Stadtbaurat Zwafelink verabschiedet sich

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Blick in den in "Originalmaßen" wiedererstandenen Innenhof des herzoglichen Residenzschlosses zu Braunschweig


Auf eigenen Wunsch wurde Stadtbaurat Zwafelink vorzeitig in den Ruhestand entlassen. Unter der Überschrift "Das Schloss hat die Identität gefördert" erschien am 2.11. in der Braunschweiger Zeitung eine Art Interview mit ihm, in dem er von Ralph-Herbert Meyer vorgegebene Halbsätze fortführte.

Ausgangspunkt ist die Formulierung "Schlossarkaden und die Rekonstruktion der Schlossfassade sind für mich…", die Zwafelink fortsetzt, indem er zum einen meint, dass diese "Projektfügung" zu recht heftig diskutiert wurde, diese aber schließlich "die Schlüsselfunktion bei der Neuinterpretation und Attraktivierung der Mitte Braunschweigs eingenommen hat". Man fragt sich, warum für Zwafelink die heftigen Diskussionen berechtigt waren - angesichts des seiner Meinung nach großen Erfolges, der für ihn ja offensichtlich schon vorher klar war. Das klingt so nun etwas anbiedernd - oder ist er doch selbst nicht so ganz überzeugt?

Seine Entscheidung 2002 als Stadtbaurat von Nordhorn nach Braunschweig zu wechseln, sieht Zwafelink als "die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte". Es ist nur schade, dass er als "etwas exotischer Sonderling, dessen Ideen meistens nicht ins System passen und Unruhe verursachen", nie wirklich aufgefallen ist. Man hatte im Gegenteil eher den Eindruck, dass er immer ganz im Sinne Hoffmanns agierte und genauso wie dieser kein Problem damit hatte, jederzeit kostbares und zum Teil auch historisches Stadtgrün zugunsten von Investoren aufzugeben. Gehört das zu dem angeblich "eingeschlagenen Kurs der ´Kultivierung der europäischen Stadt´"?

Wild & Tanzbar / blackhole-factory und das neue Theaterhaus Kunstmühle

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Claudy Soundschwester informiert:

Hey lieber Freund, liebe Freundin -
Komm zur Wild & Tanzbar am Samstag, 13.November!

Du wirst dort Menschen treffen, die Dein Leben verändern
- Musiktitel hören, die Dein Gehirn erleuchten, und etwas trinken!

Polka Pop Indierock Soul Elektro mit Soundschwester
am Freitag, 13. November, ab 21 Uhr in der Schweinebärmann Bar, Wendenstraße 61, Braunschweig

- Rambazambapopofunkysoulectro! -



Elke Utermöhlen von blackhole-factory informiert:

Sonntag, 14. November, 11.30 Uhr
Kunstmühle, Braunschweig

Ethernet Orchestra: Distant Presences 2

Julia Schmid -Sehenswert ist-

Eröffnung: 4. November, 20.00 Uhr
Einführung: Anne Mueller von der Haegen
Katalogpräsentation mit Linsensuppe: 18. November, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: Bis 12. Dezember - geöffnet jeweils donnerstags 16.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr
Ausstellungsort: Allgemeiner Konsumverein e.V., Hinter Liebfrauen 2

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Die Malerin und Zeichnerin, die New-York-Stipendiatin des Landes Niedersachsen, die HBK-Meisterschülerin Julia Schmid lebt in Hannover und Stuttgart. Sie wird an den Ort ihrer Ausbildung, Braunschweig, zurückkehren - im doppelten Sinne: Sie wird nach Jahren der Abstinenz hier Arbeiten vorstellen. Und sie wird, ihrer konzeptuellen Arbeitsweise entsprechend, sich Braunschweig in sehr spezieller Weise nähern.
Mit -Fahrten nach Hause- fotografiert und bearbeitet die Künstlerin die auf Besonderes aus der Region hinweisenden Schilder an Autobahnen und zeichnet so ihre -Heimfahrten- ab.

Drittes internationales Capoeira Treffen der Gruppe Cordao de Ouro in Braunschweig

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Vom 12.11. – 14.11.2010 führt der Verein Cordao de Ouro Braunschweig das 3. internationale Capoeira Treffen in Braunschweig durch. Dieses Event ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (7-100 Jahre) geeignet.

