7 + 1 Fragen an: Deborah Uhde

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Ich bin eine impulsive phantasievolle Idealistin mit Sinn für Realität und ähnliche Scherze.


2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Was meinst Du mit lohnen? Ich zahle meistens drauf ;) Tatsächlich sind meine Arbeiten ein Geschenk. Ich gebe einen aus! Niemand hat danach gefragt und keiner hat´s erwartet. Ich lasse mich von dem Gefühl leiten, die Situation könnte dadurch irgendwie bereichert werden. Wenn Du mein Geschenk ablehnst, habe ich in dieser Hinsicht offensichtlich daneben gegriffen. Das kann passieren. Möglicherweise überrascht es Dich auch und Du freust Dich, denn Du hattest gar nicht danach gefragt. Ich übe mich darin, ins Schwarze zu treffen; wie Du Dir vorstellen kannst, ist es ziemlich dunkel dort.
Die nächste Ausstellung in Braunschweig wird am 30. Oktober stattfinden, an einem einzigen Tag. Deshalb lohnt es sich, jetzt den Kalender zu zücken und vierzehn Zeichen zu zeichnen: HOME STREET HOME

 

3. Welche Performance/Installation möchtest Du hier präsentieren und warum?
Was bin ich wert? Eine Performance, die ich zum Beginn meines Studiums gemacht habe: ein Jahr lang habe ich jeden Geldschein, der durch meine Hände gewandert ist, mit diesem Satz beschrieben und wiederum den Geldscheinwert, die ID-Nummer und das Datum, an dem ich ihn für etwas eingetauscht habe, akribisch in ein Büchlein notiert. Ich mag die Arbeit, sie kann viele Gedanken auslösen über Dinge, über die man so nicht spricht. Dennoch passt sie gut ins Handtaschenformat!

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DAS ALL umfassende nichts war hingegen eine kürzlich entstandene Gemeinschaftsproduktion mit Katja Beck. Da haben wir ein Szenario entworfen, das der Besucher auf sich wirken lassen konnte. Wer´s verpasst hat, kann nun die einmalige Gelegenheit nutzen, auf meiner Homepage eine umfangreiche Dokumentation zu durchstöbern.

 

4. Was war Dein spannendstes Kunsterlebnis?
Hmm, das schreit nach Ranking, damit bin ich nicht so definitiv. Ein besonderes Erlebnis war es, bei der Via Intolleranza-Produktion von Christoph Schlingensief dabei zu sein. Viele Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen in einen konzentrierten Prozess eingebunden; Schauspieler, Tänzer, Musiker. Skulpteure, Schreiblinge und Organisatoren. Randfiguren und Rampensäue und herrliche Melodien, die sich in diesem Spannungsbogen entfalteten. Da konnte ich mich gar nicht satt erleben.

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5. Wo findet man Dich im Internet?
www.duhde.de

 

6. Welche Unterstützung wünschst Du Dir von der Stadt Braunschweig?
Räumlichkeiten, running gags und Risikobereitschaft.

 

7. Welche Botschaft hast Du mit Deiner Kunst?
Du ahnst es nicht!


+ 1: Was war Dein erstes Wort?
Gurke.

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