Clemens von Reusner: Continuous Flow Machines

Allgemeiner Konsumverein: Eröffnung von "Fremd / Vertraut – Klang"  am Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr

An der TU Braunschweig ist das Pfleiderer-Institut für Strömungsmaschinen angesiedelt. Das Institut mit seinen Kompressoren und Turbinen zieht auf den Forschungsflughafen um. Damit verlässt auch eine ganz besondere Klanglandschaft ihren alten Raum und verändert sich.

Der Komponist und Klangkünstler Clemens von Reusner hat im alten PFI das akustische Material aufgenommen, durch verschiedene Verfahren digitaler Klanganalyse und –bearbeitung verändert, daraus die Komposition „Continuous Flow Machines“ entwickelt und im Ambisonic-Verfahren akustisch in einen virtuellen Raum gesetzt.

"Abrahams Kinder" - Neuer Verein in Braunschweig

Abrahams Kinder“ ist ein neuer Verein in Braunschweig, dessen Ziel es ist, hier in der Stadt die drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam in eine Verbindung zu bringen – ganz im Sinne von Lessings „Nathan dem Weisen“. Entstanden ist der Verein „Abrahams Kinder“ aus einer städtischen Initiative vor ca. 3 Jahren.

Galka Scheyer und Lyonel Feininger: Dokumentarische Aufführung von Gilbert Holzgang

Galka Scheyer und Lyonel Feininger - Dokumentarische Aufführung in Braunschweig am 14. Mai 2012 im Haus der Wissenschaft von Gilbert Holzgang

Das war etwas ganz Besonderes. Abseits vom großen Theaterbetrieb gab es eine dokumentarische Aufführung über die beiden Maler Lyonel Feininger und Galka Scheyer in Braunschweig. Beide Maler waren eng mit dem Bauhaus in Dessau und Paul Klee, Wassily Kandinsky und Alexej von Jawlensky verbunden.

Auch Braunschweig spielt dabei eine große Rolle. Galka Scheyer wurde 1889 in einer deutsch-jüdischen Kaufmannsfamilie als Emilie Scheyer in Braunschweig geboren. In den 1920er Jahren ging sie in die USA, um die Werke von Feininger, Klee, Kandinsky und Jawlensky - die sich als Gruppe der "Blauen Vier" zusammengeschlossen hatten - bekannt zu machen. In der ganzen Zeit blieb sie mit ihrer Familie in Braunschweig verbunden und wurde auch von ihr finanziell unterstützt. Erst durch die NS-Zeit fanden die Aktivitäten dieser besonderen Künstlergruppe und Galka Scheyer ein Ende. Sie selber starb 1945 in Hollywood.

 Die Aufführung über die Biographien der Künstler, untermalt mit Musikstücken am Flügel, war äußerst gelungen. Es war wieder ein Stück von Gilbert Holzgang, der auch schon im Jahre 2002 eine dokumentarische Aufführung über den 20. Juli, den Remer-Prozess und das Fernsehen der Fünfziger JahreStück zu Fritz Bauer verfasst hatte (www.theater-zeitraum.de/jasager

Schon damals hatte Gilbert Holzgang die Idee einer Straßenbenennung nach Fritz Bauer in Braunschweig gehabt, aber da war die Zeit wohl noch nicht reif dafür; es fand noch keinen Anklang.

Die derzeitige Aufführung über Feininger und Scheyer ist nur zu empfehlen. Am 4.Juli (im Städtischen Museum) und am 5., 12. und 13.Juli (im Herzog Anton Ulrich Museum) wird es weitere Aufführungen geben. (Infos unter www.theater-zeitraum.de)



Der Horror kommt aus Braunschweig - Das Monsterquartett

Dreiunddreißig Spielkarten hat das Spiel, eine Karte  horrormäßiger als die andere. Nein, eine Karte nicht – der Joker, aber der ist eine wahre Überraschung!

An diese Spielkarten muss man sich erst gewöhnen, kennen wir doch sonst nur Quartette mit Motiven wie Tiere,  Panzer und Kanonen, Blumen, Autos, Sex in allen Variationen, politische Köpfe, Schlösser mit dem Braunschweiger “Horrorschloss“ als Joker usw. Die Auswahl ist endlos.

Auf diese Spielkarten des Monsterquartetts hat die Welt gewartet. Und noch besser, sie kommen aus unserer geliebten und kulturbeseelten Heimatstadt Braunschweig. Spielkartenexperten flüstern weltweit: „Der Horror kommt aus Braunschweig!“ Ob das dem Stadtmarketing gefällt?

Experten in die Schule

Wozu braucht ein Ingenieur den Satz des Pythagoras? Spielt bei der Entwicklung einer neuen Kopfschmerztablette die Estersynthese eine Rolle? Wie entwirft ein Unternehmer seine Unternehmensziele und erzielt damit im Alltag Gewinn?

Es ist so einfach: Theoretisches Wissen verknüpft mit dessen Einsatz in der Praxis prägt sich besser ein. Das ist die Idee von Experten in die Schule für die Region Braunschweig.

Die Ausgangssituation

Trotz des deutlich zu erkennenden Bemühens vieler Schulen, sich nach außen zu öffnen und Kooperationen zu etablieren, bleiben die Möglichkeiten im alltäglichen Unterrichtsgeschehen häufig begrenzt, Kenntnisse aus dem Bereich der Wirtschaft und der Wissenschaft aus erster Hand zu erwerben. Oft genug fehlt der konkrete Praxis-bezug. Der Bereich der Studien- und Berufsorientierung stellt Schulen zudem vor besondere Herausforderungen, denen die Lehrkräfte an den Schulen nicht immer gerecht werden können.