Capoeira ist ein afro-brasilianischer Kampftanz und nationales Kulturerbe Brasiliens. Sie wurde von den afrikanischen Sklaven als Verteidigung gegen ihre Herrscher eingesetzt und wurde lange Zeit als kriminelle Handlung angesehen. Heutzutage erfreut sich dieser Kampf-Tanzsport weltweit wachsender Beliebtheit. In der Capoeira verschmelzen Musik, Tanz, akrobatische Kampfkunst und Ritual. Mit seiner Vielfalt an Bewegung fordert diese Sportart sowohl unsere physischen als auch geistigen Strukturen, die Motorik, die Koordination, die Geschicklichkeit, das Denkvermögen, die Wahrnehmungsfähigkeit wie auch die musikalische Fähigkeiten auf positive Art und Weise. Capoeira ist neben Sportarten wie Schwimmen und Turnen eine der wenigen, die den ganzen Körper beansprucht.

Des Weiteren werden Beweglichkeit, Koordination, Reaktion, Rhythmusgefühl und nicht zuletzt die sozialen Kompetenzen gefördert und gefordert. Capoeira ist für alle Menschen geeignet, es gibt keine Eingrenzung. Im Gegenteil, die Ausübung dieser Sportart bietet eine Möglichkeit, alle zu vereinen.

Alles im aktuellen Überblick: Der Herbst-Ferienkalender im Internet ist online


Am 9. Oktober beginnen die Herbstferien. Der Jugendring bietet in seiner Ferienbörse im Kinder- und Jugendnetzwerk bs4u.net wieder eine Übersicht der Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltungen wurden tageweise mit den wichtigsten Kurzinformationen zusammen gestellt  (Angebot, Stadtteil, Alter, Uhrzeit, Kosten) und führen zu einer Beschreibung des Angebotes. Für Eltern, die Plätze für eine Ganztagsbetreuung suchen, sind die täglichen Angebotszeiten im Überblick enthalten. Die Ferienbörse wird ständig aktualisiert.

Arbeitsgemeinschaft bs4u.net im Jugendring Braunschweig (JURB)

Glück in Gütersloh


Glück in Gütersloh
So geht’s zu in der unplanbaren Welt des Pop: Michael Krüger ist seit etwa einem Vierteljahrhundert als Musiker aktiv. Der Klein Sisbecker startete 1987 in der legendären Velpker Band „Die Trottelkacker“, die ihre Aktivitäten seit 2002 ruhen lässt, sieht man vom Tribut-Konzert im Oktober 2009 ab. Aus den Trottelkackern gingen zwei Nachfolgeprojekte hervor: Müller & die Platemeiercombo und Krüger.

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Foto: Stuart Mentiply

Lesung mit Toddn, Pratajev-Abend, Bumsdorfer Auslese, Poetry-Slam und mehr



Toddn informiert:

...mal wieder ein Kult-O-Rama-Tip (Lesung und Livemusik)

Toddns Premierenlesung aus „Im Hohlraum der Jahre“

Am Donnerstag, 23. September, ab 21Uhr im B58 (Bültenweg 58 in Braunschweig)
Der Eintritt ist frei.

Hier die Info zur Lesung:

20 Jahre hat der Braunschweiger „Undergroundpapst“, in gewissen Kreisen auch Rev.Toddn genannt, gewartet, bis er eine kleine Sammlung von kruden Kurzgeschichten aus den „wirren Achtzigern“ in einem Buch veröffentlichte. Unter anderem in der Hoffnung, dass die Verjährungsfristen für gewisse strafrechtlich relevante Vorkommnisse aus diesen Jahren mit dieser Zeitspanne eingehalten wurden.

Geschichten am Rande des Nervenzusammenbruches und darüber hinaus. Verfilmt nur unter der Ladentheke erhältlich mit dem Informationszusatz: „Nicht für zarte Gemüter und schwache Nerven zu Empfehlen“.

Das Ministerium für Kulturelle Gleichschaltung und angepassten Geschmack gibt bekannt: Rock’n’Roll kann böse sein und dein Leben verändern.

Live werden zur Lesung Valentino ’66 Progressiven Rockabilly spielen.

Stil: Beeinflusst vom urwüchsigen Rockabilly der 50er Jahre, erschufen Valentino ’66 die Stilrichtung Prog-a-billy - progressiven Rockabilly. Rocksongs aller Dekaden im klassischen Rockabilly-Gewand.

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Alles Bio oder was?

Die Kernbeisser Verbraucher-Erzeuger-Genossenschaft kann in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken und lädt zu einer Podiumskussion mit Lieferanten zu eigenen Erfahrungen und Perspektiven ein (Moderation: Gisela Witte):    

"Alles Bio oder was? Wie hat sich der Biomarkt in den letzten zwanzig Jahren geändert?" (Details)

Montag, 13. September ab 18:00 Uhr in der Brunsviga, Karlstr. 35, Braunschweig, Studiosaal (3. OG)

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