Letzte Gelegenheit - Henri Cartier-Bresson

Henri Cartier-Bresson. Die Geometrie des Augenblicks bis Sonntag, 13. Mai 2012, im Kunstmuseum Wolfsburg


SERBIEN. Bassist an der Straße von Belgrad nach Kraljevo, um beim Dorffest bei Rudnik zu spielen.

Henri Cartier-Bresson gilt als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts; er war der Meister des Augenblicks und viele seiner Aufnahmen sind in die Geschichte der Fotografie als Mei­sterwerke eingegangen. In dieser „Geometrie des Augenblicks“ komponierte er Flächen und Linien, Menschen und Situati­onen zu einer perfekten Ordnung.Cartier-Bresson fotografierte stets diskret und mit großer Sensibilität.


© Henri Cartier-Bresson /Magnum Photos

© Henri Cartier-Bresson /Magnum Photos

FRANKREICH. Brie. 1968.

Auf seinen zahlreichen Reisen durch Europa, Mexiko, Indien, Chi­na, Indonesien, die USA und die damalige Sowjetunion verwendete er eine unauffällige Leica-Sucherkamera. Auf diesen Reisen entstanden zwischen 1933 und 1999 die schwarz-weißen Landschaftsfotografien. Durch ihre große Schlichtheit und ihre präzise Komposition entfalten sie eine meditative Wirkung. Sie zeigen damit eindrucksvoll, wie stark Cartier-Bressons fotografische Tätigkeit von den Grundzügen fernöstlicher Philosophien inspiriert war. Mitte der sechziger Jahre schenkte ihm Georges Braque das Buch Zen in der Kunst des Bogenschießens von Eugen Herrigel. Dieses Buch enthielt für Cartier- Bresson die Grundlagen der Ästhetik der Fotografie, besonders, weil es gelebte Erfahrung wiedergab, die sämtliche Aspekte menschlichen Lebens ins Spiel brachte. Es ist gleichermaßen die Aufzeichnung eines Lernprozesses, die Infragestellung seiner selbst, die Suche nach innerer Vollkommenheit und die Eroberung der Harmonie in der Welt.


Lesebühne Bumsdorfer Auslese im Mai

Bumsdorfer Auslese Nr. 13 -  Bunte Tüte mit allem

 

Gerrit WilanekKunterbunt wird sie werden, die Bumsdorfer Auslese am 11. Mai: Die Bremerin Wiebke Saathoff erzählt vom aufregenden Großstadtleben, der Braunschweiger Till Burgwächter doziert über das Liebesleben der Wikinger und der Cremlinger Holger Reichard berichtet von den Wechseljahren des Mannes. Durch den Abend führt der ?Lesebühnen-Grande? (Braunschweiger Zeitung) Axel Klingenberg.
Musikalischer Gast ist diesmal der im Saupark Springe geborene Literaturperformer und Liedermacher Roland Kremer. Er wird flammende Manifeste über die Wonnen des Nichtstuns und den Wert der Nutzlosigkeit singen  ? und gleichzeitig beweisen, dass die Tischhupe ein vollkommen unterschätztes Instrument ist, das zu Unrecht dem Vergessen anheim zu fallen droht. Vervollständigt wird dieser so undisziplinierte wie sympathische Haufen durch den Slammer, Romancier und Gründer der Lesebühne ?Loge 13? Gerrit Wilanek aus Hannover, der den noch weitgehend unbekannten Bestseller ?Alles in Ordnung? geschrieben hat, in dem es um die ganz großen Themen der Weltliteratur geht: Liebe, Freundschaft, Verrat und viel Bier.


Bumsdorfer Auslese mit Axel Klingenberg, Roland Kremer, Holger Reichard, Wiebke Saathoff und Gerrit Wilanek
11. Mai, 20.00 Uhr
KaufBar, Helmstedter Str. 135, Braunschweig

Eintritt: 5,- Euro, Karten unter: (0531) 580 467 10

Weitere Infos: www.wortmax.de

Der Verkauf geht los - Seltene Tomatensorten

 

Der VEN ist der "Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt". Viele unterschiedliche Sorten von Kulturpflanzen weisen auf eine hohe genetische Vielfalt ist hin. Der Erhalt dieser Vielfalt ist wichtig, weil sie einerseits ein kulturelles Erbe sind, weil lokale Sorten an die Umgebung angepasst sind und weil das genetische Potenzial für die Züchtung der Pflanzen mit ihren unterschiedlichsten Eigenschaften notwendig ist.

Der VEN e.V. kümmert sich um den Erhalt von alten Pflanzensortensorten. Der beste Nutzpflanzenschutz ist deren Nutzung. In vielen Gärten angebaut, bleiben die Sorten lange erhalten.(Red.)

Hier können Sie alte Tomatensorten ab 7.5.  immer montags, dienstags und mittwochs kaufen. Und natürlich auch andere Jungpflanzen und Sämereien in Schandelah auf dem Hof:

VEN e.V.
Ursula Reinhard
Sandbachstr. 5
38162 Schandelah
tel.05306-1402 ( Di +Do 9-13 Uhr)
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nutzpflanzenvielfalt.de

Tomatenjungpflanzenliste 2012

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